ich wuesste gerne welche Erfahrung Ihr mit der Groesse von
Aspektabweichungen
gemacht habt.
In den verschiedenen Astrologischen Schulen sind ja riesige Unterschiede
der Tolleranzen fuer Aspekte (unterschiedlich fuer Aspektart und
beteiligte Planeten), Halbsummen, Transite, Spiegelpunkte, Sensitive
Punkte und Gruppenschicksalspunkte (MRL) angegeben.
Bisher konnte ich m.M.n. fuer Transite lediglich eine Abweichung von
1-2Grad zu dem exakten Aspekt feststellen.
Im Radix scheint mir eine Tolleranz von bis zu 8 Grad hauefig nicht mehr
zutreffend??
Bitte gebt doch auch die entsprechende Schule an nach der Ihr arbeitet.
Nebenbei: Gibt es hier niemanden der nach der Hamburger Schule arbeitet?
Gruss Thomas Becker
Hallo Thomas,
Ich kann Dir da auch nichts Definitives berichten. Allgemein finde ich
bei Transiten einen grossen Orbis. Die exakten Transite machen sich
natuerlich staerker bemerkbar, vor allem wenn sie dreimal auftreten bei
Ruecklaeufigkeit. Pluto Transite koennen m.M.n. schon mal 5 Jahre
dauern. Bei Geburtsaspekten nehme ich i.d.R. auch recht grosse Orben an.
Aber ich moechte das nicht generalisieren.
> Nebenbei: Gibt es hier niemanden der nach der Hamburger Schule arbeitet?
Ich weiss nur das sicher nur von Vera Schefthaller, aber sie hat hier
lange nicht mehr geschrieben.
http://homepages.munich.netsurf.de/Vera.Schefthaller/
> Gruss Thomas Becker
Gruss
Volker
Hallo Thomas,
ich verwende auch ganz unterschiedliche Orb.: bei der Radix-Betrachtung,
bei der Transitanalyse, und je nach Aspektart. Bei Transiten
differenziere ich auch noch danach, wie schnell der Planet ist.
Dies beruht hauptsaechlich auf Erfahrung. Bzw. auf der Erfahrung, dass
vieles, was Wolfgang Doebereiner (MRL) dazu sagt, stimmt.
Ich moechte mich aber nicht als Anhaenger irgendeiner Schule bezeichnen
- wichtig ist fuer mich eigene Erfahrung.
Im Detail:
TRANSITE:
Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn : 2 Grad
(das deckt sich mit Deinen Beobachtungen)
Ich habe festgestellt, dass Saturntransite oft schon 2° davor absolut
klar da sind. Ein Grad ist da nach meiner Erfahrung zu eng.
Die langsameren Planeten: 1 Grad.
Allerdigs kann ein Mensch durch langjaehrige Verdraengung wesentlicher
Angelegenheiten ein enormes Krisenpotential aufgebaut haben, dass
sehnlich auf einen bestimmten Uranus-Transit wartet, um endlich
ausbrechen zu koennen. Dann kann natuerlich auch schon 3 oder auch 8
Grad vorher ein "Unfall" rauskommen, wenn gleichzeitig noch andere
Faktoren passen. Es ist unbequem, aber oft genug habe ich sowas gesehen.
Manchmal irritiert das schon ganz schoen, kein 100% genauer Aspekt in
Sicht, aber trotzdem markante Ereignisse.
RADIX:
Bei Sonne und Mond eher etwas grosszuegiger, sonst alle Planeten gleich.
Konj., Opp., Quadrat: hoechstens 7 Grad
Die anderen Aspekte: ca. 3 Grad
Im Zweifelsfall ist es nicht moeglich, eine klare Trennlinie zu ziehen,
man muss eben den "Horoskopbesitzer" fragen, ob er gewisse Symptome
einer fraglichen Konstellation kennt oder eher nicht. Solche weiter
auseinanderstehenden Aspekte werden z.B. auch durch darueberlaufende
Transite kurzzeitig aktiviert, spielen sonst aber keine so wichtige
Rolle, wie z.B. auf ein Grad genaue Aspekte.
Andererseits habe ich schon erlebt, dass jemand einen Neptun-Aspekt
(Konj.) der eher weit ist (5°), extrem deutlich zum Thema hat. Wenn man
sich ueberlegt, dass in diesem Fall der Neptun in den ersten
Lebensjahren andauernd als Transit auf dem anderen Planeten stand, wird
es schon klarer warum.
Wie schon angesprochen, es gibt so viele Moeglichkeiten, dass ich, wenn
ich sorgfaeltige Arbeit leisten will, eben schon eine Weile ueber jedes
Horoskop nachdenken muss, ueberlegen, koennte dieser Aspekt dominant
oder eher unwichtiger sein im Gesamtbild, und letztlich klaert erst ein
Gespraech die Sache (hoffentlich).
Es waere m.M.n. auch schlimm, wenn man eine exakte Wissenschaft draus
machen wuerde.
Gruss Gerald
>Hallo an alle,
>
>ich wuesste gerne welche Erfahrung Ihr mit der Groesse von
>Aspektabweichungen
>gemacht habt.
>In den verschiedenen Astrologischen Schulen sind ja riesige Unterschiede
>der Tolleranzen fuer Aspekte (unterschiedlich fuer Aspektart und
>beteiligte Planeten), Halbsummen, Transite, Spiegelpunkte, Sensitive
>Punkte und Gruppenschicksalspunkte (MRL) angegeben.
>Bisher konnte ich m.M.n. fuer Transite lediglich eine Abweichung von
>1-2Grad zu dem exakten Aspekt feststellen.
>Im Radix scheint mir eine Tolleranz von bis zu 8 Grad hauefig nicht mehr
>zutreffend??
>
>Bitte gebt doch auch die entsprechende Schule an nach der Ihr arbeitet.
>
>Nebenbei: Gibt es hier niemanden der nach der Hamburger Schule arbeitet?
>
>Gruss Thomas Becker
Ich bin mit prinzipiell 6 Grad Tolleranz immer gut gefahren.
