Die Figur Nausicaä beruht auf einer Sage, in der sie so geschrieben wird.
Die Figur Nausicaä im Manga/Anime hat eigentlich nichts mit dieser Sage zu
tun (AFAIK), die Sagengestalt ist quasi nur Namensgeber(in)
> Wo ich gerade dabei bin: Der Manga scheint sich ja doch etwas von der
> animierten Version zu unterscheiden, zumindest kam im Anime nicht
> rüber, das Nausicaä irgendwelche übernatürlichen Fahogkeiten haben
> soll.
Ich fand den Manga wesentlich besser, als den Anime, weil auch
ausführlicher, aber es besteht ja immer das Problem, daß man eine
umfangreiche Manga-Serie nicht ohne Abstriche in einen recht kurzen Film
packen kann. Beispiele dafür sind die bekannten Animes Akira und GitS.
Martin Burggraf wrote:
> Hallo,
> am Tue, 3 Jul 2001 12:52:36 +0200, schrieb "Jan Biel"
> <jan....@tu-clausthal.de>:
>
> >Die Figur Nausicaä beruht auf einer Sage, in der sie so geschrieben wird.
> >Die Figur Nausicaä im Manga/Anime hat eigentlich nichts mit dieser Sage zu
> >tun (AFAIK), die Sagengestalt ist quasi nur Namensgeber(in)
>
> [...]
>
> Hab' gerade mal in meinem fetten Lexikon nachgeschlagen, da wird der
> Name (der Odyssee-Figur) nämlich Nausikaa geschrieben.
Korrekt.
> Also scheint mir das ä nicht dort her zu kommen...
Stimmt. Das Problem ist, dass man den Leser darauf hinweisen muss, dass
man den Namen nicht mit einem langen 'a', sondern mit zwei aufeinanderfolgenden
'a' spricht,
nämlich Nau-si-ka-a.
Dies wurde durch jene Punkte auf dem zweiten a gelöst.
Ich weiss jetzt nicht, wie diese Punkte heissen (sie haben sicherlich einen
Namen),
man kennt sie aber auch z.B. vom Namen "Anais", wo diese Punkte auf dem i sind,
oder
von "Viedogirl Ai", wo man manchmal auch Punkte auf dem i findet um zu zeigen,
dass
es A-i ausgesprochen wird und nicht mit einem einzigen verschliffenen Vokal wie
das Ei.
Bei Nausicaa kommt es gerade im deutschen natürlich zu einer
Verwechslung mit dem ä, welches in den meisten anderen Ländern eher unbekannt
ist.
Ich denke mal, die Urheber dieser Schreibweise (Wahrscheinlich in USA,
korrigiert mich, wenn
ihrs besser wisst) waren sich dieser Verwechslungsmöglichkeit gar nicht
bewusst.
Aus diesem Grund hätte ich bei der deutschen Ausgabe den Namen einfach ohne das
'ä'
geschrieben, so wie es bei der Namensgeberin aus der Odysee hierzulande auch
der Fall ist.
Gruss
Stefan
Ja, es handelt sich nicht um die griechische Originalversion, wie auch, die
haben/hatten doch ein völlig anderes Alphabet als wir heute.
> Hab' gerade mal in meinem fetten Lexikon nachgeschlagen, da wird der
> Name (der Odyssee-Figur) nämlich Nausikaa geschrieben.
>
> Also scheint mir das ä nicht dort her zu kommen...
Ich hab auch mal in einem fetten (englischen) Lexikon nachgeschlagen. Die
Amis schreiben die Sagengestalt Nausicaä tatsächlich mit nem ä.
> >Ich fand den Manga wesentlich besser, als den Anime, weil auch
> >ausführlicher, aber es besteht ja immer das Problem, daß man eine
> >umfangreiche Manga-Serie nicht ohne Abstriche in einen recht kurzen Film
> >packen kann. Beispiele dafür sind die bekannten Animes Akira und GitS.
>
> Bei beiden von dir genannten Titeln kenne ich nur die animierte
> Version, aber du hast schon recht. 2 Stunden sind eben nicht viel
> Zeit. Trotzdem halte ich z.B. soetwas wie übermenschliche Kräfte für
> etwas was man nicht weglassen sollte.
Ich kann mich irgendwie an übermenschliche Fähigkeiten gar nicht erinnern,
außer daß Nausicaä sich mit Tieren verständigen kann, aber das kommt im
Anime auch rüber oder nich?
Ist es auch. Für Info's zu Miyazaki-Filmen ist nausicaa.net übrigens
eine ganz gute Anlaufstelle. Siehe z.b.
http://www.nausicaa.net/miyazaki/nausicaa/faq.html#spell für Info's über
das spelling.
lutz
siehe mein vorheriges Posting: Schau in einem englischen Lexikon nach :)
> > Also scheint mir das ä nicht dort her zu kommen...
>
> Stimmt. Das Problem ist, dass man den Leser darauf hinweisen muss, dass
> man den Namen nicht mit einem langen 'a', sondern mit zwei
aufeinanderfolgenden
> 'a' spricht,
> nämlich Nau-si-ka-a.
> Dies wurde durch jene Punkte auf dem zweiten a gelöst.
> Ich weiss jetzt nicht, wie diese Punkte heissen (sie haben sicherlich
einen
> Namen),
<Beispiele gesnippt>
Der Doppelpunkt nennt sich Trema, soweit ich weiß. Könnte gut sein, daß der
mal als Trennzeichen gedacht war. Ich meine Mononoke Hime wird hierzulande
auch Mononoké geschrieben, um zu vermeiden, daß man das (wie ein bekannter
von mir) Mononocke ausspricht.
> Aus diesem Grund hätte ich bei der deutschen Ausgabe den Namen einfach
ohne das
> 'ä'
> geschrieben, so wie es bei der Namensgeberin aus der Odysee hierzulande
auch
> der Fall ist.
Tja, da hat sich der Lokalisator wohl nicht die Mühe gemacht, etwas
nachzuforschen. Aber ich finde, Nausicaä sieht eh besser aus als Nausikaa
Jan Biel wrote:
> [...]
> > Ich weiss jetzt nicht, wie diese Punkte heissen (sie haben sicherlich
> einen
> > Namen),
>
> <Beispiele gesnippt>
>
> Der Doppelpunkt nennt sich Trema, soweit ich weiß.
Stimmt, jetzt wo dus sagst.....
> Könnte gut sein, daß der
> mal als Trennzeichen gedacht war.
Was heisst "war", es ist immer noch ein Zeichen, dass die Vokale
getrennt gesprochen werden müssen.
> Ich meine Mononoke Hime wird hierzulande
> auch Mononoké geschrieben, um zu vermeiden, daß man das (wie ein bekannter
> von mir) Mononocke ausspricht.
Das ist allerdings wieder was anders, das soll eher dazu dienen ,
dass die Amis (und Franzosen) das 'e' überhaupt mitsprechen
und das ganze nicht Mono-Coke ausgesprochen wird.
Das gleiche gilt auch bei Pokémon.
Hierzulande ist das ganze eher überflüssig, von der Betonung her werden
meines Wissens nach die Vokale alle ungefähr gleich betont.
> > Aus diesem Grund hätte ich bei der deutschen Ausgabe den Namen einfach
> ohne das
> > 'ä'
> > geschrieben, so wie es bei der Namensgeberin aus der Odysee hierzulande
> auch
> > der Fall ist.
>
> Tja, da hat sich der Lokalisator wohl nicht die Mühe gemacht, etwas
> nachzuforschen. Aber ich finde, Nausicaä sieht eh besser aus als Nausikaa
Mag sein, aber der Unbefangene sprichts höchstwahrscheinlich falsch aus.
Gruss
Stefan
Ich meinte eher, daß das ä eingeführt wurde als Trennzeichen, da ja das
Griechische andere Buchstaben verwendet.
Ich habe übrigens gerade herausgefunden, daß man Nausicaä im englischen
"korrekt" ausspricht, also das Ende wie es nach
deutscher Aussprache sein müsste: aä. Damit hat sich die Überlegung eines
Trennzeichens wohl erledigt, es diente wohl nur dazu, darauf aufmerksam zu
machen, daß es tatsächlich aä gesprochen wird, und nicht aa.
> > Ich meine Mononoke Hime wird hierzulande
> > auch Mononoké geschrieben, um zu vermeiden, daß man das (wie ein
bekannter
> > von mir) Mononocke ausspricht.
>
> Das ist allerdings wieder was anders, das soll eher dazu dienen ,
> dass die Amis (und Franzosen) das 'e' überhaupt mitsprechen
> und das ganze nicht Mono-Coke ausgesprochen wird.
> Das gleiche gilt auch bei Pokémon.
> Hierzulande ist das ganze eher überflüssig, von der Betonung her werden
> meines Wissens nach die Vokale alle ungefähr gleich betont.
Ja mag sein, obwohl ich meine, daß die Akzente im deutschen schon Sinn
machen, da z.B. das é in Pokémon nicht wie in Nase sondern wie in gehen
gesprochen wird. Der Akzent ist hier wohl keine Betonung sondern eine Art
Längung.
> > Tja, da hat sich der Lokalisator wohl nicht die Mühe gemacht, etwas
> > nachzuforschen. Aber ich finde, Nausicaä sieht eh besser aus als
Nausikaa
>
> Mag sein, aber der Unbefangene sprichts höchstwahrscheinlich falsch aus.
