Besteht die Chance, dass sie besser sind als die Serie? In der Serie haben
mich vor allem die Kaempfe gestoert. Sowas von langweilig. Wachen brauchte
man nicht aufstellen... aber egal. Die Grundidee war ja nett. Mann stolpert
in eine fremde Welt und muss sie erkunden. Aber musste er sie gleich auch
noch erobern :/ Oder wird es nur mehr vom Selben und am Ende bleiben wieder
alle Raetsel offen?
Thorben
OMG. Ich bin begeistert...
> Standen doch rum. So wurde doch die eine Tochter fast geschnappt, die
> in Auftrag ihrer Herrin den Haruko zum Rendezvous holen sollte.
Soweit so gut. Aber sie wurden alle in der ersten Angriffswelle erledigt.
Immer. Das lasse ich einmal durchgehen. Aber immer und immer wieder? Das tut
nun nicht wirklich Not.
>> Aber musste er sie gleich auch
>>noch erobern :/
>
> Auch tas ist typisch für das Genre.
Da wage ich mal zu widersprechen. Eine wichtige Rolle spielen ja, aber
gleich die Weltherrschaft an sich reißen, nein.
> Es ist ein bischen knapp erklärt die Hintergrundgeschichte. Aber
> vielleicht wollten sie das auch nicht weiter breittreten, sondern sich
> auf die Problembewältigungen im Materiellen beschränken. Das ist
> durchaus angenehm, weil sie bei den komplexen Welterklärungen oft ins
> Schmalztöpfchen treten die Animemacher.
Dann sollen sie die Andeutungen sein lassen. Ich habe nichts gegen offene
Fragen am Schluss, aber wenn alles nur angedeutet, aber nichts erklärt wird,
dann ist mir das, gelinde geschrieben, zu doof.
Nach den ersten Folgen war ich von der Serie begeistert. Danach wurde ich
enttäuscht, bitter entäuscht Das bitte ich bei meinem ganzen Rumgehacke
bitte zu berücksichtigen ;-)
Thorben
Thorben Kundinger <use...@thku.de> schrieb
>Die Grundidee war ja nett. Mann stolpert
>in eine fremde Welt und muss sie erkunden. Aber musste er sie gleich auch
>noch erobern :/
Ich glaube der Titel bedeutet sowas wie Heldenlied. Ueber
Korbflechter, die jeden Tag einen Weidenkorb flechten und dabei von
einem Dorf zum anderen ziehen werden eher weniger Heldenlieder
gesungen.
8))
> Oder wird es nur mehr vom Selben und am Ende bleiben wieder
>alle Raetsel offen?
Das wird sich zeigen. Es duerfte ja noch kaum jemand die OVAs gesehen
haben.
> Nachdem ich den 1.Teil gesehen habe, frage ich mich, aus was f�r einer
> Sorte Eisen der Ring um den Hals der Karola ist, das der bei all dem
> warme Wasser, mit dem der in Ber�hrung kommt, nicht rostet.
Hmm. Die Verarbeitung von Messing und Bronze war zumindest in "unserem"
Mittelalter schon recht weit fortgeschritten. Beide Legierungen rosten
nicht, und sobald erstmal etwas Patina drauf ist, sieht den Unterschied
von weitem niemand mehr.
Aber auch Eisen bzw. einfacher Stahl rostet nicht, wenn man den
Gegenstand nach Kontakt mit Wasser stets gut pflegt (�l+polieren).
Da sie das gute St�ck nun schon mal um den Hals hat, wird sie sicher
daf�r sorgen, da� es nicht allzu unangenehm wird (Rost kratzt!). Und da
sie mit einem Schwert umgehen kann, weiss sie zwangsl�ufig auch, wie man
das richtig macht...
Hergen
Hakuoro wollte doch immer Frieden.
Die andere Gotthᅵlfte wollte alles unterjochen um Hakuoro
in den indirekten Kapf zu zwingen.
>> Es ist ein bischen knapp erklᅵrt die Hintergrundgeschichte.
