Zunächst mal als Vorschlag: Was wäre von einer
unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
angehängten zu halten? Da das Ergebnis in de.admin.* wohl
klar wäre, denke ich, daß man ein paar Pointer systematisch
verteilen sollte, evtl. besonders an Gruppen, in denen
dieses Problem bereits zu Glaubenskriegen geführt hat.
Um Flames abzuwenden: Nein, ich will hiermit keinen Krieg
auslösen. Ich habe nur ganz subjektiv den Eindruck, daß
immer mehr Teilnehmer sich an den Realnames stören, und über
eine solche Umfrage könnte man zumindest für die nächste
Zeit klären, ob Realnames wirklich noch für alle und jede
Gruppe als /Pflicht/ gelten sollen.
Für die Akzeptanz eines gesamten Regelwerkes oder eines
Ratgebers wie der Netiquette gibt es nichts schlimmeres, als
einzelne Punkte, die von einem grossen Teil ignoriert
werden.
Das Modell der gruppenspezifischen Realname-Pflicht fände
ich ganz interessant, das würde die Gruppen von Krieg
entlasten, in denen bereits sehr viele Pseudonymposter
auftreten, andererseits in den Gruppen, die Wert auf
Realnames legen, zu einer besonderen Legitimation der
Realname-Pflicht führen.
Hier mein Vorschlag für eine Umfrage:
Umfrage
Realnames im Usenet
=====================
· Hintergrund
Die aktuelle Version der Netikette sieht eine Realnamens-
Pflicht vor. Viele Usenet-Teilnehmer, insb. solche, die
schon länger dabei sind, empfinden diese als äusserst
wichtig und schützenswert, während zunehmend mehr
Teilnehmer ihren Realname nicht mehr angeben wollen.
Dadurch entsteht ein Konflikt, der weitere negative Folgen
nach sich zieht:
- Wenn ein Teilnehmer schon einen Punkt der Netiquette
nicht akzeptieren will, ist es wahrscheinlich, daß er
dem Rest auch kritisch gegenübersteht.
- Es kommt zu permanenten Streitereien über die
Realnamens-Pflicht, auf Kosten der Bandbreite und der
Lesbarkeit.
- Es entsteht ein Graben zwischen Newbies und
erfahreneren Usern, was äusserst unproduktiv und
unschön ist.
Ausserdem gibt es Gruppen, in denen die Realname-Pflicht
de facto nicht mehr gilt, d.h. es diskutieren viele
Teilnehmer ohne Realname »unangemeckert« mit, ohne daß
sich jemand daran stört. D.h. für diese Gruppen gibt die
Netiquette bereits nicht mehr die wahren Gegebenheiten
wieder.
· Was wird das Ergebnis dieser Umfrage sein?
Zunächst mal: Dieses ist keine Abstimmung, die irgendeine
direkte Änderung bewirken kann oder will. Das Ergebnis
wird also zunächst eine Liste und ein Zahlenverhältnis
sein, das als weitere Diskussionsgrundlage genutzt werden
kann. Ist das Ergebnis eindeutig zugunsten der Realnames,
hat man einen Fakt, den man nicht-Realname-Verwendern
argumentativ vorlegen kann. Ist das Ergebnis eindeutig
dagegen, kann man überlegen, die Realnamepflicht via
Charta gruppenspezifisch festzulegen oder abzuschaffen,
ist das Ergebnis uneindeutig kann man überlegen, die
Pflicht durch einen Hinweis zu ersetzen.
· Der Wahlschein
------------------------------------------------------------
|| MUSTER, bitte noch nicht abstimmen!
Ich denke, daß Realname-Verwendung
[ ] weiterhin generelle /Pflicht/
[ ] generell dringende Empfehlung
[ ] pro Gruppe festgelegte Pflicht
[ ] pro Gruppe festgelegte Empfehlung
[ ] jedem überall vollkommen freigestellt
sein sollte.
------------------------------------------------------------
>Zeit klären, ob Realnames wirklich noch für alle und jede
>Gruppe als /Pflicht/ gelten sollen.
Tun sie doch gar nicht, und das wäre auch nicht sinnvoll,
wie z. B. in de.etc.selbsthilfe.*
Das soll jede Gruppe selbst ausmachen. Wo nichts explizites
in der Charta steht, muß man sich halt an die Gruppenregulars
halten, bzw. deren Reaktion, oder an die de-Netiquette, die
einen Realnamen empfiehlt.
