Sph Zyl Ach
R -6.00
L -6.75 +0.75 65
folgende Angebote über (Kunststoff-)Gläser gemacht
(Krankenkassen-Groschen ist berücksichtigt):
Optiker 1: rechts links gesamt
Rodenstock Perfalit 1,6 70 mittlere ET 195,20 207,30 402,50
Rodenstock Perfalit 1,6 70 Super-ET 228,90 241,00 469,00
Rodenstock Perfalit 1,67 70 Super-ET 310,60 323,90 634,50
Optiker 2: gesamt
Seiko 1,6, Super-ET, Härtung, wasserabweisend, glasklar 280,00
Seiko 1,67 selbe Eigenschaften 500,00
Meine Fragen sind nun folgende:
- Sind die Rodenstock-Gläser so viel besser, dass der höhere Preis
gerechtfertigt ist?
- Haben die Rodenstock-Gläser auch den Gelbstich, von dem mir bei
Zeiss-Gläsern berichtet wurde? Die Seiko-Gläser sind ja wohl
'glasklar'.
- Was sind die Vor- und Nachteile einer Super-Entspiegelung
(sitze auch beruflich vor dem PC)?
Der höhere Brechungsgrad 1,67 wäre für mich interessant, weil bei
meiner Brillenstärke ein paar Millimeter weniger max. Randdicke
schon was ausmachen. Die Fassung ist übrigens bei Optiker 1 so gut
wie bestellt.
Über Entscheidungshilfen würde ich mich freuen
--
Andreas Rézmann
rezma...@da.xis.de
in de.alt.augenoptik Andreas Rézmann <arez...@t-online.de> wrote:
> - Was sind die Vor- und Nachteile einer Super-Entspiegelung
> (sitze auch beruflich vor dem PC)?
Am PC ist das egal. Das ist eher beim nächtlichen Autofahren
wichtig, wobei man sich - ich weiß das aus Erfahrung - auch
an unentspiegelte Gläser gewöhnt, und die Licht-Ketten
praktisch nicht mehr wahrnimmt.
Die Entspiegelung spielt nur bei sehr starken Kontrasten
eine Rolle, weit über denen eines PC-Monitors.
> Der höhere Brechungsgrad 1,67 wäre für mich interessant, weil bei
> meiner Brillenstärke ein paar Millimeter weniger max. Randdicke
> schon was ausmachen. Die Fassung ist übrigens bei Optiker 1 so gut
> wie bestellt.
Höhere Brechkraft = höhere chromatische Aberration, d.h. Farb-
säume (Regenbogen) um Lichtquellen.
_Das_ ist am Monitor erkennbar! Da 1,67 zu 1,6 nicht viel ist,
habe ich mich für 1,6er Glas mit Superentspielgelung entschieden.
Härtung ist nett, aber je nach Behandlung auch nicht nötig
(geeignetes Putzen ohne zu zerkratzen). Ist aber meine persönliche
Meinung.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de
Lieber niederträchtig als hoch schwanger.
in de.alt.augenoptik Christian @Soemtron <nospam.nic...@bigfoot.de> wrote:
> > _Das_ ist am Monitor erkennbar! Da 1,67 zu 1,6 nicht viel ist,
> Bei der Stärke des Fragenden ist das viel! Hängt aber auch von der
> Größe der Brille ab. Ich z.B. möchte Gläser so dünn, wie es nur geht.
> Farbsäume nimmt man normalerweise bestenfalls am Anfang wahr.
Wenn du z.B. DTP oder Bildbearbeitung am Rechner machst,
wirken sich die wie Konvergenz-Fehler eines Billigst-Monitores
aus und dürften für Profis unerträglich sein.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) www.kabelmax.de
Der Multimedia-PC ist der Manta der 90er.
nie...@cip.e-technik.uni-erlangen.de (Hartmut Niemann)
Andreas Rézmann <arez...@t-online.de> schrieb in im Newsbeitrag:
823lie$6i7$1...@news00.btx.dtag.de...