Oh ja, damit hᅵtten sie echt etwas eher anfangen kᅵnnen.
Nicht alles in die letzten Folgen quetschen.
> Dann sollen sie die Andeutungen sein lassen. Ich habe nichts gegen offene
> Fragen am Schluss, aber wenn alles nur angedeutet, aber nichts erklᅵrt
> wird,
> dann ist mir das, gelinde geschrieben, zu doof.
Da hᅵtte ich mir auch mehr gewᅵnscht.
- Was war den mit (? dem blindem Mᅵdchen) ? Nix weiter? Tod und fertig?
- Der Mann aus dem Eis???
> Nach den ersten Folgen war ich von der Serie begeistert. Danach wurde ich
> enttᅵuscht, bitter entᅵuscht Das bitte ich bei meinem ganzen Rumgehacke
> bitte zu berᅵcksichtigen ;-)
Als die "Evas" kamen ging es bergab mit der Geschichte. Diese Mechas
passten ja mal so garnicht.
Trotzdem fand ich es ganz ok.
Ob am Ende Ellulu wegen Hakuoro so glᅵcklich aussah? Ich will das
einfach mal glauben.
Grᅵᅵe
Karsten
--
Was heute in der "Bild"-Zeitung steht, steht morgen ᅵberall. Vielleicht
sollte man sich also mal genauer anschauen, was sie schreibt.
Die kleinen Merkwᅵrdigkeiten und das groᅵe Schlimme.
www.bildblog.de
Hi,
es gab auch bestimmte "ber�hmte" Eisenarten, z.B. das sogenannte
"Sussex-Eisen", recht gut schmiedbar, da weich, das erstaunlich lange hielt,
merkt man z.b an "Schatzkisten", T�r- und M�belbeschl�ge und Eisenb�nder
waren die bevorzugte Handelsform damit......oder "Sternen-Metall",
Meteoreisen, ebenfalls oft ziemlich rostarm ob seines hohen Nickelgehalts.
--
mfg,
gUnther
Hi,
aber wer einen Eisenring tr�gt, wei�, da� es nicht der Rost ist. Der ist
einfach zu schwer f�r seine Breite und verursacht Druckstellen. Sieht ja
vielleicht nett aus im Anime, im wahren Leben ist das nix...den w�rde jeder
halbwegs verst�ndige "Tr�ger" mit Lappen umwickeln und sich einen Kehricht
um Rost scheren. So glatt, da� es garnicht scheuert, wird Schmiedeeisen
sowieso nie.
--
mfg,
gUnther
> vielleicht nett aus im Anime, im wahren Leben ist das nix...den w�rde jeder
> halbwegs verst�ndige "Tr�ger" mit Lappen umwickeln und sich einen Kehricht
> um Rost scheren. So glatt, da� es garnicht scheuert, wird Schmiedeeisen
> sowieso nie.
Wobei das Ding, so wie es abgebildet ist, sowieso real gar nicht
existieren kann, jedenfalls nicht aus Metall. Ein geschmiedetes
Werkst�ck dieser Gr�sse m�sste zwei grobe, deutlich sichtbare
Verschl�sse aufweisen, oder wie sonst will man es um den Hals bekommen
haben?
Ahhhh, die armen Catgirls ;)
Hergen
Hi,
ach nee, das geht schon. Einen guten, sehr feinen Verschlu� erzeugen und per
Hartl�tung oder Klebung verbinden...Epoxy etwa. Oder Laserschwei�ung. Man
kann heutzutage nahtlose R�hren aus Platten herstellen...da ist soein Ring
eher leicht. Einziges Problem ist der "verderbliche" Inhalt beim Bearbeiten.
> Ahhhh, die armen Catgirls ;)
Nee, eine echte Sklavon sieht ihren Halsreifen als Statussymbol an. Hast Du
nie John Norman gelesen?
--
mfg,
gUnther
> ach nee, das geht schon. Einen guten, sehr feinen Verschlu� erzeugen und per
> Hartl�tung oder Klebung verbinden...Epoxy etwa. Oder Laserschwei�ung. Man
> kann heutzutage nahtlose R�hren aus Platten herstellen...