>Für die Akzeptanz eines gesamten Regelwerkes oder eines
>Ratgebers wie der Netiquette gibt es nichts schlimmeres, als
>einzelne Punkte, die von einem grossen Teil ignoriert
>werden.
Es wird von Newbies ignoriert, die von WWW-Chats kommen,
und relativ schnell umlernen, von einigen DAUs und Trollen,
die im Killfile landen, und einigen Leuten, die fundierte
Begründungen liefern, und deshalb toleriert werden. Bis auf
die DAUs und Trolle kein Problem, und die zwei Gruppen stellen
noch keinen "grossen Teil" dar.
>Das Modell der gruppenspezifischen Realname-Pflicht fände
>ich ganz interessant, das würde die Gruppen von Krieg
>entlasten, in denen bereits sehr viele Pseudonymposter
>auftreten, andererseits in den Gruppen, die Wert auf
>Realnames legen, zu einer besonderen Legitimation der
>Realname-Pflicht führen.
Dieses Modell gilt doch schon, Du mögest die Charten der
de- bzw. de.alt-Gruppen lesen.
> Die aktuelle Version der Netikette sieht eine Realnamens-
> Pflicht vor. Viele Usenet-Teilnehmer, insb. solche, die
Sie empfiehlt die Verwendung.
> schon länger dabei sind, empfinden diese als äusserst
> wichtig und schützenswert, während zunehmend mehr
> Teilnehmer ihren Realname nicht mehr angeben wollen.
Ohne Realnamen ist die Verlockung groß, sein Pseudonym
zu wechslen, wie man Lust und Laune hat. Damit wird das
Usenet unbrauchbar.
Mir persönlich ist es egal, ob mein gegenüber Otto von
Habsburg heißt, oder honkytonk. Aber ich will einen kon-
standen Namen, damit die Identifikation erhalten bleibt.
Und eine generelle Realnamensauferlegung ist die beste
Garantie, daß dies mehrheitlich so abläuft.
--
\ markus schaber -- http://www.schabi.de/ -- ICQ# 22042130 /
----------------------------------------------------------
\ Warum umständlich, es geht doch auch kompliziert! /
\ (Eva Maria Schaber) --------------------------------
Gegenvorschlag:
Aufruf zu Wahl
==================
1. CfV: Das Rad neu erfinden
Begründung:
Immer mehr Usenet-Teilnehmer wollen über Dinge abstimmen
lassen, die in dieser Form bereits Teil der Netiquette oder
de.*-Regelwerks sind. Deshalb sollte man, um unnötigen
Traffic zu vermeiden, dieses Initiativen zusammenfassen
und alle 3 Monate einen CfV starten, in dem es darum geht,
daß nichts, was nicht in anderen Verfahren gerade disku-
tiert wird, geändert wird.
Wahlschein:
====>-8====Zwischen diesen Zeilen bitte nichts löschen====>-8====
Es besteht die Möglichkeiten, genau für _einen_ der aufgeführten
Punkte mit "Ja" zu stimmen. Außerdem ist eine Rücknahme der an-
gegebenen Stimme möglich, indem der Wahlschein erneut abgeschickt
und in einem der beiden Abstimmfelder "Enthaltung" eingetragen
wird.
Von der Realnamens-Pflicht wird in diesem CfV abgesehen.
Eines der Felder mit Ja ausfüllen:
[ ] Es soll alles so bleiben, wie es ist.
[ ] Es soll sich nichts ändern.
Bitte schicke den ausgefüllten Wahlschein an:
/dev/nu...@thepoet1.de
====>-8====Zwischen diesen Zeilen bitte nichts löschen====>-8====
SCNR
Christian
--
http://www.fh-augsburg.de/~thepoet1 | Mitglied im Club _----_
Lyrisches, prosaisches und zelzames | der detebe-Filterlosen ( CddF )
thep...@informatik.fh-augsburg.de | °----°
Ich habe es schon immer gewußt, Chemiker sind die besten. (Ina Dauer in detebe)
Überflüssig, ein Realname gehört zum Usenet zwingend dazu. Es mag Leute
geben, die sich daran nicht halten - genau wie es immer irgendwelche
Leute gibt, die sich nicht an allgemein akzeptierte Regeln halten.
