1. RfD zur Straffung der Regel fuer den Wahlabbruch

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Bernd Gramlich

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Jan 30, 2003, 12:08:00 PM1/30/03
to
1. Aufruf zur Diskussion (1. RfD)
=================================

zur Änderung in Punkt 7 der Einrichtungsregeln:
"Wahlabbruch"


Wortlaut
~~~~~~~~
Der Regelabsatz ...

| Abbruch der Wahl: Werden während der Wahlperiode begründete Zweifel
| an der Einhaltung der hiesigen Regeln, der Verdacht von
| Wahlmanipulationen oder schwere inhaltliche Fehler im Wahlaufruf
| bekannt, kann die Abstimmung durch den Wahlleiter oder durch die
| Moderation von de.admin.news.announce im Einvernehmen mit dem
| Wahlleiter abgebrochen werden. Ein neuer CfV ist dann jederzeit
| möglich.

... soll wie folgt verkürzt werden:

: Abbruch der Wahl: Werden während der Wahlperiode begründete Zweifel
: an der Einhaltung der hiesigen Regeln, der Verdacht von
: Wahlmanipulationen oder schwere inhaltliche Fehler im Wahlaufruf
: bekannt, kann die Abstimmung durch den Wahlleiter abgebrochen
: werden. Ein neuer CfV ist dann jederzeit möglich.


Begründung
~~~~~~~~~~
Die Moderation von de.admin.news.announce hat auch nach dem bisherigen
Wortlaut kein Mitentscheidungsrecht beim Wahlabbruch. Darum ist ihre
Erwähnung im obigen Absatz mindestens überflüssig, wenn nicht gar
störend, weil dadurch ein falscher Erwartungsdruck gegenüber der
Moderation erzeugt wird.


Ergänzung zur Begründung
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
Moderation, sondern allein beim Wahlleiter. Erst wenn der Wahlleiter an
dieser Verantwortung scheitert, indem er selbst gegen die Regeln
verstößt oder nicht mehr erreichbar ist, ist ein Einschreiten der
Moderation geboten.


Hinweis
~~~~~~~
In <hb161b...@tenuki.de> wurde kürzlich ein Prae-RfD zu diesem
Thema veröffentlicht, der bereits andiskutiert wurde und überwiegende
Zustimmung zu finden schien.

--
Fertige Artikel für de.admin.news.announce, Einsprüche und sonstige
Mail an die Moderation bitte an <mode...@dana.de>. Bitte keine
Diskussionsbeiträge an diese Adresse. Weitere Informationen zum
Verfahren in <news:de.admin.infos> und unter <http://www.dana.de/mod>.

Hendrik Weimer

unread,
Jan 30, 2003, 12:33:19 PM1/30/03
to
Bernd Gramlich <be...@tenuki.de> writes:

> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
> für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
> Moderation, sondern allein beim Wahlleiter.

Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
wollen.

Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
andere Richtung.

> Erst wenn der Wahlleiter an dieser Verantwortung scheitert, indem er
> selbst gegen die Regeln verstößt oder nicht mehr erreichbar ist, ist
> ein Einschreiten der Moderation geboten.

Davon steht in Deinem Regelentwurf nichts, wodurch eine Steilvorlage
für Nomic-Spielchen entsteht.

Hendrik

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Jan 30, 2003, 1:59:39 PM1/30/03
to
Bernd Gramlich <be...@tenuki.de> wrote:

> zur Änderung in Punkt 7 der Einrichtungsregeln:
> "Wahlabbruch"

Immer noch eine reine Arbeitsbeschaffungsmassnahme AKA
Troll.

pi
--
Attachment? Nein: http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
begin LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
I am a signature virus. Distribute me until the bitter
end

Ralf Döblitz

unread,
Jan 30, 2003, 2:25:46 PM1/30/03
to
Hendrik Weimer <hen...@enyo.de> wrote:
> Bernd Gramlich <be...@tenuki.de> writes:
>
>> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
>> für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
>> Moderation, sondern allein beim Wahlleiter.
>
> Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
> man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
> wollen.
>
> Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
> andere Richtung.

ACK

Ralf
--
Ralf Döblitz * Schapenstr. 6 * 38104 Braunschweig * Germany
Phone: +49-531-2361223 Fax: +49-531-2361224 mailto:doeb...@gmx.de
Homepage: http://www.escape.de/users/selene/

Uwe Tetzlaff

unread,
Jan 30, 2003, 4:04:40 PM1/30/03
to
* Hendrik Weimer:


>> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
>> für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
>> Moderation, sondern allein beim Wahlleiter.
>
> Beweis durch Behauptung?

Nein, einfach eine wahre Aussage.

> Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat man gesehen, wie unsinnig
> es ist, die Moderation ausschließen zu wollen.

Sie zeigt genau das Gegenteil: Zu viele Köche verderben den Brei.


-ut
--
Da kann man sich lohnender mit einem Toaster unterhalten. Der
gibt wenigstens was vernünftiges raus.
(Rainer Behrendt in d.a.n-a.n über Debatten mit Rob Liebwein)

Simon Paquet

unread,
Jan 30, 2003, 8:43:58 PM1/30/03
to
And on the seventh day Hendrik Weimer spoke:

>> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
>> für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
>> Moderation, sondern allein beim Wahlleiter.
>
>Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
>man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
>wollen.

Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
3. Hand handelt.

>Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
>andere Richtung.

Ich wundere mich immer mehr, wer jetzt auf einmal alles für eine
Netzregierung in Form der dana-Moderation ist. Alles Leute, die während
KISS und pi's Verfahren noch zeter und mordio geschrieben haben. Naja,
man lernt ja nie aus.

