Diese Frage kam eben in einem Webforum bei einer Korrespondenz zu den
mythologischen Göttern der Antike auf.
Da doch eher ein Sonnengott wie Apollo oder Sol Invictus diesem
Tierkreiszeichen zugeordnet werden sollte. Oder haben die Herrscher
nichts mit Analogiekorrespondenzen wie im Liber 777 aufgezeigt gemein?
Vielen Dank für die Mühen.
MfG
Sven
--
"Wenn wir genau gewusst hätten, was wir da taten, dann hätten wir es doch nicht Forschung genannt, oder?" - Albert Einstein
>Wer hat eigentlich festgelegt, dass das neunte Haus vom Jupiter regiert
>wird?
>Wo kommt diese Erkenntnis her?
>
>Diese Frage kam eben in einem Webforum bei einer Korrespondenz zu den
>mythologischen Göttern der Antike auf.
>Da doch eher ein Sonnengott wie Apollo oder Sol Invictus diesem
>Tierkreiszeichen zugeordnet werden sollte. Oder haben die Herrscher
>nichts mit Analogiekorrespondenzen wie im Liber 777 aufgezeigt gemein?
>
>Vielen Dank für die Mühen.
Guter Mann,
das 9. Haus oder Feld entspricht dem Tierkreiszeichen SCHUETZE.
Und der SCHUETZE ist das Zeichen des JUPITER.
Noch Fragen Euer Ehren?
Ingrid
Ja, die obere, sie ist damit wie immer nicht beantwortet. Gibt es hier
nicht noch andere User? Ingrid hat noch nie eine meiner Fragen
beantwortet. Oder vielleicht formuliere ich falsch, bin ja kein Astrologe.
Wieso ist der Jupiter das Zeichen des Schütze? Wer hat das festgelegt?
MfG
Sven
--
"Lass mich die Sauerstoffversorgung eines Planeten kontrollieren,
und mit ist egal, wer die Gesetze macht." - Great Cthulhus Starry Wisdom Band
>>
>> Noch Fragen Euer Ehren?
>>
>
> Ja, die obere, sie ist damit wie immer nicht beantwortet. Gibt es hier
> nicht noch andere User? Ingrid hat noch nie eine meiner Fragen
> beantwortet. Oder vielleicht formuliere ich falsch, bin ja kein Astrologe.
> Wieso ist der Jupiter das Zeichen des Schütze? Wer hat das festgelegt?
>
> MfG
> Sven
Nimms leicht. Ingrid weiß doch selbst nicht, was für einen Blödsinn sie
rumschwallt.
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
Am schlimmsten: Die kommunistischen Wählerbetrüger der SPDS.
Da Astrologie eine "Erkenntniswissenschaft" ist, kann es sich gar nicht
um Willkür handeln.
>> Gibt es hier
>> nicht noch andere User? Ingrid hat noch nie eine meiner Fragen
>> beantwortet.
>>
>
> Wie auch. Der DOS-PC spuckt auf Tastendruck nur Textbausteine aus.
>
Ich glaube schon, dass diese Worte von ihr getippt wurden, doch haben
sie meine Frage nicht beantwortet, sondern nur die "Tatsache", die meine
Frage als Grundlage hat, durch Wiederholung bestätigt.
Als ich vor einigen Jahren mal nach der Bedeutung von "Löwen im Mond"
gefragt hatte, behauptete sie unverblümt, dass ich Probleme mit meiner
Mutter hätte. Was soll man von so einer Person denken? Obwohl, denken
soll man ja nicht mehr, sondern noch intuitiv erfassen, quasi die
Wahrheit fühlen. Das ist doch der neue Massentrend. Ich fühle sehr
offensichtlich den Mars in den Fischen!
>> Oder vielleicht formuliere ich falsch, bin ja kein Astrologe.
>> Wieso ist der Jupiter das Zeichen des Schütze? Wer hat das festgelegt?
>>
>
> Es war der schweizer Kaufmann Karl Rütli im Jahr 1254. (Nein er hatte keinen
> schweizer Pass, aber er lebte damals auf dem Gebiet, das heute Schweiz
> ist.)
>
Das Lehrbuch ist alt, der Fund des echnatonischen Equinoxmanuskript
belegt eindeutig, dass der Planet Jupiter sich häufiger im Schützen
aufhält, als in den Fischen. Somit hatte Rütli wie immer bloss
abgeschrieben, wie auch in seiner "Tractates Phrenesia Imbecillitates".
MfG
Sven
--
"Verdammt, es ist sogar noch relativer als Einstein realisiert hat:" - J.R. "Bob" Dobbs
> Wieso ist der Jupiter das Zeichen des Schütze? Wer hat das festgelegt?
Ohne jetzt nachgeschlagen zu haben, liest man diese Zuordnung bei
Ptolemäus, und der hat leider keine Quellen angegeben.
Das Schema ist so, dass du dir im Tierkreis von der Spitze Löwe zur Spitze
Wassermann eine Linie denken musst. Von unten nach oben sind dann die
Planeten in aufsteigender Entfernung zugeordnet.
Wassermann | Steinbock
Saturn | Saturn
Fische | Schütze
Jupiter | Jupiter
Widder | Skorpion
Mars | Mars
Stier | Waage
Venus | Venus
Zwillinge | Jungfrau
Merkur | Merkur
Krebs | Löwe
Mond | Sonne
Die Entdeckung und Zuordnung von Uranus, Neptun und Pluto hat diese alte
(chaldäische) Ordnung durcheinandergebracht. AFAIK arbeiten aber
Stundenastrologen immer noch damit.
--
Hannelore Goos
http://www.sonnenastro.de
http://www.neomarica.de
Also so "knapp nach Jesus", das System könnte also aus der Antiken
Weisheitswelt stammen.
> Das Schema ist so, dass du dir im Tierkreis von der Spitze Löwe zur Spitze
> Wassermann eine Linie denken musst. Von unten nach oben sind dann die
> Planeten in aufsteigender Entfernung zugeordnet.
>
Also wie eine Himmelsleiter, eine Stufenleiter, wie der Baum des Lebens.
Gut zu wissen.
Ich finde hier allerdings auch Stufenleiterabbildungen in einem
Bildersammelband der Alchemie & Mystik - Das hermetische Museum von
Alexander Roob, welche die klassischen Sieben Planeten als Leiter oder
Stufen darstellt. In Robert Fludds "Philosophia sacra" von 1626 werden
die Sieben Planeten als die "Stufen des Empyreums und des Ätherhimmels
in den Elementarbereich hinab und wieder zurück" dargestellt, das sind
quasi drei Leitern. Die ältere "De nova Logica" von Raimundus Lullus von
1512 enthält die eine Achtstufenleiter mit den Planeten. Wie fügte man
Neptun und Uranus ein? Schrumpft man die Leiter? Der Bildband spricht
aber über Alchemie, einer anderen Hermetischen Wissenschaft? Das ist
doch Magie? Was haben Alchemie und Astrologie gemeinsam? Gibt es da
eine Schnittstelle?
> Die Entdeckung und Zuordnung von Uranus, Neptun und Pluto hat diese alte
> (chaldäische) Ordnung durcheinandergebracht. AFAIK arbeiten aber
> Stundenastrologen immer noch damit.
>
Und genau das würde mich mal interessieren.
MfG
Sven
--
"Die metaphysische Wirklichkeit ist die von Masken" - Oscar Wilde
On Mon, 30 Mar 2009 16:50:03 +0200, Sven Konietzko
<gro...@sven.konietzko.net> wrote:
>Chris Leick schrieb:
>> Sven Konietzko wrote:
>>
>>
>>>>> Wer hat eigentlich festgelegt, dass das neunte Haus vom Jupiter regiert
>>>>> wird?
>>>>> Wo kommt diese Erkenntnis her?
>>>>>
>>
>> Ist es denn eine Erkenntnis oder ist es Willkür?
>>
>
>Da Astrologie eine "Erkenntniswissenschaft" ist, kann es sich gar nicht
>um Willkür handeln.
>
>>> Gibt es hier
>>> nicht noch andere User? Ingrid hat noch nie eine meiner Fragen
>>> beantwortet.
>>>
>>
>> Wie auch. Der DOS-PC spuckt auf Tastendruck nur Textbausteine aus.
>>
>
>Ich glaube schon, dass diese Worte von ihr getippt wurden, doch haben
>sie meine Frage nicht beantwortet, sondern nur die "Tatsache", die meine
>Frage als Grundlage hat, durch Wiederholung bestätigt.
>Als ich vor einigen Jahren mal nach der Bedeutung von "Löwen im Mond"
>gefragt hatte, behauptete sie unverblümt, dass ich Probleme mit meiner
>Mutter hätte.
Eine derartige astrologische Aussage "Loewe im Mond" gibt es gar
nicht!
Es geht um die Symbolik. Das Tierkreiszeichen Schuetze wie auch
das 9. Feld oder Haus haben mit Spiritualitaet und Religion wie auch
mit Bewusstseinserweiterung, weiten Reisen und Sport zu tun.
Das ist mit Jupiter identisch. Darum geht es.
I.
Bereits genannter Sammelband: Opus Magnum: Stufenleiter: Seite 259: wer
es genau wissen will.
--
"Das, was verboten ist, ist nicht erlaubt." - John Lilly, Das Zentrum des Zyklons
Nein, nur Nichtastrologe, so wie es auch Nichtraucher und
Nichtalkoholiker geben soll. Was interessiert mich Mond im Löwe, das was
damals. Komm mal runter von Deinem Egozentraltrip!
MfG
Sven
--
"Diejenige psychologische Tatsache, welche die größte Macht in einem Menschen besitzt, wirkt als Gott, weil es immer der überwältigende psychische Faktor ist, der Gott genannt wird." - C.G.Jung
> Hannelore Goos schrieb:
>> Die Entdeckung und Zuordnung von Uranus, Neptun und Pluto hat diese alte
>> (chaldäische) Ordnung durcheinandergebracht. AFAIK arbeiten aber
>> Stundenastrologen immer noch damit.
>>
>
> Und genau das würde mich mal interessieren.
Was - wie die Ersetzungen gemacht wurden oder warum Stundenastrologen immer
noch mit dem alten System arbeiten?
--
"Ein Meinungsforscher versuchte mich einmal zu testen. Ich aß seine Leber mit einigen Favabohnen und einem ausgezeichneten Chianti dazu." - Hannibal Lector, M.D.
> Hannelore Goos schrieb:
>> Was - wie die Ersetzungen gemacht wurden oder warum Stundenastrologen immer
>> noch mit dem alten System arbeiten?
> Beide bitte?
Die Ersetzungen erfolgten rückwärts - frag mich nicht warum. Zunächst wurde
der Saturn in Wassermann durch Uranus, dann der Jupiter in Fische durch
Neptun ersetzt. Bei Pluto, habe ich noch mitbekommen, dauerte es
Jahrzehnte, bis man ihn unstreitbar im Skorpion sah - als ich vor 20 Jahren
mit Astrologie anfing, haben ihn immer noch einige österreichische
Astrologen im Widder gesehen. Für die Ersetzung der immer noch für zwei
Zeichen zuständigen Venus und Merkur gibt es immer wieder Vorschläge -
Demeter, Isis, Chiron, andere große Asteroiden oder Jupitermonde.
Grundsätzlich ist zu erwarten dass am Ende den zwölf Zeichen auch zwölf
Himmelkörper zugeordnet werden. Aber das kann noch ein Jahrhundert dauern.
Es wird immer die Erfahrung sehr vieler Astrologen benötigt, bis man
unabhängig von Subjektivismen eine solche Zuordnung endgültig vornehmen
kann.
Die Stundenastrologen arbeiten noch immer mit dem 7-Planeten-System, weil
sich die Deutungsregeln der Stundenastrologie seit Lilly nicht geändert
haben, und damals waren die Transsaturnier noch nicht (wieder) entdeckt.
--
Mit freundlichen Grüßen
Hannelore Goos
Da bekommt der Begriff Planet X eine völlig neue Bedeutung. ;-)
Danke, das wollte ich wissen. Man hat quasi die Leiter nach oben
verlängert, ebenso wie man es im Baum des Lebens gemacht hat. Saturn
musste endgültig in den Abyss zu Da'ath wandern, weil plötzlich Uranus,
Neptun und später sogar Pluto den oberen Sphären zugeordnet wurden. Aber
das ist ja Magie, das hat laut Ingrid ja mit Astrologie nichts gemein. ;-)
> Die Stundenastrologen arbeiten noch immer mit dem 7-Planeten-System, weil
> sich die Deutungsregeln der Stundenastrologie seit Lilly nicht geändert
> haben, und damals waren die Transsaturnier noch nicht (wieder) entdeckt.
>
Welcher Lilly? Dr. John Lilly, William Lilly oder gar Hexe Lilly?
MfG
Sven
--
"Die Natur imitiert die Kunst." - Oscar Wilde
Sven, das habe ich doch nie behauptet!
Ich habe mich persoenlich jedoch immer distanziert von Magie.
Das ist alles. Mir isses voellig schnuppe woher was kam,
gekommen ist. Solange ich anhaltend immer wieder von Neuem
die Erfahrung mache, dass Astrologie stimmig ist und man mit ihr
hervorragend arbeiten kann (ich psychologisch und eben nicht
prophetisch), solange isses okay. Das, dieses Denken, in welches
astrologische Haus oder in welches Tierkreiszeichen oder zu welchen
die einzelnen Gestirne "gehoeren" (zugeordnet werden oder sind) und
auch die vier Elemente jeweils ist mir schon in Fleisch und Blut ueber
-gegangen im Lauf der Jahre. Das geht schon ganz automatisch.
Man bekommt ein Feeling, ein Gespuer dafuer. Und freilich mache
ich das nicht mit meinen Textprogrammen, wie immer gerne behauptet
wird von Laien. Quatsch. Ich schaue in die EPHEMERIDEN, in das
dicke Buch der Gestirnstandtabellen, das meine Mutter immer erinnert
an Fahrplaene der Deutschen Bundesbahn. <lach>
Die sind fuer mich wie Kalender und Uhr. Daran orientiere ich mich.
Sie liegen (es liegt, das Buch) auf meinem Nachttisch griffbereit ...
Und ich erstelle fuer mich immer den BIORHYTHMUS, den ich auch
im Blick habe. Muss ich wieder mal zum Zahnarzt, dann achte ich
darauf, dass die Kurve meines koerperlichen Befindens oben ist,
im oberen Bereich, weil sonst, wenn sie unten ist, die Wundheilung
verzoegert ist, was wirklich so ist, was ich seit Mitte der Achtziger
beobachtet habe. Nun hat der Biorhythmus zwar nichts mit Astro-
logie zu tun, doch wie die Numerologie (Quersumme des aktuellen
Datums oder der von Geburtsdaten) ist sie recht nuetzlich im Alltag.
Wirklich. Das ist kein Aberglaube und keine Spinnerei.
Vielleicht kann man mein Denken ja sogar als magisch bezeichnen,
doch ich nenne es eben lieber spirituell. Bei Magie muss ich halt
immer gleich an schwarze Magie und Schadenzauber denken.
Verstehst Du?
Wie man etwas nutzt, gebraucht, das ist massgeblich. Wozu, wofuer ...
Mit einem Messer kann man Brot, Fleisch, Kaese und Obst schneiden
oder schaelen. Mit einem Messer kann man aber auch Menschen
verletzen oder toeten ...
mfg
Ingrid, heute wieder ein wenig versoehnlicher gestimmt
Welchen meinst Du? Den Deutschen Alpenverein oder den Deutschen
Anglerverein?
Du meinst vermutlich die Schützenvereine? Oder?
--
"Ich habe niemals an Gott geglaubt. Schon als Kind dachte ich, wenn Er wirklich existieren würde, dann sollten wir Ihn alle zusammen verklagen." - Woody Allen
Der bekanntlich unter Artenschutz steht. Was für eine Sauerei. Ich hätte
nicht gedacht, dass die Astrologen daran Schuld sind, dass der Steinbock
fast ausgestorben ist.
MfG
Sven
--
"Verdammt, es ist sogar noch relativer als Einstein realisiert gar:" - J.R. "Bob" Dobbs
> Solange ich anhaltend immer wieder von Neuem die Erfahrung mache, dass
> Astrologie stimmig ist und man mit ihr hervorragend arbeiten kann (ich
> psychologisch und eben nicht prophetisch), solange isses okay.
Was Satan macht, ist immer stimmig. Viel Spaß in der Hölle!
> Hannelore Goos schrieb:
>
>> Die Stundenastrologen arbeiten noch immer mit dem 7-Planeten-System, weil
>> sich die Deutungsregeln der Stundenastrologie seit Lilly nicht geändert
>> haben, und damals waren die Transsaturnier noch nicht (wieder) entdeckt.
>>
>
> Welcher Lilly? Dr. John Lilly, William Lilly oder gar Hexe Lilly?
Das dicke rote Buch im Regal rechts außen. :-)
Gulielmus Lillius Astrologus
"Christian Astrology", William Lilly, 1647
Hannelore Goos schrieb:
> Am Mon, 30 Mar 2009 14:17:19 +0200 schrieb Sven Konietzko:
>
>
>> Wieso ist der Jupiter das Zeichen des Schütze? Wer hat das festgelegt?
>>
>
> Ohne jetzt nachgeschlagen zu haben, liest man diese Zuordnung bei
> Ptolemäus, und der hat leider keine Quellen angegeben.
>
> Das Schema ist so, dass du dir im Tierkreis von der Spitze Löwe zur Spitze
> Wassermann eine Linie denken musst. Von unten nach oben sind dann die
> Planeten in aufsteigender Entfernung zugeordnet.