Feinmechanik, Laser und Hightech-Klebstoffe in einer ganz offensichtlich
mittelalterlichen Welt???
Noch dazu bei einer Fessel f�r Sklaven/Gefangene, also einem billigen
Massenartikel, bei dem man selbst heute, wo man die Technik hat, keinen
unn�tigen Cent ausgeben w�rde (und deshalb in der Realit�t �berwiegend
mit speziellen "Kabelbindern" arbeitet)?
Hergen
Hergen Lehmann <hlehmann.ex...@snafu.de> schrieb
>> ach nee, das geht schon. Einen guten, sehr feinen Verschlu� erzeugen und per
>> Hartl�tung oder Klebung verbinden...Epoxy etwa. Oder Laserschwei�ung. Man
>> kann heutzutage nahtlose R�hren aus Platten herstellen...
>Feinmechanik, Laser und Hightech-Klebstoffe in einer ganz offensichtlich
>mittelalterlichen Welt???
Also wenn ich die zugrunde liegende Serie richtig gedeutet habe, ist
diese Welt nicht Mittelalterlich.
Wer immer ihr den Reifen urspruenglich verpasst hat ist unbekannt.
Aber es besteht die Moeglichkeit, dass es die Wissenschaftler waren,
die auch Aruru ihren Haarreif gaben und Hakuoru anscheinend
aufgeweckt/erforscht haben.
Hi,
Du darfst es Zauberei, Magie, Hexenlicht und Wunderkleber nennen. Wieso
sollte es sowas nicht geben? Die Klebstoffe, mit denen die R�mer ihren
Legion�ren die Lederpanzer vergoldeten, sind immer noch haltbar, Pattex w�re
schon vor tausend Jahren verduftet.
Und man kann soeinen Ring auf verschiedene Art verschlie�en, etwa mittels
"Kaltschwei�ung", ich t�te den als konisch lang auslaufendes Band mit einem
"Loch" am Ende fertigen, innen und an der Kegelspitze mit einem
kaltschwei�enden Material beschichten und dann "mit Schmackes"
ineinanderstecken. Daf�r br�uchte man einen genau passenden Ambo�, und
sicher einige Modellversuche, bis es genau pa�t, soda� die Naht nahezu
unsichtbar bleibt. Ein denkbares Metall daf�r w�re etwa Gold...man braucht
ja nicht viel, nur gerade genug f�r eine Klebeschicht.
Da der Reif bis zum Verschlu�zustand noch elastisch w�re, k�nnte man sogar
einen Viertelgewindegang als Schlu�trick einbauen. Und den "vorspannen",
soda� der verriegelte Ring sich selber zuh�lt.
>
> Noch dazu bei einer Fessel f�r Sklaven/Gefangene, also einem billigen
> Massenartikel, bei dem man selbst heute, wo man die Technik hat, keinen
> unn�tigen Cent ausgeben w�rde (und deshalb in der Realit�t �berwiegend
> mit speziellen "Kabelbindern" arbeitet)?
Liefen denn da Millionen davon rum? Mu� ich �bersehen haben. Und wieso w�rde
ein "Besitzer" nicht Geld ausgeben f�r sein Pferdchen? Goldbeschl�ge am
Zaumzeug sind kein so unsinniges Accessoire. Und bei gen�gend sinnvoller
Bauweise "lebt" soein Ring viele Sklavenleben lang. Du verwechselst das
virtuelle Mittelalter des Animes mit Deiner modernen Wegschmei�gewohnheit.
Billig soll sein, weil mans ja nur einmal benutzt. Damals schmiedete man
Schwerter, die man etlichemal schleifen konnte, dann kamen die zum Schmied
f�r ein "Nachschmieden", das ging so etwa 5mal gut, danach wurde das
Schwert, sofern nicht zerbrochen, umgeschmiedet entweder zu einem Dolch oder
man machte aus mehreren ein neues gro�es.
--
mfg,
gUnther