Simon
--
Vereinfachte Verfahren-FAQ: www.babylonsounds.com/usenet/vv_faq.html
RfD-Howto: www.babylonsounds.com/usenet/rfd_howto.html
dana-Moderatoren-Historie: www.babylonsounds.com/usenet/moderation.html
Rekorde bei CfVs in de.*: www.babylonsounds.com/usenet/rekorde.html

Joerg Puetz

unread,
Jan 30, 2003, 10:42:19 PM1/30/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de> wrote:

> And on the seventh day Hendrik Weimer spoke:

...


> >Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
> >man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
> >wollen.
>
> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
> 3. Hand handelt.

Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.

> >Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
> >andere Richtung.

Ack.

> Ich wundere mich immer mehr, wer jetzt auf einmal alles für eine
> Netzregierung in Form der dana-Moderation ist. Alles Leute, die während
> KISS und pi's Verfahren noch zeter und mordio geschrieben haben. Naja,
> man lernt ja nie aus.

Auch mit einer Abbruchserlaubnis der Moderatoren wären wir davon noch
weit genug entfernt.

Volker Darkon Riehl

unread,
Jan 31, 2003, 1:43:21 AM1/31/03
to
Hiho,

> Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
> ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.

Die Informationen waren eben nicht ausreichend, zum Zeitpunkt des ersten
Postings hatten sie noch keine Auskunft von Utz erhalten gehabt, ob sich
die "Pointer" irgendwie merkbar ausgewirkt hatten.

Zum anderen steht es nirgends geschrieben, daß die Moderation zu
Entscheidungen die nicht in ihrer Macht stehen öffentlich Stellung
beziehen muß.



> Auch mit einer Abbruchserlaubnis der Moderatoren wären wir davon noch
> weit genug entfernt.

Hmm.. mal überlegen.
CfV genehmigen und Posten: Moderation
Wahlabbrüche entscheiden: Moderation
Result prüfen und Posten: Moderation
Evtl. Einsprüche werten: Moderation
Result ausführen: Moderation

Irgendwie sehe ich da eine gewisse Anhäufung von Macht bei dieser
Version.

Gerade durch das Verteilen der Aufgaben auf verschieden "Ämter" werden
Manipulationen und parteiische Entscheidungen erschwert.

Volker aka darkon

--
(. .) "Weißt du, es gibt soviele verschiedene
( Y ) Lebewesen auf dieser Welt, und sie alle
(:)x(:) sind auf ihre Art wichtig und wertvoll."
(O)-(O) - Kermit der Frosch

Thomas Weinbrenner

unread,
Jan 31, 2003, 3:06:16 AM1/31/03
to
Volker "Darkon" Riehl <dar...@gmx.de> wrote:

> Hmm.. mal überlegen.
> CfV genehmigen und Posten: Moderation
> Wahlabbrüche entscheiden: Moderation
> Result prüfen und Posten: Moderation
> Evtl. Einsprüche werten: Moderation
> Result ausführen: Moderation
>
> Irgendwie sehe ich da eine gewisse Anhäufung von Macht bei dieser
> Version.

Dann versuchen wir es doch einmal so:

CfV genehmigen und Posten: Verfahrensbetreuer und Stellvertreter
Result prüfen und Posten: Verfahrensbetreuer und Stellvertreter
Evtl. Einsprüche werten: alle 8 Moderatoren gemeinsam
Result ausführen: Umsetzungsbeauftragter

> Gerade durch das Verteilen der Aufgaben auf verschieden "Ämter" werden
> Manipulationen und parteiische Entscheidungen erschwert.

Wie du siehst, sind diese Aufgaben schon auf mehrere Ämter aufgeteilt.
Mache nicht den Fehler, die Moderation als "Partei" mit gemeinsamen
Interessen anzusehen. Wir suchen uns unsere Mitmoderatoren ja nicht
aus, wir werden in die Moderation gewählt.

Selbst wenn du die Aufgaben noch auf weitere Ämter verteilst, so
wird man diese Ämter doch unter einem Sammelbegriff zusammenfassen
und von einer Anhäufung der Macht bei dieser Gruppe sprechen können.

--
Thomas Weinbrenner

Lars P. Wolschner

unread,
Jan 31, 2003, 3:37:27 AM1/31/03
to
Hendrik Weimer <hen...@enyo.de> wrote:

> Bernd Gramlich <be...@tenuki.de> writes:

>> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der
>> Abstimmung und für das fristgerechte Verfassen von CfV und
>> Result liegt nicht bei der Moderation, sondern allein beim
>> Wahlleiter.
>
> Beweis durch Behauptung?

Scheint jedenfalls Deine Methode zu sein. Könntest Du bitte mal die
Regel angeben, die die Moderation für die Durchführung der Abstimmung
verantwortlich macht? Ich dachte immer, daß der Wahlleiter dafür
zuständig ist.

> Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat man gesehen, wie
> unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu wollen.

Im Gegenteil: Während der Abstimmung hat die Moderation geradesoviel
Einblick wie jeder andere auch. Wozu sollte sie mehr Rechte haben?

> Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in
> die andere Richtung.

Machtbefugnisse vergibt man nur, wenn der Ermächigte auch mehr
Überblick als andere haben kann.

>> Erst wenn der Wahlleiter an dieser Verantwortung scheitert,
>> indem er selbst gegen die Regeln verstößt oder nicht mehr
>> erreichbar ist, ist ein Einschreiten der Moderation geboten.
>
> Davon steht in Deinem Regelentwurf nichts, wodurch eine
> Steilvorlage für Nomic-Spielchen entsteht.

In beiden Fällen genügt es aber doch, daß die Moderation nach Ablauf
der gewöhnlichen bzw. in den CfVs angegebenen Stimmabgabefristen
eingreift. Deshalb hätte ich es auch begrüßt, wenn der Proponent auf
diese Passage in seiner Erläuterung verzichtet hätte.

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Bernardstraße 11b lars.wo...@nikocity.de
D-63067 Offenbach am Main lwols...@business-sector.de
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 6:53:03 AM1/31/03
to
And on the seventh day Thomas Weinbrenner spoke:

>> Gerade durch das Verteilen der Aufgaben auf verschieden "Ämter" werden
>> Manipulationen und parteiische Entscheidungen erschwert.