Eine Umfrage zur Abschaffung der Usenet-Kultur ist aber sinnlos und
genauso überflüssig wie die Frage, ob Menschen in Zukunft nach der
Geburt einen Namen bekommen oder ein Leben lang anonym bleiben.
Heiko
gruss,
chris
>Zunächst mal als Vorschlag: Was wäre von einer
>unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
>angehängten zu halten?
Was versprichst Du Dir davon?
Egal wie das Ergebnis ausfallen würde, ändern würde sich nichts. Na
gut, fast nichts: Die Glaubenskriege in dsn würden um einen weiteren
Streitpunkt erweitert.
Sicher gut gemeint von Dir, aber unterschiedliches
Höflichkeitsempfinden, unterschiedliche Toleranzlevels gegenüber
Andersdenkenden und ähnliches wirst Du IMO nicht durch eine Abstimmung
bzw. eine Umfrage ausgleichen können.
Gruß
Herbert
> Bitte Zutreffendes ankreuzen:
[ 16 Fragen, unzitiert ]
> Ich hätte gerne, daß diese Sache endlich geregelt
> wird, egal wie, damit endlich eine Ruhe ist. [ ]
Ergänzungsvorschlag:
18. Frage:
Die ersten 17 Fragen haben so genervt, daß ich
ab sofort nur noch mit Realnamen poste um meinen
Frieden zu haben [ ]
--
Rolf^2
> Zunächst mal als Vorschlag: Was wäre von einer
> unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
> angehängten zu halten? Da das Ergebnis in de.admin.* wohl
> klar wäre, denke ich, daß man ein paar Pointer systematisch
> verteilen sollte, evtl. besonders an Gruppen, in denen
> dieses Problem bereits zu Glaubenskriegen geführt hat.
Was sollte das bringen?
Du kannst durch eine Abstimmung nichts an Fakten ändern, genausowenig
wie an meiner Haarfarbe.
Es gibt - außer bei Abstimmungen in de.admin.news.* - *keine*
Realnamen-*Pflicht* in dem Sinne, daß Nichterfüllung eine kodifizierte
Ahndung nach sich zöge, daß also bsplsw. jemand deswegen seinen Account
verlieren könnte.
Es existiert nur das Faktum, daß viele Leute - und besonders viele
gerade von denen, von denen man Antworten haben möchte - Postings ohne
Realnamen aus sehr guten Gründen ignorieren. Und daran wird auch eine
Abstimmung nichts ändern.
>
> [...]
>
Im übrigen trifft keiner der von Dir vorgeschlagenen Punkte den Kern:
> [ ] weiterhin generelle /Pflicht/
Eine "generelle /Pflicht/" gibt es nicht, gab es nie, und kann daher
auch nicht "weiterhin" festgeschrieben werden.
> [ ] generell dringende Empfehlung
Nicht einmal eine *generelle* "dringende Empfehlung" gibt es, es gab sie
auch nie: in bestimmten Gruppen wurde noch nie auf Realnamen Wert
gelegt.
> [ ] pro Gruppe festgelegte Pflicht
> [ ] pro Gruppe festgelegte Empfehlung
Das insinuiert, daß einzelne Gruppen verbindliche Pflichten oder
Empfehlungen festlegen könnten.
Man könnte das als recht ungeschickt formulierte Aufforderung verstehen,
im Anschluß an diese Abstimmung ggflls. alle Charten entsprechend zu
überarbeiten oder anzupassen, aber selbst diese wohlwollende
Interpretation verlangt dringend ein grundlegendes Unverständnis
darüber, was Usenet im allgemeinen und Abstimmungen im Usenet
insbesondere eigentlich bedeuten; wie übrigens die gesamte
Fragestellung.
Man könnte von daher bei Annahme dieses Punktes in der Bereich der
kodifizierten Pflicht (s.o.) kommen, d.h. daß jemandem, der ohne
Realnamen in eine Gruppe postet, *alleine* *deshalb* der Account
entzogen werden könnte. Das hinge davon ab, inwieweit ein Provider
bsplsw. die Befolgung der Netiquette in seine AGBs einbindet.
Willst Du das?
> [ ] jedem überall vollkommen freigestellt
Von den vorgestellten Alternativen beschreibt das den Status quo noch am
ehesten, verfehlt die Realität aber auch am weitesten.
Dein Vorschlag fällt also in die Kategorie: "Haben Sie aufgehört, Ihre
Frau zu schlagen?"