Allerdings haben mir letzthin die Ereignisse der Ablehnung jeglicher
Beihilfe zur Toetung von Leben im Verbindung mit dem Horoskop des
Vatikan bekraeftigt, dass bis zu 8 Grad in Ordnung sind. (Im Fall des
Vatikans: Pluto-Uranus-Quadrat, rhythmisch ausgeloest nach der
Muenchner Rhythmenlehre)
Daniel
**********************************************************************
Daniel Menz
http://home.t-online.de/home/parachiron/menz.htm
**********************************************************************
> [...]
> Ich bin mit prinzipiell 6 Grad Tolleranz immer gut gefahren.
Hallo Daniel,
Beziehst Du das auf alle Aspekte aller Radix-Planeten untereinander,
oder auch auf Spiegelpunkte, Gruppenschicksalspunkte, Halbsummen
(falls Du die einsetzt) und Transite?
> Allerdings haben mir letzthin die Ereignisse der Ablehnung jeglicher
> Beihilfe zur Toetung von Leben im Verbindung mit dem Horoskop des
> Vatikan bekraeftigt, dass bis zu 8 Grad in Ordnung sind. (Im Fall des
> Vatikans: Pluto-Uranus-Quadrat, rhythmisch ausgeloest nach der
> Muenchner Rhythmenlehre)
Langsam, da stolpere ich jetzt etwas.
Was hat deren Einstellung zur Abtreibung mit dem Quadrat UR/PL zu tun?
Ich haette eher gedacht, dass das eine Befuerwortung im Sinne der
verdraengten Wirklichkeit beguenstigt??
(UR/PL-Konjunktion habe ich selber, wobei ich die Abtreibung aber
keineswegs befuerworte.)
Gruss Thomas Becker
On Sat, 09 May 1998 15:00:58 +0200, Thomas Becker
<Thomas...@hoexter.netsurf.de> wrote:
>ich wuesste gerne welche Erfahrung Ihr mit der Groesse von
>Aspektabweichungen gemacht habt.
MMn ist ein Aspekt nicht etwas "Binaeres", sondern (-> Quantenphysik)
etwas aus (ungefaehre Formulierung ;-) "Teilchen*_&&_~Unschaerfe"..
iwS. sollte daher mMn immer auch eine (m/w) umfasssendere
Gesamtbetrachtung ins "Auge gefasst ;-)" werden.
>In den verschiedenen Astrologischen Schulen sind ja riesige Unterschiede
>der Tolleranzen fuer Aspekte (unterschiedlich fuer Aspektart und
>beteiligte Planeten), Halbsummen, Transite, Spiegelpunkte, Sensitive
>Punkte und Gruppenschicksalspunkte (MRL) angegeben.
hast sicher recht damit...
>Bisher konnte ich m.M.n. fuer Transite lediglich eine Abweichung von
>1-2Grad zu dem exakten Aspekt feststellen.
>Im Radix scheint mir eine Tolleranz von bis zu 8 Grad hauefig nicht mehr
>zutreffend??
s.o. -- oder stell Dir einen "Aspekt(Verlauf)" eher als Gauss'sche
Kurve vor. Je nach *individueller_Struktur* UND *akutellem (historisch
- spezifisch determiniertem Verlauf des) eigenen_Zustandes* sind
Aspekte auch unterschiedlich (-> InformatinsTheorie) zu
interpretieren.
Wie auch die Bedeutungs- Bandbreiten der einzelnen als relevant
befundenen (aber auch die sind ja bekanntlich stark "im Fluss" ;-)
interpretierbaren Elemente stark schwanken, wie Du auch schreibst, je
nach schule -> schule.
>Bitte gebt doch auch die entsprechende Schule an nach der Ihr arbeitet.
<Momentan hoer ich grad' George Bendson.>
mfG,
Markus
-->
Tag Thomas!
Tatsächlich exisiteren hier jede Menge Anschauungen.
Bei Transiten und Direktionen verwende ich als Basis max. 1,5 Grad. Doch gerade
bei Transiten ist die Natur des Planeten zu berücksichtigen (Uranus bemerkbar
in der Applikation, Saturn in der Seperation). Der transitierende Merkur kann
zudem als "Mittler" gerade in der Konjunktion einen bereits zwei oder drei Grad
entfernten Planeten wieder in den Mittelpunkt des Geschehens rücken.
Im Radix empfehle ich recht knappe Orben. Dabei wird die Geschwindigkeit
berücksichtigt. Meine Vorgehensweise hierbei: Jeder Planet erhält einen Wert.
Bei einem möglichen Aspekt nehme ich als Orbis das Mittel dieser beiden Werte.
Mond hat hierbei Orbis 9 Grad, Merkur 8, Venus 7, Mars 6, Jupiter 5, Saturn 4,
Neptun 3, Uranus2, Pluto 1 Grad. Die Sonne besitzt den Wert 6.
Eine Planetenverbindung Mond und Jupiter hat somit beispielsweise als Orbis (
9+5)/2=7 Grad; Pluto - Venus hingegen nur 4 Grad usw. Natürlich sind noch
andere Faktoren zu berücksichtigen wie etwa eine Konjunktion mehrerer Planeten
usw.
Gruss
Michael
>Daniel Menz schrieb:
>
>> [...]
>> Ich bin mit prinzipiell 6 Grad Tolleranz immer gut gefahren.
>
>Hallo Daniel,
>
>Beziehst Du das auf alle Aspekte aller Radix-Planeten untereinander,
>oder auch auf Spiegelpunkte, Gruppenschicksalspunkte, Halbsummen
>(falls Du die einsetzt) und Transite?
>
Aspekte verwende ich nur die vier Grossen.
Im Radix 6 (bis 8) Grad Tolranz, unabhaengig von der Art der
beteiligten Planeten.
Bei Transiten im Sinne der Ereignisdichte abhaengig von der
Geschwindigkeit:
Bis 6 Grad Pluto bis Neptun, die Anderen 2-3 Grad.