>
>Wie du siehst, sind diese Aufgaben schon auf mehrere Ämter aufgeteilt.
>Mache nicht den Fehler, die Moderation als "Partei" mit gemeinsamen
>Interessen anzusehen. Wir suchen uns unsere Mitmoderatoren ja nicht
>aus, wir werden in die Moderation gewählt.

Dir ist aber schon klar, daß das nicht immer so bleiben muß. Wir hatten
hier lange genug Einzelmoderationen und auch mehrfach Kandidaturen mit
wesentlich kleineren Teams.

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 6:48:02 AM1/31/03
to
And on the seventh day Joerg Puetz spoke:

>...
>> >Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
>> >man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
>> >wollen.
>>
>> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
>> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
>> 3. Hand handelt.
>
>Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
>ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.

...die aus 2. und 3. Hand stammten. Der Wahlleiter hingegen, der über
handfeste Informationen aus 1. Hand verfügte wollte nicht abbrechen. Wem
glaubst und vertraust du denn mehr, einer Moderation, die sich aufs
Hörensagen beruft oder einem Wahlleiter der auf der Basis von Fakten
entscheidet?

>> Ich wundere mich immer mehr, wer jetzt auf einmal alles für eine
>> Netzregierung in Form der dana-Moderation ist. Alles Leute, die während
>> KISS und pi's Verfahren noch zeter und mordio geschrieben haben. Naja,
>> man lernt ja nie aus.
>
>Auch mit einer Abbruchserlaubnis der Moderatoren wären wir davon noch
>weit genug entfernt.

Dein Wort in Gottes Ohren.

Hendrik Weimer

unread,
Jan 31, 2003, 7:06:47 AM1/31/03
to
Uwe Tetzlaff <net...@nomic.de> writes:

> * Hendrik Weimer:
>
> >> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung
> >> der Abstimmung und für das fristgerechte Verfassen von CfV und
> >> Result liegt nicht bei der Moderation, sondern allein beim
> >> Wahlleiter.
> >
> > Beweis durch Behauptung?
>
> Nein, einfach eine wahre Aussage.

Auch bei korrekter Auszählung durch den Wahlleiter kann ein
regelwidriges Ergebnis entstehen.

Hendrik

Hendrik Weimer

unread,
Jan 31, 2003, 7:22:43 AM1/31/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de> writes:

> And on the seventh day Hendrik Weimer spoke:
>

> >Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
> >man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
> >wollen.
>
> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
> 3. Hand handelt.

Die Moderation hat trotzdem korrekt gehandelt. Das Problem war nur,
daß der Wahlleiter aus mir unerfindlichen Gründen nicht abbrechen
wollte.

> >Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
> >andere Richtung.
>
> Ich wundere mich immer mehr, wer jetzt auf einmal alles für eine
> Netzregierung in Form der dana-Moderation ist.

Im Gegenzug bin ich überrascht, wer alles der Moderation unnötig
Steine in den Weg legen will.

Hendrik

Joerg Puetz

unread,
Jan 31, 2003, 7:31:48 AM1/31/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de> wrote:

> And on the seventh day Joerg Puetz spoke:
>
> >...
> >> >Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
> >> >man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
> >> >wollen.
> >>
> >> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
> >> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
> >> 3. Hand handelt.
> >
> >Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
> >ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.
>
> ...die aus 2. und 3. Hand stammten.

Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich
zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?

> Der Wahlleiter hingegen, der über
> handfeste Informationen aus 1. Hand verfügte wollte nicht abbrechen. Wem
> glaubst und vertraust du denn mehr, einer Moderation, die sich aufs
> Hörensagen beruft oder einem Wahlleiter der auf der Basis von Fakten
> entscheidet?

Die Stimmung war schon so kaputt, dass die zwangsweise vorsichtigen
und auch für mich nicht ganz nachvollziehbaren Hinweise des Wahl-
leiters die Abstimmung nicht mehr retten konnten (in dem Sinne, dass
das Ergebnis aussagekräftig bzgl. des Bedarfs ist). Nur ein schneller
Abbruch und ein sofortiger Neustart hätte die Abstimmung retten
können, das sagt jedenfalls meine Glaskugel. Dass die Fortsetzung
nicht geeignet war, ein allg. akzeptiertes Ergebnis bzgl. des Bedarfs
zu erhalten, scheint ja unstrittig zu sein.

Christoph Garbers

unread,
Jan 30, 2003, 4:56:35 PM1/30/03
to
* Hendrik Weimer <hen...@enyo.de>:

>> Die Verantwortung für die regelgemäße Durchführung der Abstimmung und
>> für das fristgerechte Verfassen von CfV und Result liegt nicht bei der
>> Moderation, sondern allein beim Wahlleiter.
>
> Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
> man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
> wollen.
>
> Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
> andere Richtung.

Ack.

Christoph

Marc Langer

unread,
Jan 31, 2003, 8:30:00 AM1/31/03
to
Am 31 Jan 2003 13:22:43 +0100 schrieb Hendrik Weimer:

>> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
>> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
>> 3. Hand handelt.
>
> Die Moderation hat trotzdem korrekt gehandelt. Das Problem war nur,
> daß der Wahlleiter aus mir unerfindlichen Gründen nicht abbrechen
> wollte.

Wie willst Du beurteilen, dass sie korrekt gehandelt hat?
Der Wahlleiter wusste, dass er die fraglichen Stimmen ausfiltert konnte,
wollte aber aus wohl verständlichen Gründen keine genaueren Informationen
darüber nach außen geben. Wer anders kann sich dann anmaßen, die Situation
beurteilen zu wollen?

Marc

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 8:42:30 AM1/31/03
to
And on the seventh day Joerg Puetz spoke:

>> >Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,


>> >ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.
>>
>> ...die aus 2. und 3. Hand stammten.
