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Häuser nach Placidus oder Koch?

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Dagmar Pfeifer

unread,
May 7, 1999, 3:00:00 AM5/7/99
to
Hallo liebe Astrofans,

wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach Placidus
erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.

Welche Häuserstellungen bevorzugt Ihr so?

Und wie sind die Erfahrungen mit daraus resultierenden unterschiedlichen
Erkärungen?

Kennt jemand eine Astrosoftware, die gute Berufsinterpretationen liefert?

beste Grüße Dagmar

F. Dietz

unread,
May 7, 1999, 3:00:00 AM5/7/99
to

Dagmar Pfeifer schrieb:

> Hallo liebe Astrofans,
>
> wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach Placidus
> erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.
>
> Welche Häuserstellungen bevorzugt Ihr so?
>
> Und wie sind die Erfahrungen mit daraus resultierenden unterschiedlichen
> Erkärungen?

Liebe Dagmar, die Häuserwahl ist wirklich ein heisses Thema. Meist hängt es von
der Schule ab, die man besucht hat (ich z.B. bei Astrodata - Claude Weiss -)
und hält dann Gewohnheiten aufrecht. Ich arbeite mit Koch-Häusern, sehe mir
aber in Zweifelsfragen auch Placidus an, und kann dann vielleicht die eine oder
andere Häuserbeziehung besser einsetzen. Mußt halt Erfahrungen sammeln.
CosmaoWorld (Tel. 089 7400 146) hat u.a. auch ein ganz gutes Berufsprogramm.
Grüß Dich Ferdinand

Thomas J. Klamm

unread,
May 7, 1999, 3:00:00 AM5/7/99
to
Hi Dagmar,
hi Welt...

On Fri, 7 May 1999 21:37:45 +0200, "Dagmar Pfeifer" <Dagmar...@mail.isis.de>
wrote:

> Hallo liebe Astrofans,
>
> wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach Placidus
> erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.
>
> Welche Häuserstellungen bevorzugt Ihr so?

Ich (ganz persoenlich) neige zur Sympathie mit "gleichen Haeusern" - ist so
schoen einfach... aber: das Thema gehoert zu den umstrittensten in "der
Astrologie" ueberhaupt...

Wenn Du magst, kannst Du im Link-Verzeichnis bei astrologix ein paar
Hinweise auf Artikel zum Thema finden:

http://astrologix.de/links/Astrologie/Astrologie_Fortgeschrittene/Haeuserproblematik/

...verwirrend, nich'?
:-)

& tschuess
TJK

--
Thomas J. Klamm - http://astrologix.de

Charly Hofmann

unread,
May 8, 1999, 3:00:00 AM5/8/99
to
Hallo Dagmar;

>Dagmar Pfeifer schrieb in Nachricht <3733...@news.isis.de>...


>Hallo liebe Astrofans,
>
>wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach Placidus
>erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.

Ja richtig, zu Beginn arbeitete ich mit den Koch-Häusern, habe dann zu den
Placidus-Häusern gewechselt (andere Schule), schiele aber ganz gern ab und
zu zu den Koch-Häusern ;-). Interessant ist ja, dass die Placidus-Häuser bei
extremen Breitengraden "versagen". Ist jemand z.B. in Hammerfest, Norwegen
(70°34'N) geboren, so liefern die meisten Programme kein brauchbares
Resultat mehr, vielfach erscheint eine Fehlermeldung die besagt, dass die
Breitengradangabe ausserhalb des Erlaubten liege (out of range). Ja dürfen
den nördlich oder südlich des 67°-Breitengrad keine Kinder auf die Welt
kommen?


>Und wie sind die Erfahrungen mit daraus resultierenden unterschiedlichen
>Erkärungen?

Vor allem bekommt man dadurch zum Teil verschiedene Häuserherrscher, was
dann in der Interpretation recht interessant sein kann, beim einen System
ist z.B. der Mars Herrscher von 4 und beim anderen System Venus usw. Der
einzige Weg herauszufinden, was nun eher Stimmig ist, ist das Gespräch mit
dem Klienten.

>beste Grüße Dagmar


Gruss Charly

Atma

unread,
May 8, 1999, 3:00:00 AM5/8/99
to
Hi,

Dagmar Pfeifer wrote:

> Hallo liebe Astrofans,
>
> wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach Placidus
> erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.
>

> Welche Häuserstellungen bevorzugt Ihr so?
>

ich finde das Indische Häusersystem sehr erhellend!

..Atma


Urs Stotz

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to

Dagmar Pfeifer schrieb in Nachricht <3733...@news.isis.de>...
>wenn man in einem Horoskop die Häuser mal nach Koch und mal nach
Placidus
>erstellt, ergeben sich u.U. ganz verschiedene
Interpretationsmöglichkeiten.
>Welche Häuserstellungen bevorzugt Ihr so?
>Und wie sind die Erfahrungen mit daraus resultierenden
unterschiedlichen
>Erkärungen?