Aber fuer die Deutung auch bei Transiten die gleiche Toleranz wie
Radix.
Spiegelpunkte, Gruppenschicksalspunkte: im Radix 2 Grad; im Transit 1
Grad
Halbsummen verwende ich nicht.
>> Allerdings haben mir letzthin die Ereignisse der Ablehnung jeglicher
>> Beihilfe zur Toetung von Leben im Verbindung mit dem Horoskop des
>> Vatikan bekraeftigt, dass bis zu 8 Grad in Ordnung sind. (Im Fall des
>> Vatikans: Pluto-Uranus-Quadrat, rhythmisch ausgeloest nach der
>> Muenchner Rhythmenlehre)
>
>Langsam, da stolpere ich jetzt etwas.
>Was hat deren Einstellung zur Abtreibung mit dem Quadrat UR/PL zu tun?
>Ich haette eher gedacht, dass das eine Befuerwortung im Sinne der
>verdraengten Wirklichkeit beguenstigt??
>(UR/PL-Konjunktion habe ich selber, wobei ich die Abtreibung aber
>keineswegs befuerworte.)
>
Ich wuerde sagen, das Bild besagt: Das Schoepferische tritt
verbindlich als Zeugendes in die Zeit. Insofern ist das Geschoepfliche
eine Ausdrucksgestalt Gottes und wird folgerichtig von den Priestern
gegen die Zwecke des Menschen geschuetzt.
Weil aber das Urspruengliche in seiner Reinheit oft durch die
Absichten und Zwecke der Menschen missbraucht ist, fühlt sich der
Mensch, so er die Erfahrung des Missbrauchs gemacht hat, vergewaltigt,
wenn mit ihm etwas geschieht, ohne dass er einen Einfluss darauf haben
soll.
Die Tatsache des Hingegebenseins, des Ausgeliefertseins des Lebens an
eine hoehere Macht (Schicksal, Gott), das alles ist in seiner
Empfaenglichkeit weiblich, das wird nicht ertragen, das assoziiert
Unterdrueckung, und dann wird das Leben selbt vergewaltigt.
Schoepferische Zeugungskraft und Vernichtung des Lebens sind also in
einem Bild.
>Aspekte verwende ich nur die vier Grossen.
>
>Im Radix 6 (bis 8) Grad Tolranz, unabhaengig von der Art der
>beteiligten Planeten.
>
>Bei Transiten im Sinne der Ereignisdichte abhaengig von der
>Geschwindigkeit:
>Bis 6 Grad Pluto bis Neptun, die Anderen 2-3 Grad.
>
>Aber fuer die Deutung auch bei Transiten die gleiche Toleranz wie
>Radix.
>
>Spiegelpunkte, Gruppenschicksalspunkte: im Radix 2 Grad; im Transit 1
>Grad
Kleine Randbemerkung: Zur Zeit wird bei Doebereiner gelehrt: Normale
Aspekte im Radix 7,1 Grad, Spiegelpunkte 4,5 Grad, aber er
beruecksichtigt natuerlich auch die Gewichtung der beteiligten
Planeten, manchmal geht er also noch darueber hinaus (8 Grad), wenn es
inhaltlich sehr passt.
Transite werden mit deutlich kleineren Orben behandelt (0,7-1,7), so
sollen die Ausloesungen auch schon kurz vor dem Ueberlauf zum Ereignis
draengen. (Was ich sogar wieder einmal sehr aktuell persoenlich
bestaetigen kann... ;-)
Wenn Du Erfahrungen mit weiteren Orben bei Transiten hast, wuerde ich
noch gerne erwaehnen (ohne Dir im geringsten unterstellen zu wollen,
dass Du das noch nicht beruecksichtigt hast), dass sich der Inhalt
natuerlich auch in anderen Bereichen schon ankuendigt, z.B. im Solar
oder Septar, oder sich astrologisch interessierte (leider) haeufig in
Erwartung des Transites in das Thema hineinsteigern. Ich schaue z.B.
nur noch in meine Transite, wenn ich bei mir gerade einen deutlichen
Inhalt sehe, wie haeufiger Mars-Saturn oder gerade Saturn-Neptun.
Gruss, Andreas
--------
Andreas Mollat
mailto:mollat#@munich.netsurf.de (please remove the '#')
Danke fuer die Mitteilung des aktuellen Standes der Muenchner Schule.
Was die Transite betrifft moegen Deine Einwaende wohl berechtigt sein,
ich schrieb das so aus dem Bauch heraus. Genaue Grad-Angaben sind fuer
mich selbst nicht wichtig, Fakten interessieren mich kaum, ich hab
dafuer auch ein ganz schlechtes Gedaechtnis und vergesse den
faktischen Anteil der Erscheinungen schnell, ich merke mir nur die
Bilder und das Prinzip.
Ich gehe immer zuerst von meinem Eindruck aus: also, wenn eine
Patientin mit akutem Schulter-Arm-Syndrom Belladonna-Beschwerden hat,
wenn sie Mond-Pluto nicht im Radix hat und wenn Pluto-transit-Mond mit
4 Grad Toleranz besteht, dann ist es halt Mond-Pluto fuer mich,
insbesondere wenn es hilft. Ich schaue halt von Juptier bis Neptun bis
6 Grad. Die schnelleren Planeten spielen m.E.n. inhaltlich kaum eine
Rolle, ausser, dass sie die Ereignisse im Sinne des phaenomenalen
Geschehnisses auslsoesen, in dem Sinn sollte die Toleranz da m.M.n.
schon sehr klein sein.
Rein praktisch spielt es doch auch gar keine Rolle, ob ein Transit mit
grosserem Orbis nur deshalb wirkt, weil das Thema schon bspw. im
Septar ansteht, wichtig ist fuer mich: in einem bestimmten Bereich
etwa, da schaue ich nach Aspekten, da koennte etwas geschehen.
Es ist ja meist sowiso astrologisch recht komplex. Das obige
Schulter-Arm-Syndrom wurde ausgeloest, als Mars in exkter Konjunktion
zum IC stand. Mond wollte raus, konnte/durfte aber nicht, der Druck
tat dann weh und fuehrte zu Verkrampfungen.