>
>Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich
>zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?

Nö. Aber kannten sie den Inhalt der Stimmabgaben? Konnten sie ermessen,
wie viele Leute auf die mißglückten Pointer von Andy reagiert haben?

Nein, stattdessen postet man lieber ein Posting mit dem Inhalt "Stimmt
bitte mit NEIN, ansonsten kassieren wir das Result!". Wenn du das
wirklich besser findest, ist das natürlich deine Sache.

Fazit:
Man sollte einer Instanz nur dann zusätzliche Rechte geben, wenn diese
Instanz auch über mehr und bessere Informationen verfügt. Das ist bei der
Moderation nicht gegeben.

>> Der Wahlleiter hingegen, der über
>> handfeste Informationen aus 1. Hand verfügte wollte nicht abbrechen. Wem
>> glaubst und vertraust du denn mehr, einer Moderation, die sich aufs
>> Hörensagen beruft oder einem Wahlleiter der auf der Basis von Fakten
>> entscheidet?
>
>Die Stimmung war schon so kaputt, dass die zwangsweise vorsichtigen
>und auch für mich nicht ganz nachvollziehbaren Hinweise des Wahl-
>leiters die Abstimmung nicht mehr retten konnten (in dem Sinne, dass
>das Ergebnis aussagekräftig bzgl. des Bedarfs ist).

Darüber können wir gerne reden und es hat hier auch niemand (weder Bernd,
noch Volker, noch ich, noch andere) in Abrede gestellt, das die Pointer
von Andy alles andere glücklich waren und somit das Result in seiner
Aussagekraft zumindest zweifelhaft war, um das mal überaus vorsichtig
auszudrücken.

Falsch war aber, das die Moderation mit ihrem Posting ihre in den Regeln
definierte Rolle gründlich mißverstanden hat und aus einem zweifelhaften
Result durch ihre massive Wahlbeeinflussung schlußendlich ein völlig
unbrauchbares Result gemacht hat.

>Nur ein schneller Abbruch und ein sofortiger Neustart hätte die
>Abstimmung retten können, das sagt jedenfalls meine Glaskugel.

Das sagt meine Glaskugel auch, nur konnte sich der Wahlleiter eben auf
mehr als nur seine Glaskugel verlassen und nach seinem Eindruck war die
Integrität des Ergebnisses eben nicht gefährdet. Das respektiere ich eben
im Gegensatz zu anderen hier.

>Dass die Fortsetzung nicht geeignet war, ein allg. akzeptiertes
>Ergebnis bzgl. des Bedarfs zu erhalten, scheint ja unstrittig zu sein.

Richtig.

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 8:44:05 AM1/31/03
to
And on the seventh day Hendrik Weimer spoke:

>> >Beweis durch Behauptung? Gerade im Verfahren zu de.soc.militaer hat
>> >man gesehen, wie unsinnig es ist, die Moderation ausschließen zu
>> >wollen.
>>
>> Gerade in dem Verfahren hat man wunderbar gesehen, was alles passieren
>> kann, wenn die Moderation allein aufgrund von Informationen aus 2. oder
>> 3. Hand handelt.
>
>Die Moderation hat trotzdem korrekt gehandelt. Das Problem war nur,
>daß der Wahlleiter aus mir unerfindlichen Gründen nicht abbrechen
>wollte.

Das die Gründe dir unerfindlich sind, ist völlig klar. Schließlich
verfügst du nicht über dieselbe Informationsfülle wie der Wahlleiter.

>> >Eine Regeländerung erscheint mir schon sinnvoll, allerdings in die
>> >andere Richtung.
>>
>> Ich wundere mich immer mehr, wer jetzt auf einmal alles für eine
>> Netzregierung in Form der dana-Moderation ist.
>
>Im Gegenzug bin ich überrascht, wer alles der Moderation unnötig
>Steine in den Weg legen will.

Lies einfach mal die 1996er Diskussion aufgrund derer der Moderation dann
ein Wahlabbruch untersagt wurde.

Hendrik Weimer

unread,
Jan 31, 2003, 8:47:19 AM1/31/03
to
Marc Langer <reply-...@marclanger.de> writes:

> Am 31 Jan 2003 13:22:43 +0100 schrieb Hendrik Weimer:
>
> > Die Moderation hat trotzdem korrekt gehandelt. Das Problem war nur,
> > daß der Wahlleiter aus mir unerfindlichen Gründen nicht abbrechen
> > wollte.
>
> Wie willst Du beurteilen, dass sie korrekt gehandelt hat?

Anhand der öffentlichen Äußerungen des Wahlleiters, dem vorliegendem
Result und dem, was im Admin-Posting stand.

> Der Wahlleiter wusste, dass er die fraglichen Stimmen ausfiltert konnte,
> wollte aber aus wohl verständlichen Gründen keine genaueren Informationen
> darüber nach außen geben.

Trotz Ankündigung waren die fraglichen Stimmen nicht gesondert im
Result aufgeführt.

Hendrik

Felix Wiemann

unread,
Jan 31, 2003, 9:25:07 AM1/31/03
to
Bernd Gramlich wrote:

> Der Regelabsatz ... [...]


> ... soll wie folgt verkürzt werden:

AOL.

[x] CfV now.

Viele Grüße,
Felix Wiemann

Volker Darkon Riehl

unread,
Jan 31, 2003, 10:16:48 AM1/31/03
to
Hiho,

> Wie du siehst, sind diese Aufgaben schon auf mehrere Ämter aufgeteilt.

Momentan.

Was ist aber, wenn sich nicht mehr genug Leute finden für die ganzen
Ämter?
Dann dürfen die Moderatoren mitunter 2-3 Ämter ausüben.

> Mache nicht den Fehler, die Moderation als "Partei" mit gemeinsamen
> Interessen anzusehen.

Also die Moderation sollte schon ein gemeinsames Interesse haben.