Ich brauche Placidus, was auch vom Astrologiesystem abhängt.
Auch bei den Horoskopdeutungen bestätigt sich bei mir Placidus.
Wenn mal das eine und dann wieder das andere gebraucht wird,
halte ich das für Pfusch. Man sollte sich entscheiden, und ein
Vorteil ist, wenn man das verwendete System versteht. Wenn man
das nicht verwendete System auch versteht, ist es noch besser.

Mir gefällt Placidus, weil es dem Bewegunsverhältnis im Raum
entspricht.
Aber schau Dich zuerst um.

Gruss Urs


Urs Stotz

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to

Charly Hofmann schrieb in Nachricht
<7h0qqu$5es$1...@bw107zhb.bluewin.ch>...
>Hallo Dagmar;
>
[]

>Ja richtig, zu Beginn arbeitete ich mit den Koch-Häusern, habe dann
zu den
>Placidus-Häusern gewechselt (andere Schule), schiele aber ganz gern
ab und
>zu zu den Koch-Häusern ;-). Interessant ist ja, dass die
Placidus-Häuser bei
>extremen Breitengraden "versagen". Ist jemand z.B. in Hammerfest,
Norwegen
>(70°34'N) geboren, so liefern die meisten Programme kein
brauchbares
>Resultat mehr, vielfach erscheint eine Fehlermeldung die besagt,
dass die
>Breitengradangabe ausserhalb des Erlaubten liege (out of range). Ja
dürfen
>den nördlich oder südlich des 67°-Breitengrad keine Kinder auf die
Welt
>kommen?

Wenn ein Programm versagt heisst das nicht, dass die Häuser nicht zu
berechnen
sind.
Es ergeben sich da ganz andere Erscheinungen. Es ergeben sich Zeiten
und Orte, wo
man auch für einen Bruchteil eines Moments keinen AC rechnen kann,
und der ist unabhängig vom Häusersystem, oder auf dem Pol hast
sämtliche MC's auf einmal oder keinen.
Ich vermute aber, dass die Zwischenhäuser auch in den Polargebieten
zu berechnen sind.
Der Peter Neubäcker von München hat mal etwas veröffentlicht, also
glaube ich zumindest.
Auch was der Alois Treindel dazu sagen würde, wäre interessant.
Es gilt aber nicht, einem System einen Fehler oder Mangel
anzukreiden, wenn man's nicht auch beweisen kann.

Gruss Urs

Frank

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to
Hi

ich denke man sollte der astrologischen Empirie-Basis nicht
zuviel abverlangen. Wir beschäftigen uns ja mit Zeichendeutung
von Himmelskörpern und nicht mit Wirkungserkennung von
Himmelskörpern.

Das empirische Wissen, das über eine sehr lange Zeit
zusammengetragen wurde, stammt eben nicht aus den Gegenden, die
nahe am Nord- oder Südpol liegen.

Interessant wäre aber schon, ob man etablierte astrologische
Systeme so ergänzen kann, dass sie auch dort anwendbar sind.

Frank

-----------== Posted via Deja News, The Discussion Network ==----------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Discuss, or Start Your Own

Markus Krippner

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to
Frank <fran...@my-dejanews.com> wrote:

>Hi

>Das empirische Wissen, das über eine sehr lange Zeit
>zusammengetragen wurde, stammt eben nicht aus den Gegenden, die
>nahe am Nord- oder Südpol liegen.

ja, zweifelsohne ;)

>Interessant wäre aber schon, ob man etablierte astrologische
>Systeme so ergänzen kann, dass sie auch dort anwendbar sind.

;-), mMn gibt's auch hier Wahrscheinlichkeits-Bereiche. Und DIE sind
in "Pol-Gebieten" eben EXTEMst "UN"wahrscheinlich.

In sogenannnten normalen bzw. "normaleren" geograph. "Bereichen"...
ist (Placidus z.B.) eben exakt (...) -- in diesem/seinem Sinne --
*anwendbar*. <d.h., .. fuer *bestimmte Zwecke* ;->


Markus

--
tip: spaceNight..

Urs Stotz

unread,
May 9, 1999, 3:00:00 AM5/9/99
to
Hallo Frank

Frank schrieb in Nachricht <7h41a9$93e$1...@nnrp1.deja.com>...


>ich denke man sollte der astrologischen Empirie-Basis nicht
>zuviel abverlangen. Wir beschäftigen uns ja mit Zeichendeutung
>von Himmelskörpern und nicht mit Wirkungserkennung von
>Himmelskörpern.

Was meinst Du mit Wirkungserkennung von Himmelskörpern?
Das verstehe ich nicht.