Mit den Septaren arbeite ich gar nicht, weil zu faul, und weil ich
meine, prinzipiell sieht man alles im Radix. Und wenn ich etwas nicht
im Radix finde, was aber dominantes Bild ist, dann wird das Mittel
repertorisiert oder inhaltlich verordnet. Ich meine, das ist Mensch
dem Geist schuldig, dass er letztendlich ohne aussere Hilfsmittel
wahrnehmen kann (und Astrologie zur Kontrolle des Subjektiven nutzt).
Eine Erwartungshaltung kann sich sehr stark auswirken, diese Erfahrung
habe ich auch gemacht. Was auch bei mir dazu gefuehrt hat, dass ich
mich mit meinem eigenen Horoskop kaum beschaeftige. Ich halte gar jede
Form der Beschaeftigung mit sich selbst fuer ein Krankheitssymptom.
Das Geschoepfliche _ist_; die Gegenwart ist alles, was moeglich und
notwendig ist. Mehr als Gegenwart braucht es nicht (wenn das nur so
leicht waere :-))
Worauf beruhen diese Orben?
Gruss
Michael
Solche Einstellungen scheinen in der Astrologie ja recht verbreitet zu sein.
Kein Wunder, dass ihr Ruf kein guter sein kann. Fakten interessieren nicht,
also sucht sich der Verfasser dieser Zeilen das aus, was in sein Bild passt und
blendet alles andere aus - ein weit verbreitetes Phänomen, wenn ich hier so
diese NG durchlese.
Zudem die diversen Punkte: Spiegelpunkte, Schicksalspunkte, Halbsummen, dann
die Planeten, der Aszendent usw. - na, wenn ich auf einem Kreis von 360 Grad
soviele Punkte bzw. Komponenten willkürlich verteile, kann ich - ohne was von
Astrologie zu verstehen zu müssen - jedes Ereignis vorhersagen oder (was ja die
meisten Sterndeuter hervorragend können) nachträglich aus dem Horoskop
ableiten. Sollte es dann doch nicht passen -was nach der
Wahrscheinlichkeitsrechnung höchst unwahrscheinlich ist, dann berechne ich halt
ein "Septar" oder "Solar" oder mache eine Direktion oder ein Transit bzw. nehme
eine rhytmische Auslösung nach irgendeinem System - irgendwas wird ja wohl
endlich passen. Dann braucht man nur noch eine griffige Formulierung - schon
stimmt das Ereignis auf jeden Fall (z. B. "Verlust einer Person" in einem Jahr,
"Milieuwechsel", usw. - Dinge, die in irgendeiner Form bei jedem in beinah
jedem Jahr sowieso vorkommen).
Cornelius
Andreas Mollat schrieb:
> [...]
> Kleine Randbemerkung: Zur Zeit wird bei Doebereiner gelehrt: Normale
> Aspekte im Radix 7,1 Grad, Spiegelpunkte 4,5 Grad, aber er
> beruecksichtigt natuerlich auch die Gewichtung der beteiligten
> Planeten, manchmal geht er also noch darueber hinaus (8 Grad), wenn es
> inhaltlich sehr passt.
Wenn ich das bei noch richtig erinnere, dann schreibt Herr Doebereiner
ja auch, dass schon die Haeuserstellung zweier Planeten
(z.B. Merkur in 1 Venus in 4)einen inhaltlichen Aspekt (hier Quadrat)
und dessen Bedeutung anzeigen.
Nun kann ja auch kein Aspekt ohne seine seine Haeuserstellung beurteilt
werden.
Weist m.M.n. auf eine Prioritaet der Hausbesetzung hin??
> Transite werden mit deutlich kleineren Orben behandelt (0,7-1,7), so
> sollen die Ausloesungen auch schon kurz vor dem Ueberlauf zum Ereignis
> draengen. (Was ich sogar wieder einmal sehr aktuell persoenlich
> bestaetigen kann... ;-)
>
> Wenn Du Erfahrungen mit weiteren Orben bei Transiten hast,
Nein, das kann ich nicht so bestaetigen, da die Auswertungen meiner
Erfahrungen nicht so fortgeschritten sind, dass sie sich in Bogenminuten
ausdruecken lassen.
> wuerde ich
> noch gerne erwaehnen (ohne Dir im geringsten unterstellen zu wollen,
> dass Du das noch nicht beruecksichtigt hast),
Hm, das passiert mir des oefteren :-).
>dass sich der Inhalt
> natuerlich auch in anderen Bereichen schon ankuendigt, z.B. im Solar
> oder Septar, oder sich astrologisch interessierte (leider) haeufig in
> Erwartung des Transites in das Thema hineinsteigern. Ich schaue z.B.
> nur noch in meine Transite, wenn ich bei mir gerade einen deutlichen
> Inhalt sehe, wie haeufiger Mars-Saturn oder gerade Saturn-Neptun.
Kann durchaus sein, dass ich mich da manchmal hineinsteigere.
Meist ist die zeitliche Abfolge jedoch umgekehrt.
Wenn ich mal wieder tagelang Kopfschmerzen habe oder extrem unruhig bin,
finde ich, wohlgemerkt nachtraeglich, Mars immer in einem exakten Aspekt
zu meinem UR/PL-ME Quadrat. Oder er jukkelt direkt ueber Mars.
Transite ueber andere Radix-Konstellationen habe ich noch nie derart
deutlich bemerkt.
Bis auf ein Transit von SA ueber SA,der Phasenherrscher
(5.Septar im Phaenomenrhytmus) war und ist.
> Gruss, Andreas
Ebenfalls Thomas Becker
Wenn Du hier schreibst ohne etwas von Astrologie zu verstehen, dann
solltest Du alternativ etwas von Philisophie verstehen. Dies ist
Deinen Worten nach nicht der Fall.