Oder gerade nicht, weil der unbefangene vielleicht gerade zur deutschen
Aussprache greift, erwischt er die gemeinte englische. Ob das nun das Ziel
der ganzen Angelegenheit sein sollte, bleibt natürlich offen. Was ist denn
hier korrekt? Wir haben 3 Aussprachealternativen:
1) Nausika (deutsch)
2) Nausikaä (englisch)
3) Na-ushka (japanisch)
> Könnte es sein, daß das "ä" gar kein deutsches "ä" ist, sondern ein a
> mit einem Betonungszeichen?
So ähnlich. Im ndl. und frz. Sprachraum dient dieses Zeichen (Trema)
dazu, bei Vokalkombinationen anzuzeigen, dass der Vokal getrennt
ausgesprochen wird.
Aussprach also: Nausica-a
analog dazu:
ndl. variëren -> vari-eren
frz. Citroën -> Citro-e-n
Gruß,
Ralf
--
Ralf R. Radermacher - DL9KCG - Köln/Cologne, Germany
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Contarex - Kiev - Horizon - P6 mount lenses
Nicht jedoch in diesem Fall, denke ich. Da es hier ein Englisches Wort ist,
das obendrein noch Nausicaä ausgesprochen wird und nicht Nausica-a, vermute
ich, daß es sich hier nicht um das klassische Trema handelt.
Jan Biel wrote:
> > > Könnte gut sein, daß der
> > > mal als Trennzeichen gedacht war.
> >
> > Was heisst "war", es ist immer noch ein Zeichen, dass die Vokale
> > getrennt gesprochen werden müssen.
>
> Ich meinte eher, daß das ä eingeführt wurde als Trennzeichen, da ja das
> Griechische andere Buchstaben verwendet.
> Ich habe übrigens gerade herausgefunden, daß man Nausicaä im englischen
> "korrekt" ausspricht, also das Ende wie es nach
> deutscher Aussprache sein müsste: aä.
Das liegt wohl weniger daran, dass die Amis/Engländer wissen, was ein "ä" ist
(die werden fürgewöhnlich einfach ignoriert) sondern eher daran, dass dort
fast jedes a wie "ä" gesprochen wird.
Heisst es in der amerikanischen Synchro von Ranma nicht auch Äkani/Akäni statt
Akane?
Soviel zur amerikanischen Aussprache.
> [...]
> Ja mag sein, obwohl ich meine, daß die Akzente im deutschen schon Sinn
> machen, da z.B. das é in Pokémon nicht wie in Nase sondern wie in gehen
> gesprochen wird. Der Akzent ist hier wohl keine Betonung sondern eine Art
> Längung.
Bezweifle ich offen gesagt, dass es eine Längung ist, zumal meines Wissens
nach alle Vokale gleichlang gesprochen werden sollten.
> [...] Wir haben 3 Aussprachealternativen:
> 1) Nausika (deutsch)
> 2) Nausikaä (englisch)
> 3) Na-ushka (japanisch)
4) Nau-si-ka-a (Akzent auf dem i) (griechisch)
Da der Name aus dem griechischen kommt, bevorzuge ich diese Variante,
die japanische hat jedoch auch ihre Berechtigung.
Gruss
Stefan
Der Durchschnitts-ami würde das nicht rightig machen, korrekt, aber der
Durchschnitts-Ami erfindet auch keine anglisierungen griechischer
Sagengestalten ;)
Ich nehme mal an, das haben irgendwelche Kultur/Historie/Sprach-Forscher
umgesetzt. Warum die gerade das ä verwendet haben weiß ich auch nicht, aber
erklär mir bitte warum Nausicaä im englischen am Ende tatsächlich a-ä
gesprochen wird, wie es im deutschen wäre. Zufall?
> > Ja mag sein, obwohl ich meine, daß die Akzente im deutschen schon Sinn
> > machen, da z.B. das é in Pokémon nicht wie in Nase sondern wie in gehen
> > gesprochen wird. Der Akzent ist hier wohl keine Betonung sondern eine
Art
> > Längung.
>
> Bezweifle ich offen gesagt, dass es eine Längung ist, zumal meines Wissens
> nach alle Vokale gleichlang gesprochen werden sollten.
>
> > [...] Wir haben 3 Aussprachealternativen:
> > 1) Nausika (deutsch)
> > 2) Nausikaä (englisch)
> > 3) Na-ushka (japanisch)
>
> 4) Nau-si-ka-a (Akzent auf dem i) (griechisch)
>
> Da der Name aus dem griechischen kommt, bevorzuge ich diese Variante,
> die japanische hat jedoch auch ihre Berechtigung.
Stimmt, die hatte ich vergessen, aber irgendwie haben alle ihre
Berechtigung:
1) Wir sind hier immerhin in Deutschland ;)
2) Nausicaä ist ein englisches Wort
3) Der Manga/Anime kommt aus Japan
4) Die Originalfigur Nausikaa kommt aus Griechenland.
Da fällt die Wahl nicht einfach ^_^
> Da es hier ein Englisches Wort ist...
Seit wann ist ein griechischer Eigenname ein englisches Wort? Und davon,
dass die Amis das nicht vernünftig über die Zunge bringen, wird dieser
Unsinn auch nicht richtiger.
Naja, wir wissen doch alle um die Fremdsprachenkenntnisse vieler Japaner.
*stellt sich Asuka vor, die "deutsch" spricht: "Haloo Muutiiii") ^_^
> >Dies wurde durch jene Punkte auf dem zweiten a gelöst.
> >Ich weiss jetzt nicht, wie diese Punkte heissen (sie haben sicherlich
einen
> >Namen),
> >man kennt sie aber auch z.B. vom Namen "Anais", wo diese Punkte auf dem i
sind,
> >oder
>
> Mir waren diese Punkte bisher nur aus dem Französichunterricht
> bekannt, aber auch nur bei e und i, also die Vokale zu denen es im
> deutschen keinen Umlaut gibt und so auch keine Verwechslungsgefahr
> besteht (z.B. Noel, gab's nicht auch ne Automarke mit den Punkten?)
Citroën.
Fun Fact: Mir hat mal eine Französin gesagt, daß es nur ein Wort im
Französischen gibt, das ï verwendet (außer Namen heißt das), dummerweise hab
ich's vergessen, spielt aber auch keine Rolle :)
> Wurde denn jetzt geklärt, woher die Schreibweise kommt?
> Also im deutschen wurde der Name aus der Odyssee ja nun als Nausikaa
> geschrieben, aber in anderen Sprachen ist doch das ä mal so gut wie
> gar nicht verbreitet, sei es nun als gesprochenes ä oder nur als a
> dessen Punkte bedeuten, dass es extra betont wird...
Ich stelle da mal eine gewagte These auf:
Das ä kommt vorwiegend im Deutschen vor (welche Sprachen gibt's da noch?),
und die englische Aussprache von Nausicaä ist am Ende a-ä, wie es im
deutschen wäre. Daher liegt nahe, daß die Wissenschaftler, die Nausicaä
ihren englischen Namen gaben, sich an der deutschen Sprache orientiert haben
(warum auch immer). Fällt jemandem ne bessere Begründung ein? ^_^ Oder WEISS
es gar jemand?
Wenn ich recht drüber nachdenke, hast du recht. Im Anime scheint sie die
Tiere zu verstehen, aber nicht zu ihnen zu sprechen...
Jan Biel wrote:
> [...]
>
> Ich stelle da mal eine gewagte These auf:
Gewagt in der Tat!
> Das ä kommt vorwiegend im Deutschen vor (welche Sprachen gibt's da noch?),
> und die englische Aussprache von Nausicaä ist am Ende a-ä, wie es im
> deutschen wäre. Daher liegt nahe, daß die Wissenschaftler, die Nausicaä
> ihren englischen Namen gaben, sich an der deutschen Sprache orientiert haben
> (warum auch immer).
Äusserst unwahrscheinlich.
Nausicaä, mit den Punkten als Trema interpretiert, wie es auch
http://www.oomu.org/naufaq.html#3 und
http://www.nausicaa.net/miyazaki/nausicaa/faq.html#spell
nahelegen, ist die korrekte Transskription des griechischen Namens.
Ich weiss also nicht, was dagegen spräche
Die Tatsache, dass das "a" am Ende des Namens im englischen
als "ä" gesprochen wird, ist ein schwaches Argument,
da im englischen die meisten "a" als "ä" gesprochen werden.
(Eigenartigerweise gegen die beiden oben angegebenen Links
verschiede Aussprachevarianten an, obwohl sie sich auf den
gleichen Autor berufen.)
Wie dem auch sei, ich sehe nicht ganz, warum man die englische Aussprache
benutzen sollte,
Entweder die griechische (Nau-si-ka-a), oder wenn man nun will, die japanische,
welche auch nur eine
etwas unzureichende Transskription des griechischen darstellt.
Gruss
Stefan
Fuer die, die's interessiert:
Nausikaa ist die Prinzessin der Phaeaken, die den beinahe von Poseidon
entleibten Odysseus ohnmaechtig und amnesisch am Strand findet (quasi so
ziemlich am Schluss seiner Irrfahrt und mittlerweile schiffbruechig und
halbtot) und sich in ihn hoffnungslos verliebt. Sie paeppelt ihn auf und
versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Odysseus sein Gedaechtnis
wiedererlangt. Dies tut er aber (sonst waere er sicher dageblieben) und
kuendigt an zu gehen. Und sie laesst ihn dann auch gehen - zwar beileibe
nicht allzu gern aber immerhin.
Was diese Gestalt (die auch eine tatsaechliche historische Entsprechung hat)
nun mit "unserer" Nausicaa zu tun hat - k.A.