Wenn sich alle Interessierten an dieser "Abstimmung" beteiligen würden,
würde wahrscheinlich der letzte Punkt eine überwältigende Mehrheit
bekommen, vor allem durch diejenigen, die mit dem status quo
ausgesprochen zufrieden sind, wie z.B. von mir.
Was sollte das bringen?
--
...und tschuess!
Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de
Nun, das hängt wohl von den Regeln für die Nutzung des Accounts ab. Bei
News.CIS.DFN.DE fordern wir die Verwendung des Realnamens in unseren
Regeln zur Benutzung (siehe http://news.cis.dfn.de/de/rules.html). Wer das
nicht einhält, kann (*) natürlich durchaus seinen Account für den von uns
angebotenen Dienst verlieren.
Heiko
(*) kann, muß aber nicht.
> Immer mehr Usenet-Teilnehmer wollen über Dinge abstimmen
> lassen, die in dieser Form bereits Teil der Netiquette oder
> de.*-Regelwerks sind.
Nein, ich persönlich bin der Meinung, daß ebendiese
Regelwerke immer die aktuellen Gegebenheiten beschreiben
sollen, sonst sind sie wertlos.
Da ich momentan stark der Meinung bin, daß die Netiquette in
diesem Punkt von der Realität abweicht, will ich durch ein
konkretes Zahlenpaar feststellen, ob ich einer Illusion
unterliege oder ob tatsächlich mal eine Änderung notwendig
ist.
Kai
> Eine Umfrage zur Abschaffung der Usenet-Kultur ist aber sinnlos [...]
Dabei stellt sich die Frage, ob sich die Kultur nicht über
das Verhalten der Mitglieder definiert.
Die Netiquette definiert nicht die Kultur, sie beschreibt
sie, damit Neuankömlinge sich leichter in der Kultur
zurechtfinden.
Und da in vielen Gruppen mittlerweile einige Leute ohne
Realname posten, ohne daß sich jemand dran stört, wo sogar
Leute angeflamed werden, die auf die Realnamepflicht
hinweisen, denke ich, daß die Netiquette die derzeit
existierende Kultur nicht treffend wiedergibt.
Und um festzustellen, ob ich mich da täusche oder ob es
tatsächlich so ist, würde ich gerne mal Zahlen sehen.
CU
Kai
> · Der Wahlschein
>
> ------------------------------------------------------------
>
> || MUSTER, bitte noch nicht abstimmen!
>
> Ich denke, daß Realname-Verwendung
>
> [ ] weiterhin generelle /Pflicht/
> [ ] generell dringende Empfehlung
Hmm, habe ich was verpasst oder ist Dir das 'weiterhin' nur eine Zeile
hoch gerutscht?
Tschuess,
Hendrik
> Um Flames abzuwenden: Nein, ich will hiermit keinen Krieg
> auslösen. Ich habe nur ganz subjektiv den Eindruck, daß
> immer mehr Teilnehmer sich an den Realnames stören, und über
> eine solche Umfrage könnte man zumindest für die nächste
> Zeit klären, ob Realnames wirklich noch für alle und jede
> Gruppe als /Pflicht/ gelten sollen.
Eine Minderheit von Leuten tritt die guten Sitten und Gebräuche mit
Füßen. Dieses Netz wurde mühevoll aufgebaut von engagierten Leuten.
Merkwürdigerweise von solchen, die ganz selbstverständlich mit ihrem
Realname aufgetreten sind - nicht von solchen, die ihren Realname
verbergen oder ihre E-Mail-Adresse fälschen.
In diesem Netz herrscht Realname-Pflicht. (Wer jetzt über die Be-
deutung des Wortes "Pflicht" philosophieren will, ist hier falsch.)
Wenn Leute ihren Realname nicht nennen oder ihre E-Mail-Adresse
nicht angeben wollen, ist es an der Zeit, daß diese Leute eine
eigene Hierarchie aufmachen. Dort können sie dann anonym posten,
sich gegenseitig im Straßen-Slang anmaulen und glücklich werden.
Es geht doch überhaupt nicht allein um den Realname, sondern um
das Akzeptieren von Regeln allgemein.
Niemand wird gezwungen, hier teilzunehmen. Neue Hierarchie, neue
Regeln. Alles ganz einfach. Bei entsprechendem Bedarf wird diese
Hierarchie auch sicherlich eine hohe Verbreitung finden - zumal
sie ja bestehende Hierarchien entlastet.