Insofern hier kein Einwand zu Deinen Aussagen zur Astrologie - man
braucht viele Jahre um mit ihren Methoden umgehen zu koennen. Du
begreifst es nicht - gut.
Was die Fakten der Erscheinung betrifft: die Kenntnis dieser Dinge
beruht auf Funktionen des Ueberlebens, der Nutzung und Sicherung. Fuer
Automaten ist das gut, fuer Menschen etwas wenig.
Deshalb hier auch nur soviel zu Bild und Prinzip: Die Betrachtung von
Fakten geschieht automatisch, darum braucht man sich nicht zu
kuemmern, das ist unterstes Niveau, so primitiv, dass man sich mit
Besserem beschaeftigen kann. Wer Fakten dem Bild vorzieht ist wie
einer, der lieber mit dem Elektronikbaukasten spielt als mit seiner
Freundin Liebe zu machen, oder, der beim Spazierengehen sich nicht
unterhalten kann, weil er zu sehr damit beschaeftigt ist zu laufen.
Daher ist auch nicht anzunehmen, dass Du eine Ahnung davon haben
kannst, was Bild und Prinzip bedeuten.
Wenn Du einmal verstanden hast, dass Nuturwissenschaft auf Glauben
beruht, und dass man die forcierte und ausschliessliche Propagierung
dieses Glaubens als Ideologie bezeichnet, dann waerst Du einen kleinen
Schritt weiter.
On 14 May 1998 15:03:13 GMT, astr...@aol.com (Astropseu) wrote:
>Solche Einstellungen scheinen in der Astrologie ja recht verbreitet zu sein.
>Kein Wunder, dass ihr Ruf kein guter sein kann.
Ihr Ruf ist besser als Du denkst!
Firmen wie die ASTRODATA AG und ASTRODIENST GmbH in der Schweiz
in Zuerich koennten nicht seit mehr als 10 Jahren bestehen, wenn der
Ruf der Astrologie s o schlecht waere wie Du vorgibst ... Im Gegen-
teil, vom Chef der Firma ASTRODATA AG hat man hier gelesen, dass er
so viel Geld mit seinen Horoskoptextanalysen gemacht habe, dass er
eigentlich jetzt mit Mitte/Ende Fuenfzig nicht mehr arbeiten muesste.
Und vom Chef der Firma ASTRODIENST GmbH habe ich Fotos von
seinem Eigenheim an einem See gelegen gesehen und Urlaubfotos von
HAWAI, dass es ihm finanziell offensichtlich also auch nicht schlecht
geht, smile ... Von mir und meiner *popeligen* Beratungspraxis im
Hause meiner Eltern wollen wir mal nicht reden. Doch habe ich ja auch
kein grandioses Astroprogramm entwickelt, dass mir einen waren
Goldregen in finanzieller Hinsicht beschert. Das Astrotextprogramm,
mit dem ich u.a. arbeite habe ich 1994 kaeuflich erworben ...
Wenigstens ist in dreieinhalb Jahren das dafuer als auch fuer die
Hard- und andere Software investierte Geld wieder hereingekommen!
>Zudem die diversen Punkte: Spiegelpunkte, Schicksalspunkte, Halbsummen, dann
>die Planeten, der Aszendent usw. - na, wenn ich auf einem Kreis von 360 Grad
>soviele Punkte bzw. Komponenten willkürlich verteile, kann ich - ohne was von
>Astrologie zu verstehen zu müssen - jedes Ereignis vorhersagen oder (was ja die
>meisten Sterndeuter hervorragend können) nachträglich aus dem Horoskop
>ableiten.
Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
wir voraus, was geschehen WIRD!
>Sollte es dann doch nicht passen- was nach der
>Wahrscheinlichkeitsrechnung höchst unwahrscheinlich ist, dann berechne ich halt
>ein "Septar" oder "Solar" oder mache eine Direktion oder ein Transit bzw. nehme
>eine rhytmische Auslösung nach irgendeinem System - irgendwas wird ja wohl
>endlich passen.
Offensichtlich kennst Du Dich aus!
>Dann braucht man nur noch eine griffige Formulierung - schon
>stimmt das Ereignis auf jeden Fall (z. B. "Verlust einer Person" in einem Jahr,
>"Milieuwechsel", usw. - Dinge, die in irgendeiner Form bei jedem in beinah
>jedem Jahr sowieso vorkommen).
Schlechte Erfahrungen gemacht?
mwfg
Ingrid Liebeler
Hi hILde,
you wrote:
> *Tranist*, *Spei-egel-punkt*
>
Das sind aber fiese Woerter - wo hast Du die denn bloss her?
-- Love Is Never Hate -- pgp key on request -- Peace Is Never War --
>Reply to article <6jh6vf$8f2$1...@news00.btx.dtag.de> (/de/alt/astrologie; 15 May 98),
>subject: Re: Orbis von Aspekten
>
>
>Hi hILde,
>
>you wrote:
>
>> *Tranist*, *Spei-egel-punkt*
>>
>Das sind aber fiese Woerter - wo hast Du die denn bloss her?
Ich habe auch TRANSIT falsch geschrieben, ein mir sehr gelaeufiges
Wort! Humorvoll nenne ich das nach der *Tickersprache* (nach dem
Tickerslang) "Wechselstaben verbuchselt". Das passiert beim Schnell-
schreiben und durch Konzentrationsschwaeche bei dieser Hitze ...
Haette ich es wieder einmal nachtraeglich korrigiert, dann haetteste
Dich garantiert wieder daran hochgezogen, nicht?
Du armselige Kreatur!
mwfg
Ingrid
Ingrid Liebeler <Ingrid....@t-online.de> schrieb im Beitrag
>
> Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
> sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
> Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
> Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
> die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
> wir voraus, was geschehen WIRD!
>
Als Astrologe verbitte ich mir, aus Deinem Munde das Wort "Wir" zu hören.
Du kannst ja sagen: "Wir Psycho-Astrologiker", aber nicht Wir in der
Verallgemeinerung. Ingrid Liebeler ist nicht die ganze Welt.