Lerxst, NT#1
Oooh, I stand corrected. Okay, daß die Wörter, die im englischen auf a
enden, wie ä ausgesprochen werden, musste ich mir erstmal klarmachen. Da
spricht man tagein tagaus englisch, ohne sich Gedanken über die Formale
Aussprache zu machen. Teilweise lag mein Fehlschluß daran, daß der englische
ä-Laut nicht genau wie der deutsche klingt, und außerdem als a geschrieben
steht. Daher hab ich diese Verknüpfung nicht hergestellt *herausred*
> Wie dem auch sei, ich sehe nicht ganz, warum man die englische Aussprache
> benutzen sollte,
> Entweder die griechische (Nau-si-ka-a), oder wenn man nun will, die
japanische,
> welche auch nur eine
> etwas unzureichende Transskription des griechischen darstellt.
Ich sehe nicht ein, warum man eine Aussprache verbieten sollte (nicht daß
das möglich wäre). Ich nehme doch mal an, auf dem deutschen Manga steht ganz
groß "Nausicaä". Und wenn man das deutsch ausspricht, klingt's wie im
englischen (stimmt doch oder?). Außerdem ist der Titel der englische. Sailor
Moon spricht man ja auch nicht deutsch aus. Das heißt, entweder man
spricht's deutsch aus oder englisch, es kommt auf's gleiche raus. Und zur
griechischen Aussprache könnte man auch argumentieren, daß die Originalfigur
bei dem Manga gar nicht gemeint ist, sondern nur der Name entliehen wurde.
So gesehen hätten wohl alle Aussprachen ihre Legitimität. Was ja eigentlich
auch egal ist, da ja sowieso jeder so ausspricht wie er will ^_^.
>Ich fand den Manga wesentlich besser, als den Anime, weil auch
>ausführlicher, aber es besteht ja immer das Problem, daß man eine
>umfangreiche Manga-Serie nicht ohne Abstriche in einen recht kurzen Film
>packen kann. Beispiele dafür sind die bekannten Animes Akira und GitS.
Bei dieser Geschichte gab es noch ein paar Probleme mehr. Er fing mit
dem Manga an, um Dinge darzustellen, die er mit einem Anime gar nicht
ausdrücken konnte. Während er am Manga saß und zwar noch ziemlich am
Anfang, ohne daß er selbst wußte in welche Richtung sie sich
entwickeln würde.
Im Film hatte er n8un daß Problem, daß er gar nicht richtig die
komplexen politischen Verhältnisse darstellen konnte und daß er die
Geschichte auch zu einem vernünftigen Ende bringen mußte, wobei
Miyazaki selbst das Ende des Filmes überhaupt nicht gefiel.
> Nausikaa ist die Prinzessin der Phaeaken, die den beinahe von
> Poseidon entleibten Odysseus ohnmaechtig und amnesisch am Strand
> findet
Mal ne dooooofe Frage: Was ist denn "entleibt"?
Ist das so wie "enthauptet", wenn aber der andere Teil übrig bleibt?
so long,
Mitch
--
. .-_ Christian.Garbs..................................http://www.cgarbs.de
`.' .7
NE `. : panic("huh?\n");
RV `: 2.2.16 /usr/src/linux/arch/i386/kernel/smp.c
Naja - des Leibes eben beraubt. Und da der Leib der Sitz des Lebens ist...
eben... aem... entlebt. Kaputt, futsch, ausdiemaus, EndeGelaende.... tot
eben.
Wobei bei Dir "entleibt" und "enthauptet" Synonyme waeren die sich nur im
Bezugspunkt unterscheiden.
Lerxst, NT#1, mit entwurmtem Kater
On 03-Jul-01 Martin Burggraf wrote:
> Hi,
>
> wie kommt eigentlich das ä bei Nausicaä da rein?
>
> Im Orginal wird es doch na-u-shi-ka geschrieben (zumindest steht es so
> als Kana auf dem Carlsen Heft) und auch wenn ich kein japanisch
> sprechen kann sieht es für mich nicht so aus als spräche man da ein ä.
>
So wie ich das bisher verstanden habe wird da auch kein ä gesprochen, sondern
ein zweites a. Die Punkte darüber sollen nur bedeuten, daß es einzeln
ausgesprochen wird, also Nausika-a.
Regards
--
Pandarve
Computer not found! Please notify tagline!
R.Kal...@gmx.de
http://www.pandarve.de http://www.daani.de
Supporter of gigaHERTZ: http://Gigahertz-sub.n3.net/
Andreas Jaeger wrote:
> [...]
>
> Fuer die, die's interessiert:
> Nausikaa ist die Prinzessin der Phaeaken, die den beinahe von Poseidon
> entleibten Odysseus ohnmaechtig und amnesisch am Strand findet (quasi so
> ziemlich am Schluss seiner Irrfahrt und mittlerweile schiffbruechig und
> halbtot) und sich in ihn hoffnungslos verliebt. [...]
Hier fühle ich mich doch wieder befleissigt, den Klugscheisser
raushängen zu lassen. ;)
Von einem Gedächtnissverlust steht in der Odyssee nichts.
Nausicaa findet Odysseus beim Wäschewaschen wie er
reichlich verwahllust, mitgenommen und wohl mehr als unrasiert
aus dem Gebüsch kriecht. Sie ist die einzige, die nicht
davonläuft und ihm hilft, und ihm dadurch wohl das Leben rettet.
(wers lesen will:
http://www.gutenberg.aol.de/homer/odyssee/odyss061.htm )
Dies macht sie auch zu einer recht beliebtesten Frauenfigur in der Odyssee, und
diese Eigenschaft hat wohl auch Miyazaki dazu bewegt, ihren Namen zu verwenden.
Eine Zuneigung zu Odysseus wird übrigens lediglich angedeutet.
Nausikaas Vater, der König der Phäaken (vermutlich Phönizier) bietet
Odysseus Nausikaas Hand an, Odysseus fährt jedoch lieber zu seiner
Frau heim, die er seit 20 Jahren nicht gesehen hat.
Gruss
Stefan
http://www.gottwein.de/Grie/HomOd140.htm
Dies ist eine schöne Seite zur klassischen Nausikaa. Hat ein nettes Vasenbild und
einen Ausschnitt aus dem griechischen Text der Odyssee, mit dem ihr gut euer
Unicode-Fähigkeit testen könnt. ;-) Na, wer ist so toll und hat dort *keine*
Kästchen anstatt Buchstaben?
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de
~~~~
Jetzt im Einzelnen. Ich zitiere erst einmal das FAQ von Nausicaa.Net
"Q: Why are there two spellings of "Nausicaa"?
The last "a" of Nausicaa should be spelled as "ä" (a-umlaut). Nausicaa comes
from the Anglicized version of the Greek name, Nausicaa in Homer's Odyssey. The a-
umlaut is not part of the native alphabet of Greek. Rather, it is simply to
indicate an accent for pronunciation in Romance languages. Unfortunately, it is
difficult to type an a-umlaut character on some computer systems and it often
can't be transmitted properly via email, so usually a normal "a" is used instead.
"
.
Das ist leider falsch. Das "ä" wird hier leider nur als "a-umlaut" angesprochen.
Durch den Hinweis auf die romanischen Sprachen wird zwar das Trema suggeriert,
aber der richtige Begriff "Trema" fällt leider nicht. Die sollten jede Referenz
zu "a-umlaut" streichen und dafür klar sagen, daß die beiden Punkte da oben in
"Trema" sind, daß anzeigt, daß der Vokal, über dem diese beiden Punkte stehen,
getrennt auszusprechen ist. Es gibt nämlich auch eine i-Trema und e-Trema (diese
beiden letzten sind eigentlich viel häufiger als eine a-Trema, daß kaum verwendet
wird. Vielleicht ist es deswegen so mißverständlich.)
"Q: How do I pronounce "Nausicaä"?
In Japanese, it's [Na u shi ka]. The proper pronunciation for Nausicaä is [Nau-
sik'a-e] (the last [e] is supposed to be upside down, pronounced like [a] in
ADORE, or [u] in SINUS). "
.
Auch falsch. Das phonetische Zeichen, auf das hier angespielt wird (das
umgekehrte "e"), entspricht eben cum grano salis der Aussprache des deutschen "ä".
Richtig ist jedoch, daß sich die beiden End-a in Nausicaa genau gleich
aussprechen, nur eben mit Spracheinsatz dazwischen. Also kein langes /Aaaaa/,
sondern /A-A/.
~~~
Das französische FAQ http://www.oomu.org/naufaq.html#3 ist dagegen vollkommen
korrekt. Der Begriff "Trema" fällt, keine Allusion zum deutschen Umlaut, und auch
die Aussprache ist richtig wiedergegeben. Man kann es nicht anders ausdrücken:
Die Amerikaner haben hier richtig dicke in die Scheiße (oder /A-A/ ^^;) gegriffen.
>Aus diesem Grund hätte ich bei der deutschen Ausgabe den Namen einfach ohne
das
>'ä' geschrieben, so wie es bei der Namensgeberin aus der Odysee hierzulande
auch
>der Fall ist.
.
Stimmt. Leider steht dem der unbedingte "Originalitätsanspruch" von Carlsen
entgegen.
Frage: Die Scheibweise "Nausicaä", die unseren amerikanischen Freunden solche
Probleme bei der korrekten Aussprache bereitet: Wurde die erst bei der
Übersetzung von VIZ gewählt, oder war sie (wie ja oft) schon auf den originalen
japanischen Mangas irgendwo vorhanden? [Etwas wie "Vampire Miyu" oder "Ah! My
Goddess" auf den entsprechenden jap. Mangas.]