Beim Thema geht's zum einen um Empire somit Erfahrung mit
Häusersytemen,
zum andern um die Berechnungsgrundlage derselben, was mit Empire
nichts
zu tun hat.

>Das empirische Wissen, das über eine sehr lange Zeit
>zusammengetragen wurde, stammt eben nicht aus den Gegenden, die
>nahe am Nord- oder Südpol liegen.

Ja.
Mich würden auch einmal Horoskope von Geburten wärend einem Flug
interessieren.
Ich habe gehört, man könne da die Landung nehmen.

>Interessant wäre aber schon, ob man etablierte astrologische
>Systeme so ergänzen kann, dass sie auch dort anwendbar sind.

Ja das interessiert mich auch. Es gibt aber Beitäge zu diesem Thema
die falsch sind, und in die Irre führen.
Zum Beispiel Michael Bauersfeld in
www.astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1543
nimmt im Artikel das Beispiel von Prof. Benes über Mary Peary, ohne
zu schreiben, dass
Benes selber schrieb, das Ergebnis sei falsch.
Michael Bauersfelds Beispiel von Hammerfest ist dazu noch falsch
gerechnet,
was dem Artikel entspricht.

Gruss Urs

Benes "das Horoskop der Mary Peary" Zenit

Thomas J. Klamm

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to
Hi Urs,

On Sun, 9 May 1999 20:33:16 +0100, "Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch> wrote:

> Hallo Frank
>
> Frank schrieb in Nachricht <7h41a9$93e$1...@nnrp1.deja.com>...
> >ich denke man sollte der astrologischen Empirie-Basis nicht
> >zuviel abverlangen. Wir beschäftigen uns ja mit Zeichendeutung
> >von Himmelskörpern und nicht mit Wirkungserkennung von
> >Himmelskörpern.
>
> Was meinst Du mit Wirkungserkennung von Himmelskörpern?
> Das verstehe ich nicht.

... vielleicht als Hinweis auf eine eher "symbolische Wirkung" der Zeichen
und Planeten, denn eines "physikalischen Einflusses"...?
( vergl.: http://astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1533
- "Das magische Weltbild der Astrologie" - von Heinrich Bessler)

>
> Beim Thema geht's zum einen um Empire somit Erfahrung mit
> Häusersytemen,
> zum andern um die Berechnungsgrundlage derselben, was mit Empire
> nichts
> zu tun hat.
>

Wie bereits geschrieben, bevorzuge ich aus "symbolischen Erwaegungen"
heraus "gleiche Haeuser" - is' auch irgendwie "klassischer..."; damit meine
ich: naeher am "Symbol*kern*" der Zeichen, etc., und ihrer Beziehungen
zu- und miteinander...

... noch ein paar - mehr allgemeine - Gedanken dazu:
Wenn ich davon ausgehe, dass "das Leben" nicht komplett vorherbestimmt
ist, dass (ein...) Schicksal also nicht in allen Einzelheiten vorab "feststeht",
so bleibt zwangslaeufig auch Platz fuer Irrtuemer. So ein "Irrtum" koennte
z.B. auch in dem Zufall bestehen, das jefraund zur "falschen Zeit" oder am
"falschen Ort" geboren wird, und das Horoskop - so gesehen... - nicht "stimmt".
In solchen "Faellen" - die, so spekuliere ich, eher die Regel als die Ausnahme
sind, ist es dann m.E. legitim, solange an oder mit den div. Haeusersystemen
"herumzuprobieren" bis eines dann endlich doch passt...
(Anders liesse sich die aktuelle Praxis in der Astro-Szene insgesamt ja wohl
auch nicht erklaeren... ;-))
((Direkt "schoen" finde ich den Zustand nicht - is' so "unsymmetrisch"... ;-( ))

> >Das empirische Wissen, das über eine sehr lange Zeit
> >zusammengetragen wurde, stammt eben nicht aus den Gegenden, die
> >nahe am Nord- oder Südpol liegen.
>
> Ja.

(vergl. dazu auch: http://astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1517
- "Die Geschichte der Astrologie - Eine andere Sichtweise"
- von Robert Hand in der deutschen Uebersetzung durch Franz Isfort ! )

> Mich würden auch einmal Horoskope von Geburten wärend einem Flug
> interessieren.
> Ich habe gehört, man könne da die Landung nehmen.
>
> >Interessant wäre aber schon, ob man etablierte astrologische
> >Systeme so ergänzen kann, dass sie auch dort anwendbar sind.
>
> Ja das interessiert mich auch. Es gibt aber Beitäge zu diesem Thema
> die falsch sind, und in die Irre führen.
> Zum Beispiel Michael Bauersfeld in
> www.astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1543
> nimmt im Artikel das Beispiel von Prof. Benes über Mary Peary, ohne
> zu schreiben, dass
> Benes selber schrieb, das Ergebnis sei falsch.
> Michael Bauersfelds Beispiel von Hammerfest ist dazu noch falsch
> gerechnet,
> was dem Artikel entspricht.