>
Wir haben diese Antwort in den besagten Webforum diskutiert und sind zu
dem Ergebnis gekommen, dass die alchymistische Himmelsleiter auf den
Tierkreis gelegt wurde. Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen? Oder teilt
er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
Verbindung? Dieser kleine Unterschied ist schon wichtig, auf Deiner
Darstellung schaut das ganze nach einer Teilung bei 300° zwischen
Wassermann und Steinbock, sowie bei 210° zwischen Löwe und Krebs.
MfG
Sven
--
"Jen fa Ti: Ti fa T'sien;
T'sien fa Tao: Tao fa tzu-jan." - Lao Tse, Tao Te King
> Wir haben diese Antwort in den besagten Webforum diskutiert und sind zu
> dem Ergebnis gekommen, dass die alchymistische Himmelsleiter auf den
> Tierkreis gelegt wurde. Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
> Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen?
Nein. Das erste Tierkreiszeichen ist Widder.
> Oder teilt
> er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
> Verbindung?
Nein.
> Dieser kleine Unterschied ist schon wichtig, auf Deiner
> Darstellung schaut das ganze nach einer Teilung bei 300° zwischen
> Wassermann und Steinbock, sowie bei 210° zwischen Löwe und Krebs.
Wie ich bereits schrieb, ist es eine _Linie_, die den Tierkreis in zwei
Hälften teilt (übrigens auch noch für andere astrologische Techniken. Sie
geht von 0° Krebs (=90° Tierkreis absolut) nach 0° Wassermann (=300°
Tierkreis absolut).
> Wir haben diese Antwort in den besagten Webforum diskutiert und sind zu
> dem Ergebnis gekommen, dass die alchymistische Himmelsleiter auf den
> Tierkreis gelegt wurde.
Das kann nicht sein. Die Himmelteilung, die Ptolemäus angibt, stammt aus
der antiken Astrologie und die alchymistische Himmelsleiter hat sich
parallel zur Kabbala mindestens 1000 Jahre später erst entwickelt (auf dem
Umweg über die Araber).
DAs ist natürlich falsch. Die Linie geht von 0° Löwe = 120° absolut nach 0°
Wassermann= 300° absolut.
Nun ja, da lässt sich drüber streiten, astrologische Dogmen eben. Seit
wann zählt man gegen den Uhrzeigersinn?
Fische ist laut Uhrzeigersinn das erste Zeichen und Widder das letzte.
Selbst die Gradeinteilungen haben hier vermutlich die antiken
Manipulationen nicht überstanden. In Wahrheit gibt es kein erstes und
letztes Zeichen, denn mythologisches Alpha&Omega sind in sich Eines.
Die Fische schwimmen nicht ohne Grund in zwei verschiedene Richtungen im
Tierkreis, denn sie sind Anfang und Ende zugleich. Aus ihnen wird der
Tropfen geboren der dann wieder im Meer aufgelöst wird.
Das ist wie mit dem gemeingermanischen (F)uthark, erst als Thomas
Karlsson perfekt erklärte, warum fehu nicht die erste Rune sein kann,
sondern uruz, da leuchtet der Runenkreis als sog. Tyrkreis auch ein und
das viel besser zu integrierende uthark war geboren, einer
Vierundzwanzigteilung des Kreises, fehu und uruz sind die beiden Fische
im Tierkreis, welche Anfang und Ende des Zyklus darstellen.
Ich vermute eher, dass der Tierkreis als Zwölfteilung des Kreises schon
älter ist als Ptolemäus ahnen konnte. Seine Verwendung in der Astrologie
ist vermutlich eine Übertragung aus einem anderen System.
Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
>> Oder teilt
>> er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
>> Verbindung?
>>
>
> Nein.
>
Und warum nicht? Es gibt doch die Teilung AC-DC, das ist doch o.g. "axis
mundi". Oder?
MfG
Sven
--
"Noch vor Ende dieses Jahrhunderts werden wir die Unsterblichkeit erreicht haben." - Dr. Benjamin Frank, 1978
Jetzt bin ich endgültig verwirrt. Handelt es sich gar um einen Kreis und
nicht um ein Möbiusband?
MfG
Sven
--
"Glaubt an nichts, egal wo ihr es lest oder wer es sagt, auch wenn ich es gesagt habe, solange es nicht mit Eurem Verstand und Beweggründen übereinstimmt." - Gautama Buddha
Dieser Punkt lässt sich auch diskutieren, denn eine Himmelsleiter gibt
es als Jakobsleiter bereits im alten Testament. Diese Leiter ist
gleicher Symbolquelle wie die mythologischen Bäume, z.B. Yggdrasil,
Irminsul, Etz Chajim und dessen dunkler Bruder der Baum des
Wissens/Todes. Die sind über das antike Haltbarkeitsdatum schon lange
hinaus und haben sich im Stufenbild einer Himmelsleiter, Stufenleiter,
Pyramide, Sphärenbaum, dem "Tree of Life" alle wieder zusammengefunden.
Wenn die klassischen Sieben Planeten als Himmelsleitersprossen gesehen
wurden, dann ist meine Behauptung gerechtfertigt.
MfG
Sven
--
"Störe Leute nicht in ihrem Zuhause.
Belästige sie nicht bei der Arbeit.
Lasse sie alleine oder sie werden Dich verfluchen." - Laotse
> Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
Es heißt Aszendent und damit AS oder ASZ.
Die Sonne geht am AS (dem damaligen Osten) auf und am DC unter. Der Süden
ist im Horoskop oben und der Norden unten. Die Orientierung nach dem
Polarstern~Norden-oben erfolgte erst durch die Phönizier, die diesen Stern
für die Navigation verwendeten. Da war aber der Tierkreis längst
festgelegt. Der Vorläufer des 12-teiligen Tierkreises war ein 8-teiliges
System.
On Sun, 05 Apr 2009 11:27:58 +0200, Sven Konietzko
<gro...@sven.konietzko.net> wrote:
>Hannelore Goos schrieb:
>> Am Sat, 04 Apr 2009 11:27:52 +0200 schrieb Sven Konietzko:
>>
>>
>>> Wir haben diese Antwort in den besagten Webforum diskutiert und sind zu
>>> dem Ergebnis gekommen, dass die alchymistische Himmelsleiter auf den
>>> Tierkreis gelegt wurde.
das ist Unsinn.
>>> Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
>>> Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen?
Warum Ptolemaeus? Da gab es bereits einige vor ihm.
>>
>> Nein. Das erste Tierkreiszeichen ist Widder.
>>
>
>Nun ja, da lässt sich drüber streiten, astrologische Dogmen eben. Seit
>wann zählt man gegen den Uhrzeigersinn?
Es geht nicht um Dogmen, Dogmatik.
Das hat astronomische Gruende.
Wir Menschen hier auf der Erde sehen die Gestirne von links (Osten)
nach rechts (Westen) wandern. Und so mag es paradox erscheinen,
dass die Tierkreiszeichen gerade umgekehrt von rechts (Westen)
nach links (Osten) und weiter unter uns hindurch laufen.
Du musst Dir das folgendermassen denken, vorstellen:
Der ASZENDENT ist das Zeichen, das im Moment einer Geburt oder
Anfangs (Firmengruendung, Stapellauf eines Schiffes oder halt fuer
eine Momentaufnahme, ein JETZT-Horoskop) im Osten aufgeht.
Aufgehen bedeutet im Tierkreis, den Horizont ueberschreiten.
Der ASZENDENT und der DESZENDENT sind die Ich-Du-Achse
und gleichzeitig der Horizont. Es handelt sich um die Spitze des
ersten astrologischen Hauses (ASZ) und die Spitze des siebten
astrologischen Hauses. Als naechstes folgt das zweite unterhalb des
Tierkreises. Es beginnt der erste (I.) Quadrant (drei astrologische
Haeuser bis zum Imum Coeli. Dieses liegt unterhalb und gegenueber
des Medium Coeli (Himmelsmitte oder Himmelshoehe) oben, ober-
halb des Tierkreises. Rechts davon die Spitzen des neunten und
achten Hauses. Daneben rechts (rechte Hemisphaere) der bereits
erwaehnte Deszendent. Die astrologischen Haeuser laufen wie Zeiger
einer Uhr durch den Tierkreis, und zwar links herum. Dadurch laufen
die Gestirne rechts herum, so wie wir das auch tatsaechlich am ge-
stirnten Himmel beobachten koennen, (dass der MOND von Osten
nach Westen laeuft, im Osten auf- und im Westen untergeht). Klar?
Das Ganze wurde sowohl dem Lauf der Sonne durch den Tierkreis
den Jahreszeiten angepasst als auch dem Lauf des Mondes in
einem Monat. Nach einem bestimmten Zeittakt laufen die Spitzen
der astrologischen Haeuser links herum durch den Tierkreis.
Besitzt man ein astrologisches Computerprogramm, dann kann man
das sehr schoen beobachten. Man kann fuer jeden Moment ein
Horoskop berechnen (erstellen). Ich mache oft Gebrauch davon,
dass ich oben an Stelle eines Namens einfach JETZT eingebe,
und fuer meinen Standort Heidelberg und seine Laengen- und
Breitengrade (Koordinaten), und fuer die aktuelle Zeit wird ein
Horoskop berechnet und auf meinen Bildschirm projiziert (die
Horoskopgrafik).
Damit kann man spielen und experimentieren, und wunderbar das
Wettergeschehen astrologisch beobachten (im Auge behalten).
Links herum muss das so sein (erfolgen), weil nur dann die Gestirne
fuer uns sichtbar von links (Osten) nach rechts (Westen) laufen
(koennen). Astrologisch jedoch wandern auch sie (diese) von links
nach unten in Richtung Imum Coeli. Im Jahr bewegt die Sonne sich
links herum durch die Tierkreiszeichen. Tatsaechlich jedoch, sicht-
bar fuer unser Auge besonders gut an Mond und Venus. Sie
laufen beide von Osten nach Westen, was aber wiegesagt nur moeglich
ist, wenn die astrologischen Haeuserspitzen links herum durch den
Tierkreis laufen. Ich weiss, das klingt paradox, und man kann das nur
demonstrieren am Bildschirm mittels eines Astrologie-Programms.
Dann wirkt das wie die Zeiger einer Uhr, die jedoch im Uhrzeigersinn
von links nach rechts laufen. Die astrologischen Haeuserspitzen
wandern dabei auch durch die Tierkreiszeichen. Mal durch ein
maennliches, mal durch ein weibliches. Immer im Wechsel. Darum
laesst sich daran das sehr gut mit dem Wetter an einem Tag und
an einem Ort beobachten. (Die Geschichte mit den vier Elementen.
Maennliche Zeichen haben das LUFT- und das FEUER-Element.
Weibliche das WASSER und/oder ERDE-Element.) Weibliches
hat stets mit Feuchtigkeit und Kuehle zu tun. Maennliches mit Trocken-
heit, Hitze (Feuer) oder Luft (Wind, Sturm = Geist).
Die Ziffern der Uhr werdenjedoch rechts herum gelesen oder sind rechts
herum angeordnet. Beim Tierkreis ist die Anordnung sowohl der
Tierkreiszeichen wie eben auch die der astrologischen Haeuserspitzen
links herum, weil nur so die Gestirne im Osten auf- und im Westen
untergehen koennen. Oben das Medium Coeli ist die Himmelshoehe.
Unten das Imum Coeli die Himmelstiefe. Um 12 Uhr Mittag erreicht
die Sonne am Tag (!) ihren hoechsten Punkt. Dann befindet sie sich
auch im Tierkreis oben beim Medium Coeli und geht dann abends
rechts beim Deszendenten unter. Das bezieht sich auf den Tag.
Im Jahr jedoch wandert sie links herum durch den Tierkreis.
Beobachtbar sind Sonnen- und Mondauf- und untergaenge jedoch
nur im Tierkreis, wenn sowohl die astrologischen Haeuserspitzen
als auch die zwoelf Tierkreiszeichen links herum laufen, weil wiege-
sagt am Tag nur dann die Sonne um die Mittagszeit oben beim
Medium Coeli, der Spitze des zehnten astrologischen Hauses stehen
kann, wenn die Haeuserspitzen im Zeittakt links herum laufen.
Probiert es aus oder verfolgt das am Bildschirm bei jemandem, der
ein Astrologie-Programm besitzt.
>Fische ist laut Uhrzeigersinn das erste Zeichen und Widder das letzte.
Nein der Tierkreis beginnt immer bei 0 Grad Widder. Immer.
Das hat mit dem Fruehlingsbeginn am 21. Maerz zu tun.
Das ist kein Dogma der Astrologie. Das ist einfach so. Nur so
laesst sich astrologisch arbeiten. Das sind die Grundlagen der
Astrologie. Und das ist plausibel nachvollziehbar entsprechend
den Tages- und Nachtzeiten. Beobachtbar am Bildschirm.
Das ist ein Messkreis wie das Ziffernblatt der Uhr und dient der
Orientierung in Raum und Zeit.
>Selbst die Gradeinteilungen haben hier vermutlich die antiken
>Manipulationen nicht überstanden. In Wahrheit gibt es kein erstes und
>letztes Zeichen, denn mythologisches Alpha&Omega sind in sich Eines.
>Die Fische schwimmen nicht ohne Grund in zwei verschiedene Richtungen im
>Tierkreis, denn sie sind Anfang und Ende zugleich. Aus ihnen wird der
>Tropfen geboren der dann wieder im Meer aufgelöst wird.
Du hast eine andere Perspektive. Astrologie funktioniert anders.
Perspektive = Sichtweise, Blickwinkel, Anschauung.
>
>Das ist wie mit dem gemeingermanischen (F)uthark, erst als Thomas
>Karlsson perfekt erklärte, warum fehu nicht die erste Rune sein kann,
>sondern uruz, da leuchtet der Runenkreis als sog. Tyrkreis auch ein und
>das viel besser zu integrierende uthark war geboren, einer
>Vierundzwanzigteilung des Kreises, fehu und uruz sind die beiden Fische
>im Tierkreis, welche Anfang und Ende des Zyklus darstellen.
>
>Ich vermute eher, dass der Tierkreis als Zwölfteilung des Kreises schon
>älter ist als Ptolemäus ahnen konnte. Seine Verwendung in der Astrologie
>ist vermutlich eine Übertragung aus einem anderen System.
Das vermutest Du aber auch nur. Und leider irrst Du.
Googele mal nach dem Tierkreis von Dendera.
>
>Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
Das habe ich Dir weiter oben erklaert.
Der ASZENDENT ist, entspricht dem Zeichen, welches im Moment
der Geburt im Osten aufgeht.
Astronomisch spricht man doch auch von Auf- und Untergaengen
der jeweiligen Gestirne ...
Das eben hat mit Astronomie zu tun.
>
>>> Oder teilt
>>> er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
>>> Verbindung?
Nix Weltenbaum. Nur Tierkreis.
Es ist ein Messkreis. Nichts weiter.
>>>
>>
>> Nein.
>>
>
>Und warum nicht? Es gibt doch die Teilung AC-DC, das ist doch o.g. "axis
>mundi". Oder?
Das ist der Horizont. Links der Sonnen- und Mondaufgang,
rechts im Westen der Sonnen- und Monduntergang.
Das ist Astronomie und keine Magie.
Auch keine Mythologie in dem Fall.
Oben die Himmelshoehe, das Medium Coeli.
Darunter die Himmelstiefe, das Imum Coeli.
Oben Bewusstes, unten Unbewusstes.
Oben die Tagseite, unten die Nachtseite.
Bewusstes und Unbewusstes.
Und die symbolischen Entsprechungen und Bedeutungen
sind, erfolgen absolut logisch und nachvollziehbar.
Man muss mit Astrologie leben, um das erkennen zu koennen,
dass sie einer inhaerenten Logik folgt, sowohl astronomisch,
zeitlich als auch psychologisch und den Jahreszeiten angepasst.
Das Konzept ist stimmig und plausibel, ja nachvollziehbar und
erlebbar.
Man muss auch psychologisch denken bei dem Ganzen.
Lebenszyklen, Planetenzyklen ...
Lebensphasen und planetare Phasen oder jahreszeitliche.
Die Lebensuhr im Tierkreis (Altersprogression). Das ist alles
stimmig und nachvollziehbar, ja erlebbar.
Man kann es am eigenen Leben(slauf) erkennen und nach-
vollziehen. Im eigenen Leben. Ich weiss, wovon ich rede.
Nur ist das Laien sehr schwer zu vermitteln. Es kommen stets
Missverstaendnisse auf.
Ingrid
Das sagst Du, eine Autorität auf dem Gebiet des Unsinns. Ich vermute,
dass Du dir über die Wertigkeit Deiner Worte im Klaren bist. Wir sind
uns bereits einig, es wurde ein Fazit gefunden - das Thema war übrigens
"Alchymie und Mythe", die Analogien und Gründe für diese Diskussion habe
ich oben doch beschrieben.
Du kannst etwas nicht als Unsinn verurteilen, die Möglichkeit von
vornherein sofort ausschließen, wenn Du selbst nur eine alternative
Antwort parat hast, die von Andersdenkenden auch wieder als Unsinn
verworfen wird.
Basiert diese Schöpfung auf Unsinn? Vermutlich!
Du bist nicht in der Lage das Gegenteil zu beweisen. Die Behauptung es
wäre Unsinn ist somit wieder eine dieser vielen Dogmen Deinerseits.
>>>> Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
>>>> Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen?
>>>>
>
> Warum Ptolemaeus? Da gab es bereits einige vor ihm.