Ich hab nämlich mal etwas genauer nachgeschlagen, und mein Ergebnis ist, daß die
Schreibweise "Nausicaä" die absolute Ausnahmeschreibung ist!
.
Im Einzelnen:
- Ich habe alle französischsprachige Lexika und Enzykopädien hier in der Uni-Bib
nachgeschlagen -- bis runter zum Ende des 19. Jahrhunderts. In allen Fällen habe
ich die Schreibweise "Nausicaa" gefunden.
.
- Ich habe alle englischen Lexika und Enzyklopädien nachgeschlagen
(hauptsächliche viele Ausgabe der Encyclopaedia Britannica), auch bis runter ins
später 19. Jahrhundert. Die Schreibweíse war in allen Fällen "Nausicaa".
.
- Ich habe die beiden englischsprachigen Referenzwerke für die Antike Literatur
nachgeschlagen, den "Oxford Classical Dictionary" und den "Oxford Companion to
Classical Literature". Beide haben die Schreibweise "Nausicaa"; beide erkennen
an, daß "Nausikaa" die griechische Schreibweise ist. Das letztere Referenzwerk
gibt außerdem noch die Aussprache als: /Nausika'a/ an, d.h. mit zwei getrennten
End-"a".
.
So, und jetzt kommt die Auflösung:
- In zwei von drei *amerikanischen* Enzyklopädien habe ich auch die Schreibweise
"Nausicaa" gefunden. Eine jedoch, die "Colliers Encyclopedia" hat die
Schreibweise "Nausicaä". Außerdem war dort die Aussprache als /Nausi'kiä/ bzw.
/Nosi'kiä/ angegeben. -__-
So, da haben wir es. EIN EINZIGES ausschließlich US-amerikanische Lexikon hat
die Schreibweise "Nausicaä". Diese eine und einzige Lexikon gibt außerdem noch
zwei vollkommen falsche Aussprachen an. Alle anderen englischsprachigen Lexika
und Enzyklopädien sind sich über die Schreibweise "Nausicaa" einig und im Bereich
der englischen Altphilologie ist auch die Aussprache /Nausika'a/ unbestritten.
.
Bleibt ein allein auf den US Bereich beschränkter "Ausreißer", der anscheinend
für diese ganze Verwirrung die Schuld trägt.
Bleibt mir nur, Martin Burggraf zu zitieren: "Die spinnen die Amis!"
Ich behaupte mal daß die französische FAQ auch nicht wirklich korrekt
ist. Nachdem ich mich irgendwann letztes Jahr schonmal mit der Sache
beschäftigt hatte, ohne schlüssige Informationen gefunden zu haben, habe
ich jetzt mal in soc.culture.greek nachgefragt; hier das vorläufige
Ergebnis:
8<--[Frage von mir]-------------------------------------------------------
The name "nausicaa" from greek mythology is often transliterated with
diacritic marks (two dots) on the final "a". I researched on the web to
find out how this is intended to affect pronounciation and whether it is
a regular dieresis as used in certain roman languages to emphasize that
the vowels are separately pronounced. But what I found wasn't very
conclusive; in particular, it seems that an "a" with those diacritical
marks is not used any more in transliterating modern greek.
So I'd like to ask whether someone in this newsgroup could enlighten me
on (a) the meaning and (possibly historical) usage of those diacritical
marks on greek "a", and (b) on the correct pronounciation of "nausicaa"
in greek (modern and/or ancient); or helpful resources on these matters.
8<--[Antwort #1]----------------------------------------------------------
Diacritic marks are not used in Greek in the case of two "a" letters
because there is no such diphthong in Greek. The purpose of such marks
is to indicate that the two letters should not be pronounced as a a
diphthong and since there is no such diphthong in Greek they are not
used. I have never seen "Nausicaa" with dieresis in Greek. It seems to
me that such usage must have started from some Western translator who
thought it was necessary and others followed his/her practice.
Historically, my understanding is that the ancient Greeks did not use
diacritic marks and those were adopted during the Byzantine times. It
has also been argued that diphthongs were actually pronounced as
separate letters during ancient times but personally I'm not sure what
to think about that. At any rate, the two "a" letters do not represent
a diphthong. In modern Greek, "Nausicaa" is pronounced as one "a" and
it is also written that way. We can only speculate what the ancient
pronounciation was since we have not discovered, yet, recordings from
that era. :) One possibility is that it represented a long "a" which I
personally think is more likely. The other possibility is that there
was a short pause after the first "a" followed by the second "a." I
doubt the second possibility because it sounds unusual for the Greek
language whereas long pronounciation of vowels is common.
8<--[Nachtrag zu Antwort #1]----------------------------------------------
I wrote that the pronounciation of the double "a" as two separate
letters, with a pause, is unusual in the Greek language. That's
actually not entirely true. There are cases in which the two "a"
letters are pronounced separately, such as "ááãçò" (aagis) but those, as
far as I can think right now, are all prefixes. The pronounciation of
the double "a" at the end of a word as two separate letters, however,
would sound very odd in Greek.
8<--[Antwort #2]----------------------------------------------------------
It is true that in Homer the name used is "Nausikaa". In later (still
ancient) Greek, one finds also Nausika, with circumflex, i.e. the alpha
is long. In Modern Greek it is Nausika and we have long lost the
dinstinction between long and short vowels.
In Greek there is no diaeresis or other diacritical in Nausikaa. The
first a is stressed, the other is not. I am not aware of any use of
diaeresis when transliterating modern Greek, but then I am not
particularly interested in the subject of transliteration.
The correct pronounciation of Nausikaa (or of any word for that matter)
in ancient Greek will remain an unsolved mystery unless we get hold of a
time machine :-) but a long a in the end seems safe. In Modern Greek it
is Nafsika, the diphthong au being pronounced af. As to etymology of the
name, it is also a slight mystery. It is almost certainly related to
"naus" (ship) but the second part is puzzling. Perhaps a contraction of
"Nautikaste:" (cf. Iokaste:)
8<------------------------------------------------------------------------
Der Ursprung und beabsichtigte Aussprache der "Nausicaä"-Schreibung ist
damit weiterhin unklar; offenbar sind aber weder diese Schreibung noch
die hier vermuteten Aussprachen griechichen Ursprungs.
-- Niklas Matthies
--
The good thing about standards is that there are so many to choose from.
-- Andrew S. Tanenbaum
Such mal im Netz nach "Nausicaä" (und filtere die Manga&Anime-Referenzen
raus), und Du wirst eine ganze Reihe finden. Unter anderem scheint diese
Schreibung auch in James Joyce' "Ulysses" verwendet zu werden. Außerdem
gibt es in Frankreich ein Centre National de la Mer in Boulogne sur Mer,
das den Namen "Nausicaä" mit Trema trägt, d.h. diese Schreibung hat sich
offenbar nicht nur im englischsprachigen Raum verbreitet.
-- Niklas Matthies
--
"Daddy, why doesn't this magnet pick up this floppy disk?"
Offenbar nicht. (Siehe anderes Posting von mir.)
-- Niklas Matthies
--
When I was a little kid, I always wanted a bicycle, so I prayed to god
for a bicycle. Then I realized that god doesn't work that way, so I stole
a bicycle and prayed for forgiveness.
Wer also noch andere Nachweise für die Schreibweise "Nausicaä" weiß, möge sich
bitte melden!
Ich vermute, daß die Schreibweise "Nausicaä" eine literarische Form ist, so aus
dem 18. oder 19. Jahrhundert. Dazu würde auch die Verwendung in Joyces Werk
passen.
.
Aber wie gesagt: Seit 120 Jahren ist man sich was die Schreibweise der
*klassischen Figur* betrifft eigentlich einig.
~~
P. S.: Wenn Du "nausicaä -manga -anime" als Suchanfrage eingibst, sind immer noch
die Mehrheit aller Treffer über Miyazakis Werk. Wie genau hast Du denn gesucht?
Nein, ich wollte lediglich Anhaltspunkte für die Verbreitung dieser
Schreibweise bieten; ich vertrete keineswegs ihre Legitimierung.
> P. S.: Wenn Du "nausicaä -manga -anime" als Suchanfrage eingibst, sind
> immer noch die Mehrheit aller Treffer über Miyazakis Werk. Wie genau
> hast Du denn gesucht?
Ich habe solange in den Hits vorkommende Anime/Manga-spezifische
Negativ-Stichworte zur Suche hinzugefügt (wind, miyazaki, viz, ohmu,
...), bis die verbleibenden Hits weitestgehend Anime&Manga-referenzen-
frei waren.
-- Niklas Matthies
--
Help! The paranoids are after me!
Aber noch was anderes ist mir aufgefallen: In den knapp 300 Treffern die ich in
google kurz durchgeschaut habe, habe ich SIEBEN Verweise auf dieses
Meeresbiologiezentrum gefunden!!! Und das auf verschiedenen Servern und in
verschiedenen Sprachen (frz./niederl./dt.).
.
Ich schließe daraus, daß dieses Zentrum "Nausicaä" mit seiner Schreibweise so
ziemlich alleine darsteht, sonst hätte ich nicht so massiert Treffer zu diesem
Zentrum gefunden, und mehr Hinweise z. B. auf online-Versionen französischer
Literatur oder frz. Homer-Übersetzungen, in denen "Nausicaä" vorkommt. Diese
letzteren aber fehlten.
.
Was ich aber gefunden habe, sind zum Beispiel Treffer für "Nausicaä" in einer
engl. Übersetzung der Priapeia von 1890, und einen Treffer für dieselbe
Schreibweise in der ins Netz gestellten Version der "Columbian Encyclopedia" von
1920.