... insgesamt finden sich dort ja noch mehr Meinungen. Falls Du mal Lust
hast, Deine Gedanken zu dem Thema in einem runden Beitrag fuer astrologix
zu formulieren, so wuerde mich das sehr freuen. ...:
( http://astrologix.de/links/Astrologie/Astrologie_Fortgeschrittene/ )

>
> Gruss Urs
>
> Benes "das Horoskop der Mary Peary" Zenit

& tschuess

Frank

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to
Hi Urs / Hi Thomas


In article <3736a933...@personalnews.de.uu.net>,


tho...@astrologix.de wrote:
> Hi Urs,
>
> On Sun, 9 May 1999 20:33:16 +0100, "Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch>
wrote:
>
> > Hallo Frank
> >
> > Frank schrieb in Nachricht <7h41a9$93e$1...@nnrp1.deja.com>...
> > >ich denke man sollte der astrologischen Empirie-Basis nicht
> > >zuviel abverlangen. Wir beschäftigen uns ja mit Zeichendeutung
> > >von Himmelskörpern und nicht mit Wirkungserkennung von
> > >Himmelskörpern.
> >
> > Was meinst Du mit Wirkungserkennung von Himmelskörpern?
> > Das verstehe ich nicht.
>
> ... vielleicht als Hinweis auf eine eher "symbolische Wirkung" der
Zeichen
> und Planeten, denn eines "physikalischen Einflusses"...?

Ja, so meinte ich das.


> > Beim Thema geht's zum einen um Empire somit Erfahrung mit
> > Häusersytemen,
> > zum andern um die Berechnungsgrundlage derselben, was mit Empire
> > nichts
> > zu tun hat.
> >
>
> Wie bereits geschrieben, bevorzuge ich aus "symbolischen Erwaegungen"
> heraus "gleiche Haeuser" - is' auch irgendwie "klassischer..."; damit
meine
> ich: naeher am "Symbol*kern*" der Zeichen, etc., und ihrer Beziehungen
> zu- und miteinander...

Mmh. Aber viele astrologische Datensammlungen in Büchern gehen doch von
einem bestimmten Häusersystem aus. Wenn man diese verwendet, sollte man
doch auch dasselbe Häusersystem anwenden.

> ... noch ein paar - mehr allgemeine - Gedanken dazu:
> Wenn ich davon ausgehe, dass "das Leben" nicht komplett vorherbestimmt
> ist, dass (ein...) Schicksal also nicht in allen Einzelheiten vorab
"feststeht",
> so bleibt zwangslaeufig auch Platz fuer Irrtuemer. So ein "Irrtum"
koennte
> z.B. auch in dem Zufall bestehen, das jefraund zur "falschen Zeit"
oder am
> "falschen Ort" geboren wird, und das Horoskop - so gesehen... - nicht
"stimmt".
> In solchen "Faellen" - die, so spekuliere ich, eher die Regel als die
Ausnahme
> sind, ist es dann m.E. legitim, solange an oder mit den div.
Haeusersystemen
> "herumzuprobieren" bis eines dann endlich doch passt...
> (Anders liesse sich die aktuelle Praxis in der Astro-Szene insgesamt
ja wohl
> auch nicht erklaeren... ;-))
> ((Direkt "schoen" finde ich den Zustand nicht - is' so
"unsymmetrisch"... ;-( ))

Zur falschen Zeit am falschen Ort geboren? Wie soll das gehen?


> > Mich würden auch einmal Horoskope von Geburten wärend einem Flug
> > interessieren.
> > Ich habe gehört, man könne da die Landung nehmen.

Ich denke, dass man da ungefähr die Stelle bestimmen sollte, wo sich der
Flieger gerade befand.

Es gruesst

Frank


--== Sent via Deja.com http://www.deja.com/ ==--
---Share what you know. Learn what you don't.---

Urs Stotz

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to

Thomas J. Klamm schrieb in Nachricht
<3736a933...@personalnews.de.uu.net>...

>Hi Urs,
>
>On Sun, 9 May 1999 20:33:16 +0100, "Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch>
wrote:
>
>> Hallo Frank
>>
>> Frank schrieb in Nachricht <7h41a9$93e$1...@nnrp1.deja.com>...
>> >ich denke man sollte der astrologischen Empirie-Basis nicht
>> >zuviel abverlangen. Wir beschäftigen uns ja mit Zeichendeutung
>> >von Himmelskörpern und nicht mit Wirkungserkennung von
>> >Himmelskörpern.
>>
>> Was meinst Du mit Wirkungserkennung von Himmelskörpern?
>> Das verstehe ich nicht.
>
>... vielleicht als Hinweis auf eine eher "symbolische Wirkung" der
Zeichen
>und Planeten, denn eines "physikalischen Einflusses"...?
>( vergl.: http://astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1533
> - "Das magische Weltbild der Astrologie" - von Heinrich Bessler)
>
wie ich die Häusersysteme auffasse, geben sie eine symbolische
Entsprechung wieder und das auf einer rationalen Grundlage. Von
physikalischen Einflüssen spreche ich nicht, und halte sie für
fragwürdig.