>
Hannelore meinte, dass sie diese Zuordnungen bis zu Ptolemäus
zurückverfolgen kann. Dass es hier frühere Quellen gibt will keiner
Abstreiten, doch interessiert sehr, wer hat wann und warum die Planeten
auf diese Art und Weise dem Tierkreis zugeordnet. Eine Frage die Du
bisher nicht beantworten konntest/wolltest, statt dessen wirst Du
beleidigend.
>>> Nein. Das erste Tierkreiszeichen ist Widder.
>>>
>>>
>> Nun ja, da lässt sich drüber streiten, astrologische Dogmen eben. Seit
>> wann zählt man gegen den Uhrzeigersinn?
>>
>
> Es geht nicht um Dogmen, Dogmatik.
> Das hat astronomische Gruende.
>
Das habe ich bereits bei Brigitte Hamann gelesen, und im gleichen Zug
wurde damit die Gültigkeit der Astrologie ausgehebelt. Das räumt Frau
Hamann sogar indirekt ein. Du weißt, dass die Brücke zwischen Astrologie
und Astronomie bereits vor mehreren Hundert Jahren zusammen gebrochen ist?
> Wir Menschen hier auf der Erde sehen die Gestirne von links (Osten)
> nach rechts (Westen) wandern. Und so mag es paradox erscheinen,
> dass die Tierkreiszeichen gerade umgekehrt von rechts (Westen)
> nach links (Osten) und weiter unter uns hindurch laufen.
> Du musst Dir das folgendermassen denken, vorstellen:
> Der ASZENDENT ist das Zeichen, das im Moment einer Geburt oder
> Anfangs (Firmengruendung, Stapellauf eines Schiffes oder halt fuer
> eine Momentaufnahme, ein JETZT-Horoskop) im Osten aufgeht.
>
Okay, dem kann ich folgen. Das erklärt die Uhrzeigersinnverdrehung im
Kreis. Leuchtet ein.
> Aufgehen bedeutet im Tierkreis, den Horizont ueberschreiten.
> Der ASZENDENT und der DESZENDENT sind die Ich-Du-Achse
> und gleichzeitig der Horizont. Es handelt sich um die Spitze des
> ersten astrologischen Hauses (ASZ) und die Spitze des siebten
> astrologischen Hauses. Als naechstes folgt das zweite unterhalb des
> Tierkreises. Es beginnt der erste (I.) Quadrant (drei astrologische
> Haeuser bis zum Imum Coeli. Dieses liegt unterhalb und gegenueber
> des Medium Coeli (Himmelsmitte oder Himmelshoehe) oben, ober-
> halb des Tierkreises. Rechts davon die Spitzen des neunten und
>
Bis hier und nicht weiter. Warum so viele Worte? Ab hier will und kann
ich Dir nicht mehr folgen. Einfachheit und Schlichtheit in der Erklärung
ist in der Astrologie scheinbar nicht möglich. Kein Wunder, dass
Nichtastrologen diesen Menschenschlag für bescheuert erklärt. Ingrid,
nicht jeder ist Astrologe. Geht es auch einfacher, dass ein dummer
Ingenieur oder Bäcker das versteht?
> achten Hauses. Daneben rechts (rechte Hemisphaere) der bereits
> erwaehnte Deszendent. Die astrologischen Haeuser laufen wie Zeiger
> einer Uhr durch den Tierkreis, und zwar links herum. Dadurch laufen
> die Gestirne rechts herum, so wie wir das auch tatsaechlich am ge-
> stirnten Himmel beobachten koennen, (dass der MOND von Osten
> nach Westen laeuft, im Osten auf- und im Westen untergeht). Klar?
>
Okay, das habe ich soweit verstanden.
> Das Ganze wurde sowohl dem Lauf der Sonne durch den Tierkreis
> den Jahreszeiten angepasst als auch dem Lauf des Mondes in
> einem Monat. Nach einem bestimmten Zeittakt laufen die Spitzen
> der astrologischen Haeuser links herum durch den Tierkreis.
> Besitzt man ein astrologisches Computerprogramm, dann kann man
> das sehr schoen beobachten. Man kann fuer jeden Moment ein
> Horoskop berechnen (erstellen). Ich mache oft Gebrauch davon,
> dass ich oben an Stelle eines Namens einfach JETZT eingebe,
> und fuer meinen Standort Heidelberg und seine Laengen- und
> Breitengrade (Koordinaten), und fuer die aktuelle Zeit wird ein
> Horoskop berechnet und auf meinen Bildschirm projiziert (die
> Horoskopgrafik).
>
Hier stelle ich mir jetzt allerdings die Frage, was hat das mit meiner
Frage zu tun? Ich kann schon wieder nicht mehr folgen. Gab es vor 3000
Jahre denn schon Heidelberg?
> Damit kann man spielen und experimentieren, und wunderbar das
> Wettergeschehen astrologisch beobachten (im Auge behalten).
>
Schön, aber was hat das mit meiner Frage zu tun?
> Links herum muss das so sein (erfolgen), weil nur dann die Gestirne
> fuer uns sichtbar von links (Osten) nach rechts (Westen) laufen
> (koennen). Astrologisch jedoch wandern auch sie (diese) von links
> nach unten in Richtung Imum Coeli.
Ich verstehe kein Wort, ich denke wir reden von Astrologie und nicht von
Astronomie.
[Viel unverständlichen Text gesnippt]
>> Fische ist laut Uhrzeigersinn das erste Zeichen und Widder das letzte.
>>
>
> Nein der Tierkreis beginnt immer bei 0 Grad Widder. Immer.
> Das hat mit dem Fruehlingsbeginn am 21. Maerz zu tun.
>
Okay, da kann ich wieder folgen. Also beginnt auf Grund der
astronomischen Verschiebungen startet der Tierkreis heute im Stier? Oder
ist es falsch heutige astronomische Erkenntnisse auf die Astrologie
anzuwenden?
Aber genau diese Tatsache hebelt die Logik einer Astrologie doch
komplett aus.
> Das ist kein Dogma der Astrologie. Das ist einfach so. Nur so
> laesst sich astrologisch arbeiten. Das sind die Grundlagen der
> Astrologie. Und das ist plausibel nachvollziehbar entsprechend
> den Tages- und Nachtzeiten. Beobachtbar am Bildschirm.
> Das ist ein Messkreis wie das Ziffernblatt der Uhr und dient der
> Orientierung in Raum und Zeit.
>
Ach? Und etwas das einfach so ist, ist was? Richtig, ein Dogma!
Darf ich Dich zitieren? "Mann bist Du dämlich!"
>> Selbst die Gradeinteilungen haben hier vermutlich die antiken
>> Manipulationen nicht überstanden. In Wahrheit gibt es kein erstes und
>> letztes Zeichen, denn mythologisches Alpha&Omega sind in sich Eines.
>> Die Fische schwimmen nicht ohne Grund in zwei verschiedene Richtungen im
>> Tierkreis, denn sie sind Anfang und Ende zugleich. Aus ihnen wird der
>> Tropfen geboren der dann wieder im Meer aufgelöst wird.
>>
>
> Du hast eine andere Perspektive. Astrologie funktioniert anders.
> Perspektive = Sichtweise, Blickwinkel, Anschauung.
>
Na sicher habe ich eine andere Perspektive, mein eigenes Paradigma, doch
verstehe ich nicht, was das jetzt wieder mit meiner Frage zu tun hat?
Dass Astrologie anders funktioniert ist mir inzwischen auch klar,
normale Logik ist hier nicht anwendbar. Das ist mir angenehm, denn mit
Logik habe ich es eh nicht so. Doch meine Frage will und kannst Du
scheinbar nicht beantworten.
>> Das ist wie mit dem gemeingermanischen (F)uthark, erst als Thomas
>> Karlsson perfekt erklärte, warum fehu nicht die erste Rune sein kann,
>> sondern uruz, da leuchtet der Runenkreis als sog. Tyrkreis auch ein und
>> das viel besser zu integrierende uthark war geboren, einer
>> Vierundzwanzigteilung des Kreises, fehu und uruz sind die beiden Fische
>> im Tierkreis, welche Anfang und Ende des Zyklus darstellen.
>>
>> Ich vermute eher, dass der Tierkreis als Zwölfteilung des Kreises schon
>> älter ist als Ptolemäus ahnen konnte. Seine Verwendung in der Astrologie
>> ist vermutlich eine Übertragung aus einem anderen System.
>>
>
> Das vermutest Du aber auch nur. Und leider irrst Du.
> Googele mal nach dem Tierkreis von Dendera.
>
Okay, das tat ich so eben. Also etwa 2500 vor e.V., ja, das ist alt.
Also synchronisierte dieser Tierkreis als eine Art Kalender die Sonnen-
und Mondzeit. Das ist genial, da auch der Mayakalender als Übermittler
natürlicher Zyklen den 13er-Zyklen folgt. Ist das etwa wieder die alte
Brücke zwischen Maya-Kultur und den Kulturen im Mittelmeerraum?
Der Dendera-Tierkreis schaut aus wie der Tzolkin. Das nenne ich mal
interessant. So basiert also auch der Ur-Tierkreis auf natürliche
Prinzipien und ist keine Willkür. Doch scheint das Zuordnen der
Herrscher Willkür zu sein.
>> Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
>>
>
> Das habe ich Dir weiter oben erklaert.
> Der ASZENDENT ist, entspricht dem Zeichen, welches im Moment
> der Geburt im Osten aufgeht.
> Astronomisch spricht man doch auch von Auf- und Untergaengen
> der jeweiligen Gestirne ...
> Das eben hat mit Astronomie zu tun.
>
Aber nicht mehr heute. Oder? Der Himmel hat sich doch inzwischen
verändert, 0° und die Tierkreiszeichen sind doch gewandert. Wie geht mit
dieser astronomischen Tatsache denn die Astrologie um.
>>>> Oder teilt
>>>> er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
>>>> Verbindung?
>>>>
>
> Nix Weltenbaum. Nur Tierkreis.
>
> Es ist ein Messkreis. Nichts weiter.
>
Toll, und warum befindet sich dann laut Ptolemösus der klassische
Weltenbaum im Tierkreis. Das ist übrigens schon in den Lehren des Vatan
so. Dazu fallen mir zwei Bücher ein. ;-)
Der klassische Weltenbaum beinhaltet sieben Sphären, im Norden (Asatru
und Odinismus) waren es sogar bereits Neun.
Diese Sieben Sphären nennt man Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter
und Saturn. Ganz oben in der Spitze des Baumes ist der Saturn, welcher
später verrückt wurde und neuen Platz für Uranus und Neptun machte. Er
fiel in verschiedenen Mythen sogar in den Abyss. Aber die Neunheit im
Weltenbaum ist genau die selbe Anordnung wie im Tierkreis, hierarchisch
und sinngemäß identisch.
>>>>
>>>>
>>> Nein.
>>>
>>>
>> Und warum nicht? Es gibt doch die Teilung AC-DC, das ist doch o.g. "axis
>> mundi". Oder?
>>
>
> Das ist der Horizont. Links der Sonnen- und Mondaufgang,
> rechts im Westen der Sonnen- und Monduntergang.
>
Okay, wenn mein Blick nach Süden gewendet ist. Richtig? Daher diese
Verdrehung. Jetzt weiß ich Bescheid.
> Das ist Astronomie und keine Magie.
>
Aber was hat das mit Astrologie zu tun, wenn die Gradzuordnungen über
2000 Jahre alt sind?
> Auch keine Mythologie in dem Fall.
> Oben die Himmelshoehe, das Medium Coeli.
> Darunter die Himmelstiefe, das Imum Coeli.
> Oben Bewusstes, unten Unbewusstes.
>
Ach? Und das ist keine Magie?
> Oben die Tagseite, unten die Nachtseite.
>
Das gibt es auch in der Magie.
> Bewusstes und Unbewusstes.
>
Magie.
> Und die symbolischen Entsprechungen und Bedeutungen
> sind, erfolgen absolut logisch und nachvollziehbar.
>
Wie in der Magie. Obwohl... Moment mal, jetzt verscheißerst Du uns aber
wiedermal: "Logisch nachvollziehbar"?
Was meinst Du mit Logik?
> Man muss mit Astrologie leben, um das erkennen zu koennen,
> dass sie einer inhaerenten Logik folgt, sowohl astronomisch,
> zeitlich als auch psychologisch und den Jahreszeiten angepasst.
> Das Konzept ist stimmig und plausibel, ja nachvollziehbar und
> erlebbar.
>
Das stellt auch keiner in Frage. Trotzdem basiert es auf Dogmen und auf
Willkürzuordnungen, wenn die Herrscher nach o.g. Prinzip den Häusern
zugeordnet wurden. Oder, wie ich behaupte, wenn ein magisches System auf
eine damals gängige Wissenschaft angewandt wird.
> Man muss auch psychologisch denken bei dem Ganzen.
> Lebenszyklen, Planetenzyklen ...
>
Ja, ganz tolle Sache. Doch da das Universum auf einen 13er-Zyklus
basiert, ist der 12er Tierkreis nicht das geeignete Werkzeug dafür.
> Lebensphasen und planetare Phasen oder jahreszeitliche.
>
Okay, dem ist nicht zuzufügen.
> Die Lebensuhr im Tierkreis (Altersprogression). Das ist alles
> stimmig und nachvollziehbar, ja erlebbar.
>
Ich kenne Leute die Sammeln Bierdeckel.
> Man kann es am eigenen Leben(slauf) erkennen und nach-
> vollziehen. Im eigenen Leben. Ich weiss, wovon ich rede.
> Nur ist das Laien sehr schwer zu vermitteln. Es kommen stets
> Missverstaendnisse auf.
Hey, Du bist ja zu Einsicht fähig. Wo ist die arrogante Hülle, die
Liebelersche Überheblichkeit und die permanenten Beleidigungen? Trotzdem
danke für die Antwort, auch wenn meine eigentliche Frage wie immer nicht
beantwortet ist.
MfG
Sven
--
"Regierungen lügen." - I.F. Stone
>Ingrid Liebeler schrieb:
>> Hi Sven,
>>
>> On Sun, 05 Apr 2009 11:27:58 +0200, Sven Konietzko
>> <gro...@sven.konietzko.net> wrote:
>>
>>
>>> Hannelore Goos schrieb:
>>>
>>>> Am Sat, 04 Apr 2009 11:27:52 +0200 schrieb Sven Konietzko:
>>>>
>>>>
>>>>
>>>>> Wir haben diese Antwort in den besagten Webforum diskutiert und sind zu
>>>>> dem Ergebnis gekommen, dass die alchymistische Himmelsleiter auf den
>>>>> Tierkreis gelegt wurde.
>>>>>
>>
>> das ist Unsinn.
>>
>
>Das sagst Du, eine Autorität auf dem Gebiet des Unsinns. Ich vermute,
>dass Du dir über die Wertigkeit Deiner Worte im Klaren bist. Wir sind
>uns bereits einig, es wurde ein Fazit gefunden - das Thema war übrigens
>"Alchymie und Mythe", die Analogien und Gründe für diese Diskussion habe
>ich oben doch beschrieben.
Schatz,
Du ueberschaetzt Dich. Lerne Du erstmal ASTROLOGIE.
Und bitte respektiere unseren Altersunterschied. Ansonsten
kannst Du mich als Dialogpartnerin vergessen Gruenschnabel.
Ich setze mich seit 1985 ernsthaft und intensiv mit Astrologie
auseinander.
[...] snip
>>>>> Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
>>>>> Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen?
>>>>>
>>
>> Warum Ptolemaeus? Da gab es bereits einige vor ihm.
>>
>
>Hannelore meinte, dass sie diese Zuordnungen bis zu Ptolemäus
>zurückverfolgen kann. Dass es hier frühere Quellen gibt will keiner
>Abstreiten, doch interessiert sehr, wer hat wann und warum die Planeten
>auf diese Art und Weise dem Tierkreis zugeordnet. Eine Frage die Du
>bisher nicht beantworten konntest/wolltest, statt dessen wirst Du
>beleidigend.
Das geht auf das alte Aegypten und Babylon zurueck, wenn nicht
noch weiter bis Atlantis und Lemurien. Was weiss denn ich.
Die Herkunft, der Ursprung sind auch unerheblich, irelavant,
solange das Konzept (System) stimmig und nuetzlich ist.
Wir sind Praktiker. Du Theoretiker. That's the different. You know?
>
>>>> Nein. Das erste Tierkreiszeichen ist Widder.
>>>>
>>>>
>>> Nun ja, da lässt sich drüber streiten, astrologische Dogmen eben. Seit
>>> wann zählt man gegen den Uhrzeigersinn?
Immer schon. Lies weiter und reagiere nicht vorschnell und
unueberlegt. Du uebersiehst den *astronomischen* Aspekt.
Nicht alles ist Magie.
>>>
>>
>> Es geht nicht um Dogmen, Dogmatik.
>> Das hat astronomische Gruende.
>>
>
>Das habe ich bereits bei Brigitte Hamann gelesen, und im gleichen Zug
>wurde damit die Gültigkeit der Astrologie ausgehebelt. Das räumt Frau
>Hamann sogar indirekt ein. Du weißt, dass die Brücke zwischen Astrologie
>und Astronomie bereits vor mehreren Hundert Jahren zusammen gebrochen ist?
Nichts ist zusammengebrochen.
Lediglich die Astronomie hat sich nach der Mondlandung distanziert
von der AstroLOGIE.