Wie Du siehst, die Spur der Treffer weißt Richtung Vergangenheit. -- Ich glaube
ich liege mit meinem "educated guess" einer literarischen Form aus dem 18. oder
19. Jahrhundert gar nicht so schlecht ...
~~
P.S.: Haben Animefans den Namen dieses Meereszentrums zu verantworten? ^____^
[Wir sind überall]!
Niklas Matthies wrote:
> Ich behaupte mal daß die französische FAQ auch nicht wirklich korrekt
> ist. Nachdem ich mich irgendwann letztes Jahr schonmal mit der Sache
> beschäftigt hatte, ohne schlüssige Informationen gefunden zu haben, habe
> ich jetzt mal in soc.culture.greek nachgefragt; hier das vorläufige
> Ergebnis:
> [Ausführliche Auseinanderstzung in de.soc.greece]
Das Obige sagt nichts anderes aus, als dass man im moderneren Griechisch
ein einzelnes langes a spricht, und dass man beim Homerischen Griechisch dies
nicht so genau weiss. Gegen 2 separate 'a' würde sprechen, dass sowas im
Griechischen kaum vorkommt.
Da Nausikaa unter Umständen aber sowieso ein Phönizischer Name sein
könnte, muss dieses Argument nicht zutreffen.
Ich hab zwar den obigen Thread nicht gefunden, jedoch einen anderen,
der die Aussprache mit 2 getrennten a als richtig annimmt:
Ob es tatsächlich eine Kontroverse der Althumanisten bezüglich der
wahren Aussprache des Namens Nausicaa gibt, weiss ich nicht,
aber es wurde eigentlich schon immer so gelehrt,
bzw. bei Rezitationen der Odyssee so verwendet.
Gruss
Stefan
Die Ergebnisse Deiner Anfrage haben meinen Horizont um einiges erweritert. Ich
versuche diesen neuen Stand mal zusammenzufassen. Es ist nämlich NICHT so, daß
wir gar nichts genaues wissen, und daß daher alle Schreibweisen korrekt sind!
1. Zur Frage des Tremas: Das Trema wurde im Griechisch der Antike nicht
verwendet. Die Form bei Homer ist also ohne Trema.
Der griechische Akzent Trema entstand in byzantinischer Zeit zur Unterscheidung
zwischen Diphtongen (zwei Vokalen zusammengesprochen) und getrennt zu sprechenden
Vokalen. Das Trema wurde daher nur DORT im Griechischen verwendet, wo wirklich
eine Möglichkeit zur Verwechslung zwischen den beiden Aussprachen besteht.
Da es aber keinen "aa" Diphtong im Griechischen gibt, ist dort ein Trema nicht
nötig.
2. Das a-Trema wird *durchaus* in einigen westeuropäischen Sprachen verwendet.
Wenn wir also von dem a-Trema in "Nausicaä" reden, so ist klar, daß es hier nur
um eine westliche Schreibkonvention geht, die Schreibweisen im Griechischen aber,
"NAYCIKAA" oder "NAYCIKA" bzw. (mit dem byzantinischem Akzent) "NAYCIKÁA" oder
"NAYCIKÂ" sind ohne jedes Trema.
3. Die genaue Aussprache im Altgriechischen ist unbekannt. Es kann sich aber nur
um eine von EINE VON ZWEI möglichen Aussprachen gehandelt haben:
- /Nausika/ oder
- /Nausika'a/
.
Einmal wird das End-"a" lang gesprochen, einmal als zwei getrennte Vokale.
4- Nach den (sehr plausibel klingenden) Meinungen von soc.cultur.greek ist die
*wahrscheinlichere* Aussprache /Nausika/ mit langem End-a.
5. Augeschlossen sind dadurch aber alle Aussprachen, die am Ende dieses Namens
etwas anderes als zwei a oder ein langes a aussprechen, wie zum Beispiel das
/Nosi'kiä/ vom Collier's Encyl. oder das /Nausikaä/ vom Nausicaa.net FAQ.
6. Neben der altgriechischen Aussprache, über die wir in vielen Fällen nur
Vermutungen anstellen können, und der neugriechischen Aussprache gibt es aber
noch eine DRITTE normative Aussprache des Griechischen, nämlich die westliche
"erasmische" Aussprache, die für die Zwecke des Griechisch-Unterrichts in
Westeuropa benutzt wird. Laut der "erasmischen" Aussprache spricht man das
Griechische *so*, wie es in der klassischen Antike *geschrieben* wurde.
Der Zweck davon ist ganz einfach der, den Griechischschülern das Erlernen der
Griechischen Rechtschreibung zu erleichtern, indem man sie nicht mit Aussprache-
Ausnahme und -Unterschieden belastet, bei denen man sowieso nie endgültig wissen
wird, wie sie im Altgriechischen *wirklich* klangen.
.
Und laut dieser "erasmischen" Aussprache wird halt /Nausika'a/ gesprochen, weil
Homer "NAYCIKAA" schrieb. Die Tatsache, daß spätere griechische Autoren "Nausika"
nur mit einem (langen?) "a" geschrieben haben ist zwar historisch sehr
interessant, aber für die "erasmische" Aussprache ohne Belang. Homer ist die
Richtschnur des Griechischen, also wird für die Aussprache "Nausika'a" auch die
homerische Schreibweise "NAYCIKAA" als Vorbild genommen.
>Der Ursprung und beabsichtigte Aussprache der "Nausicaä"-Schreibung ist
>damit weiterhin unklar; offenbar sind aber weder diese Schreibung noch
>die hier vermuteten Aussprachen griechichen Ursprungs.
.
Richtig, die Schreibung ist nicht griechisch. Und die Aussprache des Nausicaa.net
FAQ's wird widerlegt.
Die Aussprache ders frz. Nausicaa-FAQs (mit zwei getrennten "a") ist jedeoch eine
Möglichkeit für die Aussprache des Altgriechischen, wenn auch die weniger
wahrscheinliche von zweien.
.
Die mit der Schreibweise "Nausicaä" *beabsichtigte* Aussprache ist meiner Meinung
nach aber klar erkennbar: Es handelt sich um die mit zwei getrennten "A"s, denn
für die Trennung ist das Trema eben da.
Ich habe die Schreibweise Nausicaä in einem dicken Englisch-Deutsch
Deutsch-Englisch Langenscheidt gefunden. Hinten, bei den Eigennamen. Dort
stand: (de) Nausikaa -> (en) Nausicaä. Leider stand nicht dabei, wie man es
ausspricht!
Markus
> Außerdem
> gibt es in Frankreich ein Centre National de la Mer in Boulogne sur Mer,
> das den Namen "Nausicaä" mit Trema trägt....
...und das für jeden, der mal in die Nähe von Boulogne oder Calais
kommt, höchst sehenswert ist. Ein Top-Beispiel für das, was die
Franzosen mit Multimedia zustande bringen. Man sollte aber mindestens
einen halben Tag einkalkulieren.
Nausika|a, griechischer Mythos: in der »Odyssee« die Tochter des
Phäakenkönigs Alkinoos, die den schiffbrüchigen Odysseus am Strand trifft
und ins Haus ihres Vaters führt.
(c) Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, 1999
Der Punkt unter dem i ist beim Kopieren verlohren gegangen, bedeutet aber,
daß das 'i' kurz gesprochen wird (nix wirklich Neues). Man beachte den
senkrechten Strich zwischen den zwei 'a's. Laut Brockhaus's bedeutet der:
Die getrennte Aussprache von üblicherweise zusammen gesprochenen Lauten wird
durch einen senkrechten Strich angezeigt, z. B.:
Ais|chylos
Lili|e
Aha, ich verstehe das also so: Das 'aa' wird (im deutschen) nicht wie 'ahh'
lang gesprochen (hatten wir auch glaube ich schon). Aber ich denke es wird
auch nicht 'a-a' (so wie die Kleinkinder sagen, wenn sie mal müssen ;-) )
sondern 'aa' gesprochen, also nicht so kurz wie ein langes 'ahh' aber auch
nicht so abgehackt wie 'a-a'. Oder sehe ich das falsch?
Würde das dann auch zur englischen Aussprache von 'Nausicaa' passen (laut
Encyclopedia Britannica)?
Was jetzt die ur-griechische Aussprache angeht, werden wir das
a.) wohl nie mit absoluter Sicherheit herausfinden. Und
b.) meine ich brauchen _wir_ die griechische Aussprache doch auch garnicht.
(Ohne jetzt die Bemühungen von Niklas schlecht machen zu wollen)
Im deutschen Titel wird 'Nausikaa' deutsch ausgesprochen, im englischen
Titel englisch und im japanischen eben japanisch, so wie das sonst auch
üblich ist. Als Beispiel: Im Japanischen dub scheren sie sich ja auch nicht
drum, wie die alten Griechen Nausikaa ausgesprochen haben, sondern sie
sprechen es japanisch aus.
Das einzige, was wir noch nicht entgültig herausgefunden haben, ist warum
einige englische Quellen 'Nausicaä' schreiben. Christian, weißt du, wo der
Ursprung von "Colliers Encyclopedia" liegt? Ist das eine englische,
amerikanische, kanadische, französiche, ... Enzyklpädie? Das könnte das
vielleicht erklären. Womöglich benutzen die auch eine andere Lautschrift.
Kannst du da mal im Anhang nachschauen, ob es da vielleicht gravierende
Unterschiede gibt? Vielleicht steht da auch wie die das 'ä' aussprechen?