>>
>> Beim Thema geht's zum einen um Empire somit Erfahrung mit
>> Häusersytemen,
>> zum andern um die Berechnungsgrundlage derselben, was mit Empire
>> nichts
>> zu tun hat.
>>
>
>Wie bereits geschrieben, bevorzuge ich aus "symbolischen
Erwaegungen"
>heraus "gleiche Haeuser" - is' auch irgendwie "klassischer...";
>damit meine
>ich: naeher am "Symbol*kern*" der Zeichen, etc., und ihrer
Beziehungen
>zu- und miteinander...

Das ist eine andere Auffassung, wo ich auch nichts dagegen sage.
Placidus erfasst halt das Verhältnis der Bewegung in der Zeit,
was man symbolisch als Entsprechung der Zeitabschnitte auffassen
kann.

>... noch ein paar - mehr allgemeine - Gedanken dazu:
>Wenn ich davon ausgehe, dass "das Leben" nicht komplett
vorherbestimmt
>ist, dass (ein...) Schicksal also nicht in allen Einzelheiten vorab
"feststeht",
>so bleibt zwangslaeufig auch Platz fuer Irrtuemer.

Was ich ja hoffen will. Das andere wäre ein reiner Mechanismus.
Und Irrtümer können ja auch ab und zu Spass machen.

>So ein "Irrtum" koennte
>z.B. auch in dem Zufall bestehen, das jefraund zur "falschen Zeit"
oder am
>"falschen Ort" geboren wird, und das Horoskop - so gesehen... -
nicht "stimmt".
>In solchen "Faellen" - die, so spekuliere ich, eher die Regel als
die Ausnahme
>sind, ist es dann m.E. legitim, solange an oder mit den div.
Haeusersystemen
>"herumzuprobieren" bis eines dann endlich doch passt...

ja Du spekulierst. :)
Also an diesen Zufall glaube ich nicht.
Es gibt aber genug Fälle, wo man die Geburtszeit nicht kennt oder
die falsche, da wird's dann halt auch schwierig. Vielleicht
brauchen's dann auch nicht zum Astrologen gehen.
Aber wenn Du so einen Zufall kennen solltest, wo das Deiner Meinung
zutrifft, kannst das Horoskop gerne in dieser NG vorstellen, sofern
es sich um eine gesicherte Zeit handelt.

>(Anders liesse sich die aktuelle Praxis in der Astro-Szene
insgesamt ja wohl
>auch nicht erklaeren... ;-))

Ausser man nimmt an, es haben darin auch genug Irrtümer ihren Platz.

>((Direkt "schoen" finde ich den Zustand nicht - is' so
"unsymmetrisch"... ;-( ))
>

Wer braucht schon Symmetrie?
Symmetrie hat was zwanghaftes ;~) <- dafür gibt's jetzt einen
unsymmertischen smiley

> >Das empirische Wissen, das über eine sehr lange Zeit
>> >zusammengetragen wurde, stammt eben nicht aus den Gegenden, die
>> >nahe am Nord- oder Südpol liegen.
>>
>> Ja.
>
>(vergl. dazu auch:
http://astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1517
> - "Die Geschichte der Astrologie - Eine andere Sichtweise"
> - von Robert Hand in der deutschen Uebersetzung durch Franz
Isfort! )

>> >Interessant wäre aber schon, ob man etablierte astrologische


>> >Systeme so ergänzen kann, dass sie auch dort anwendbar sind.
>>
>> Ja das interessiert mich auch. Es gibt aber Beitäge zu diesem
Thema
>> die falsch sind, und in die Irre führen.
>> Zum Beispiel Michael Bauersfeld in
>> www.astrologix.de/cgi-local/links/jump.cgi?ID=1543
>> nimmt im Artikel das Beispiel von Prof. Benes über Mary Peary,
ohne
>> zu schreiben, dass
>> Benes selber schrieb, das Ergebnis sei falsch.
>> Michael Bauersfelds Beispiel von Hammerfest ist dazu noch falsch
>> gerechnet,
>> was dem Artikel entspricht.
>
>... insgesamt finden sich dort ja noch mehr Meinungen. Falls Du mal
Lust
>hast, Deine Gedanken zu dem Thema in einem runden Beitrag fuer
astrologix
>zu formulieren, so wuerde mich das sehr freuen. ...:
>( http://astrologix.de/links/Astrologie/Astrologie_Fortgeschrittene

Das ist auch nicht ein Vorwurf an Dich. Wie ich feststelle, stellst
Du die Platform zur Verfügung, was ja nett ist.