Wenn ein Astrologe die Vergangenheit lesen kann, kann er auch die Zukunft
lesen. Wenn er beides nicht kann, ist er dann Astrologe? Ich jedenfalls
mache astrologische Zukunftsdeutungen.
>
> >Dann braucht man nur noch eine griffige Formulierung - schon
> >stimmt das Ereignis auf jeden Fall (z. B. "Verlust einer Person" in
einem Jahr,
> >"Milieuwechsel", usw. - Dinge, die in irgendeiner Form bei jedem in
beinah
> >jedem Jahr sowieso vorkommen).
>
Ist eine Kündigung eine griffige Formulierung? Ist ein Umzug eine griffige
Formulierung? Ist eine Scheidung eine griffige Formulierung?
Man soll halt nicht Astrodata-Bücher lesen, wenn man etwas über Astrologie
erfahren will. Beim Besuch von Astrologen verhält es sich ebenso.
Peter
>Ingrid Liebeler <Ingrid....@t-online.de> schrieb im Beitrag
>>
>> Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
>> sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
>> Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
>> Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
>> die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
>> wir voraus, was geschehen WIRD!
>>
>Als Astrologe verbitte ich mir, aus Deinem Munde das Wort "Wir" zu hören.
>Du kannst ja sagen: "Wir Psycho-Astrologiker", aber nicht Wir in der
>Verallgemeinerung. Ingrid Liebeler ist nicht die ganze Welt.
>Wenn ein Astrologe die Vergangenheit lesen kann, kann er auch die Zukunft
>lesen. Wenn er beides nicht kann, ist er dann Astrologe? Ich jedenfalls
>mache astrologische Zukunftsdeutungen.
Ingrid ist doch nicht nur die ganze Welt (Herrscher 1 und Loewesonne
in 12, manisch kompensiert), sondern auch noch die Identitaet eines
jeden (Mond-Neptun)
Du solltest Dich nicht darueber aufregen, es ist nunmal so. Wenn Du es
hin und wieder einmal erwaehnst, dass sie nicht Deine Identitaet haben
darf, dann wissen es auch die neueren Mitleser.
In article <01bd7f95$6fed01a0$55e8a8c1@pkern>, pkern wrote:
>
>
> Ingrid Liebeler <Ingrid....@t-online.de> schrieb im Beitrag
> >
> > Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
> > sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
> > Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
> > Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
> > die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
> > wir voraus, was geschehen WIRD!
> >
> Als Astrologe verbitte ich mir, aus Deinem Munde das Wort "Wir" zu hören.
> Du kannst ja sagen: "Wir Psycho-Astrologiker", aber nicht Wir in der
> Verallgemeinerung. Ingrid Liebeler ist nicht die ganze Welt.
> Wenn ein Astrologe die Vergangenheit lesen kann, kann er auch die Zukunft
> lesen. Wenn er beides nicht kann, ist er dann Astrologe? Ich jedenfalls
> mache astrologische Zukunftsdeutungen.
> >
Hi Peter,
davon abgesehen, bedeutet es in keiner Weise, dass Psycho-Astrologiker
keine Vorhersagen machen. Ingried schreibt hier tatsaechlich in keiner
Weise von der Allgemenheit.
Grundsaetzlich einmal: Es gibt immer Astrologen, die
Vorhersagen/Prognosen machen, auch wenn sie serioes sind. Und serioese
Astrologen wissen mit diesen Vorhersagen/Prognosen umzugehen.
Ich selber mache auch Prognosen, einfach, weil es immer wieder
interessant ist. Erstes Uebungsopfer war uebrigens Walter von Lucadou
und ich habe mich von ihm ziemlich belaechelt gelfuehlt. Nach einem
halben Jahr hatte er mich doch angerufen und gemeint, dass hattest Du
nicht wissen koennen.
Du stehst also in d.a.a. als Zukunftsdeuter nicht aleine da.
> > >Dann braucht man nur noch eine griffige Formulierung - schon
> > >stimmt das Ereignis auf jeden Fall (z. B. "Verlust einer Person" in
> einem Jahr,
> > >"Milieuwechsel", usw. - Dinge, die in irgendeiner Form bei jedem in
> beinah
> > >jedem Jahr sowieso vorkommen).
> >
> Ist eine Kündigung eine griffige Formulierung? Ist ein Umzug eine griffige
> Formulierung? Ist eine Scheidung eine griffige Formulierung?
>
> Man soll halt nicht Astrodata-Bücher lesen, wenn man etwas über Astrologie
> erfahren will. Beim Besuch von Astrologen verhält es sich ebenso.
>
> Peter
Peter, nicht alle Astrodata-Buecher haben die oben beschriebenen
griffigen Formulierungen. Ich habe selber einige. Allgemein muss man
wissen, mit Buecherwissen umzugehen und da gibt es einige Buecher, die
ganz gut inspirieren.
Man darf nur nicht alles, was da geschrieben steht, stumpf
uebernehmen, sondern muss es ueberdenken, woraus sich bestimmte
Formulierungen ableiten.
Dann merkt man auch, wo diese griffigen Formulierungen angemessen sind
und wo nicht.
Ciao, Marianne
- --
Marianne Haupt
mari...@venus.westfalen.de
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In article <35623f86...@news.munich.netsurf.de>, Andreas Mollat wrote:
> "pkern" <pk...@metronet.de> schrieb am 17 May 1998 00:22:43 GMT:
>
> >Ingrid Liebeler <Ingrid....@t-online.de> schrieb im Beitrag
> >>
> >> Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
> >> sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
> >> Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
> >> Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
> >> die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
> >> wir voraus, was geschehen WIRD!
> >>
> >Als Astrologe verbitte ich mir, aus Deinem Munde das Wort "Wir" zu hören.
> >Du kannst ja sagen: "Wir Psycho-Astrologiker", aber nicht Wir in der
> >Verallgemeinerung. Ingrid Liebeler ist nicht die ganze Welt.
