ich beabsichtige mir eine Gleitsichtbrille zu zulegen.
Es gibt von Rodenstock das "Impression ILT" und von Zeiss das "Gradal
Individual" beides für den Träger "individuell" angefertigte
Gleitsichtgläser. Wo liegen die Unterschiede beider Gläser bzw. welche
Gläser sind qualitativ hochwertiger?
Leider konnten die von mir befragten Optiker (2 Fachgeschäfte und
Fielman) keine Angaben zu den Unterschieden der Gläser liefern.
Die Aussagen liefen auf ein "Rodenstock ist besser und teurer" und bei
Fielmann "Zeiss Gläser sind verträglicher , weltweit führend und wir
arbeiten nur mit Zeiss" hinaus. Aber auch Fielmann hätte die
Rodenstock "wenn ich es denn unbedingt wolle" liefern können.
Gibt es keine objektiven Daten hinsichtlich der Qualität und Daten
über die Qualität des Herstellverfahrens?
Gruß Norbert
> Hallo und guten Tag,
Hallo, guten Abend,.
> ich beabsichtige mir eine Gleitsichtbrille zu zulegen.
> Es gibt von Rodenstock das "Impression ILT" und von Zeiss das "Gradal
> Individual" beides für den Träger "individuell" angefertigte
> Gleitsichtgläser. Wo liegen die Unterschiede beider Gläser bzw. welche
> Gläser sind qualitativ hochwertiger?
Qualitativ sind - nicht nur die beiden o.g. - derzeit das für den Träger
angenehmste am Markt. Welche besser sind kann man nicht beantworten, daß
kommt auf die individuelle Verträglichkeit an.
> Leider konnten die von mir befragten Optiker (2 Fachgeschäfte und
> Fielman) keine Angaben zu den Unterschieden der Gläser liefern.
Stelle Dir ein Brillenglas vor, durch dessen horizontale, also
waagerechte Mitte ein Strich geht, welcher das Weitsichgtglas vom
Leseglas trennt. Nun ist dies natürlich nicht besonders gut hinsichtlich
des Angenehmen, deshalb haben die Hersteller Methoden entwickelt um das
Sehen mit diesen o.g. Gläsern besser und erträglicher zu gestalten. Wenn
Du Dir jetzt vorstellst an der oben beschriebenen Teilungs-Linie würde
ein Säckchen hängen, welches nach unten hin zuläuft, also dünner wird,
so hast Du in etwa die Gestaltung von Gleitsichtgläsern, wie sie heute
gemacht werden. Also so angenehm wie möglich. Ich kann Dir eigentlich
nur den Rat geben die Gläser nicht zu klein zu nehmen, bei Gleitsicht
lieber etwas größer als zu klein.
> Die Aussagen liefen auf ein "Rodenstock ist besser und teurer" und bei
> Fielmann "Zeiss Gläser sind verträglicher , weltweit führend und wir
> arbeiten nur mit Zeiss" hinaus. Aber auch Fielmann hätte die
> Rodenstock "wenn ich es denn unbedingt wolle" liefern können.
Beide o.g. Hersteller liefern ins Ausland, aber die einen sind mit Zeiss
besser zufrieden als mit den anderen, das gilt natürlich auch umgekehrt,
wieder andere lassen sich nach einiger Zeit dann wieder Einstärkengläser
mit einer zusätzlichen Brille zum Lesen machen weil sie die Gleitsicht
nicht mehr wollen, da kann ich Dir leider keinen erschöpfenden Rat
geben, da ist jeder anders eingestellt was seine Erwartungen
hinsichtlich der Gleitsicht angeht. Aber wie gesagt, ich rate Dir auf
jeden Fall nicht zu zu kleinen Gläsern, damit sind bei den o.g.
Gleitsichtgläsern die Probleme dann schon vorprogrammiert.
> Gibt es keine objektiven Daten hinsichtlich der Qualität und Daten
> über die Qualität des Herstellverfahrens?
Die beiden o.g. würde ich als qualitativ gleichwertig bezeichnen, besser
kann man es derzeit m.E. tatsächlich nicht machen.
Karl
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> Gruß Norbert
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