Ja wenn ich mich mal genauer mit Häusersystemen beschäftige, und
finde ich kann was zur Klärung beitragen, werde ich das Angebot
gerne
annehmen.

Grüsse aus Olten von Urs

Ich konnte Deine Links noch nicht lesen werde es aber bald tun

Urs Stotz

unread,
May 10, 1999, 3:00:00 AM5/10/99
to
Hallo Frank

Frank schrieb in Nachricht <7h70rg$79r$1...@nnrp1.deja.com>...

U>> Mich würden auch einmal Horoskope von Geburten wärend einem Flug
U>> interessieren.
U>> Ich habe gehört, man könne da die Landung nehmen.

F>Ich denke, dass man da ungefähr die Stelle bestimmen sollte, wo
sich der
F>Flieger gerade befand.

Vielleicht habe ich jetzt was falsch gequotet?

Ja das ist die eine Idee, was aber wenn man im Ortslosen gar nicht
ins Schicksal entlassen wird?
Es wäre interessant da beide Horoskope mit Biographie zu haben, um
vergleichen
zu können.
Vielleicht taucht da jemand mal auf?

Frank

unread,
May 11, 1999, 3:00:00 AM5/11/99
to
In article <7h7c5o$d01$1...@pollux.ip-plus.net>,

"Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch> wrote:
> Hallo Frank
>
> Frank schrieb in Nachricht <7h70rg$79r$1...@nnrp1.deja.com>...
>
> U>> Mich würden auch einmal Horoskope von Geburten wärend einem Flug
> U>> interessieren.
> U>> Ich habe gehört, man könne da die Landung nehmen.
>
> F>Ich denke, dass man da ungefähr die Stelle bestimmen sollte, wo
> sich der
> F>Flieger gerade befand.
>
> Vielleicht habe ich jetzt was falsch gequotet?

Schon so ok.


> Ja das ist die eine Idee, was aber wenn man im Ortslosen gar nicht
> ins Schicksal entlassen wird?

Wer oder was entläßt uns ins Schicksal?

Ich denke das geht wieder zu der alten Diskussion, warum gerade der
Geburtszeitpunkt und was passiert während der Geburt usw usf.

Die Geburt ist der neben dem Tod und der Zeugung der markanteste Punkt
im Leben eines Menschen, so dass es sich anbietet, darauf die empirische
Forschung aufzubauen, ob denn wohl ein Zusammenhang zwischen dem Leben
eines Menschen und den Positionen und Bewegungen der Gestirne am Himmel
besteht. Und genau diese empirische Forschung heißt Astrologie.

> Es wäre interessant da beide Horoskope mit Biographie zu haben, um
> vergleichen
> zu können.

Ja, dass wäre in der Tat interessant. Denn mich interessiert auch das
Thema geografische Astrologie, also die Projektion des Geburtshoroskops
auf die Erdkugel. Insofern meine ich, dass Orte prägend wirken könnten
in dem Maße, wie sie zum auf die Erde projizierten Geburtshoroskop
stehen.

Die Entwicklung eines Menschen, der an seinem Geburtsort lebt, wird
bestimmt in astrologisch nachvollziehbarer Weise anders verlaufen, als
die des horoskoptechnisch selben Menschen (Gedankenmodell), der
den Ort sehr früh in den prägenden Jahren wechselt, z.B. auf einen Punkt
der Jupiteraufgangslinie oder Venusaufgangslinie, oder wohin auch sonst.

> Vielleicht taucht da jemand mal auf?

Wäre interessant.

Grüsse von weit her

Thomas J. Klamm

unread,
May 11, 1999, 3:00:00 AM5/11/99
to
Hi Urs,

On Mon, 10 May 1999 18:10:17 +0100, "Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch> wrote:
>
> Thomas J. Klamm schrieb in Nachricht

[snip...]


> >... noch ein paar - mehr allgemeine - Gedanken dazu:
> >Wenn ich davon ausgehe, dass "das Leben" nicht komplett
> >vorherbestimmt ist, dass (ein...) Schicksal also nicht in allen
> > Einzelheiten vorab "feststeht",
> >so bleibt zwangslaeufig auch Platz fuer Irrtuemer.
>
> Was ich ja hoffen will. Das andere wäre ein reiner Mechanismus.
> Und Irrtümer können ja auch ab und zu Spass machen.

Genau - die "Kunst" besteht darin, immer "das Beste" (...) aus einer
gegebenen Situation zu machen...