Markus
"Christian Joachim Hartmann" <luk...@Null.net> schrieb...
> Frage: Die Scheibweise "Nausicaä", die unseren amerikanischen Freunden
> solche Probleme bei der korrekten Aussprache bereitet: Wurde die erst
> bei der Übersetzung von VIZ gewählt, oder war sie (wie ja oft) schon
> auf den originalen japanischen Mangas irgendwo vorhanden? [Etwas wie
> "Vampire Miyu" oder "Ah! My Goddess" auf den entsprechenden jap.
> Mangas.]
Ein Hinweis in die Richtung - Wenn ich mir ein passendes jap. Artbook
greife:
"The Art of Nausicaä" und darunter nochmal in Kana "Kaze no tani no
naushika" (ISBN 4-19-814560-1, (C) 1984, Auflage scheint vom 10.9.'97 zu
sein, wenn ich das richtig deute)
Notiz am Rande (muß aber gar nix zu bedeuten haben): Im Buchkatalog des
Shôgo (jap. Kaufhaus) in HK war Nausicaä in Kana gelistet. Allerdings
weiß ich nicht, ob es in den jap. Katalogen Praxis ist, die Werke mit
ihren Originaltiteln oder 'kanaisiert' zu listen.
tschüß
thomas
Nein, in soc.culture.greek.
> Das Obige sagt nichts anderes aus, als dass man im moderneren
> Griechisch ein einzelnes langes a spricht, und dass man beim
> Homerischen Griechisch dies nicht so genau weiss. Gegen 2 separate 'a'
> würde sprechen, dass sowas im Griechischen kaum vorkommt.
> Da Nausikaa unter Umständen aber sowieso ein Phönizischer Name sein
> könnte, muss dieses Argument nicht zutreffen.
> Ich hab zwar den obigen Thread nicht gefunden,
Er beginnt mit Message-ID
<slrn9k3rjt.clk.news_soc.cult...@nightrunner.nmhq.net>.
> jedoch einen anderen, der die Aussprache mit 2 getrennten a als
> richtig annimmt:
>
> http://groups.google.com/groups?hl=en&safe=off&ic=1&th=50fdc874288f694b,11&seekm=moiner-ya02408000R1405981143450001%40hiram.io.com#p
>
> Ob es tatsächlich eine Kontroverse der Althumanisten bezüglich der
> wahren Aussprache des Namens Nausicaa gibt, weiss ich nicht,
> aber es wurde eigentlich schon immer so gelehrt,
> bzw. bei Rezitationen der Odyssee so verwendet.
Die Frage ist, woher man wissen will, was die ursprüngliche Aussprache
einerseits bei den Griechen zu Zeiten Homers oder andererseits bei den
Phöniziern zur Zeit als die Geschichte entstand gewesen sein mag, und
welches von beiden oder eine der modernen Aussprachevarianten man als
"wahre" Aussprache annehmen möchte. IMHO ist es sinnlos, darüber zu
diskutieren, was die "wahre" Aussprache ist; aber es ist oder wäre
interessant zu wissen, welche Aussprache wo zu welcher Zeit aus welchen
Gründen verwendet wurde oder wird.
-- Niklas Matthies
--
The future ain't what it used to be...
Ich heiße zwar Niklas, und habe das eigentlich erstmal aus bloßem
persönlichem Interesse gemacht, aber trotzdem danke.
> Die Ergebnisse Deiner Anfrage haben meinen Horizont um einiges
> erweritert. Ich versuche diesen neuen Stand mal zusammenzufassen. Es
> ist nämlich NICHT so, daß wir gar nichts genaues wissen, und daß daher
> alle Schreibweisen korrekt sind!
>
> 1. Zur Frage des Tremas: Das Trema wurde im Griechisch der Antike
> nicht verwendet. Die Form bei Homer ist also ohne Trema. Der
> griechische Akzent Trema entstand in byzantinischer Zeit zur
> Unterscheidung zwischen Diphtongen (zwei Vokalen zusammengesprochen)
> und getrennt zu sprechenden Vokalen. Das Trema wurde daher nur DORT im
> Griechischen verwendet, wo wirklich eine Möglichkeit zur Verwechslung
> zwischen den beiden Aussprachen besteht. Da es aber keinen "aa"
> Diphtong im Griechischen gibt, ist dort ein Trema nicht nötig.
Äh, nein, das hast Du ein wenig mißverstanden. Ein Trema wurde soweit
ich sehe im Griechischen überhaupt nie verwendet, sondern nur andere
Akzente (´`~^).
> 2. Das a-Trema wird *durchaus* in einigen westeuropäischen Sprachen
> verwendet. Wenn wir also von dem a-Trema in "Nausicaä" reden, so ist
> klar, daß es hier nur um eine westliche Schreibkonvention geht, die
> Schreibweisen im Griechischen aber, "NAYCIKAA" oder "NAYCIKA" bzw.
> (mit dem byzantinischem Akzent) "NAYCIKÁA" oder "NAYCIKÂ" sind ohne
> jedes Trema.
Beim momentanen Wissenstand sieht es auf jeden Fall so aus, als sei das
Trema in Nausicaa in westlichen Sprachen allein aus dem Grund verwendet
worden, die angenommmene Aussprache Nausika-a deutlich zu machen.
> 3. Die genaue Aussprache im Altgriechischen ist unbekannt. Es kann
> sich aber nur um eine von EINE VON ZWEI möglichen Aussprachen
> gehandelt haben:
> - /Nausika/ oder
> - /Nausika'a/
> .
> Einmal wird das End-"a" lang gesprochen, einmal als zwei getrennte Vokale.
Wenn es keine phonetischen Abhandlungen aus der Zeit gibt, kann man auch
nicht ausschließen, daß die Aussprache nochmal anders gewesen ist.
> 5. Augeschlossen sind dadurch aber alle Aussprachen, die am Ende
> dieses Namens etwas anderes als zwei a oder ein langes a aussprechen,
> wie zum Beispiel das /Nosi'kiä/ vom Collier's Encyl. oder das
> /Nausikaä/ vom Nausicaa.net FAQ.
Vollkommen ausschließen würde ich sie nicht; aber man kann wohl davon
ausgehen, daß diese Quellen aufgrund von Miß- oder Fehlverständnissen
entstanden sind und einer fundierten Begründung entbehren, d.h. eine
eventuelle tatsächliche Korrektheit dieser Aussprachen dann rein
zufällig wäre.
-- Niklas Matthies
--
You have moved your mouse. Windows must be rebooted for the
changes to take effect.
Ich interpretiere die Beschreibung des Brockhaus als identisch zur normalen
Verwendung des Trema (also "a-a"). Der Brockhaus verwendet wohl nur
deshalb kein Trema, um der Verwechslung mit den deutschen Umlauten aus
dem Weg zu gehen (oder evtl. entspricht es auch irgendeinem phonetischen
Umschrift-Standard).
> Was jetzt die ur-griechische Aussprache angeht, werden wir das
> a.) wohl nie mit absoluter Sicherheit herausfinden. Und
> b.) meine ich brauchen _wir_ die griechische Aussprache doch auch garnicht.
> (Ohne jetzt die Bemühungen von Niklas schlecht machen zu wollen)
Nein, es geht eigentlich bloß darum, Behauptungen, was die einzig
richtige Aussprache sei, samt deren Fehlbegründungen zu entkräften,
und nicht darum, daraufhin wieder irgendeine Ausprache mit irgendwelchen
Begründungen als die "einzig richtige" hinzustellen.
Daneben geht es auch darum, die Entstehung der einzelnen Aussprachen und
Schreibungen einfach nur in Erfahrung zu bringen, ganz wertungsfrei.
-- Niklas Matthies
--
Future is female: Unreliable, full of spoken promises,
pretty to look at, and horrible to face.
"Naushika" wird bereits im Originaltitel mit Katakana geschrieben (siehe
http://www.nausicaa.net/miyazaki/manga/nausicaa.html).
-- Niklas Matthies
--
Less matters that which you can take by yourself than that which others
have given to you.
Mein Tip ist und bleibt /Nausika'a/ und als häufigste Schreibung "Nausicaa",
aber es gab da ja einige Hinweise, daß das vielleicht nur im britischen Englisch
so ist, und in den USA anders gemacht wird ...
>Das einzige, was wir noch nicht entgültig herausgefunden haben, ist warum
>einige englische Quellen 'Nausicaä' schreiben. Christian, weißt du, wo der
>Ursprung von "Colliers Encyclopedia" liegt?
.
Ganz klar, daß ist ein amerikanisches Lexikon. Dürfte sich in Großbritannien kaum
verkaufen.
>> 1. Zur Frage des Tremas:
.
>Äh, nein, das hast Du ein wenig mißverstanden. Ein Trema wurde soweit
>ich sehe im Griechischen überhaupt nie verwendet, sondern nur andere
>Akzente (´`~^).
.
Das Griechische hat ein Trema. Ich habe das jetzt nicht direkt Deinem Text
entnommen, sondern den Erinnerungen an meinen Griechisch-Unterricht. Allerdings
ist dieses Trema im Griechischen (a) nicht besonders häufig, (b) auch erst lange
nach der homerischen Zeit aufgekommen und (c) wurde es NIE bei dem Namen
"NAYCIKAA" verwendet.
Insofern können wir das griechische Trema hier tatsächlich außer Betracht lassen.
>> 2. Das a-Trema wird *durchaus* in einigen westeuropäischen Sprachen
>> verwendet.
.
>Beim momentanen Wissenstand sieht es auf jeden Fall so aus, als sei das
>Trema in Nausicaa in westlichen Sprachen allein aus dem Grund verwendet
>worden, die angenommmene Aussprache Nausika-a deutlich zu machen.