>
von den auszuwählenden Möglichkeiten empfehle ich bei meinen Kunden:
a) Rodenstock ( Essilor oder Zeiss ), wenn nicht unbedingt das dünnste
machbare Glas benötigt wird. Bei einer kleineren modischen Fassungen mit
geschlossenem Rand ist das nicht unbedingt notwendig. Entscheidend ist aber
die Ansicht des Kunden dazu.
b) Bei Vorgabe des Kunden "Bitte so dünn wie möglich", sind die Seiko Gläser
erste Wahl. Auf Grund des dichteren Material und der entsprechenden
Farbzerstreuung werden diese Gläser systematisch mit Super-ET geliefert. Die
von Seiko verwendete Hartschicht verdient ihren Namen mit Recht. Werden die
1.67 Index-Gläser auch geschickt eingearbeitet, ich meine hier eine fast
mittige Zentrierung ( hängt von der gewählten Fassung ab ), dann bekommst Du
eine sehr dünne Brille, sehr leicht und dürftest fortan auch ein zufriedener
Japaner sein :-))
Seit einigen Monaten gibt es die Seiko Ausführung 1.67 auch als
doppelasphärische Variante. Diese sind noch einmal 10% dünner als das SSV
1.67. Zum Vergleich:
SSV 1.67 Randdicke reduziert bei 30mm und - 6 dpt = 2,1 mm
SSV AZ 1.67 Randdicke reduziert bei 30mm und - 6 dpt = 1,91 mm
Achtung! Seiko Gläser dürfen keinen Temperaturen über 80° C ausgesetzt
werden. Auch ein längerer Saunabesuch kann die Oberfläche schon verformen.
Selbst gesehen! Trotzdem bei diesen Stärken, bin ich absoluter Seikofan.
Meine Kunden ausnahmslos übrigens auch.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Kaut
Das fällt nicht nur bei Billigstmonitoren auf, sondern ist ein grund-
sätzliches Problem bei solchen Glasstärken. Habe hier selbst -8/-7,5
bei "hoch-stark-brechenden" Gläsern (keine Ahnung welchen Brechungs-
index die haben, waren aber ähnlich teuer wie die hier diskutierten).
Einfach eine blau und eine Rote Linie pixelgenau übereinander und nur
etwa aus dem zentralen Sehfeld verschoben und schon entsteht der Ein-
druck, daß die Linien nicht mehr aufeinander stehen, sondern gegen-
einander verschoben sind. Der Monitor ist ein Eizo 21", Arbeitsab-
stand ca. 80-90 cm. Ohne Brille betrachtet weist das Gerät keinerlei
Konvergenzfehler auf, was ich auch ohne Meßgerät ganz gut beurteilen kann,
da ich bei dem Sehfehler ohne Brille einen Nahpunkt von < 10 cm habe
und mir daher die Lupe sparen kann :).
Ein schöner Effekt ergibt sich auch, wenn linksbündige Textzeilen unter-
schiedlicher Farbe aus etwas "schrägem" Winkel betrachtet werden: Es
entsteht der Eindruck einer gegenseitigen Horizontalverschiebung im
Millimeterbereich. Das ist übrigens ein Effekt, bei dem über all die
Jahre Bildschirmarbeit kaum eine Gewöhnung eingetreten ist. Na ja,
vielleicht sollte ich mir deswegen einen grünen Monochrommonitor von
der Krankenkasse verordnen lassen :-)
Gruß,
Mark.
Ich bin kein Fachmann, aber was ich meinte ist nicht der Punkt
bis zu dem ich noch scharf sehe (der liegt etwa bei 20 cm), sondern
als Nahpunkt bezeichne ich den Punkt _ab_ dem ich überhaupt erst
scharf sehen kann. Gegenstände, die näher als die erwähnten 10 cm
vor dem Auge stehen, kann ich auch nicht scharf sehen. Dieser
Punkt ist bei der Myopie deutlich in Richtung Auge verschoben,
womit ich _ohne_ Brille kleine Gegenstände wesentlich näher ans
Auge bringen kann als mit Brille (dann etwa 15 cm).
>
>
>> Millimeterbereich. Das ist übrigens ein Effekt, bei dem über all
>> die Jahre Bildschirmarbeit kaum eine Gewöhnung eingetreten ist. Na
>
> Interessant, Dein Erfahrungsbericht. Hast Du schon mal über
> Kontaktlinsen nachgedacht? Bei Bildschirmarbeit ist das zwar auch nicht
> ganz ohne, aber summa summarum evtl. vorteilhafter als die Brille.
Die beschriebenen Effekte stören micht eigentlich nicht weiter, da ich
beruflich keine Bildbearbeitung machen muss. Ich denke mir immer, "es
reicht schon, daß ich so kurzsichtig bin, ich muß mir die Augen nicht
auch noch mit KL schädigen ...".
Gruß,
Mark.