>
>> Wir Menschen hier auf der Erde sehen die Gestirne von links (Osten)
>> nach rechts (Westen) wandern. Und so mag es paradox erscheinen,
>> dass die Tierkreiszeichen gerade umgekehrt von rechts (Westen)
>> nach links (Osten) und weiter unter uns hindurch laufen.
>> Du musst Dir das folgendermassen denken, vorstellen:
>> Der ASZENDENT ist das Zeichen, das im Moment einer Geburt oder
>> Anfangs (Firmengruendung, Stapellauf eines Schiffes oder halt fuer
>> eine Momentaufnahme, ein JETZT-Horoskop) im Osten aufgeht.
>>
>
>Okay, dem kann ich folgen. Das erklärt die Uhrzeigersinnverdrehung im
>Kreis. Leuchtet ein.
Na also.
>
>> Aufgehen bedeutet im Tierkreis, den Horizont ueberschreiten.
>> Der ASZENDENT und der DESZENDENT sind die Ich-Du-Achse
>> und gleichzeitig der Horizont. Es handelt sich um die Spitze des
>> ersten astrologischen Hauses (ASZ) und die Spitze des siebten
>> astrologischen Hauses. Als naechstes folgt das zweite unterhalb des
>> Tierkreises. Es beginnt der erste (I.) Quadrant (drei astrologische
>> Haeuser bis zum Imum Coeli. Dieses liegt unterhalb und gegenueber
>> des Medium Coeli (Himmelsmitte oder Himmelshoehe) oben, ober-
>> halb des Tierkreises. Rechts davon die Spitzen des neunten und
>>
>
>Bis hier und nicht weiter. Warum so viele Worte? Ab hier will und kann
>ich Dir nicht mehr folgen.
Darum die vielen Worte.
[...] snip
[Anmassendes entsorgt. Benimm' Dich gefaelligst!]
>
>> achten Hauses. Daneben rechts (rechte Hemisphaere) der bereits
>> erwaehnte Deszendent. Die astrologischen Haeuser laufen wie Zeiger
>> einer Uhr durch den Tierkreis, und zwar links herum. Dadurch laufen
>> die Gestirne rechts herum, so wie wir das auch tatsaechlich am ge-
>> stirnten Himmel beobachten koennen, (dass der MOND von Osten
>> nach Westen laeuft, im Osten auf- und im Westen untergeht). Klar?
>>
>
>Okay, das habe ich soweit verstanden.
Wo bitte ist dann das Problem?
>
>> Das Ganze wurde sowohl dem Lauf der Sonne durch den Tierkreis
>> den Jahreszeiten angepasst als auch dem Lauf des Mondes in
>> einem Monat. Nach einem bestimmten Zeittakt laufen die Spitzen
>> der astrologischen Haeuser links herum durch den Tierkreis.
>> Besitzt man ein astrologisches Computerprogramm, dann kann man
>> das sehr schoen beobachten. Man kann fuer jeden Moment ein
>> Horoskop berechnen (erstellen). Ich mache oft Gebrauch davon,
>> dass ich oben an Stelle eines Namens einfach JETZT eingebe,
>> und fuer meinen Standort Heidelberg und seine Laengen- und
>> Breitengrade (Koordinaten), und fuer die aktuelle Zeit wird ein
>> Horoskop berechnet und auf meinen Bildschirm projiziert (die
>> Horoskopgrafik).
>>
>
>Hier stelle ich mir jetzt allerdings die Frage, was hat das mit meiner
>Frage zu tun? Ich kann schon wieder nicht mehr folgen. Gab es vor 3000
>Jahre denn schon Heidelberg?
Fuer die Praxis ist die Historie irelevant.
Wir sind Praktiker, keine Theoretiker.
Wir sprechen aus Erfahrung.
>
>> Damit kann man spielen und experimentieren, und wunderbar das
>> Wettergeschehen astrologisch beobachten (im Auge behalten).
>>
>
>Schön, aber was hat das mit meiner Frage zu tun?
Wir sind Praktiker, keine Theoretiker.
>
>> Links herum muss das so sein (erfolgen), weil nur dann die Gestirne
>> fuer uns sichtbar von links (Osten) nach rechts (Westen) laufen
>> (koennen). Astrologisch jedoch wandern auch sie (diese) von links
>> nach unten in Richtung Imum Coeli.
>
>Ich verstehe kein Wort, ich denke wir reden von Astrologie und nicht von
>Astronomie.
Die Astrologie hat noch immer sehr viel mit ASTRONOMIE zu tun.
Ruecklaeufigkeit (retrograd) und Direktlaeufigkeit von Planeten
spielt beispielsweise auch in der Astrologie eine grosse Rolle.
Da gibt es immer etwas Nach- und aufzuarbeiten.
Und darum sind Auf- und Untergaenge auch wichtig.
Jedenfalls fuer den Tag.
Im Jahr oder fuer das Jahr und seine Jahreszeiten sieht das wieder
anders aus.
>
>[Viel unverständlichen Text gesnippt]
Nur weil Du mir nicht folgen kannst und WILLST?
Schwaches Argument.
Ueberschaetze Dich nicht mit Deinem magischen Denken.
Fuer uns zaehlt allein die Praxis im Alltag. Und die hat sich be-
waehrt. Wir brauchen keinen wissenschaftlichen Nachweis.
Wir WISSEN, dass Astrologie funktioniert und stimmig ist.
>
>>> Fische ist laut Uhrzeigersinn das erste Zeichen und Widder das letzte.
>>>
>>
>> Nein der Tierkreis beginnt immer bei 0 Grad Widder. Immer.
>> Das hat mit dem Fruehlingsbeginn am 21. Maerz zu tun.
>>
>
>Okay, da kann ich wieder folgen. Also beginnt auf Grund der
>astronomischen Verschiebungen startet der Tierkreis heute im Stier?
Wiebitte?
Was beginnt und was startet?
Die SONNE befindet sich aktuell im Tierkreiszeichen WIDDER.
Sie trat am 21. Maerz ins Zeichen WIDDER. Da beginnt der Tier-
kreis, nicht der Tag.
Der MOND befindet sich aktuell im Tierkreiszeichen JUNGFRAU.
Der Tag startet mit Sonnenaufgang.
Von Verschiebung ist nicht die Rede.
WIDDER entspricht der ersten astrologischen Haeuserspitze.
WAAGE der siebten.
Doch laufen die unterschiedlichen Haeuserspitzen im Lauf des
Tages durch alle Tierkreiszeichen. Ich sagte es bereits: wie die
Zeiger der Uhr ...
>Oder ist es falsch heutige astronomische Erkenntnisse auf die Astrologie
>anzuwenden?
Was meinst Du konkret?
>Aber genau diese Tatsache hebelt die Logik einer Astrologie doch
>komplett aus.
Nichts hebelt die inhaerente Logik der Astrologie aus.
[...] snip
>
>>> Selbst die Gradeinteilungen haben hier vermutlich die antiken
>>> Manipulationen nicht überstanden. In Wahrheit gibt es kein erstes und
>>> letztes Zeichen, denn mythologisches Alpha&Omega sind in sich Eines.
>>> Die Fische schwimmen nicht ohne Grund in zwei verschiedene Richtungen im
>>> Tierkreis, denn sie sind Anfang und Ende zugleich. Aus ihnen wird der
>>> Tropfen geboren der dann wieder im Meer aufgelöst wird.
>>>
>>
>> Du hast eine andere Perspektive. Astrologie funktioniert anders.
>> Perspektive = Sichtweise, Blickwinkel, Anschauung.
>>
>
>Na sicher habe ich eine andere Perspektive, mein eigenes Paradigma, doch
>verstehe ich nicht, was das jetzt wieder mit meiner Frage zu tun hat?
Im grunde verstehst Du ueberhaupt nichts von Astrologie,
machst Dir aber anheischig, sie kritisieren zu wollen.
Du machst Dich laecherlich.
[...] snip
>>> Das ist wie mit dem gemeingermanischen (F)uthark, erst als Thomas
>>> Karlsson perfekt erklärte, warum fehu nicht die erste Rune sein kann,
>>> sondern uruz, da leuchtet der Runenkreis als sog. Tyrkreis auch ein und
>>> das viel besser zu integrierende uthark war geboren, einer
>>> Vierundzwanzigteilung des Kreises, fehu und uruz sind die beiden Fische
>>> im Tierkreis, welche Anfang und Ende des Zyklus darstellen.
>>>
>>> Ich vermute eher, dass der Tierkreis als Zwölfteilung des Kreises schon
>>> älter ist als Ptolemäus ahnen konnte. Seine Verwendung in der Astrologie
>>> ist vermutlich eine Übertragung aus einem anderen System.
>>>
>>
>> Das vermutest Du aber auch nur. Und leider irrst Du.
>> Googele mal nach dem Tierkreis von Dendera.
>>
>
>Okay, das tat ich so eben. Also etwa 2500 vor e.V., ja, das ist alt.
Vor "e.V."? Was soll das heissen?
Ptolemaeus war derjenige, der den Tierkreis mit den vier Jahres-
zeiten in Verbindung brachte.
Er sprach auch von den Jahresherrschern ...
Und brachte diese in Zusammenhang mit dem Wetter im Lauf des
Jahres und mit dem Wachstum von Pflanzen und der Ernte.
>Also synchronisierte dieser Tierkreis als eine Art Kalender die Sonnen-
>und Mondzeit.
Man kann durchaus den Tierkreis als eine Art Kalender oder Uhr
betrachten. Darum sprechen wir von einer Orientierungshilfe in Zeit
und Raum. Astrologie ist ein Werkzeug, ein Instrument.
Die Uhr erfanden die Menschen, um ihr Leben besser organisieren
zu koennen.
"Mit Astrologie durch das Jahr."
Anhand der TRANSITE kann man seinen persoenlichen Jahres-
kalender erstellen (bekommen).
>Das ist genial, da auch der Mayakalender als Übermittler
>natürlicher Zyklen den 13er-Zyklen folgt. Ist das etwa wieder die alte
>Brücke zwischen Maya-Kultur und den Kulturen im Mittelmeerraum?
Das glaube ich kaum.
>Der Dendera-Tierkreis schaut aus wie der Tzolkin. Das nenne ich mal
>interessant. So basiert also auch der Ur-Tierkreis auf natürliche
>Prinzipien und ist keine Willkür. Doch scheint das Zuordnen der
>Herrscher Willkür zu sein.
Nichts in der Astrologie erfolgte je willkuerlich.
Das hat schon alles seinen Grund.
Uebrigens haben die Jahresherrscher nichts zu tun mit
der Zuordnung von Planeten zu Haeusern und Zeichen.
Das ist wieder eine andere Geschichte.
>
>>> Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
Das sind die beiden Hauptachsen, die horizontale und die
vertikale. Die vier Quadranten werden dann noch jeweils unter-
teilt in je drei astrologische Haueser oder Felder mit ihrer spe-
ziellen Bedeutung.
Du haettest erst mein volles Reply oder Follow up lesen sollen
an Stelle vorschnell zu raegieren (zu antworten).
>>>
>>
>> Das habe ich Dir weiter oben erklaert.
>> Der ASZENDENT ist, entspricht dem Zeichen, welches im Moment
>> der Geburt im Osten aufgeht.
>> Astronomisch spricht man doch auch von Auf- und Untergaengen
>> der jeweiligen Gestirne ...
>> Das eben hat mit Astronomie zu tun.
>>
>
>Aber nicht mehr heute. Oder?
Aber selbstverstaendlich.
>Der Himmel hat sich doch inzwischen verändert,
Nicht aber der MESSKREIS (!) Tierkreis.
Die Uhr veraendert sich ja auch nicht.
Tag und Nacht umfassen 24 Stunden.
Der Tag 12 Stunden.
Die Stunde 60 Minuten.
Das Jahr hat zwoelf Monate. Der Tierkreis entspricht auch demJahr
und mit seinen zwoelf Tierkreiszeichen den zwoelf Monaten eines
Jahres und den zwoelf Stunden eines Tages.
Das Jahr beginnt am 21. Maerz (Fruehlingsanfang).
Das hat nichts zu tun mit der Praezession, sprich: der Kreisel-
bewegung der Erde und der Verschiebung des Fruehlingspunktes
vom Zeichen Fische ins Zeichen Wassermann.
Fruehlingsanfang ist IMMER der 21. Maerz.
Und der Tierkreis beginnt mit seinem ersten Tierkreiszeichen
WIDDER und seinem ersten Haus.
Daran wird sich NIE etwas aendern.
Man sollte zu differenzieren wissen zwischen Fruehlingsanfang
und Fruehlingspunkt.
>0° und die Tierkreiszeichen sind doch gewandert.
Quatsch!
Man merkt, Du hast nicht wirklich Ahnung.
Du tust nur so als habest Du Ahnung.
>Wie geht mit
>dieser astronomischen Tatsache denn die Astrologie um.
Ja wie wohl?
Guter Mann lass die Kirche im Dorfe.
>
>>>>> Oder teilt
>>>>> er den Tierkreis mit dem Weltenbaum bei 0° und 180° durch diese
>>>>> Verbindung?
>>>>>
>>
>> Nix Weltenbaum. Nur Tierkreis.
>>
>> Es ist ein Messkreis. Nichts weiter.
>>
>
>Toll, und warum befindet sich dann laut Ptolemösus der klassische
Ptolemaeus. Mit ner Moese hat det nuescht zum tun.
>Weltenbaum im Tierkreis. Das ist übrigens schon in den Lehren des Vatan
>so. Dazu fallen mir zwei Bücher ein. ;-)
Der Lebensbaum, das Tarot und Astrologie haben sehr viel miteinander
gemein.
Da gibt es auch Zuordnungen ...
Diese sollten Dir eigentlich bekannt sein.
>Der klassische Weltenbaum beinhaltet sieben Sphären, im Norden (Asatru
>und Odinismus) waren es sogar bereits Neun.
>Diese Sieben Sphären nennt man Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter
>und Saturn. Ganz oben in der Spitze des Baumes ist der Saturn, welcher
>später verrückt wurde und neuen Platz für Uranus und Neptun machte. Er
>fiel in verschiedenen Mythen sogar in den Abyss. Aber die Neunheit im
>Weltenbaum ist genau die selbe Anordnung wie im Tierkreis, hierarchisch
>und sinngemäß identisch.
Dennoch muss man den Tierkreis auch astronomisch betrachten.
Die Ekliptik, die scheinbare Sonnenbahn im Lauf eines Jahres und
die allgemeine Umlaufbahn des Planeten.
Wiegesagt entspricht der ASZENDENT dem Tierkreiszeichen,
welches zum Zeitpunkt der Geburt im Osten aufgeht.
Dort kann man auch die Auf- und Untergaenge finden und zeitlich
ausmachen. Die Positionen der Gestirne werden den EPHEMERIDEN
(Gestirnstandtabellen) entnommen.
Astrologie ist eine Mischung aus Astronomie und Mythologie.
Darum unterscheidet man AstroNOMIE von/und AstroLOGIE.
Die Logik der Astrologie findet sich in den jeweiligen Entsprechungen.
AstroNOMEN ordnen und messen Gestirnen keinerlei Eigenschaften
zu. Astrologen schon. Jedoch nur im Tierkreis! Die aktuellen Getsirn-
positionen werden projiziert auf den Tierkreis.
Astrologie ist ein Denken in Symbolen (Analogien).
>
>>>>>
>>>>>
>>>> Nein.
>>>>
>>>>
>>> Und warum nicht? Es gibt doch die Teilung AC-DC, das ist doch o.g. "axis
>>> mundi". Oder?
>>>
>>
>> Das ist der Horizont. Links der Sonnen- und Mondaufgang,
>> rechts im Westen der Sonnen- und Monduntergang.
>>
>
>Okay, wenn mein Blick nach Süden gewendet ist. Richtig? Daher diese
>Verdrehung. Jetzt weiß ich Bescheid.
Astrologie ist ein geozentrisches Weltbild.
Man benoetigt die Koordinaten eines Standortes oder Geburtsortes.
Mithilfe von Tabellen, Sternzeittabellen, Haeusertabellen und anderen
wie auch genauen Zeiten werden Horoskope berechnet.
>
>> Das ist Astronomie und keine Magie.
>>
>
>Aber was hat das mit Astrologie zu tun, wenn die Gradzuordnungen über
>2000 Jahre alt sind?
Also ich bitte Dich! Was hast Du fuer seltsame Vorstellungen?
Was glaubst Du wohl, warum das Buch der EPHEMERIDEN fuer
ein Jahrhundert so dick ist? Die Gestirnstaende sind doch stets
andere (anders).
Was verstehst Du unter "Gradzuordnungen"?
Du hast wirklich keine Ahnung von Astrologie Sven.
Meine Mutter meinte einmal, dass sie diese Gestirnstandtabellen
an Fahrplaene der Deutschen Bundesbahn erinnerten ...
Sie bestehen aus einer Menge Tabellen und Auflistungen.
Das Papier ist duenn wie das der (einer) Bibel oder Gesangbuch.
Das Buch fuer ein Jahrhundert ist ca. sechs Zentimeter stark/dick.
Astrologie-Programme sind gespeist/progammiert damit.
Darum sind Astrologie-Programme mitunter auch sehr teuer,
weil sie viele Funktionen und nicht nur Gestirnpositionen sondern
Kalender und Koordinaten von Ortschaften besitzen wie ein
Weltatlas. Mein erstes Astrologie-Programm (uebrigens _kein_
Textprogramm!) kostete im Sommer 1994 ganze 1.000 Mark ...
Die Textprogramme schaffte ich mir erst ein halbes Jahr spaeter
an, nachdem ich mich ueberfordert sah, die Horoskopdeutungen
_immer_ selbst zu schreiben. Das ist also reine Arbeitserleichterung.