.
Stimme ich zu.
>> 3. Die genaue Aussprache im Altgriechischen ist unbekannt. Es kann
>> sich aber nur um eine von EINE VON ZWEI möglichen Aussprachen
>> gehandelt haben:
>> - /Nausika/ oder
>> - /Nausika'a/
.
>Wenn es keine phonetischen Abhandlungen aus der Zeit gibt, kann man auch
>nicht ausschließen, daß die Aussprache nochmal anders gewesen ist.
.
Meine ich aber doch, will ich aber nicht vertiefen. Ganz kurz jedoch möchte ich
erwähnen, daß man doch schon annehmen kann, daß die Aussprache des Doppel-Alpha
bei "NAYCIKAA" irgendwie wie Alpha klang, denn sonst hätten die Griechen dort
diesen Buchstaben nicht verwendet.
Ganz ausgeschlossen sind auf jeden Fall alle Aussprachen, die schon durch
eindeutige *andere* griechische Schreibweisen abgedeckt sind, wie z. B. NAYCIKAE,
NAYCIKAAI, NAYCIKEA, NAYCIKAH usw.
> Mein Tip ist und bleibt /Nausika'a/ und als häufigste Schreibung
"Nausicaa",
> aber es gab da ja einige Hinweise, daß das vielleicht nur im britischen
Englisch
> so ist, und in den USA anders gemacht wird ...
Um dem noch eins drauf zu setzen, sucht mal mit Google nach 'Nausikaä'. Auch
diese Schreibweise scheint sich in USA verbreitet zu haben. Ich habe jetzt
jede Schreibweise (Nausicaä, Nausicaa, Nausikaä, Nausikaa) auf eine US-Seite
gefunden. Und immer waren auch Universitätsseiten dabei. Leider scheint sich
niemand zu bemühen, hinzuschreiben wie man es jetzt nun ausspricht!
Bei der Suche nach 'Nausikaä' ist mir aufgefallen. daß es die Holländer und
Belgier so schreiben.
Vermutlich haben die Siedler der verschiedenen europäischen Länder _ihre_
Schreibweise und Aussprache mit in die (spätere) USA genommen. Und
vermischte sich mit der Zeit, so daß dort jetzt alle europäischen Aussprach-
bzw. Schreibvarianten vorkommen. Natürlich alle mit amerikanischen 'Slang' !
Einleuchtend war für mich aber bisher immer, daß die Schreibweise (bei den
Amis) mit ä richtig ist, und nur, weil es ihr Zeichensatz nicht hergibt wird
auf die Punkte verzichtet. Das machen die bei deutschen Worten ja auch
grundsätzlich so! Nur eben mit dem Unterschied, daß die Schreibweise mit 'ä'
diesmal nicht aus Deutschland kommt, sondern eventuell aus Frankreich,
Belgien, oder Holland (siehe nächster Abschnitt).
Markus
> Bei der Suche nach 'Nausikaä' ist mir aufgefallen. daß es die Holländer und
> Belgier so schreiben.
Natürlich. Denn, wie schon gesagt, ist das Trema im Ndl. (variëren) und
Frz. (baďonette, naďf, maďs, laďc, moďse*) allgemein üblich, um die
getrennte Aussprache von Doppelvokalen zu kennzeichnen.
Ralf
*) soviel zu der hier geäußerten Behauptung, es gäbe im Frz. nur ein
Wort mit Trema. Es gibt noch viel mehr.
Dieser Kommentar wirft ein schlechtes Licht auf dein gesamtes Posting, weil
es impliziert, daß du denkst, Bill Gates habe Encarta selber geschrieben
o_O;; Natürlich weiß ich, daß du das (hoffentlich) nicht denkst, aber es
macht schon einen komischen Eindruck... :P
> Ich habe erst letztes Wochenende ausführlich mit einem Freund über Encarta
> gestritten. Mein Fazit war, daß es nur einen Grund geben kann, Encarta zu
> besitzen: Für ihn als angehenden Lehrer nämlich, weil er damit die gleiche
Quelle
> benutzen und überprüfen kann, die viele seine Schüler benutzen dürften.
> Sonst fällt mir nichts ein.
Tja, ich kam mit Encarta bisher immer gut aus, ich kann mir auch nicht
vorstellen, daß die Inhalte grob inkorrekt sind, da das Wissen in diesem
Programm sicher nicht von Hinz und Kunz erstellt wurde, sondern von Leuten,
die sich eigentlich damit auskennen sollten. Wenn du irgendwelche groben
Schnitzer auf Lager hat, immer her damit, ich mag es immer, wenn Leute ihre
Thesen mit schlagkräftigen Argumenten untermauern können.
Das sagte mir eine Französin, aber meist spricht man die eigene Sprache doch
eher intuitiv... ^_^;;
Hm, könnten da die Amis vielleicht mal wieder deutsch mit dutch verwechselt
haben? Und das ä dann der deutschen Schreibweise zugeordnet haben. Soll ja
schon häufiger vorgekommen sein!
> *) soviel zu der hier geäußerten Behauptung, es gäbe im Frz. nur ein
> Wort mit Trema. Es gibt noch viel mehr.
Ich glaube nicht, daß das hier jemand behauptet hat, es ging wohl eher
darum, daß das 'a'-Trema (also 'ä') im französischen sehr selten ist.
Markus
Du hast recht; wie's aussieht scheint es allerdings nur auf Iota und
Upsilon verwendet zu werden.
> >> 3. Die genaue Aussprache im Altgriechischen ist unbekannt. Es kann
> >> sich aber nur um eine von EINE VON ZWEI möglichen Aussprachen
> >> gehandelt haben:
> >> - /Nausika/ oder
> >> - /Nausika'a/
> .
> >Wenn es keine phonetischen Abhandlungen aus der Zeit gibt, kann man auch
> >nicht ausschließen, daß die Aussprache nochmal anders gewesen ist.
> .
> Meine ich aber doch, will ich aber nicht vertiefen. Ganz kurz jedoch
> möchte ich erwähnen, daß man doch schon annehmen kann, daß die
> Aussprache des Doppel-Alpha bei "NAYCIKAA" irgendwie wie Alpha klang,
> denn sonst hätten die Griechen dort diesen Buchstaben nicht verwendet.
Ich meinte daß "wie Alpha klingt" nicht immer gleich gewesen sein muß.
> Ganz ausgeschlossen sind auf jeden Fall alle Aussprachen, die schon
> durch eindeutige *andere* griechische Schreibweisen abgedeckt sind,
> wie z. B. NAYCIKAE, NAYCIKAAI, NAYCIKEA, NAYCIKAH usw.
...bei denen auch nicht mit vollkommener Sicherheit ausgeschlossen
werden kann, daß sie mal anders ausgesprochen wurden.
Um die Verwirrung noch zu steigern: Die Pennsilvania-Deutschen heißen im
Amerikanischen "Pennsilvania Dutch"
cu
cf
> "Jan Biel" <jan....@tu-clausthal.de> wrote:
>>
>>www.encarta.com
> .
> <sich einen Kommentar über das Allgemeinwissen von Bill Gates verkneifend>
> .
> Ich habe erst letztes Wochenende ausführlich mit einem Freund über Encarta
> gestritten.
Sie erweist sich anderen CR-ROM-Enzyklopädien, auch renommierter
deutscher Fachverlage (vulgo Brockhaus) als ebenbürtig, jedenfalls
wenn man den Tests in der c't Glauben schenken darf. Daß sie nicht
gegen ein großes Lexikon in 20 Bänden ankommt, ist klar.
- Sebastian
- "Classical Mythology Online" (6. Edition) hat
http://www.oup-usa.org/sc/0195143388/chaptertopics/summary_18.html
NAUSICAÄ [naw-sik'a-a]
(das geht ja noch)
.
- Die Seite "Greek Mythology" von Donald Vish schreibt
http://www.frizzell.org/Greek/dVishC73.html
Nausicaa (naw ZEE khy uh)
.
-Auf der Seite "Odyssee Pronounciations" finden wir
http://www.lfc.edu/academics/greece/OdyPronunc.html
Nausikaa NOW-see-ka
.
- Die private Homepage "Travels of Odysseus" schreibt
http://www.rummel.idsno.com/faculty/homework/pattyrichards/patty/prichard9trav.
htm
Nausicaa (nau SIK ay uh)
.
- Abstruserweise findet sich auf DERSELBEN Homepage die in Details andere
Aussprachevorschrift
http://www.rummel.idsno.com/faculty/homework/pattyrichards/patty/prichard9char.
htm
Nausicaa (na SICK ay ah)
.
- Denselben Spagat erlaubt sich eine Seite, die sich "The Humanities Handbook"
nennt, auf dieser Seite, dem "Pronounciation Guide" findet sich
http://www.aug.edu/langlitcom/humanitiesHBK/handbook_htm/pronunciation_guide.htm
Nausikaa (NAW-si-kuh or naw-ZEE-khy-uh, see Nausicaa)
.
- während sich in der Sektion "Who's Who in Greek and Roman Myth" diese
Aussprache findet:
http://www.aug.edu/langlitcom/humanitiesHBK/handbook_htm/myth_who_is_who.htm
Nausicaa (NAW-see-ca or naw-SIK-ay-uh)
.