>
> >So ein "Irrtum" koennte
> >z.B. auch in dem Zufall bestehen, das jefraund zur "falschen Zeit"
> oder am
> >"falschen Ort" geboren wird, und das Horoskop - so gesehen... -
> nicht "stimmt".
> >In solchen "Faellen" - die, so spekuliere ich, eher die Regel als
> die Ausnahme
> >sind, ist es dann m.E. legitim, solange an oder mit den div.
> Haeusersystemen
> >"herumzuprobieren" bis eines dann endlich doch passt...
>
> ja Du spekulierst. :)

;-)))

> Also an diesen Zufall glaube ich nicht.

Ich muss das mit dem "Irrtum" wohl noch ein wenig naeher erlaeutern:
"Die Zeiten" haben sich in den letzten hundert Jahren ganz drastisch
geaendert. Unser Verhaeltnis zu Zeit und Raum hat sich erheblich
geaendert. Vor wenigen Generationen noch, war die Flexibilitaet, die
der heutige Mensch in Bezug auf die Wahl des Aufenthaltsortes bzw.
die allgemeine Lebensgestaltung hat, noch absolut unvorstellbar. Das
Leben verlief in viel geordneteren, will sagen "vorhersehbaren", Bahnen,
und die Erkenntnisse ueber Zusammenhaenge zwischen "kosmischen
Zyklen" und "individuellen Zyklen" beruhten (auch) auf dieser Stabilitaet.
Im Zeitalter der raschen Ortswechsel, der "eingeleiteteten Geburten",
etc., ist es - m.E. - leicht moeglich, der Natur "in's Handwerk zu
pfuschen" und - sozusagen - natuerliche Vorgaenge aus ihrem
natuerlichen "zeitlich-/oertlichem Rahmen" zu loesen... (complicated?...)

Von daher - meine ich - ist es relativ wahrscheinlich, dass relativ viele
Leute mit dem "falschen Horoskop" auf dieser Welt unterwegs sind...

> Es gibt aber genug Fälle, wo man die Geburtszeit nicht kennt oder
> die falsche, da wird's dann halt auch schwierig. Vielleicht
> brauchen's dann auch nicht zum Astrologen gehen.
> Aber wenn Du so einen Zufall kennen solltest, wo das Deiner Meinung
> zutrifft, kannst das Horoskop gerne in dieser NG vorstellen, sofern
> es sich um eine gesicherte Zeit handelt.

... ' waere - in diesem Zusammenhang / Thread - viel zu konkret fuer
mich...


>
> >(Anders liesse sich die aktuelle Praxis in der Astro-Szene
> > insgesamt ja wohl auch nicht erklaeren... ;-))
>
> Ausser man nimmt an, es haben darin auch genug Irrtümer ihren Platz.

Schon - andererseits sind viele Aussagen, die auf durchaus auch
"abstrusen" Vorgaben basieren, immer noch verblueffend "evident"
- so gesehen, liegt der Irrtum nicht in der (ggfls.) "anderen Methode"
sondern - eben...(?) - in den zugrundliegenden (irrtuemlichen) Daten...

>
> >((Direkt "schoen" finde ich den Zustand nicht - is' so
> "unsymmetrisch"... ;-( ))
> >
>
> Wer braucht schon Symmetrie?
> Symmetrie hat was zwanghaftes ;~) <- dafür gibt's jetzt einen
> unsymmertischen smiley

Oh, hoppla - da habe ich wieder einen Bedeutungstraeger (sprich:
ein Wort) mit einem Rucksack voller unausgesprochener Inhalte
auf die Reise geschickt, ohne daran zu denken, das ausser mir
niemand in den Rucksack reingucken kann...:
Also, was ich mit "symmetrisch" meinte, hat nichts mit irgendwie
mathematischen Anschauungen zu tun, sondern meint eher etwas
wie "aesthetische Balance". Es stoert mich nicht, das/wenn bestimmte
"Haeusertechniken" zu asymmetrischen Einteilungen fuehren; was mich
"stoert" ist, dass die verschiedenen "Schulen" nicht *mit*einander
kooexistieren und zusammen ein brauchbares "Gedankengebaeude"
ergeben (koennen), sondern sich gegenseitig zu unterminieren zu suchen
scheinen...

>
[snip...]


> >... insgesamt finden sich dort ja noch mehr Meinungen. Falls Du mal
> Lust
> >hast, Deine Gedanken zu dem Thema in einem runden Beitrag fuer
> astrologix
> >zu formulieren, so wuerde mich das sehr freuen. ...:
> >( http://astrologix.de/links/Astrologie/Astrologie_Fortgeschrittene
>
> Das ist auch nicht ein Vorwurf an Dich. Wie ich feststelle, stellst
> Du die Platform zur Verfügung, was ja nett ist.

Schon klar, habe ich auch nicht als Vorwurf an mich aufgefasst - ich
wollte nur (noch einmal) auf die uebrigen Texte zum Thema hinweisen...