An und fuer sich vermag ich das durchaus selbst! Es macht aber
zu viel Arbeit im Laufe der Zeit.
>
>> Auch keine Mythologie in dem Fall.
>> Oben die Himmelshoehe, das Medium Coeli.
>> Darunter die Himmelstiefe, das Imum Coeli.
>> Oben Bewusstes, unten Unbewusstes.
>>
>
>Ach? Und das ist keine Magie?
Ja und nein.
Astrologie ist ein Denken in Symbolen (Analogien).
Heutzutage spielt Psychologie eine grosse Rolle.
>
>> Oben die Tagseite, unten die Nachtseite.
>>
>
>Das gibt es auch in der Magie.
Das mag ja sein. Dennoch ist Astrologie heutzutage hauptsaechlich
Psychologie und nicht mehr Magie oder Zukunftsschau.
Immerhin habe ich auch einmal Psychologie studiert, wenn auch
nicht abgeschlossen. Mein Ziel war damals Anfang der Achtziger,
Familientherapeutin zu werden und nicht Astrologin oder Wahrsagerin.
Heute bin ich ein Mittler zwischen dem Menschen und seinem Horoskop.
Und auch zwischen dem Menschen und seinem Unbewussten, was na-
tuerlich Psychologie ist.
Ich bemuehe mich, Licht ins Dunkel zu bringen.
Und das mache ich leidenschaftlich gerne.
>
>> Bewusstes und Unbewusstes.
>>
>
>Magie.
>
>> Und die symbolischen Entsprechungen und Bedeutungen
>> sind, erfolgen absolut logisch und nachvollziehbar.
>>
>
>Wie in der Magie. Obwohl... Moment mal, jetzt verscheißerst Du uns aber
>wiedermal: "Logisch nachvollziehbar"?
>Was meinst Du mit Logik?
Na Plausibilitaet. Nachvollziehbarkeit. Erkenntnis.
Verstehen, Begreifen.
Schluessigkeit. Stimmigkeit.
Ich "verscheissere" niemanden.
Ich bin kein weiblicher Scharlatan, auch wenn mir das gerne
nachgesagt und angedichtet wird.
Astrologie IST Lebenshilfe oder KANN Lebenshilfe sein,
wie auch der Psychoanalytiker FRITZ RIEMANN meint(e) ...
Er schrieb das Buch "Lebenshilfe Astrologie".
>
>> Man muss mit Astrologie leben, um das erkennen zu koennen,
>> dass sie einer inhaerenten Logik folgt, sowohl astronomisch,
>> zeitlich als auch psychologisch und den Jahreszeiten angepasst.
>> Das Konzept ist stimmig und plausibel, ja nachvollziehbar und
>> erlebbar.
>>
>
>Das stellt auch keiner in Frage. Trotzdem basiert es auf Dogmen und auf
>Willkürzuordnungen,
Eben nicht. Das ist ein Vorurteil und eine boshafte Unterstellung.
>wenn die Herrscher nach o.g. Prinzip den Häusern
>zugeordnet wurden. Oder, wie ich behaupte, wenn ein magisches System auf
>eine damals gängige Wissenschaft angewandt wird.
>
>> Man muss auch psychologisch denken bei dem Ganzen.
>> Lebenszyklen, Planetenzyklen ...
>>
>
>Ja, ganz tolle Sache. Doch da das Universum auf einen 13er-Zyklus
>basiert, ist der 12er Tierkreis nicht das geeignete Werkzeug dafür.
Unsinn.
Das Jahr hat zwoelf Monate.
Es gab zwoelf Apostel.
Der Tag hat 12 Stunden.
Der Kreis von 360° wird in zwoelf mal dreissig Grad geteilt.
Und diese wiederum in Vier (vier Quadranten), vier Jahres-
zeiten.
Das Ziffernblatt der Uhr umfasst zwoelf Stunden.
Der Messkreis MUSS teilbar sein in ZWEI, DREI und VIER.
Man muss ihn halbieren und vierteln, vierteilen koennen,
auch dreiteilen (fix. kardinal, veraenderlich).
Es gibt VIER Elemente (Feuer, Erde, Wasser und Luft).
Die vier fixen Zeichen entsprechen den vier Erzengeln und den
vier Ecken des Thrones (Offenbarung des Johannes).
>
>> Lebensphasen und planetare Phasen oder jahreszeitliche.
>>
>
>Okay, dem ist nicht zuzufügen.
>
>> Die Lebensuhr im Tierkreis (Altersprogression). Das ist alles
>> stimmig und nachvollziehbar, ja erlebbar.
>>
>
>Ich kenne Leute die Sammeln Bierdeckel.
Saubloedes Argument.
Dieser Vergleich hinkt.
Ich denke spirituell und psychologisch. Auch philosophisch
und ich bin glaeubige Christin. Obwohl ich auch an Karma und
Reinkarnation glaube, ja davon ueberzeugt bin.
Ich bin vergangene Woche WIRKLICH bei einem Priester im
Stift Neuburg gewesen aus aktuellem Anlass, ueber den ich aber
nicht sprechen moechte im Usenet. Dieser erfuhr auch, was ich
beruflich mache. Und das fand er voellig in Ordnung, solange meine
Arbeit ausschliesslich dem ERKENNE DICH SELBST dient.
Der alte Herr ist Jahrgang 1928 und wurde zum Priester geweiht
als ich geboren wurde 1956.
>
>> Man kann es am eigenen Leben(slauf) erkennen und nach-
>> vollziehen. Im eigenen Leben. Ich weiss, wovon ich rede.
>> Nur ist das Laien sehr schwer zu vermitteln. Es kommen stets
>> Missverstaendnisse auf.
Und die Leute haben (hegen) und pflegen Vorurteile.
>
>Hey, Du bist ja zu Einsicht fähig. Wo ist die arrogante Hülle, die
>Liebelersche Überheblichkeit und die permanenten Beleidigungen? Trotzdem
>danke für die Antwort, auch wenn meine eigentliche Frage wie immer nicht
>beantwortet ist.
>
>MfG
>Sven
Ingrid Liebeler
Ehrlich: Warum crosspostest Du Deine Selbstbeweihräucherungen immer über
so viele NGs? Hätte d.a.a. nicht ausgereicht?
Ingrid Liebeler schrieb:
> On Mon, 06 Apr 2009 10:26:39 +0200, Sven Konietzko
> <gro...@sven.konietzko.net> wrote:
>
>
>>> das ist Unsinn.
>>>
>>>
>> Das sagst Du, eine Autorität auf dem Gebiet des Unsinns. Ich vermute,
>> dass Du dir über die Wertigkeit Deiner Worte im Klaren bist. Wir sind
>> uns bereits einig, es wurde ein Fazit gefunden - das Thema war übrigens
>> "Alchymie und Mythe", die Analogien und Gründe für diese Diskussion habe
>> ich oben doch beschrieben.
>>
>
> Schatz,
>
Ja Schnucki?
> Du ueberschaetzt Dich.
Ja? Wo tat ich das? Überheblichkeit und Arroganz sind Tugenden die ich
diese letzte Inkarnation transzendieren muss, um aufsteigen zu dürfen.
> Lerne Du erstmal ASTROLOGIE.
>
Nur weil ich ein Brot essen will, muss ich nicht gleich Bäcker werden.
Diese Aussage macht keinen Sinn, denn ich will für eine Frage nicht
gleich diese Wissenschaft studieren. Allerdings sind auch diese vier
Wort eindeutig aus "Ingrids Stänker-Schublade" entsprungen.- :-)
> Und bitte respektiere unseren Altersunterschied.
Um mal den Taja Eh zu machen: Wie bitte wollen Deine Handvoll Leben
meine 80.000 Jahre bewusster Inkarnationen aufwiegen?
Oder anders gesagt, meine Omi ist 78 und glaubt an sprechende Schlangen,
einen Juden der wiedergeboren wurde und dass sie in den Himmel kommt.
Sicher respektiere ich den Altersunterschied, doch nicht aus der Sicht
wie Du es gerne hättest, denn der jüngere Gesprächspartner sollte immer
auf die Unflexiblität des Alters Rücksicht nehmen. Im hohen Alter sind
Prägungen extrem verhärtet, Paradigmen zu Dogmen geworden und die
Straßen total eingefahren. Einen Paradigmenwechsel kann man ab einem
gewissen Alter nicht mehr erwarten, daraus resultierte schon immer der
Generationskonflikt. Alter hat in unserer Welt schon lange keine
Bedeutung mehr.
> Ansonsten
> kannst Du mich als Dialogpartnerin vergessen Gruenschnabel.
>
Ich habe Dich als Dialogpartnerin nie gewünscht, Hannelore hätte meine
weiterführenden Fragen sicher auch beantwortet. Von Dir kommen nur
Angriffe und Zurechtweisungen. Ich bat sogar um andere Antworten, als
nur das Geschwurbel von Dir lesen zu müssen. Und wo ich darauf eingehe,
merke ich wieder, dass ich recht hatte. Dazu dieses grundlose
Crossposten, ohne zu Fragen ob ich meinen Namen in diesen NGs überhaupt
zitiert sehen will. Spirituelles Einfühlvermögen, dass ich nicht lache,
Du bist ein emotionaler Trampel.
> Ich setze mich seit 1985 ernsthaft und intensiv mit Astrologie
> auseinander.
>
Das betonst Du seit fast 13 Jahren wiederholt. Warum? Auf der einen
Seite könnte man denken, dass Du einem vollkommen aufgeblähten
selbstverherrlichenden unspirituellen Ego unterliegst, auf der anderen
Seite denkt man, dass dieses Ego dauernd beweihräuchert werden muss, um
von seiner Unbedeutentheit abzulenken. Aus diesem Kontext heraus bin ich
echt an Deiner Person interessiert, aber nicht wegen Deiner
astrologischen Erfahrungen.
> [...] snip
>
>
>>>>>> Ptolemäus zieht also eine Verbindung vom ersten
>>>>>> Tierkreiszeichen, dem Wassermann zur anderen Seite dem Löwen?
>>>>>>
>>>>>>
>>> Warum Ptolemaeus? Da gab es bereits einige vor ihm.
>>>
>>>
>> Hannelore meinte, dass sie diese Zuordnungen bis zu Ptolemäus
>> zurückverfolgen kann. Dass es hier frühere Quellen gibt will keiner
>> Abstreiten, doch interessiert sehr, wer hat wann und warum die Planeten
>> auf diese Art und Weise dem Tierkreis zugeordnet. Eine Frage die Du
>> bisher nicht beantworten konntest/wolltest, statt dessen wirst Du
>> beleidigend.
>>
>
> Das geht auf das alte Aegypten und Babylon zurueck, wenn nicht
> noch weiter bis Atlantis und Lemurien. Was weiss denn ich.
> Die Herkunft, der Ursprung sind auch unerheblich, irelavant,
> solange das Konzept (System) stimmig und nuetzlich ist.
> Wir sind Praktiker. Du Theoretiker. That's the different. You know?
>
Yeah, aber warum darf ich diese Fragen denn dann nicht stellen.
Lemurien, Atlantis, das sind die selben Mythen wie das Atzlan der
Azteken und das Tulan der Mayas. Und deren "Tierkreis" hat nun mal eine
13er Aufteilung in entsprechende Zyklen. Diese werden eben nicht nur mit
den 13 Monden gleich gesetzt, sondern auf immer größer werdende Zyklen
übertragen. Dieses Wissen kommt aus der selben Quelle, einem Kontinent
der im Atlantik versunken ist. Das Selbe bei den Hopi, den Cree, den
Lakota, den Cherokee und schau sich einer nur die Shuar-Mythen an.
Ich glaube Du hast es da oben richtig gesagt, ich will die
mythologischen und geschichtlichen Ursprünge des Tierkreis und der
Herrscher-Zuordnung wissen, was Dir scheinbar vollkommen egal ist. Jedem
das Seine.
>>>>> Nein. Das erste Tierkreiszeichen ist Widder.
>>>>>
>>>>>
>>>>>
>>>> Nun ja, da lässt sich drüber streiten, astrologische Dogmen eben. Seit
>>>> wann zählt man gegen den Uhrzeigersinn?
>>>>
>
> Immer schon. Lies weiter und reagiere nicht vorschnell und
> unueberlegt. Du uebersiehst den *astronomischen* Aspekt.
>
Ja, die jugendliche Übereifer, das muss der Mars in den Fischen sein.
Ich sehe richtig wie das Wasser kocht.
> Nicht alles ist Magie.
>
Doch, laut den alten Weisen ist die Schöpfung Magie und somit ist alles
Magie. ;-)
Es gab Zeiten, da war die Astrologie eine anerkannte Wissenschaft, wie
die Magie auch, beide bedienten sich gleicher Begriffe und Konzepte. Und
genau das interessiert mich. Ist der astrologische Kontext auf Grund der
religiösen Verdrängung im Mittelalter erst in die angewandte Magie
(Ritualmagie und Alchemie) eingesickert, oder gab es schon immer
Gleichnisse?
Wurden beide erst durch den Untergrund, in den sie wegen der Inquisition
verdrängt wurden, vermischt? Oder gibt es eine Urquelle
astrologisch-magischen Wissens. (ich rede, wenn ich von Magie rede,
immer von der Hermetischen Wissenschaft)
>>> Es geht nicht um Dogmen, Dogmatik.
>>> Das hat astronomische Gruende.
>>>
>>>
>> Das habe ich bereits bei Brigitte Hamann gelesen, und im gleichen Zug
>> wurde damit die Gültigkeit der Astrologie ausgehebelt. Das räumt Frau
>> Hamann sogar indirekt ein. Du weißt, dass die Brücke zwischen Astrologie
>> und Astronomie bereits vor mehreren Hundert Jahren zusammen gebrochen ist?
>>
>
> Nichts ist zusammengebrochen.
> Lediglich die Astronomie hat sich nach der Mondlandung distanziert
> von der AstroLOGIE.
>
Erst seit der Mondlandung? Wieso das?
> Darum die vielen Worte.
>
> [...] snip
>
> [Anmassendes entsorgt. Benimm' Dich gefaelligst!]
>
Tut mir leid, ich bin alttestamentarisch erzogen, ich gelte also
Gleichem mit Gleichem, ich schieße nur zurück, weil Gott das fordert.
;-) (Spaß um Spaß, Zahn um Zahn, Auge um Auge)
>>> achten Hauses. Daneben rechts (rechte Hemisphaere) der bereits
>>> erwaehnte Deszendent. Die astrologischen Haeuser laufen wie Zeiger
>>> einer Uhr durch den Tierkreis, und zwar links herum. Dadurch laufen
>>> die Gestirne rechts herum, so wie wir das auch tatsaechlich am ge-
>>> stirnten Himmel beobachten koennen, (dass der MOND von Osten
>>> nach Westen laeuft, im Osten auf- und im Westen untergeht). Klar?
>>>
>>>
>> Okay, das habe ich soweit verstanden.
>>
>
> Wo bitte ist dann das Problem?
>
Das Dein Vortrag an sich nichts mit meiner Frage zu tun hat. Du
erinnerst Dich?
>>> Das Ganze wurde sowohl dem Lauf der Sonne durch den Tierkreis
>>> den Jahreszeiten angepasst als auch dem Lauf des Mondes in
>>> einem Monat. Nach einem bestimmten Zeittakt laufen die Spitzen
>>> der astrologischen Haeuser links herum durch den Tierkreis.
>>> Besitzt man ein astrologisches Computerprogramm, dann kann man
>>> das sehr schoen beobachten. Man kann fuer jeden Moment ein
>>> Horoskop berechnen (erstellen). Ich mache oft Gebrauch davon,
>>> dass ich oben an Stelle eines Namens einfach JETZT eingebe,
>>> und fuer meinen Standort Heidelberg und seine Laengen- und
>>> Breitengrade (Koordinaten), und fuer die aktuelle Zeit wird ein
>>> Horoskop berechnet und auf meinen Bildschirm projiziert (die
>>> Horoskopgrafik).
>>>
>>>
>> Hier stelle ich mir jetzt allerdings die Frage, was hat das mit meiner
>> Frage zu tun? Ich kann schon wieder nicht mehr folgen. Gab es vor 3000
>> Jahre denn schon Heidelberg?
>>
>
> Fuer die Praxis ist die Historie irelevant.
> Wir sind Praktiker, keine Theoretiker.
>
Oh, dann bist Du nicht mein Ansprechpartner. (Wer ist "Wir"?)
> Wir sprechen aus Erfahrung.
>
Das streite ich auch nicht ab, eher bestätige ich diese Aussage auf
Grund meiner eigenen Erfahrung. Aber eine nicht enden wollende innere
Neugier will unbedingt an die Wurzeln aller Dinge. Dass dieses System in
seiner Etablierung bereits gerechtfertigt ist, war nie Thema, aber die
Entstehung dieses Systems und dessen Bestäubung der Magie interessiert
mich extrem. Es geht nämlich um die alles umfassende Frage: Ist der
Jupiter (oder Saturn oder Merkur etc.) in der Alchemie, die selber
Analogie wie der Jupiter in der Ritualmagie, dem Tarot, der Astrologie
und der Mythologie?
>>> Links herum muss das so sein (erfolgen), weil nur dann die Gestirne
>>> fuer uns sichtbar von links (Osten) nach rechts (Westen) laufen
>>> (koennen). Astrologisch jedoch wandern auch sie (diese) von links
>>> nach unten in Richtung Imum Coeli.