Bitte beachtet, daß sich auch die Schreibweise unterscheidet. -__-
Die interessanteste Quelle stellt aber der Eintrag im "AMERICAN HERITAGE
DICTIONARY" da,
http://www.bartleby.com/61/33/N0033300.html
weil es sich hierbei um ein bekanntes und irgendwie auch annerkanntes Wörterbuch
handelt, und weil auf der Netzseite die Aussprache in phonetischen Zeichen
angegeben ist, wobei es sogar die Möglickeit gibt, sich die Aussprache
*anzuhören*!
.
Wenn ich diese phonetischen Zeichen in den Iso Zeichensatz übertrage, so lauten
die Aussprachen im "American Heritage Dictionary":
.
Nôsik'êe oder Nôsik'âe oder Nousik'êe oder Nousik'âe
(Schaut's euch besser auf der Webseite an.)
Ich glaube, hiermit habe ich die Quelle für die Ausspracheangaben im Nausicaa.
net FAQ gefunden. Gleichzeitig habe ich jede Lust verloren, mich noch weiter mit
der amerikanischen Aussprache dieses klassischen Namens zu beschäftigen. *Obwohl*
einigermaßen korrekte Ausspracheangaben *durchaus* in englischsprachigen Werken
zu finden sind (siehe Oxford Companion to Classical Literature oder die Classical
Mythology Online Site), scheint aber außerhalb der *Fach*bücher eine chaotische
Unklarheit über diese Aussprache zu bestehen.
Ich führe das auf eine anscheinend bestehende Unfähigkeit der Englisch-
Muttersprachler zurück, am Wortende zwei *gleiche* Vokal zu sprechen, *ohne*
einen davon zu betonen und dabei in der Aussprache zu /i/ oder /e/,/ä/ zu
verändern.
Na ja, ich habe mich jedenfalls köstlich gegruselt ...
http://eldred.ne.mediaone.net/cml/uw.html
Diese Seite führt die Personennamen aus dem Buch "The Adventures of Ulysses"
Charles Lamb an. [Charles Lamb ist der berühmte Verfertiger von 'gekürzten'
Fassungen, dem wir auch die viel bekannteren Shapespeare-Nacherzählungen
verdanken. In kurz ist er ein englischer Gustav Schwab.]
.
Diejenige Person, die dieses Register in HTML umgesetzt hat, hat folgende
Erklärungen vorangestellt:
-
"Pronunciation is according to Cooke. The accented syllable is marked with an
apostrophe ('). We have changed the long vowel sign from a macron to an umlaut
(two dots) since HTML lacks a macron (flat line) accent, and for the same reason
we have changed the short vowel sign (downcurved line) to an acute accent. "
Aha, also Amerikaner nennen jede "two dots" über Vokalen "umlaut", selbst wenn
sie nicht über A, O, oder U stehen. Und die werden hier als Längenzeichen
verwendet (obwohl der Zirkumflex dafür besser geeignet gewesen wäre: â, ê, î, ô,
û).
"Nausikaa" wird in diesem Register, daß schließlich schon von 1892 stammt,
übrigens als
" Nausicaa ", Aussprache / Nausíc'áá / angegeben.
.
Na bitte, es geht doch!
"Christian Joachim Hartmann" <luk...@Null.net> schrieb...
>> Ein Hinweis in die Richtung - Wenn ich mir ein passendes jap. Artbook
>> greife:
>> "The Art of Nausicaä" und darunter nochmal in Kana "Kaze no tani no
>> naushika" (ISBN 4-19-814560-1, (C) 1984, Auflage scheint vom 10.9.'97
>> zu sein, wenn ich das richtig deute)
> Ja, danke, daß ist genau, was ich meinte. Dieses Artbook, ist das die
> erste Auflage von 1997, und ist 1984 das Copyright für den Film?
Kann leider nicht lesen, was da steht.
auf der letzten Seite des Schutzumschlages stehen 2 fast identische
Zeilen:
die Datumsangabe komplett mit Kanji für Jahr/Tag/Monat und dahinter eine
Kanjikolonne mit einer Zahl eingestreut:
1984 ~ 6 ~ 20 ~ ~ 1 ~~~
1997 ~ 9 ~ 10 ~ ~ 14 ~~~
(Kanjis durch Tilde ersetzt)
Könnte es sein, daß die erste Zeile das Erscheinungsdatum der ersten
Auflage und die zweite Zeile das Erscheinungsdatum der 14ten Auflage
(also der, die ich besitze) angibt?
> Was wir nämlich brauchen ist ein japanisches Buch/Produkt zu
> "Nausicaa", das VOR dem Erscheinen des Anime in den USA und VOR
> Erscheinen des Mangas bei Viz schon irgendwo -- und sei es auch noch
> so klein -- die Schreibweise "Nausicaä" in lateinischen Buchstaben
> hat.
Warum?
Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Buch, daß für den Inlandsmarkt
gedacht ist, sich bei der Namensgestaltung nach einem (und sei es eben
VIZ) ausländischen Verlag richtet. Zumindest nicht, solange das Buch
selber fast komplett in japanisch gehalten ist. Bei Blades und
IntronDepot 1 macht es Sinn - aber die sind ja eh eine Koproduktion
Japan/Amerika. Oder ist der Exportmarkt für Artbooks wesentlich größer,
als z.B. bei DVDs?
tschüß
thomas
>> Was wir nämlich brauchen ist ein japanisches Buch/Produkt zu
>> "Nausicaa", das VOR dem Erscheinen des Anime in den USA und VOR
>> Erscheinen des Mangas bei Viz schon irgendwo -- und sei es auch noch
>> so klein -- die Schreibweise "Nausicaä" in lateinischen Buchstaben
>> hat.
>
>Warum?
>
>Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Buch, daß für den Inlandsmarkt
>gedacht ist, sich bei der Namensgestaltung nach einem (und sei es eben
>VIZ) ausländischen Verlag richtet.
>
Ich habe mich wohl unklar ausgedrückt: Ich gehe davon aus, daß *VIZ* sich bei der
Mangaveröffentlichung bei der Schreibweise von "Nausicaä" nach den *Japanern*
gerichtet haben! Das gleiche könnte auch gelten für die US-Anime-Veröffentlichung
von "Nausicaä".
.
Deswegen suche ich irgendein japanisches Produkt, daß VOR jedwegen amerikanischen
Veröffentlichungen schon den Namen "Nausicaä" in *der* Schreibweise in
lateinischen Buchstaben hat.
Nun, meinst Du, daß sich Dein Artbook dafür qualifiziert?
> ba...@bastisoft.de (Sebastian Koppehel) wrote:
[Microsoft Encarta]
>>Sie erweist sich anderen CR-ROM-Enzyklopädien, auch renommierter
>>deutscher Fachverlage (vulgo Brockhaus) als ebenbürtig,
>
> Das ist auch keine Kunst.
Macht sie aber zu (einer) der besten CD-ROM-Enzyklopädie/n, die es in
deutscher Sprache zu haben gibt.
> Ich hatte selbst mal den Fehler gemacht,
> eine Brockhaus-CD zu kaufen, und war wenig begeistert.
Wann war das? Der Brockhaus hat mittlerweile wohl stark aufgeholt.
Siehe auch:
http://groups.google.com/groups?hl=en&safe=off&ic=1&selm=msu609.33.ln%40bastisoft.de
>>jedenfalls
>>wenn man den Tests in der c't Glauben schenken darf. Daß sie nicht
>>gegen ein großes Lexikon in 20 Bänden ankommt, ist klar.
>
> Warum eigentlich nicht? Wenn man nicht 95% der CDs mit irgendwelchen
> Multimediaquark vollmachen würde, wäre vielleicht sogar genug Platz
> für mehr als ein paar tausend Stichwörter und Aktikel mit mehr als
> drei Sätzen. Zur Not macht man eben zwei oder mehr CDs.
Daß es nicht an der Technik hapert, ist klar. Aber hinter der Encarta
steckt m. W. ein amerikanisches Lexikon mittelguten Rufes, das man nur
stark eingeschränkt für die deutsche Ausgabe übernehmen konnte. Ein
Lexikon wie den Brockhaus oder die Britannica stampft man eben nicht
mal so einfach aus dem Boden.
> Ansonsten (auch an Jan): Lest euch mal den Encarta-Artikel über Manga
> durch. Der ist zwar gegenüber der ursprünglich veröffentlichten
> Fassung schon stark entschärft, war aber AFAIR zuletzt immer noch weit
> von dem entfernt, was man als sachlich korrekte Lexikon-Information
> betrachten würde.
Kenne ich, und die Version, die in meiner Encarta 98 ist, ist
garantiert nicht irgendwie entschärft. Aber der gedruckte Brockhaus,
den ich normalerweise benutze, ist etwas älter und kennt "Manga"
überhaupt nicht, das ist auch nicht besser.
- Sebastian
> Lerxst, NT#1, mit entwurmtem Kater
*Das* verstehe auch ich.
so long,
Mitch, mit entzeckter Katze
(Vollgesogene Zecken sehen aus wie diese runden Salmiakbonbons)
--
. .-_ Christian.Garbs..................................http://www.cgarbs.de
`.' .7
NE `. : HARDFAIL("Not enough magic.");
RV `: 2.4.0-test2 /usr/src/linux/drivers/block/nbd.c
> (Vollgesogene Zecken sehen aus wie diese runden Salmiakbonbons)
Schmecken die auch so? *duck*
Ciao
Mike
Weiß ich nicht.
Hab' noch keine Salmiakbonbons gegessen.
so long,
Mi "äääh, wie jetzt" tch
--
. .-_ Christian.Garbs..................................http://www.cgarbs.de
`.' .7
NE `. : It followed me home. Can I keep it?
RV `: -- 64% of all juvenile sapients everywhere