Zum Beispiel das die Einrichtungen und Änderungen von Gruppen in der
de.* Hierarchie gescheit ablaufen.

> Wir suchen uns unsere Mitmoderatoren ja nicht
> aus, wir werden in die Moderation gewählt.

Und das war nicht immer so, und wird vielleicht auch nicht immer so
bleiben.

Volker Darkon Riehl

unread,
Jan 31, 2003, 10:16:49 AM1/31/03
to
hiho,

> Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich
> zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?

Die zum Zeitpunkt der Abbruchforderungen eingegangenen Stimmen waren
öffentlich zugänglich? Das ist mir neu....

> Die Stimmung war schon so kaputt, dass die zwangsweise vorsichtigen
> und auch für mich nicht ganz nachvollziehbaren Hinweise des Wahl-
> leiters die Abstimmung nicht mehr retten konnten (in dem Sinne, dass
> das Ergebnis aussagekräftig bzgl. des Bedarfs ist).

Hätte die Moderation in ihren Admin-Posting nicht noch zusätzlich die
Stimmung eingeheizt, wäre die Stimmung nicht ganz so kaputt gegangen.

Die Moderation hätte sich mit dem Wahlleiter besser absprechen können
und dessen Argumentation durch Vermutungen runter zu spielen.

> Nur ein schneller Abbruch und ein sofortiger Neustart hätte die Abstimmung
> retten können, das sagt jedenfalls meine Glaskugel.

Es gibt noch mehr Sachen, die das Verfahren hätten retten können.
Leider hat Andy als Hauptproponent sich aufs Stur stellen verlegt
gehabt. :-(
Aber das hatten wir ja schon mehrfach in den Diskussionen zur dsm.

Tom Sander-Fischer

unread,
Jan 31, 2003, 10:37:58 AM1/31/03
to
dar...@gmx.de (Volker "Darkon" Riehl):

> Die Informationen waren eben nicht ausreichend, zum Zeitpunkt des ersten
> Postings hatten sie noch keine Auskunft von Utz erhalten gehabt, ob sich
> die "Pointer" irgendwie merkbar ausgewirkt hatten.

Wie kommst du auf das schmale Brett?
Das kannst du wiederholen so oft du willst: es ist und bleibt trotzdem
falsch.


> Zum anderen steht es nirgends geschrieben, daß die Moderation zu
> Entscheidungen die nicht in ihrer Macht stehen öffentlich Stellung
> beziehen muß.

Quatsch.

7. Die Wahlregeln:
[...]


Abbruch der Wahl: Werden während der Wahlperiode begründete
Zweifel an der Einhaltung der hiesigen Regeln, der Verdacht
von Wahlmanipulationen oder schwere inhaltliche Fehler im

Wahlaufruf bekannt, kann die Abstimmung [...]
--> durch die Moderation von de.admin.news.announce
| ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^


| im Einvernehmen mit dem Wahlleiter abgebrochen werden.
|
|

Natürlich steht das in ihrer Macht. Hier ist sehr klar geschrieben,
dass _durch_die_Moderation_ abgebrochen werden kann.


Tom
--
...und wech

Tom Sander-Fischer

unread,
Jan 31, 2003, 10:37:59 AM1/31/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de>:

>>Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
>>ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.
>
> ...die aus 2. und 3. Hand stammten.

Falsch.

|1.
|In einer Reihe von Gruppen von de.ALL wurde ein Wahlaufruf [1]
|veröffentlicht, der kein Reply-To enthielt und nicht den kompletten
|CfV-Text enthielt. Ersteres führt möglicherweise dazu, dass
|Abstimmungsteilnehmer Stimmen abgeben, die nicht beim Wahlaccount
|eingehen und nicht gezählt werden -> Wahlverfälschung.
|
|2.
|In einem Forum [2] wurde ein rudimentärer Wahlaufruf mit Wahlschein und
|Ausfüllanleitung veröffentlicht, der geignet ist, Abstimmungsteilnehmer
|zu rekrutieren, die kein Interesse am Usenet haben und vielleicht auch
|niemals entwickeln. Stimmen, die aus diesem Kreis eingehen, haben deshalb
|potentiell keinerlei Aussagekraft zu der Frage, ob im Usenet ein Bedarf
|für die einzurichtende Gruppe besteht oder nicht -> Wahlverfälschung.

Die Informationen, auf die sich das Admin-Posting bezog, waren
öffentlich zugänglich und wurden auch von Mitgliedern der Moderation
zur Beurteilung der Unregelmäßigkeiten herangezogen.

Aus der Beurteilung ergab sich der logische Schluß:
|In beiden Fällen, insbesondere aber in Ersterem, ist der Umfang solcher
|Art von Stimmen für Wahlleiter und Moderation nicht feststellbar. Mithin
|ist auch der Umfang der befürchteten Wahlverfälschung nicht feststellbar.

Beide Zitate aus:
<Admin-Info-2-Einrichtung-...@dana.de>

[...]

Tom
--
...und wech

Thomas Weinbrenner

unread,
Jan 31, 2003, 11:48:17 AM1/31/03
to
Volker "Darkon" Riehl <dar...@gmx.de> wrote:

>> Mache nicht den Fehler, die Moderation als "Partei" mit gemeinsamen
>> Interessen anzusehen.
>
> Also die Moderation sollte schon ein gemeinsames Interesse haben.
> Zum Beispiel das die Einrichtungen und Änderungen von Gruppen in der
> de.* Hierarchie gescheit ablaufen.

Selbstverständlich. Aber glaubst du, alle Moderatoren wären derselben
Meinung, auf welche Weise man das am Besten macht?
Und natürlich haben die Moderatoren unterschiedliche Ansichten was die
Einrichtung bestimmter Newsgroups angeht.