>>>
>> Ich verstehe kein Wort, ich denke wir reden von Astrologie und nicht von
>> Astronomie.
>>
>
> Die Astrologie hat noch immer sehr viel mit ASTRONOMIE zu tun.
> Ruecklaeufigkeit (retrograd) und Direktlaeufigkeit von Planeten
> spielt beispielsweise auch in der Astrologie eine grosse Rolle.
> Da gibt es immer etwas Nach- und aufzuarbeiten.
> Und darum sind Auf- und Untergaenge auch wichtig.
> Jedenfalls fuer den Tag.
>
Da bleibt aber noch eine Frage: Wird die Verschiebung der
Tierkreiszeichen entsprechend ihrer Position im Kreis der letzten
Tausend Jahre denn berücksichtigt? Ist Fische nicht heute Widder und der
Löwe bereits der Krebs? Oder haben die Sternzeichen nichts mit den
Tierkreiszeichen gemein? Das würde aber dann bedeuten, dass nur mit
Symbolen gearbeitet wird und die Astrologie somit eine Form von Magie ist.
> Im Jahr oder fuer das Jahr und seine Jahreszeiten sieht das wieder
> anders aus.
>
>
>> [Viel unverständlichen Text gesnippt]
>>
>
> Nur weil Du mir nicht folgen kannst und WILLST?
> Schwaches Argument.
>
Warum soll ich Ausführungen folgen die meine Frage nicht betreffen. Am
Anfang war noch ein gewisser Wille vorhanden, nur die Zeit und Laune
jeden Begriff zu Googlen fehlt mir doch sehr, zu dem ich wie gesagt,
nicht unbedingt die Astrologie erlernen will.
> Ueberschaetze Dich nicht mit Deinem magischen Denken.
> Fuer uns zaehlt allein die Praxis im Alltag. Und die hat sich be-
> waehrt. Wir brauchen keinen wissenschaftlichen Nachweis.
> Wir WISSEN, dass Astrologie funktioniert und stimmig ist.
>
Diese Aussage lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken fahren. Und
Du willst mir erklären, dass wir hier nicht von Dogmen reden?
>>>> Fische ist laut Uhrzeigersinn das erste Zeichen und Widder das letzte.
>>>>
>>>>
>>> Nein der Tierkreis beginnt immer bei 0 Grad Widder. Immer.
>>> Das hat mit dem Fruehlingsbeginn am 21. Maerz zu tun.
>>>
>>>
>> Okay, da kann ich wieder folgen. Also beginnt auf Grund der
>> astronomischen Verschiebungen startet der Tierkreis heute im Stier?
>>
> [... Frage nicht verstanden]
Wir reden aneinander vorbei.
Ich rede von der AC-DC-Achse, der Du eine Weltenbaum-Analogie streitig
machst. Diese Achse wandert doch, das muss sie doch, oder? Oder wandern
die Tierkreiszeichen durch die Achse? Ich rede davon, dass irgendjemand
mal festgelegt haben muss, dass bei 0° AC der Widder aufzieht. Es gibt
also eine Zeit und einen Ort nach dem dieses System justiert wurde. Und
wenn ich das richtig verstehe, arbeitet man mit dieser Justierung heute
noch.
Ich weiß, "Wir sind keine Theoretiker, wir sind Praktiker", würde jetzt
wieder als Antwort passen. Dann seid Ihr, wer auch immer Ihr seid, nicht
meine Ansprechpartner.
>>> Du hast eine andere Perspektive. Astrologie funktioniert anders.
>>> Perspektive = Sichtweise, Blickwinkel, Anschauung.
>>>
>>>
>> Na sicher habe ich eine andere Perspektive, mein eigenes Paradigma, doch
>> verstehe ich nicht, was das jetzt wieder mit meiner Frage zu tun hat?
>>
>
> Im grunde verstehst Du ueberhaupt nichts von Astrologie,
> machst Dir aber anheischig, sie kritisieren zu wollen.
>
Kritisieren? Mein Horoskop ist wie die Faust aufs Auge. Deshalb stehe
ich überhaupt in diesem Dilemma, weil die Scheiße echt stimmt. Ich suche
verzweifelt den Punkt wo ich die Astrologie kritisiere, das haben andere
nämlich schon getan:
http://seanhyland.wordpress.com/2009/01/31/eine-biblische-und-eine-praktische-widerlegung-von-astrologie/
http://dermond.at/astrologie.html und anderes Zeug. Trotzdem beantwortet
das nicht meine Fragen.
> Du machst Dich laecherlich.
>
Vielleicht Dir gegenüber, aber damit komme ich gut klar.
>> Okay, das tat ich so eben. Also etwa 2500 vor e.V., ja, das ist alt.
>>
>
> Vor "e.V."? Was soll das heissen?
>
Das hätte Dir auch Google sagen können. Era Vulgaris!
>> Also synchronisierte dieser Tierkreis als eine Art Kalender die Sonnen-
>> und Mondzeit.
>>
>
> Man kann durchaus den Tierkreis als eine Art Kalender oder Uhr
> betrachten. Darum sprechen wir von einer Orientierungshilfe in Zeit
> und Raum. Astrologie ist ein Werkzeug, ein Instrument.
> Die Uhr erfanden die Menschen, um ihr Leben besser organisieren
> zu koennen.
>
Der natürliche kosmologische Kalenderrythmus ist aber 13 und nicht 12.
Und genau da setzte auch o.g. Frage an. Der 13er Zyklus ergibt sich aus
der Drehung unserer Sonne um das Zentrum der Plejaden und dessen Drehung
um SWIFT J1756.9-2508, einen so genannten Millisekunden-Pulsar, einen
Neutronenstern, der sich mehrere hundert Mal pro Sekunde um die eigene
Achse dreht und dadurch ein pulsierendes elektromagnetisches Signal
abstrahlt.
Und genau diese Erkenntnisse der Astronomie verschieben doch die
Sternbilder am Himmel im Laufe größerer Zyklen als nur ein Jahr. Wenn
ich das also richtig verstehe, dann ist AC-DC die Axis Mundi, als
Ost-West-Achse, die somit an planetaren Gegebenheiten festgemacht ist.
Oder? Denn darum drehen sich alle meine Fragen, die Weltenachse müsste
sich in den letzten Tausenden an Jahren zu ihren Sternzeichen
verschieben. Hat a. aber nichts mit b. zu tun - dann ist diese Frage
damit beantwortet.
>> Das ist genial, da auch der Mayakalender als Übermittler
>> natürlicher Zyklen den 13er-Zyklen folgt. Ist das etwa wieder die alte
>> Brücke zwischen Maya-Kultur und den Kulturen im Mittelmeerraum?
>>
>
> Das glaube ich kaum.
>
Du bist Dir aber der vielen Gemeinsamkeiten der Maya- und der
ägyptischen Kultur bewusst? Also entweder haben sie voneinander
abgeschrieben oder die selbe kosmologische Urquelle benutzt. Woher
kannten die Maya bereits den Venus-Transit und viel größere Zyklen? Also
das sind Fragen die mich wirklich interessieren.
>> Der Dendera-Tierkreis schaut aus wie der Tzolkin. Das nenne ich mal
>> interessant. So basiert also auch der Ur-Tierkreis auf natürliche
>> Prinzipien und ist keine Willkür. Doch scheint das Zuordnen der
>> Herrscher Willkür zu sein.
>>
>
> Nichts in der Astrologie erfolgte je willkuerlich.
> Das hat schon alles seinen Grund.
> Uebrigens haben die Jahresherrscher nichts zu tun mit
> der Zuordnung von Planeten zu Haeusern und Zeichen.
> Das ist wieder eine andere Geschichte.
>
Dann sag das doch, denn damit verliere ich langsam die Lust weiter nach
einer Antwort zu suchen. Wenn a. mit b. nur den Namen gemeinsam haben,
dann führt das alles nur in die Irre. Somit gibt es keine Brücke
zwischen der Magie, den Mayas und der Astrologie. *heul*
Aber die "andere Geschichte" interessiert mich jetzt wirklich, scheint
sie doch die Antwort auf meine Frage zu sein.
>>>> Wie wurden AC-DC und MC-IC denn festgelegt und definiert?
>>>>
>
> Das sind die beiden Hauptachsen, die horizontale und die
> vertikale. Die vier Quadranten werden dann noch jeweils unter-
> teilt in je drei astrologische Haueser oder Felder mit ihrer spe-
> ziellen Bedeutung.
>
Horizontal und Vertikal, also die Erde als Scheibe? Oder wo war der
Standort für diese Festlegung. Du kommst meiner Frage immer näher, aber
die Antwort fehlt immer noch.
>> Der Himmel hat sich doch inzwischen verändert,
>>
>
> Nicht aber der MESSKREIS (!) Tierkreis.
>
Als symbolischer Messkreis eine tolle Sache, als Zyklenmessgerät leider
fehlerhaft. Das sage nicht ich, sondern Argüelles.
> Die Uhr veraendert sich ja auch nicht.
> Tag und Nacht umfassen 24 Stunden.
> Der Tag 12 Stunden.
> Die Stunde 60 Minuten.
> Das Jahr hat zwoelf Monate. Der Tierkreis entspricht auch demJahr
> und mit seinen zwoelf Tierkreiszeichen den zwoelf Monaten eines
> Jahres und den zwoelf Stunden eines Tages.
>
Was allerdings eine komplett unnatürliche Zuordnung ist, denn der
kosmische Zyklus beträgt 13.
José Argüelles erklärt das in seinem Buch "Maya-Faktor", noch besser ist
aber Wiek Lenssens "Ruf der Maya".
Der julianisch-gregorianische Kalender ist nicht überall gültig. Er ist
Willkür, denn das Jahr hat nun mal 13 Monate mal 28 Tage. Und nicht 12
Monate á 30 oder 31 bzw. mal 28 oder 29 Tage, je nach Schaltjahr.
Die Mayas hatten 364 Tage im Jahr und einen Tag der als heiliger Tag
außerhalb der Zeit liegt. Dieser Kalender ist genau im Takt mit den
Rhythmus des Mondes, der Sonne, mit den Gezeiten der Ozeane und mit dem
Menstruationszyklus der Frau.
Unser Kalender ist unnatürlich und trennt uns von gewaltigen kosmischen
Zyklen, wie den kommenden 12 Baktun 13 Ahau am 21. Dezember 2012, wenn
die Erde vollkommen in die Zentralachse der Galaxie eingetreten ist.
Altes Maya Wissen, analog zu esoterischen Teilfachgebieten der modernen
Welt. Aber das ist ein anderes Thema.
>> 0° und die Tierkreiszeichen sind doch gewandert.
>>
>
> Quatsch!
> Man merkt, Du hast nicht wirklich Ahnung.
>
Nun habe ich alles was ich weiß nur gelesen, also als Information über
Medien wie das Internet und Bücher erhalten.
Und soweit ich das verstanden habe, sind die Sternzeichen immer ein
Zeichen im Tierkreis (retrograd?) weitergewandert. Am ersten März steht
heute nicht mehr der Widder im 0°, sondern die Fische. Diese Aussage
habe ich im Hinterkopf und darauf beziehen sich auch meine Fragen.
> Du tust nur so als habest Du Ahnung.
>
Nichts ist gewusst, alles ist eingebildet.
>> Weltenbaum im Tierkreis. Das ist übrigens schon in den Lehren des Vatan
>> so. Dazu fallen mir zwei Bücher ein. ;-)
>>
>
> Der Lebensbaum, das Tarot und Astrologie haben sehr viel miteinander
> gemein.
>
Sind das nur gemeinsame Namensgebungen oder haben sie gleiche Quellen?
Deine Aussage ist doch der Grund für meine Frage.
>> Okay, wenn mein Blick nach Süden gewendet ist. Richtig? Daher diese
>> Verdrehung. Jetzt weiß ich Bescheid.
>>
>
> Astrologie ist ein geozentrisches Weltbild.
>
Also nicht wirklich "on time", die Erde bleibt eine Scheibe, die
Tierkreiszeichen an ihren angestammten Orten, egal wer wie wo
schlingert, schaukelt und sich umher dreht. Also im All meine ich. Somit
ist Astrologie Magie, da es ein Symbolsystem ist, welches Türen ins UBW
öffnen soll und personelle Verstrickungen mit kosmischen Zusammenhänge
aufzeigt. ;-)
Schöne Sache.
>>> Das ist Astronomie und keine Magie.
>>>
>>>
>> Aber was hat das mit Astrologie zu tun, wenn die Gradzuordnungen über
>> 2000 Jahre alt sind?
>>
>
> Also ich bitte Dich! Was hast Du fuer seltsame Vorstellungen?
>
Zusammengeklaubtes Halbwissen, sagte ich doch bereits.
> Du hast wirklich keine Ahnung von Astrologie Sven.
>
Doch, ich kenne den Tierkreis und die archetypischen Bedeutungen der
Tierkreiszeichen. Denn ein Buch zur Astrologie habe ich bereits gelesen.
Hamann - Die Zwölf Archetypen.
>>> Auch keine Mythologie in dem Fall.
>>> Oben die Himmelshoehe, das Medium Coeli.
>>> Darunter die Himmelstiefe, das Imum Coeli.
>>> Oben Bewusstes, unten Unbewusstes.
>>>
>>>
>> Ach? Und das ist keine Magie?
>>
>
> Ja und nein.
>
> Astrologie ist ein Denken in Symbolen (Analogien).
>
Dieses analoge Denken ist Teil der Magie - der Synthese von Religion und
Wissenschaft. Astrologie ist quasi in der rechten Hemisphäre
angesiedelt, Astronomie in der Linken und die Magie befindet sich im
Corpus Callopsum. Ganz einfach, alles spielt sich nur im Kopf ab.
>> Das gibt es auch in der Magie.
>>
>
> Das mag ja sein. Dennoch ist Astrologie heutzutage hauptsaechlich
> Psychologie und nicht mehr Magie oder Zukunftsschau.
>
Ich glaube Du weißt genauso wenig was Magie ist, wie ich weiß was
Astrologie ist. Die beste Basis für eine völlig wilde Diskussion. Finde
ich gut. :-)
>>> Und die symbolischen Entsprechungen und Bedeutungen
>>> sind, erfolgen absolut logisch und nachvollziehbar.
>>>
>>>
>> Wie in der Magie. Obwohl... Moment mal, jetzt verscheißerst Du uns aber
>> wiedermal: "Logisch nachvollziehbar"?
>> Was meinst Du mit Logik?
>>
>
> Na Plausibilitaet. Nachvollziehbarkeit. Erkenntnis.
> Verstehen, Begreifen.
>
Ah, also aus formaler Sicht. Okay. Ich dachte da eher an so eine Art
laterales Denken, dass auf Grund von Symbolen Probleme erkannt und
gelöst werden können, wo vorher nur Chaos herrschte. Dafür ist ein
System wie die Astrologie auch gut geeignet. Das meine ich ernst,
allerdings könnte man hier auch ein Tarot, das I Ging oder Runen nehmen.
> Ich "verscheissere" niemanden.
> Ich bin kein weiblicher Scharlatan, auch wenn mir das gerne
> nachgesagt und angedichtet wird.
>
Du kommst extrem überheblich, selbstverliebt und aufgeblasen daher. Das
mag ich aber gar nicht, der Thron der Arroganz gehört mir. :-)
> Astrologie IST Lebenshilfe oder KANN Lebenshilfe sein,
> wie auch der Psychoanalytiker FRITZ RIEMANN meint(e) ...
> Er schrieb das Buch "Lebenshilfe Astrologie".
>
Da stimme ich Dir zu. Habe ich je was anderes behauptet?
>>> Man muss mit Astrologie leben, um das erkennen zu koennen,
>>> dass sie einer inhaerenten Logik folgt, sowohl astronomisch,
>>> zeitlich als auch psychologisch und den Jahreszeiten angepasst.
>>> Das Konzept ist stimmig und plausibel, ja nachvollziehbar und
>>> erlebbar.
>>>
>>>
>> Das stellt auch keiner in Frage. Trotzdem basiert es auf Dogmen und auf
>> Willkürzuordnungen,
>>
>
> Eben nicht. Das ist ein Vorurteil und eine boshafte Unterstellung.
>
Solange ich nicht weiß wie der Lebensbaum als axis mundi in den
Tierkreis kam, ist das Willkür.
>> wenn die Herrscher nach o.g. Prinzip den Häusern
>> zugeordnet wurden. Oder, wie ich behaupte, wenn ein magisches System auf
>> eine damals gängige Wissenschaft angewandt wird.
>>
>>
>>> Man muss auch psychologisch denken bei dem Ganzen.
>>> Lebenszyklen, Planetenzyklen ...
>>>
>>>
>> Ja, ganz tolle Sache. Doch da das Universum auf einen 13er-Zyklus
>> basiert, ist der 12er Tierkreis nicht das geeignete Werkzeug dafür.
>>
>
> Unsinn.
>
Aus welchem Kontext heraus? Die Mayas kannten die selben Zyklen, aber
eben in einer Dreizehneraufteilung, wie sie dem Mond entsprechend
natürlich ist. Siehe dazu meine Ausführungen etwas weiter oben.
> Das Jahr hat zwoelf Monate.
> Es gab zwoelf Apostel.
> Der Tag hat 12 Stunden.