> >Wenn ein Astrologe die Vergangenheit lesen kann, kann er auch die Zukunft
> >lesen. Wenn er beides nicht kann, ist er dann Astrologe? Ich jedenfalls
> >mache astrologische Zukunftsdeutungen.
>
> Ingrid ist doch nicht nur die ganze Welt (Herrscher 1 und Loewesonne
> in 12, manisch kompensiert), sondern auch noch die Identitaet eines
> jeden (Mond-Neptun)
>
Ich sehe da so noch keinen Zusammenhang zu IL Verhalten hier, dass
auch deshalb, weil es genug Loewe Sonnen und Betonungen der 11.,12,
Haeuser gibt, die kultivierter damit umgehen.
> Du solltest Dich nicht darueber aufregen, es ist nunmal so. Wenn Du es
> hin und wieder einmal erwaehnst, dass sie nicht Deine Identitaet haben
> darf, dann wissen es auch die neueren Mitleser.
>
> Gruss, Andreas
Selbst wenn Deine Interpretation einen Zusammenhang auf IL Benehmen
hier hat, ist es keine Rechtfertigung dafuer. Das rechtfertigt auch
nicht den schizophrenen Chrakter ILs Artikel, bzw. deren Inhalte.
Irgendwie enpfinde ich Deine Behauptung als Diskreminierung aller
Loewen, die eine Sonne-thematik im 12. Feld bzw. ansonsten noch
Betonungen des 12 Feldes haben.
Ausserdem denke ich mir mal, hat das, was Peter schreibt nicht
zwangslaeufig etwas mit aufregen zu tun.
Sicherlich weisst Du, was aus den Kindern geworden ist, die total
antiautoritaer erzogen worden sind. sie haben einen
Entwicklungsrueckstand.
Nicht reagieren und ignorieren der IL-Problematik ist fuer mich so was
wie die antiautoritaeren Eltern.
Und nicht jeder ist antiautoritaer. Es gibt nun mal Menschen, die
sagen, so geht es nicht.
Ciao, Marianne
- --
Marianne Haupt
mari...@venus.westfalen.de
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>Wenn Du hier schreibst ohne etwas von Astrologie zu verstehen, dann
>solltest Du alternativ etwas von Philisophie verstehen. Dies ist
>Deinen Worten nach nicht der Fall.
>
>Insofern hier kein Einwand zu Deinen Aussagen zur Astrologie - man
>braucht viele Jahre um mit ihren Methoden umgehen zu koennen. Du
>begreifst es nicht - gut.
>Deshalb hier auch nur soviel zu Bild und Prinzip: Die Betrachtung von
>Fakten geschieht automatisch, darum braucht man sich nicht zu
>kuemmern, das ist unterstes Niveau, so primitiv, dass man sich mit
>Besserem beschaeftigen kann. Wer Fakten dem Bild vorzieht ist wie
>einer, der lieber mit dem Elektronikbaukasten spielt als mit seiner
>Freundin Liebe zu machen
Sehr geehrter Herr Patriarch,
Deine Behauptungen in allen Ehren - aber so macht man es sich am einfachsten.
Du gehst konsequent auf die Kritikpunkte nicht ein. Dein Vorwand ist eine
irgendwie geartete Weltanschauung, die Fakten als primitiv bezeichnet. Die
Betrachtung von Fakten geschieht automatisch sagst Du. Feine Meinung. Doch wenn
diese Fakten nicht stimmen, dann bricht doch der Überbau automatisch in sich
zusammen. Ist hier vielleicht die Ursache Deiner Ignoranz zu suchen? Hast Du
Angst, dass eindeutig belegbare kritische Aeusserungen Dein Bild ins Wanken
bringen können? Dann laß`die Augen einfach geschlossen und träume weiter. Wie
gesagt: Die vielen diversen Punkte in der Astrologie können auch willkürlich
auf einen 360 Grad Kreis verteilt werden - es stimmt dann immer! Hier in der NG
ist auch in einer Deutung die klare Metagnose "Hast Du einen Milieuwechsel mit
12 Jahren?" enthalten. Als Antwort kam "Mit 11 einen Umzug." Ja, um Himmels
willen, wenn wir unser Leben und das unserer Bekannter anschauen, dann wimmelt
es nur so von Milieuwechsel (Schule, Umzug, Vater ändert Beruf usw.). So gut
wie jedes Jahr ist doch ein solcher Wechsel unter einem so allgemeinen Begriff
zu finden.
Da kannst Du gerne noch weiter von Bildern usw. sprechen und Fakten als
primitiv ansehen, um so sich einen Schutz vor Kritik aufzubauen.
Astrologen fordern stets, dass sich die Kritiker doch erst einmal mit dem Thema
befassen sollen. Geschieht dann solches und man führt fundierte kritische
Punkte ins Feld, dann bauen sie schnell eine weitere Bastion auf."Ja, erst
einmal müßt Ihr, liebe Kritiker, Euer oberflächliches Weltbild ablegen und
unsere höhere Philosophie annehmen!". Das klingt doch sehr nach Sekteriertum,
Herr Patriarch!
Letztendlich läuft es doch darauf hinaus: Astrologen stellen sich einfach
keiner Kritik und kritischen Äußerungen, indem sie sich hinter einer
Pseudophilosophie verstecken, bei der Fakten keine Rolle spielen. Also, sleep
tight, Mr Patriarch!
Cornelius
>Ja was bist denn Du fuer einer?
>Du lebst nicht zufaellig in der Schweiz und Deine Frau heisst nicht
>zufaellig BETTINA?
Nein.
>Deine Worte lassen erahnen, dass Du Dich schon einmal mit Astrologie
>beschaeftigt hast, denn sonst koenntest Du Worte wie *Septar*,
>*Tranist*, *Speiegelpunkt*, *Aspekt*, und so nicht gebrauchen ...
>Habe ich recht?
Ja.
>Warst nicht zuefaellig schon einmal klinisch tot und lebst heute mit
>dem Herzen eines verstorbenen Pastors?
Nein.
>
>Ihr Ruf ist besser als Du denkst!