>
> Ja wenn ich mich mal genauer mit Häusersystemen beschäftige, und
> finde ich kann was zur Klärung beitragen, werde ich das Angebot
> gerne
> annehmen.

Wuerde mich freuen! (Wie ueberhaupt: Letztens hatte atma zum Thema
Lilith eine Menge Material zusammengetragen; fuer solche Sachen war
astologix urspruenglich mal gemeint - ich habe mir inzwischen allerdings
abgewoehnt, darauf zu hoffen, dass jemand sich daran mal erinnern
moechte...)

>
> Grüsse aus Olten von Urs

& ein herzliches Tschuess aus Hamburg

>
> Ich konnte Deine Links noch nicht lesen werde es aber bald tun

Danke! (es lohnt sich...)

ciao ciao

Urs Stotz

unread,
May 12, 1999, 3:00:00 AM5/12/99
to
Hallo Thomas

Thomas J. Klamm schrieb in Nachricht

<3738812e...@personalnews.de.uu.net>...


>Hi Urs,
>
>On Mon, 10 May 1999 18:10:17 +0100, "Urs Stotz" <st...@pop.agri.ch>
wrote:
>>
>> Thomas J. Klamm schrieb in Nachricht
>[snip...]
>> >... noch ein paar - mehr allgemeine - Gedanken dazu:
>> >Wenn ich davon ausgehe, dass "das Leben" nicht komplett
>> >vorherbestimmt ist, dass (ein...) Schicksal also nicht in allen
>> > Einzelheiten vorab "feststeht",
>> >so bleibt zwangslaeufig auch Platz fuer Irrtuemer.
>>
>> Was ich ja hoffen will. Das andere wäre ein reiner Mechanismus.
>> Und Irrtümer können ja auch ab und zu Spass machen.
>
>Genau - die "Kunst" besteht darin, immer "das Beste" (...) aus
einer
>gegebenen Situation zu machen...

ja das machen wir doch, und dann auch wieder nicht :)

auch wenn der Natur in's Handwerk gepfuscht wurde, ist das nachher
ihr Horoskop und erst recht ihre Ausgangslage. Wir haben heute
zwar die Möglichkeit, Raum zu überwinden, es bleibt aber
alles in seinem Rahmen.
Es gab auch Zeiten wo man zwar nicht so schnell von A nach B kam,
die aber freier waren.

[..]

das mit dem asymmetrichen hatte ich schon vertstanden :-)
unterminieren braucht man sich nicht gegenseitig, aber dass es eine
Trennung zwischen den Schulen gibt, ist aber doch verständlich.
Denn wenn ich mich an ein System halte, brauch ich doch das, um eine
Ordnung zu kriegen, und diese Vielfalt aus meinem System heraus
zu verstehen.
Dabei können diese Systeme sehr gut nebeneinander existieren also
kooexistieren,
miteinander halte ich für weniger gesund.

[..]

Grüsse aus Olten
von Urs Stotz

Michael Paschkowski

unread,
May 13, 1999, 3:00:00 AM5/13/99
to
On Fri, 7 May 1999 21:37:45 +0200, "Dagmar Pfeifer"
<Dagmar...@mail.isis.de> wrote:

Ein kleiner Nachtrag zu dem Haeuserproblem:
Das Placidusmodell hat in der Polarregion deshalb Probleme, weil es
sich auf Tagesboegen bezieht, d.h. auf die Zeit die von Sonnenaufgang
bis Sonnenuntergang vergeht. Im Polargebiet gibt es aber
bekanntermassen Tage in denen die Sonne ueberhaupt nicht auf- bzw.
untergeht. Von daher gibt es für diese Zeiten (vorwiegend AC
Schuetze/Steinbock, Zwilling/Krebs keine Tagesboegen). Das Koch-System
hat uebrigens aehnliche Probleme.
Wer schon mal das Horoskop eines Finnen interpretieren mußte, wird
allerdings ohnehin gleich auf die aequalen Haeuser zurueckgreifen oder
nur die Quadranten einbeziehen. Drei eingeschlossene Zeichen in einem
Haus - das gibt ein furchtbares Gewurschtel von Herrschern und
Mitherrschern.
Im Zusammenhang mit den Haeusereinteilungen ist ein System noch nicht
genannt worden. Das topozentrische Haeusersystem. Es ist meines
Wissens nach das einzige, daß sich nicht auf theoretische
Ueberlegungen sondern auf empirische Untersuchungen stuetzt. Es geht
zurueck auf Wendel Polich und A.P. Melson Page, die anhand der
Ereignisse im Leben eines Menschen durch die Primaerdirektion die
Haeuserspitzen bestimmten. Das System wurde spaeter in England noch
eingaengiger untersucht und anhand von statistischen Erhebungen
untermauert. Die Einteilung kommt der von Placidus ziemlich nahe.

Viele Gruesse

Michael


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