>
Der griech. und röm. Olymp hat jeweils 12 Götter. Es gab 12 Stämme
Israels, 12 Apostel wählte Jesus aus, 12 Tore hat die himmlische Stadt,
12 Grundsteine ihre Mauer und der Lebensbaum bringt 12 Früchte hervor.
Die Zerteilung der 12 ist auch bei 3x4 interessant. Denn die
Dreifaltigkeit (drei alchymistischen Prinzipien - Sal, Sulphur und
Mercurius) wird in der Welt (4) das Verständnis Gottes bringen. Das
könnte man ewig weiterführen. Magische Bücher behaupten, dass das
Dreizehnte Tierkreiszeichen der Mensch als Betrachter und Nutzer dieses
Systems selber Teil davon ist. Das kenne ich bereits aus dem Tarot mit
der 23ten Karte (Meisterkarte im Osho-Zen-Tarot) oder dem mysteriösen
fünften Element, dem Mensch.
Und trotzdem ist laut José Argüelles dieser 12er-Rhythmus unnatürlich
und dem rein rationalen Nutz-Denken der linken Hemisphäre unseres
Gehirns zu verdanken. Der natürliche 13er Zyklus wurde sogar verteufelt,
als schlecht dargestellt, als Unglück.
> Der Kreis von 360° wird in zwoelf mal dreissig Grad geteilt.
>
Warum der Kreis in 360 Teile zerlegt wurde, würde mich auch mal
interessieren. Warum nicht 365 Teile wie Tage im Jahr. Oder 400?
> Ich denke spirituell und psychologisch. Auch philosophisch
> und ich bin glaeubige Christin. Obwohl ich auch an Karma und
> Reinkarnation glaube, ja davon ueberzeugt bin.
>
Wow, Du bist eine Patchwork-Astrologin. Für sprirituell halte ich Dich
nicht wirklich, so wie Dir jedes Einfühlvermögen abkömmlich ist. Aber
Moment mal, wieso geht es schon wieder um Dich?
MfG
Sven
--
"Fürchte nicht das Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren." - C.G.Jung
> Doch, laut den alten Weisen ist die Schöpfung Magie und somit ist alles
> Magie. ;-)
> Es gab Zeiten, da war die Astrologie eine anerkannte Wissenschaft, wie
> die Magie auch, beide bedienten sich gleicher Begriffe und Konzepte. Und
> genau das interessiert mich. Ist der astrologische Kontext auf Grund der
> religiösen Verdrängung im Mittelalter erst in die angewandte Magie
> (Ritualmagie und Alchemie) eingesickert, oder gab es schon immer
> Gleichnisse?
> Wurden beide erst durch den Untergrund, in den sie wegen der Inquisition
> verdrängt wurden, vermischt? Oder gibt es eine Urquelle
> astrologisch-magischen Wissens. (ich rede, wenn ich von Magie rede,
> immer von der Hermetischen Wissenschaft)
IMHO alle drei.
1. Basiert unser astrologisches System auf dem sog.
chaldäischen=babylonischen System. Dies war zunächst religiöses
Geheimwissen, von der Priesterschaft ausgeübt und weitergegeben.
Eingeschlossen waren selbstverständlich auch magische Riten, wie in allen
antiken Kulten. Auch christliche Riten (wie z.B. die Wandlung beim
Abendmahl) sind vom Urgrund her magische Handlungen. Lies mal aufmerksam
(oder mit Kommentar) das Buch Daniel im Alten Testament. Daniel war
jüdische Geisel, er wurde am babylonischen Hof in diesen Künsten erzogen.
2. Bei magischen Handlungen ist es notwendig, sich auf einer unterhalb des
Bewusstseins befindlichen Ebene auf den Gegenstand des Rituals
einzustimmen. Mit diesem "Persönlichkeitsbereich" kann man nur über Symbole
kommunizieren. Astrologische Zuordnungen können benutzt werden, um die
richtigen Symbole herauszufinden. Dazu ein Kurzer Text aus einer Anleitung
zur "Kerzenmagie" (für Nicht-Astrologen):
# Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist Kerzenmagie eine Form von
Sympathiemagie und dabei kommt es darauf an, möglichst viele Dinge
zusammenzutragen, die mit dem Ziel der magischen Handlung ein harmonisches
Verhältnis haben, ihm also "sympathisch" sind.
#
# Diese Dinge sind nicht nur die Kerzen, die Farben und Licht beisteuern,
sondern auch duftendes Salböl, Räucherwerk, Blumen und Musik. Schließlich
werden auch Mondphase, Wochentag und Stunde für das eigentliche Ritual
entsprechend gewählt.
#
# Was nun was sympathisch ist, darüber könnte man für jedes Detail lange
Listen aufstellen. Einfacher ist es, ein übergreifendes System zu
benutzen, dem sowohl alle menschlichen Wünsche und Anliegen, als auch alle
materiellen Hilfsmittel und sogar die jeweilige Zeitqualität zugeordnet
werden kann. Ein solches zentrales System ist die Symbolsprache der
Astrologie.
# Deshalb kann man die Astrologie leicht als Ordnungssystem einsetzen.
# Wenn man herausgefunden hat, welchem Planetensymbol das magische Anliegen
zuzuordnen ist, kann man entsprechend Kerzenfarben, Duftöle, Räucherwerk,
Blumen, Wochentag, Stunde und was man sonst noch will dazu wählen. Also für
ein Venusproblem dann Venusfarben, Venusduft, Venusweihrauch, Venusblumen,
Venustag, Venusstunde, usw
3. Sowohl Astrologie als auch Magie sind darauf gerichtet, Erkenntnisse
über die Wirklichkeit zu gewinnen, wobei die Astrologie die Bedeutungen der
Erscheinungen erforscht, während die Magie versucht herauszufinden, wie die
Wirklichkeit bestimmt und manipuliert werden kann. Beide verwenden dazu
komplexe Symbole, die auf einer unterbewussten Ebene wirken.
Hannelore Goos schrieb:
> Am Mon, 06 Apr 2009 16:14:23 +0200 schrieb Sven Konietzko:
>
>
>> Doch, laut den alten Weisen ist die Schöpfung Magie und somit ist alles
>> Magie. ;-)
>> Es gab Zeiten, da war die Astrologie eine anerkannte Wissenschaft, wie
>> die Magie auch, beide bedienten sich gleicher Begriffe und Konzepte. Und
>> genau das interessiert mich. Ist der astrologische Kontext auf Grund der
>> religiösen Verdrängung im Mittelalter erst in die angewandte Magie
>> (Ritualmagie und Alchemie) eingesickert, oder gab es schon immer
>> Gleichnisse?
>> Wurden beide erst durch den Untergrund, in den sie wegen der Inquisition
>> verdrängt wurden, vermischt? Oder gibt es eine Urquelle
>> astrologisch-magischen Wissens. (ich rede, wenn ich von Magie rede,
>> immer von der Hermetischen Wissenschaft)
>>
>
> IMHO alle drei.
>
> 1. Basiert unser astrologisches System auf dem sog.
> chaldäischen=babylonischen System. Dies war zunächst religiöses
> Geheimwissen, von der Priesterschaft ausgeübt und weitergegeben.
> Eingeschlossen waren selbstverständlich auch magische Riten, wie in allen
> antiken Kulten. Auch christliche Riten (wie z.B. die Wandlung beim
> Abendmahl) sind vom Urgrund her magische Handlungen.
Interessant finde ich allerdings auch die Spekulationen zu einer Quelle
außerhalb der übertragenen Mythologie. Kam das Wissen aus Ägypten oder
aus einer Zeit vor der Sinnflut? Oder kam das Wissen sogar aus Atlantis,
das immerhin viele Kulturen kannten, ob sie es nun Thule, Lemuria oder
Hyperborea nannten. Es besteht also die Chance, dass die Astrologie aus
einer uralten "Quelle höchster Göttlichkeit" stammt.
Allerdings wird das auch nicht beantworten, wieso der Kreis in 360 Teile
aufgeht und was die Ursache dafür war.
Die Wissenschaft behauptet, dass der Astronomen Hypsikles von Alexandria
(Anaphorikos, 170 v. Chr.) und Hipparch von Nikaia (190-120 v. Chr.)
diese Einteilung für die Sonnenuhr entwarfen. Deine Aussage zeigt aber
ein definitiv älteres Datum auf. Vermutlich wurde hier auch wieder geklaut.
> Lies mal aufmerksam
> (oder mit Kommentar) das Buch Daniel im Alten Testament. Daniel war
> jüdische Geisel, er wurde am babylonischen Hof in diesen Künsten erzogen.
>
>
Das werde ich bei Gelegenheit sogar mal tun. Ich besitze allerdings
keine Bibel mit Kommentar. Gibt es sowas außerhalb Theologischer
Interpretationen überhaupt?
> [...] Ein solches zentrales System ist die Symbolsprache der
> Astrologie.
>
Genau als solches habe ich es immer betrachtet. Ein Symbolsystem das auf
dem Kreis basiert.
Allerdings habe ich eben bei Wikipedia etwas von einem 13ten
Tierkreiszeichen gelesen. Da fällt es mir doch wie Schuppen von den
Augen. All diese Maya-Indiana-Hopi-Prophezeiungen von den 13 Zyklen wird
dich im Tierkreiszeichen des Schlangenträgers ersichtlich. Allerdings
kann ich an Hand dieses Artikels nicht nachvollziehen wo dieses 13te
Tierkreiszeichen plötzlich herkommt.
Hat sich etwa die "Bruderschaft der Schlange" auf konspirative Art und
Weise in den Tierkreis eingebracht?
Wie geht denn die Astrologie mit diesem ominösen 13ten Tierkreiszeichen
um? Lass mich raten: Es wird ignoriert?
> # Deshalb kann man die Astrologie leicht als Ordnungssystem einsetzen.
Diesen Einsatz finde ich übrigens sehr praktikabel.
>
> # Wenn man herausgefunden hat, welchem Planetensymbol das magische Anliegen
> zuzuordnen ist, kann man entsprechend Kerzenfarben, Duftöle, Räucherwerk,
> Blumen, Wochentag, Stunde und was man sonst noch will dazu wählen. Also für
> ein Venusproblem dann Venusfarben, Venusduft, Venusweihrauch, Venusblumen,
> Venustag, Venusstunde, usw
>
Dank "Crowleys Liber 777" oder Skinners Tabellen haben wir nun endlich
zu diesem einst okkulten Wissen Zugang. Ich empfinde diese
Korrespondenztabellen übrigens sehr passend.
Vielen Dank für die Antwort.
MfG
Sven
--
"Die metaphysische Wirklichkeit ist die von Masken" - Oscar Wilde
> Allerdings wird das auch nicht beantworten, wieso der Kreis in 360 Teile
> aufgeht und was die Ursache dafür war.
Ich habe gelernt, dass die Babylonier nicht im 10er, sondern im
6er-Zahlensystem rechneten.
> Genau als solches habe ich es immer betrachtet. Ein Symbolsystem das auf
> dem Kreis basiert.
> Allerdings habe ich eben bei Wikipedia etwas von einem 13ten
> Tierkreiszeichen gelesen. Da fällt es mir doch wie Schuppen von den
> Augen. All diese Maya-Indiana-Hopi-Prophezeiungen von den 13 Zyklen wird
> dich im Tierkreiszeichen des Schlangenträgers ersichtlich. Allerdings
> kann ich an Hand dieses Artikels nicht nachvollziehen wo dieses 13te
> Tierkreiszeichen plötzlich herkommt.
Ein Tierkreiszeichen ist ein Abschnitt von 30° auf der Ekliptik. Dies ist
eine formale Festsetzung.
> Hat sich etwa die "Bruderschaft der Schlange" auf konspirative Art und
> Weise in den Tierkreis eingebracht?
> Wie geht denn die Astrologie mit diesem ominösen 13ten Tierkreiszeichen
> um? Lass mich raten: Es wird ignoriert?
Es gibt kein 13. Tierkreiszeichen. Es gibt in der Ebene der Ekliptik die 12
Sternbilder, deren Namen für Tierkreiszeichen verwendet werden. Außerdem
ragen noch andere Sternbilder in diesen Himmelsstreifen hinein, am
stärksten Ophius, der Schlangenträger (möglicherweise ist dieses
Hineinragen auch ein Ergebnis von Verschiebungen durch die Präzession).
Die 12 Sternbilder, die in Babylonien als "Häuser" (Himmelspaläste) der
Planetengötter ausgewählt wurden, sind die, die den gleichen Namen tragen
wie Tierkreiszeichen (s. "tropischer Tierkreis", "siderischer Tierkreis").
Das ist es, das muss es sein, das ist die Antwort. Ich bin so dem
Dezimalsystem verfallen, dass mir dieser Gedanke gar nicht kam. Zwischen
Oktal-, Dezimal- und Hexadezimal gibt es noch so viele andere Systeme.
Aber ich vermute, dass das Hexamalsystem(?) vermutlich wirklich die
Antwort auf diese Frage ist. Vielen Dank.
> [...]
> Es gibt kein 13. Tierkreiszeichen. Es gibt in der Ebene der Ekliptik die 12
> Sternbilder, deren Namen für Tierkreiszeichen verwendet werden. Außerdem
> ragen noch andere Sternbilder in diesen Himmelsstreifen hinein, am
> stärksten Ophius, der Schlangenträger (möglicherweise ist dieses
> Hineinragen auch ein Ergebnis von Verschiebungen durch die Präzession)
Im Netz fand ich folgende Aussage dazu:
"Nach der Sternbildteilung der modernen Astronomie läuft die Ekliptik
auch durch das Sternbild Schlangenträger, das nicht zum ursprünglichen
Tierkreis gehört. Daher wird davon gesprochen, dass es dreizehn
Ekliptiksternbilder gibt."
Dann weiß ich Bescheid. Danke und einen schönen Abend wünsche ich noch.
Ich vermute mal, dass du für dich dir Redensart 'Je oller, je doller'
nicht gelten lässt?
mfg
Ijon Tichy
Wie tief willst Du noch in die Hölle hinab? Menschen zum Satanismus zu
verleiten ist ja noch viel schlimmer, als den Satanismus nur selbst zu
praktizieren. Du verdammst nicht nur Dich selbst in die Hölle sondern
auch Deine verführten Schüler!
Bob
Danke, ich hätte nie gedacht, dass das alles solch eine Wirkung hat. :-)
> Vorübergehend entlasse ich Ingrid mal aus meinem Filter..
>
Würde sie nicht immer über vier NGs crossposten, müsste man sie gar
nicht in den Filter stecken. Man kann sie ja auch einfach ignorieren.
[...]
Aber nur mal so am Rande, die Brücke zwischen den 13 Zyklen des
Maya-Kalendariums und dem 12-geteilten Tierkreis ist sehr interessant
und vermutlich der Grund für unsere Entfremdung der Natur gegenüber.
Viel interessanter ist allerdings die Brücke zwischen Weltformel "I
Ging" und dem genetischen Code.
Selbiger José Argüelles, der die Maya-Zyklen in Verhältnis zu unseren
Kalender setzte, sagte 1969 über die Entdeckung der DNS: "Das I-Ging
funktioniert wie wie ein Computer, und sein Funktionieren hängt von der
wahrheitsgemäßen Programmierung ab. Die Wahrheit (oder die den Tatsachen
entsprechende Richtigkeit) des Programmierens hängt davon ab, wie die
Person, die das Buch konsultiert, auf die Aussagen des "Buches der
Wandlungen" reagiert. In anderen Worten, das I-Ging funktioniert nur
insofern, als derjenige, der sich mit ihm beschäftigt, die in ihm
niedergelegten Regeln und Gesetze akzeptiert und auf seine eigene
Situation anwendet."
Das kann man auch über die Astrologie sagen. Interessant für die Brücke
zwischen östlicher und westlicher Philosophie ist das Buch von Dr.
Martin Schönberger "Weltformel I Ging und genetischer Code". Diese Buch
wurde in der zweiten Auflage entsprechend der Nukleargenetik neu
aufgelegt und zeigt auf, dass ein 5000 Jahre altes System, vollkommen
mit unserem genetischen Code, der DNS-Doppelhelix, identisch ist.
Ingrid sollte also Brücken zwischen westlicher Kultur und Maya-Kultur
sofort verwerfen.
MfG
Sven
--
"Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!" - Max Frisch
>Aber was hat eine seriöse Wissenschaft wie Astrologie mit einer
>Fantasy-Newsgroup wie d.s.w.c. zu tun?
>Nur weil ich ein Brot essen will, muss ich nicht gleich Bäcker werden.
>Diese Aussage macht keinen Sinn, denn ich will für eine Frage nicht
>gleich diese Wissenschaft studieren.
>Ich glaube Du hast es da oben richtig gesagt, ich will die
>mythologischen und geschichtlichen Ursprünge des Tierkreis und der
>Herrscher-Zuordnung wissen, was Dir scheinbar vollkommen egal ist. Jedem
>das Seine.
>Doch, laut den alten Weisen ist die Schöpfung Magie und somit ist alles
>Magie. ;-)
>Es gab Zeiten, da war die Astrologie eine anerkannte Wissenschaft, wie
>die Magie auch, beide bedienten sich gleicher Begriffe und Konzepte. Und
>genau das interessiert mich. Ist der astrologische Kontext auf Grund der
>religiösen Verdrängung im Mittelalter erst in die angewandte Magie
>(Ritualmagie und Alchemie) eingesickert, oder gab es schon immer
>Gleichnisse?
>Wurden beide erst durch den Untergrund, in den sie wegen der Inquisition
>verdrängt wurden, vermischt? Oder gibt es eine Urquelle
>astrologisch-magischen Wissens. (ich rede, wenn ich von Magie rede,
>immer von der Hermetischen Wissenschaft)
>[...]