>Firmen wie die ASTRODATA AG und ASTRODIENST GmbH in der Schweiz
>in Zuerich koennten nicht seit mehr als 10 Jahren bestehen, wenn der
>Ruf der Astrologie s o schlecht waere wie Du vorgibst ... Im Gegen-
>teil, vom Chef der Firma ASTRODATA AG hat man hier gelesen, dass er
>so viel Geld mit seinen Horoskoptextanalysen gemacht habe, dass er
>eigentlich jetzt mit Mitte/Ende Fuenfzig nicht mehr arbeiten muesste.
Ja und? Das spricht für einen geschäftstüchtigen Kaufmann, der eine Marktnische
konsequent ausnützt.
>Noch nicht gemerkt, dass serioese Astrologen gar nichts mehr vorher-
>sagen? Du wir betreiben heute mehr Psychologie und Philosophie, ja
>Seelsorge (Lebensberatung) und eben Charakterologie denn das wir
>Zukunftsdeuterei betrieben ... Allenfalls erstellen wir o.g. SOLAR,
>die *Jahresthemen*, die Tendenzen eines Jahres, nicht aber sagen
>wir voraus, was geschehen WIRD!
Ja, wozu brauchen wir dann die Astrologie? Dann gehe ich halt gleich zum
Psychologen. Wiederum: Einige Astrologen hier in der NG, aber auch sonst,
veröffentlichen gerne Vorhersagen? Sind sie alle unseriös oder wie?
>Offensichtlich kennst Du Dich aus!
Danke!
>Schlechte Erfahrungen gemacht?
Mit Astrologen, die durch eine geschickte Fragetechnik bewußt oder unbewußt ihr
System bestätigt haben wollen. "Sie hatten mit 17 einen Milieuwechsel?!" "Wie
nahe waren Sie Ihrem Vater?" usw. Wenn man sich den Spaß macht, bei einem
Astrologen die gleiche Frage zu bejahen und beim anderen zu verneinen und dann
noch zeigt, dass man ein wenig Ahnung hat, sind die Herren und Damen hoch
erfreut und beweisen einem mit geschickten Auslösungen, Rhytmen, Transiten,
Schicksalspunkten, Direktionen, transplutonischen Planeten usw., warum sie
dieses Ereignis und jenen Charakterzug eindeutig aus dem Horoskop entnehmen
können.
mfg
Cornelius
auf Deine Kritik, jede astrologische Deutung sei auf Grund der
Vielzahl der Elemente willkuerlich:
Die astrologische Deutung kann deshalb im Kochbuch- bzw.
Konstellationssummierungsverfahren keinen Sinn ergeben.
Deshalb wird von manchen Astrologen eine Strukturierte Deutung
ausgeuebt. Im Thread Sonne-Mars weiter unten kannst Du Dir ein Bild
davon machen. Dort kannst Du sehen, welche beeindruckenden,
definierten Aussagen zu einem unbekannten Ereignis gemacht werden.
Mehr moechte ich hier nicht dazu sagen.
Daniel
-------------------------------------------------------------------------------
Urspruengliche Nachricht:
astr...@aol.com (Astropseu) schrieb am 18 May 1998 14:32:52 GMT:
> Letztendlich läuft es doch darauf hinaus: Astrologen stellen sich
> einfach keiner Kritik und kritischen Äußerungen, indem sie sich
> hinter einer Pseudophilosophie verstecken, bei der Fakten keine Rolle
> spielen. Also, sleep tight, Mr Patriarch!
Gegner der Astrologie pflegen erst einmal etwas zu erfinden, was
sie "astrologisch" nennen, um dann zu beweisen, dass es Unsinn
ist. Falls das nichts hilft, bemühen sie die sogenannte Evidenz.
Evident ist genausogut, dass dieses <Erde als Kugel, die um sich selbst rotiert und mit irrsinniger Geschwindigkeit durch einen leeren
Raum rast> Quatsch ist, schliesslich habe ich mein Leben lang
fest auf einem stabilen Untergrund gestanden!
Gruss,
Hannelore Goos
* * Theorien sind die Brillen unserer Vorstellungskraft * *
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----------- * * B o u d i c c a ' s B a r d * * ---------------
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>Tatsaechlich? Bei mir nicht -- von bis zum 19. Lebensjahr gab es 4,
>davon wuerde ich nur 2 als bedeutsam einstufen. Bei den Leuten, die ich
>so kenne, ist das auch nicht anders.
>(Sag mal, hast Du vielleicht nicht zufaellig einen 17-Widder-AC oder
>dominant Mars-Uranus, wenn Du dauernd bedeutsame Wechsel im Leben hast?
>;-)
Was sind denn bedeutsame Wechsel? Ein Umzug? Eine Renovierung? Ein
Berufswechsel? ... Nun, 17 Grad Widder ist bei mir weit und breit nichts. Mars
und Uranus? Nee, wirklich kein Volltreffer. Keiner von beiden regiert Aszendent
oder hat Konjunktion mit einem anderen wichtigen Punkt. Pech!
>Hmm...hast Du auch noch Mars-Saturn? ;-)
Wieder nicht! Obwohl Du nach der Wahrscheinlichkeit doch allmählich einen
Treffer haben solltest. Doch Mars und Saturn haben bei mir einfach keinen
Kontakt.
Cornelius
>auf Deine Kritik, jede astrologische Deutung sei auf Grund der
>Vielzahl der Elemente willkuerlich:
>
>Die astrologische Deutung kann deshalb im Kochbuch- bzw.
>Konstellationssummierungsverfahren keinen Sinn ergeben.
Eben.
>Deshalb wird von manchen Astrologen eine Strukturierte Deutung
>ausgeuebt. Im Thread Sonne-Mars weiter unten kannst Du Dir ein Bild
>davon machen. Dort kannst Du sehen, welche beeindruckenden,
>definierten Aussagen zu einem unbekannten Ereignis gemacht werden.
Ich lasse mich gerne angenehm überraschen.
>Mehr moechte ich hier nicht dazu sagen.
Dachte ich mir.
Cornelius