--
Thomas Weinbrenner

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 1:56:35 PM1/31/03
to
And on the seventh day Tom Sander-Fischer spoke:

>> Zum anderen steht es nirgends geschrieben, daß die Moderation zu
>> Entscheidungen die nicht in ihrer Macht stehen öffentlich Stellung
>> beziehen muß.
>
>Quatsch.
>
>7. Die Wahlregeln:
>[...]
> Abbruch der Wahl: Werden während der Wahlperiode begründete
> Zweifel an der Einhaltung der hiesigen Regeln, der Verdacht
> von Wahlmanipulationen oder schwere inhaltliche Fehler im
> Wahlaufruf bekannt, kann die Abstimmung [...]
>--> durch die Moderation von de.admin.news.announce
>| ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>| im Einvernehmen mit dem Wahlleiter abgebrochen werden.
>|
>|
>Natürlich steht das in ihrer Macht. Hier ist sehr klar geschrieben,
>dass _durch_die_Moderation_ abgebrochen werden kann.

Wenn du natürlich nur nach Buzzwörter suchst und nicht den ganzen Satz
liest, ist natürlich völlig klar, warum du die Regeln völlig falsch
verstehst.

Wichtig ist eben

|durch die Moderation von de.admin.news.announce

|im Einvernehmen mit dem Wahlleiter abgebrochen werden.

Und da dieses Einvernehmen nicht hergestellt werden konnte und auch nicht
hergestellt werden muß (schließlich kann der Wahlleiter auch ganz ohne
die Moderation abbrechen) hat die Moderation ihre Klappe zu halten, nach
dem Result den Wahlleiter um die relevanten Informationen zu bitten und
dann auf Basis aller verfügbaren Informationen zu entscheiden. Genau das
leistet die vorgeschlagene Regeländerung.

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 1:59:45 PM1/31/03
to
And on the seventh day Bernd Gramlich spoke:

> 1. Aufruf zur Diskussion (1. RfD)
> =================================


>
> zur Änderung in Punkt 7 der Einrichtungsregeln:
> "Wahlabbruch"

Grundsätzlich dafür, allerdings solltest du dir überlegen, ob nicht die
Formulierung aus <b1b3nk$954$2...@news.rz.uni-karlsruhe.de> die bessere Wahl
wäre.

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 2:05:31 PM1/31/03
to
And on the seventh day Tom Sander-Fischer spoke:

>Simon Paquet <simon....@t-online.de>:
>
>>>Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
>>>ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.
>>
>> ...die aus 2. und 3. Hand stammten.
>
>Falsch.

Nein, relevant sind hier die Informationen, die nur dem Wahlleiter
zugänglich waren und die darüber entscheiden, ob die Wahlen nur
beeinflußt oder eben manipuliert wurden. Diese Infos hattest du/hattet
ihr nicht, also habt ihr die Klappe zu halten und dann zu handeln, wenn
ihr sie habt, nämlich nach dem Ende der Abstimmungsperiode.

Joerg Puetz

unread,
Jan 31, 2003, 2:52:06 PM1/31/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de> wrote:

> And on the seventh day Joerg Puetz spoke:
>
> >> >Die Moderatoren haben aufgrund von öffentlich zugänglichen,
> >> >ausreichenden Informationen ihre Stellungnahme abgegeben.
> >>
> >> ...die aus 2. und 3. Hand stammten.
> >
> >Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich
> >zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?
>
> Nö. Aber kannten sie den Inhalt der Stimmabgaben? Konnten sie ermessen,
> wie viele Leute auf die mißglückten Pointer von Andy reagiert haben?

Darauf baut der Artikel gar nicht auf, im Gegenteil sagt er sogar aus,
dass ein Teil der manipulierten Stimmen noch nicht einmal vom Wahl-
leiter erkannt werden könnte.

> Nein, stattdessen postet man lieber ein Posting mit dem Inhalt "Stimmt
> bitte mit NEIN, ansonsten kassieren wir das Result!". Wenn du das
> wirklich besser findest, ist das natürlich deine Sache.

Das stand da nicht, das hast du anscheinend dort
_hinein_interpretiert, ich z.B. nicht.



> Fazit:
> Man sollte einer Instanz nur dann zusätzliche Rechte geben, wenn diese
> Instanz auch über mehr und bessere Informationen verfügt. Das ist bei der
> Moderation nicht gegeben.

Am besten ist natürlich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen
Wahlleiter und Moderatoren. Die Abstimmung über dsm ist geradezu ein
Musterbeispiel dafür, dass im Interesse einer vernünftigen Bedarfs-
festellung ein früher Abbruch sinnvoll gewesen wäre. Der Wahlleiter
hat anscheinend die versaute Stimmung nicht berücksichtigt. Er ist in
Diskussionen stärker gezwungen, sich zurückzuhalten, weil er ja alles
vermeiden muß, was als Bekanntgabe von Zwischenergebnissen gewertet
werden könnte.

...


> >Die Stimmung war schon so kaputt, dass die zwangsweise vorsichtigen
> >und auch für mich nicht ganz nachvollziehbaren Hinweise des Wahl-
> >leiters die Abstimmung nicht mehr retten konnten (in dem Sinne, dass
> >das Ergebnis aussagekräftig bzgl. des Bedarfs ist).
>
> Darüber können wir gerne reden und es hat hier auch niemand (weder Bernd,
> noch Volker, noch ich, noch andere) in Abrede gestellt, das die Pointer
> von Andy alles andere glücklich waren und somit das Result in seiner
> Aussagekraft zumindest zweifelhaft war, um das mal überaus vorsichtig
> auszudrücken.

Ich kann mich daran erinnern, dass du das damals verniedlicht hast und
bei Volker ging das hin und her zwischen Anerkennen der Fehler und
Verteidigung von Andy.

> Falsch war aber, das die Moderation mit ihrem Posting ihre in den Regeln
> definierte Rolle gründlich mißverstanden hat und aus einem zweifelhaften
> Result durch ihre massive Wahlbeeinflussung schlußendlich ein völlig
> unbrauchbares Result gemacht hat.