>Grund meiner eigenen Erfahrung. Aber eine nicht enden wollende innere
>Neugier will unbedingt an die Wurzeln aller Dinge. Dass dieses System in
>seiner Etablierung bereits gerechtfertigt ist, war nie Thema, aber die
>Entstehung dieses Systems und dessen Bestäubung der Magie interessiert
>mich extrem. Es geht nämlich um die alles umfassende Frage: Ist der
>Jupiter (oder Saturn oder Merkur etc.) in der Alchemie, die selber
>Analogie wie der Jupiter in der Ritualmagie, dem Tarot, der Astrologie
>und der Mythologie?
>
>>>> Links herum muss das so sein (erfolgen), weil nur dann die Gestirne
>>>> fuer uns sichtbar von links (Osten) nach rechts (Westen) laufen
>>>> (koennen). Astrologisch jedoch wandern auch sie (diese) von links
>>>> nach unten in Richtung Imum Coeli.
>>>>
>>> Ich verstehe kein Wort, ich denke wir reden von Astrologie und nicht von
>>> Astronomie.
>>>
>>
>> Die Astrologie hat noch immer sehr viel mit ASTRONOMIE zu tun.
>> Ruecklaeufigkeit (retrograd) und Direktlaeufigkeit von Planeten
>> spielt beispielsweise auch in der Astrologie eine grosse Rolle.
>> Da gibt es immer etwas Nach- und aufzuarbeiten.
>> Und darum sind Auf- und Untergaenge auch wichtig.
>> Jedenfalls fuer den Tag.
>>
>
>Da bleibt aber noch eine Frage: Wird die Verschiebung der
>Tierkreiszeichen entsprechend ihrer Position im Kreis der letzten
>Tausend Jahre denn berücksichtigt?
Es gibt keine derartige Verschiebung. Punkt.
Der Kreis von 360 Grad wird unterteilt in zwoelf gleichgrosse
Felder à 30 Grad. Punkt. Das ist so und das bleibt so.
Mit der Verschiebung des Fruehlingspunktes aufgrund der
Praezession (Kreiselbewegung der Erde) hat das nichts zu tun.
Fruehlingsanfang (21. Maerz, 0 Grad WIDDER) ist nicht der
Fruehlingspunkt. Punkt.
Es gibt 13 Sternbilder aber nur 12 Tierkreiszeichen.
Astrologen arbeiten nicht mit Sternbildern sondern mit Tierkreis-
zeichen. Punkt.
AstroNOMEN hingegen arbeiten mit Sternbildern.
>Ist Fische nicht heute Widder und der
>Löwe bereits der Krebs?
Nur nach dem oder im/beim siderischen Tierkreis.
Wir aber arbeiten mit dem tropischen.
Schau' Dir die FAQ von News:de.alt.astrologie an, darin wird
(ist) das seit sage und schreibe 13 Jahren ausfuehrlich erklaert.
>Oder haben die Sternzeichen nichts mit den
>Tierkreiszeichen gemein?
Wenn Du beizeiten aufmerksamer mitgelesen haettest, waere Dir
nicht entgangen, dass Astrologen mit TIERKREISZEICHEN arbeiten.
Manche sprechen auch von Sternzeichen oder Sonnenzeichen.
Jedoch gibt es einen Unterschied zu SternBILDERN.
>Das würde aber dann bedeuten, dass nur mit
>Symbolen gearbeitet wird und die Astrologie somit eine Form von Magie ist.
Nein. Astrologie ist und bleibt ein Symboldenken. Astrologen arbeiten
mit (denken in) Analogien (Entsprechungen).
Gestirne, astrologische Haeuser und Tierkreiszeichen repraesentieren
Eigenschaften. Daran glauben Astronomen nicht.
Auch Psychoanalytiker und Psychotherapeuten benutzen Mythen und
Symbole. Es gibt beruehmte Traumsymbole.
Dieses Denken wird auch nicht als magisch bezeichnet sondern als
psychologisch oder eben mythologisch.
Gleiches findet sich in der Literatur.
Die Bibel enthaelt Gleichnisse. Es handelt sich um eine Bildersprache.
Darum crossposte ist diese Worte eben auch nach
News:de.soc.weltanschauung.christentum.
Punkt.
Durch Uri Geller spricht man auch heutzutage vom Mentalismus.
Diese Mentalisten schimpfen sich auch Magier. Und man sollte
diese wiederum unterscheiden von Trickkuenstlern und Zauberern
à la David Copperfield.
Magie gab es schon immer und wird es immer geben.
Vieles im Leben, wenn nicht alles IST Magie und Illusion.
Das ganze Leben ist eine Illusion.
Doch wer weiss darum?
Gedanken haben Kraft.
Doch wer weiss darum?
Das Gesetz der Anziehung.
Das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Wer weiss darum?
ALLES hat Konsequenzen, nicht nur unser Tun/Handeln.
Auch unsere Wuensche, unser Mind, unser Wollen und Denken
hat, haben Kraft!!!
Jeder Psychologe oder Psychotherapeut ist ein Magier.
Gar keine Frage.
Ich vermeide das aber, um keinen Schadenzauber zu erzeugen.
Ich will niemandem schaden.
Ich bemuehe mich, anderen eine Stuetze zu sein.
Ich nehme andere bei der Hand und begleite sie ein Stueck des
Wegs. Dann entlasse ich sie wieder ihrem sehr persoenlichen
ureigenen Gehen (Weg/Leben).
Wir sind alle allein.
Jeder ist allein.
Man kann einander, wir koennen einander nur begleiten und
einander Gesellschaft leisten oder einander Denkanstoesse geben.
Mehr kann man nicht tun.
Und wir koennen und duerfen (einander) lieben ...
Ingrid Liebeler
>>
>> Vor "e.V."? Was soll das heissen?
>>
>
>Das hätte Dir auch Google sagen können. Era Vulgaris!
Vor Jahren habe ich ja einmal darueber gesprochen, was ich im Februar
1997 pendelnderweise in elf langen Wochen ohne Computer (der erste
hatte einen Festplattencrash erlitten, der zweite war bestellt, doch
seine Lieferung verzoegerte sich aus mysterioesen Umstaenden bis
Mitte April) herausgefunden habe *) (unter Anleitung von Frau ANGELIKA
HOEFLER in ihrem Buch "Reinkarnationsforschung mit dem Pendel"):
Angeblich (!) sei ich 2730 vor Christus im alten Aegypten als Priester
eines unnatuerlichen Todes gestorben ... Seither lag und lastete ein
Fluch auf mir bis Februar/Maerz 1997, wo ich ihn unter Anleitung von
Herrn Dr. Baldur Ebertin in einem seiner Buecher aufgeloest habe in
(unter) Trance, wofuer ich wiederum pendelnderweise durch Kontakt
mit meinem Schutzgeist, den ich namentlich kennengelernt habe zu
jener Zeit, die Bestaetigung erhalten habe.
Jener alte Priester da im alten Aegypten damals sei angeblich einge-
wandert aus dem Zweistromland ... Sprich: aus Babylon ...
Von daher mag es vielleicht kein Zufall sein, dass ich in diesem Leben
eben (wieder) astrologische Lebensberaterin geworden bin ...
Doch sicher ist das natuerlich nicht. Wie auch?
Es ist vielleicht auch nur eine Analogie, ein Gleichnis, ein Bild ...
Who knows?
Ingrid
*) Bevor ich mit dem Pendeln begann Ende Februar'97 hatte
Volker Doormann mir aus Hamburg ein altes vergriffenes
Exemplar des Buches von ELISABETH HAICH "Einweihung"
zugeschickt, welches ich gelesen habe.
Pendelnderweise erfuhr ich damals u.a. auch, dass Volker
fuer mich eine karmische Wiederbegegnung sei. Er sei
2730 vor Christus *Torhueter* eines Tempels oder des
Tempels da im alten Aegypten gewesen, in dem oder wo
ich Priester war, und wo eine Statue vor den Augen jenes
Torhueters entwendet worden war (sei), was dieser Torhueter
dem Pharao gemeldet habe, worauf jene Person, die den
Diebstahl begangen habe, gefoltert und getoetet worden sei,
weshalb sie uns verflucht habe.
Ingrid Liebeler schrieb:
> Vor Jahren habe ich ja einmal darueber gesprochen, was ich im Februar
> 1997 pendelnderweise in elf langen Wochen ohne Computer (der erste
> hatte einen Festplattencrash erlitten, der zweite war bestellt, doch
> seine Lieferung verzoegerte sich aus mysterioesen Umstaenden bis
> Mitte April) herausgefunden habe *) (unter Anleitung von Frau ANGELIKA
> HOEFLER in ihrem Buch "Reinkarnationsforschung mit dem Pendel"):
> Angeblich (!) sei ich 2730 vor Christus im alten Aegypten als Priester
> eines unnatuerlichen Todes gestorben ...
2730 vor Christus? Das sind fast 5000 Jahre Inkarnationen auf dieser
Kartoffel, das ist viel. Warum immer dieser Planet?
Die Erde ist von allen bewohnbaren Planeten laut Dr. Stone die
abartigste. Hier soll laut den Esoterikern die schlimmste
Grobstofflichkeit �berhaupt herrschen. In der planetaren Konf�rderation
wird die Erde als der Planet des Todes bzw. der Planet des Schmerzes
bezeichnet.
Ein alter Schamane teilte mir vor Jahren mal mit, dass ich noch nie auf
diesem Planeten inkarniert gewesen bin.
Jetzt frage ich mich allerdings, wieso habe ich mich hier inkarnieren
lassen?
MfG
Sven
--
"Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man f�r Geld bekommt."
Albert Einstein
Das ist ja auch der einzige Planet der in sich schlingert und zu dem
hohl ist. Mir wird immer ganz schlecht wenn ich zum Horizont schaue, und
wer wei� wer da so alles unter unseren F��en wohnt.
>> Ein alter Schamane teilte mir vor Jahren mal mit, dass ich noch nie auf
>> diesem Planeten inkarniert gewesen bin.
>>
>
> Dr. Tatjana Svekrishov hat in ihrer Ver�ffentlichung bereits 1982
> nachgewiesen, dass man nur in einem Radius von 2,5 Lichtjahren reinkarniert
> werden kann. Das l�sst interessante Schl�sse �ber Leben innerhalb des
> Sonnensystems zu.
>
Das ist aber noch eine ganze Menge, immerhin sind 1 Lj etwa
9.460.895.339.246 Kilometer.
Das entspricht etwa 63.241 AE, also doch sehr weit, da Neptun gerade mal
30,1 AE weit weg ist.
Sirius liegt allerdings 8,6 Lj von der Erde entfernt, selbst Proxima
Centauri liegt au�erhalb des Inkarnationsradius.
Allerdings habe ich eine Theorie, da die Schwester meines Friseurs
behauptet, dass ich bereits als Hundswesen auf Sirius inkarniert war,
muss ich evtl. als Wassermolek�l auf einem Kometen reinkarniert und mit
diesem gereist sein. Kurz vor meiner Geburt kamen n�mlich drei Kometen
sehr dicht an der Erde vorbei: C/1969 Y1 (Bennett), Kohoutek und C/1975
V1 (West).
>> Jetzt frage ich mich allerdings, wieso habe ich mich hier inkarnieren
>> lassen?
>>
>
> Es ist der einzige Planet, die Brauereien, den Manta, T�towierungen,
> Barbiepuppen, Schlager und Kampfhundeausbildung hervorgebracht habt.
>
Sowie Fingerfallen, Knobelw�rfel in bunten Farben, LSD und Genitalrasuren.
Ich h�tte noch Cannabis geschrieben, aber das soll ja angeblich aus dem
Weltall zu uns gekommen sein und erst intelligentes Leben erm�glicht haben.
MfG
Sven
--
"Ich habe aus dieser sogenannten H�chsten Erleuchtung nichts gewonnen, und genau aus diesem Grund hei�t sie auch H�chste Erleuchtung." - Gautama Buddha
>Guten Tag,
>
>Ingrid Liebeler schrieb:
>> Vor Jahren habe ich ja einmal darueber gesprochen, was ich im Februar
>> 1997 pendelnderweise in elf langen Wochen ohne Computer (der erste
>> hatte einen Festplattencrash erlitten, der zweite war bestellt, doch
>> seine Lieferung verzoegerte sich aus mysterioesen Umstaenden bis
>> Mitte April) herausgefunden habe *) (unter Anleitung von Frau ANGELIKA
>> HOEFLER in ihrem Buch "Reinkarnationsforschung mit dem Pendel"):
>> Angeblich (!) sei ich 2730 vor Christus im alten Aegypten als Priester
>> eines unnatuerlichen Todes gestorben ...
>2730 vor Christus? Das sind fast 5000 Jahre Inkarnationen auf dieser
>Kartoffel, das ist viel. Warum immer dieser Planet?
Sir Peter Ustinov sagte von sich zu Lebzeiten, dass er eine alte Seele
sei. Er hatte den Radix-Jupiter wie ich im 12. Haus.
Ich habe noch weitere Inkarnationen in Erfahrung gebracht, die noch
viel weiter zurueckreichen. Hier auf der Erde.
>Die Erde ist von allen bewohnbaren Planeten laut Dr. Stone die
>abartigste. Hier soll laut den Esoterikern die schlimmste
>Grobstofflichkeit überhaupt herrschen. In der planetaren Konförderation
>wird die Erde als der Planet des Todes bzw. der Planet des Schmerzes
>bezeichnet.
>
>Ein alter Schamane teilte mir vor Jahren mal mit, dass ich noch nie auf
>diesem Planeten inkarniert gewesen bin.
>Jetzt frage ich mich allerdings, wieso habe ich mich hier inkarnieren
>lassen?
>
>MfG
>Sven
<lach>
und <kopfschuettel>
Ingrid
Ingrid Liebeler schrieb:
> On Wed, 08 Apr 2009 14:32:37 +0200, Sven Konietzko
> <gro...@sven.konietzko.net> wrote:
>
>
>>> Vor Jahren habe ich ja einmal darueber gesprochen, was ich im Februar
>>> 1997 pendelnderweise in elf langen Wochen ohne Computer (der erste
>>> hatte einen Festplattencrash erlitten, der zweite war bestellt, doch
>>> seine Lieferung verzoegerte sich aus mysterioesen Umstaenden bis
>>> Mitte April) herausgefunden habe *) (unter Anleitung von Frau ANGELIKA
>>> HOEFLER in ihrem Buch "Reinkarnationsforschung mit dem Pendel"):
>>> Angeblich (!) sei ich 2730 vor Christus im alten Aegypten als Priester
>>> eines unnatuerlichen Todes gestorben ...
>>>
>> 2730 vor Christus? Das sind fast 5000 Jahre Inkarnationen auf dieser
>> Kartoffel, das ist viel. Warum immer dieser Planet?
>>
>
> Sir Peter Ustinov sagte von sich zu Lebzeiten, dass er eine alte Seele
> sei. Er hatte den Radix-Jupiter wie ich im 12. Haus.
>
Was Radix-Jupiter im 12. Haus bedeutet frage ich jetzt nicht, da es mein
gutes Recht ist Google oder so zu benutzen.
Was ich soeben getan habe und keinen bissl schlauer bin. DafīŋŊr lese ich
dauernd was von "Steinbock-Jupiter im Transit durch das 5. Haus" oder so
īŋŊhnlich.
Ich wohne īŋŊbrigens selber an einer sehr bedeutenden Transit-Strecke, dem
sīŋŊdlichen Berliner Ring A10, verbindet Polen mit dem Westen (A9, A2,
A24), jeder OsteuropīŋŊer ist hier im Transit durch mein Haus, jedenfalls
fast. Ich erinnere mich da an den Witz: "Frau Meier, sie wohnen jetzt
seit 40 Jahren an der Autobahn. Hat das irgendwelche bleibenden SchīŋŊden
verursacht?" - "Neeeeeeiiiiiiii...brrrrrrr.....iiiiinnnnn." :-)
> Ich habe noch weitere Inkarnationen in Erfahrung gebracht, die noch
> viel weiter zurueckreichen. Hier auf der Erde.
>
Wie weit zurīŋŊck? Immerhin ist laut den Kreationisten die Welt erst 6000
Jahre alt. Da warst Du als īŋŊgyptische (Hohe-)Priesterin schon nah am
Anfang des Seins.
> <lach>
Lach nicht, das ist ein ernstes Thema.
MfG
Sven
--
"Lass mich die Sauerstoffversorgung eines Planeten kontrollieren,
und mit ist egal, wer die Gesetze macht." - Great Cthulhus Starry Wisdom Band
[...] snip
>> Ich habe noch weitere Inkarnationen in Erfahrung gebracht, die noch
>> viel weiter zurueckreichen. Hier auf der Erde.
>>
>
>Wie weit zurück? Immerhin ist laut den Kreationisten die Welt erst 6000
>Jahre alt. Da warst Du als ägyptische (Hohe-)Priesterin schon nah am
>Anfang des Seins.
Falsch gelesen oder nur fluechtig, denn ich war damals ein MANN
und keine Frau. Ein Hohepriester war ich auch nicht sondern nur ein
Priester. Ein grosser, alter, haesslicher Mann.
Ingrid
Da es im Universum weder Zeit- noch Raumbegrenzung gibt, gibt es dort
auch kein gestern, heute und in tausend Jahren. Da frage ich mich, warum
Re-inkarnationen immer nur in die Vergangenheit zurückgehen und niemals
in die Zukunft, was für die Daseinsform im Universum mit der
Vergangenheit gleich ist.
Sehr merkwürdig - aber vielleicht kann mir das mal jemand verhackstücken?
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"wegzeiger" ist nicht einfach nur ein nick - siehe:
www.die-wegbeschreibung.de