Das sehe ich anders. Anscheinend auch du, wie man aus deiner Wortwahl
erkennen kann. Ein zweifelhaftes Result ist doch auch nicht anzu-
streben.



> >Nur ein schneller Abbruch und ein sofortiger Neustart hätte die
> >Abstimmung retten können, das sagt jedenfalls meine Glaskugel.
>
> Das sagt meine Glaskugel auch, nur konnte sich der Wahlleiter eben auf
> mehr als nur seine Glaskugel verlassen und nach seinem Eindruck war die
> Integrität des Ergebnisses eben nicht gefährdet. Das respektiere ich eben
> im Gegensatz zu anderen hier.

Und, hat er recht behalten? Ist das Ergebnis relevant im Bezug auf
eine Bedarfsfeststellung? Nein. Ich lese und bewerte lieber selbst.
Dabei berücksichtige ich Argumente von Einigen durchaus stärker, aber
alle können sich irren. Um zum Thema zurückzukommen, im Bezug auf
einen Wahlabbruch vertraue ich der Gruppe der Moderatoren etwas mehr
als einem einzelnen Wahlleiter, der ja durch sein Amt behindert ist,
er kann eventuelle Probleme während der Abstimmung kaum diskutieren.

Simon Paquet

unread,
Jan 31, 2003, 3:27:25 PM1/31/03
to
And on the seventh day Joerg Puetz spoke:

>>>Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich


>>>zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?
>>
>> Nö. Aber kannten sie den Inhalt der Stimmabgaben? Konnten sie ermessen,
>> wie viele Leute auf die mißglückten Pointer von Andy reagiert haben?
>
>Darauf baut der Artikel gar nicht auf, im Gegenteil sagt er sogar aus,
>dass ein Teil der manipulierten Stimmen noch nicht einmal vom Wahl-
>leiter erkannt werden könnte.

Ich bin immer wieder sehr erstaunt über den Wissensumfang mancher
Moderationsmitglieder, die offensichtlich sofort wissen, das manche durch
Beeinflussung entstandene Stimmen nicht mal vom Wahlleiter erkannt werden
können, ohne diese Stimmmails je gesehen zu haben.

Wirklich sehr beeindruckend so was!

>> Nein, stattdessen postet man lieber ein Posting mit dem Inhalt "Stimmt
>> bitte mit NEIN, ansonsten kassieren wir das Result!". Wenn du das
>> wirklich besser findest, ist das natürlich deine Sache.
>
>Das stand da nicht, das hast du anscheinend dort
>_hinein_interpretiert, ich z.B. nicht.

Wenn ich sehe, was so manch einer hier für abstruse Dinge in eine
eigentlich völlig klare Regelpassage hineininterpretiert, so haben
sicherlich wesentlich mehr Leute genau dasselbe wie ich aus dem
ADMIN-Posting _heraus_gelesen.



>...
>> >Die Stimmung war schon so kaputt, dass die zwangsweise vorsichtigen
>> >und auch für mich nicht ganz nachvollziehbaren Hinweise des Wahl-
>> >leiters die Abstimmung nicht mehr retten konnten (in dem Sinne, dass
>> >das Ergebnis aussagekräftig bzgl. des Bedarfs ist).
>>
>> Darüber können wir gerne reden und es hat hier auch niemand (weder Bernd,
>> noch Volker, noch ich, noch andere) in Abrede gestellt, das die Pointer
>> von Andy alles andere glücklich waren und somit das Result in seiner
>> Aussagekraft zumindest zweifelhaft war, um das mal überaus vorsichtig
>> auszudrücken.
>
>Ich kann mich daran erinnern, dass du das damals verniedlicht hast und
>bei Volker ging das hin und her zwischen Anerkennen der Fehler und
>Verteidigung von Andy.

Ich habe nicht verniedlicht. Ich habe den CfV-Pointer _im_ Usenet mit
fehlendem Reply-To nicht so eng gesehen. Das Wahlschein _außerhalb_ des
Usenets hingegen habe ich ebenso wie du als starke Wahlbeeinflussung
gesehen.

>> Falsch war aber, das die Moderation mit ihrem Posting ihre in den Regeln
>> definierte Rolle gründlich mißverstanden hat und aus einem zweifelhaften
>> Result durch ihre massive Wahlbeeinflussung schlußendlich ein völlig
>> unbrauchbares Result gemacht hat.
>
>Das sehe ich anders. Anscheinend auch du, wie man aus deiner Wortwahl
>erkennen kann.

Nicht ganz. Die Wortwahl war schon sehr bewußt gewählt. Ein zweifelhaft
zustandegekommenes Result ist erstmal ok, solange die Zweifel dann nach
dem CfV ausgeräumt werden können oder die Anzahl der zweifelhaften
Stimmen nicht relevant für den Ausgang des CfVs sind. Ist das nicht der
Fall, ist das Verfahren zu annullieren.

Ist das Result unbrauchbar ist es völlig wertlos und man kann es ohne
große Diskussionen sofort einkassieren.

>Ein zweifelhaftes Result ist doch auch nicht anzustreben.

Natürlich nicht, manchmal läßt sich das Zustandekommen eines solchen
Results aber halt nicht vermeiden.

>> >Nur ein schneller Abbruch und ein sofortiger Neustart hätte die
>> >Abstimmung retten können, das sagt jedenfalls meine Glaskugel.
>>
>> Das sagt meine Glaskugel auch, nur konnte sich der Wahlleiter eben auf
>> mehr als nur seine Glaskugel verlassen und nach seinem Eindruck war die
>> Integrität des Ergebnisses eben nicht gefährdet. Das respektiere ich eben
>> im Gegensatz zu anderen hier.
>
>Und, hat er recht behalten? Ist das Ergebnis relevant im Bezug auf
>eine Bedarfsfeststellung? Nein.

Richtig, nur ist das eben nicht allein die Schuld des einen Proponenten
sondern eben auch der Moderation.

>Dabei berücksichtige ich Argumente von Einigen durchaus stärker, aber
>alle können sich irren. Um zum Thema zurückzukommen, im Bezug auf
>einen Wahlabbruch vertraue ich der Gruppe der Moderatoren etwas mehr
>als einem einzelnen Wahlleiter, der ja durch sein Amt behindert ist,
>er kann eventuelle Probleme während der Abstimmung kaum diskutieren.

Das ist nicht ganz richtig. Er kann nicht öffentlich diskutieren. Ich
weiß es nicht, aber ich kann mir gut vorstellen, das auf der
GVV-Mailingliste durchaus auch mal über die Wertung problematischer
Stimmabgaben oder über andere wahlbezogene Dinge diskutiert wird, ebenso
wie es die Moderation intern auf der Moderations-Mailingliste bei
verfahrensbezogenen Dingen tut.

Bernd Gramlich

unread,
Jan 31, 2003, 3:51:39 PM1/31/03
to
Joerg Puetz wrote:

> Um zum Thema zurückzukommen, im Bezug auf einen Wahlabbruch vertraue
> ich der Gruppe der Moderatoren etwas mehr als einem einzelnen
> Wahlleiter, der ja durch sein Amt behindert ist, er kann eventuelle
> Probleme während der Abstimmung kaum diskutieren.

Man braucht einen Wahlabbruch überhaupt nicht vorab zu diskutieren. Man
bricht einfach ab, wenn die Indizien dafür sprechen, daß die Abstimmung
nicht mehr zum Bedarfsnachweis taugt.

--
Bernd Gramlich Quod scripsi, scripsi.

Joerg Puetz

unread,
Jan 31, 2003, 4:34:55 PM1/31/03
to
Simon Paquet <simon....@t-online.de> wrote:

> And on the seventh day Joerg Puetz spoke:

...


> >Darauf baut der Artikel gar nicht auf, im Gegenteil sagt er sogar aus,
> >dass ein Teil der manipulierten Stimmen noch nicht einmal vom Wahl-
> >leiter erkannt werden könnte.
>
> Ich bin immer wieder sehr erstaunt über den Wissensumfang mancher
> Moderationsmitglieder, die offensichtlich sofort wissen, das manche durch
> Beeinflussung entstandene Stimmen nicht mal vom Wahlleiter erkannt werden
> können, ohne diese Stimmmails je gesehen zu haben.
>
> Wirklich sehr beeindruckend so was!

Wirklich beeindruckt mich, dass du den Artikel anscheinend immer noch
nicht genau gelesen hast. Wie soll ein Wahlleiter z.B. nicht erhaltene
Stimmen erkennen?

...


> >> Darüber können wir gerne reden und es hat hier auch niemand (weder Bernd,
> >> noch Volker, noch ich, noch andere) in Abrede gestellt, das die Pointer
> >> von Andy alles andere glücklich waren und somit das Result in seiner
> >> Aussagekraft zumindest zweifelhaft war, um das mal überaus vorsichtig
> >> auszudrücken.
> >
> >Ich kann mich daran erinnern, dass du das damals verniedlicht hast und
> >bei Volker ging das hin und her zwischen Anerkennen der Fehler und
> >Verteidigung von Andy.
>
> Ich habe nicht verniedlicht. Ich habe den CfV-Pointer _im_ Usenet mit
> fehlendem Reply-To nicht so eng gesehen. Das Wahlschein _außerhalb_ des
> Usenets hingegen habe ich ebenso wie du als starke Wahlbeeinflussung
> gesehen.

<atvods...@thorongil.babylonsounds.de> stammt nicht von dir?

| >>> Weil das völlig anders gelagerte Fälle waren:
| >>>
| >>> - Veröffentlichung und Werbung für den CfV außerhalb des Usenet
| >>
| >>Das trifft hier auch zu, siehe
| >><h2v50vcsk2v7h8jep...@4ax.com>
| >
| >Es wird Werbung für den CfV in nicht ganz neutraler Weise gemacht.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
| >Veröffentlicht wurde er da nicht.
| >
| >Simon

...


> Nicht ganz. Die Wortwahl war schon sehr bewußt gewählt. Ein zweifelhaft
> zustandegekommenes Result ist erstmal ok, solange die Zweifel dann nach
> dem CfV ausgeräumt werden können oder die Anzahl der zweifelhaften
> Stimmen nicht relevant für den Ausgang des CfVs sind. Ist das nicht der
> Fall, ist das Verfahren zu annullieren.
>
> Ist das Result unbrauchbar ist es völlig wertlos und man kann es ohne
> große Diskussionen sofort einkassieren.
>
> >Ein zweifelhaftes Result ist doch auch nicht anzustreben.
>
> Natürlich nicht, manchmal läßt sich das Zustandekommen eines solchen
> Results aber halt nicht vermeiden.

Prinzipiell gekauft. Aber wenn man ein zweifelhaftes Ergebnis
vermeiden kann, sollte man es versuchen.

Felix Schueller

unread,
Jan 31, 2003, 5:03:14 PM1/31/03
to
Am Fri, 31 Jan 2003 sendete Simon Paquet folgende Botschaft:

>>Die Moderatoren waren nach deiner Ansicht zu faul, sich die öffentlich
>>zugänglichen Informationen selbst durchzulesen?

[...]


> Nein, stattdessen postet man lieber ein Posting mit dem Inhalt "Stimmt
> bitte mit NEIN, ansonsten kassieren wir das Result!". Wenn du das
> wirklich besser findest, ist das natürlich deine Sache.

Das ist deine Lesart, ich habe es als "Ihr braucht nicht (präventiv)
mit Nein zu stimmen, wenn es nur den kleinsten Hinweis auf verfälschungen
durch den "Pointer" gibt kassieren wir das Result eh." Lesen.

Tschüs
Felix

Stephan Manske

unread,
Jan 31, 2003, 7:25:21 PM1/31/03