Klar, natürlich können auch diejenigen Leute hier weggehen, die
Regeln für sinnvoll halten (haben viele schon getan). Aber wieso
soll diese Hierarchie einfach so aufgegeben werden? Da steckt viel
Arbeit drin. Sollen doch die Leute, die _keine_ Regeln wollen, auch
mal etwas Arbeit investieren (die nach Möglichkeit nicht darin
besteht, anderen etwas wegzunehmen und kaputtzumachen).
> Ausserdem gibt es Gruppen, in denen die Realname-Pflicht
> de facto nicht mehr gilt, d.h. es diskutieren viele
> Teilnehmer ohne Realname »unangemeckert« mit, ohne daß
> sich jemand daran stört. D.h. für diese Gruppen gibt die
> Netiquette bereits nicht mehr die wahren Gegebenheiten
> wieder.
Stimmt. Auf Deutschlands Straßen gibt es viele Unfälle. Da man sie
nicht 100%ig vermeiden kann, sollte man sie einfach für legal er-
klären.
Na ja, in Russland macht man das ja bereits mit geklauten Autos.
Tsk ... Andreas
NEIN. Es nervt.
>Zunächst mal als Vorschlag: Was wäre von einer
>unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
>angehängten zu halten?
Nichts.
>Da das Ergebnis in de.admin.* wohl
>klar wäre, denke ich, daß man ein paar Pointer systematisch
>verteilen sollte, evtl. besonders an Gruppen, in denen
>dieses Problem bereits zu Glaubenskriegen geführt hat.
An der Verteilung dieser Pointer wird abzulesen sein, welches Ergebnis
Du gerne hättst ... Mit anderen Worten: Jegliches Zwischending zwischen
dsn einerseits und allen Gruppen andererseits kann und wird Dir als
parteiische Einflußnahme ausgelegt werden.
>Um Flames abzuwenden: Nein, ich will hiermit keinen Krieg
>auslösen. Ich habe nur ganz subjektiv den Eindruck, daß
>immer mehr Teilnehmer sich an den Realnames stören,
^^^
Da fehlt wohl ein "fehlenden".
Leute ohne Realnamen haben im Regelfall signifikant schlechtere Chancen,
von mir gelesen zu werden, und ziemlich wenig Chancen, von mir Antworten
zu erhalten. Ganz egal, was irgendeine Umfrage sagt.
Christian
--
Verein für Internet-BEnutzer Österreichs (.AT): http://www.vibe.at/
http://www.viaweb.at/pree/ * Wählt detebe! http://www.logos.at/detebe
Ihr redet ueber mich. Das tut meiner Profilneurose gut.
Stefan Hager in de.talk.bizarre
Es stoeren sich die Leute schon daran, aber natuerlich postet man nicht
in den News, dass der Realname fehlt. Sowas schreibt man demjenigen per
Mail wie es sich gehoert. Das sieht man dann natuerlich nicht und es ist
auch nicht sinnvoll, dass das jetzt alle posten, nur damit Du siehst, dass
sich daran Leute stoeren.
Heiko
> Zunächst mal als Vorschlag: Was wäre von einer
> unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
> angehängten zu halten? Da das Ergebnis in de.admin.* wohl
> klar wäre, denke ich, daß man ein paar Pointer systematisch
> verteilen sollte, evtl. besonders an Gruppen, in denen
> dieses Problem bereits zu Glaubenskriegen geführt hat.
Das wäre sicher eine gute Methode um Unfrieden zu sähen und in
alle Ecken des Usenet zu verteilen.
Realnamethreads in jeder zweiten Gruppe?
Ich glaub da mach ich Urlaub und komm nicht mehr zurrück.
> Ich habe nur ganz subjektiv den Eindruck, daß
> immer mehr Teilnehmer sich an den Realnames stören,
Nein, Du stellst fest, daß sich aufgrund der gesellschaftlichen und
technischen Entwicklung auch ein gewisser Generationswandel ins
Usenet spiegelt.
Ja, manche finden sich c3w1 und mutig, wenn sie als batman posten.
Manche reißen auch im RL die Klappe weit genug auf. Diese Menschen
gehören zur Gesellschaft und solang sie nicht übertreiben, werden sie
auch nicht im Usenet ausgeschlossen.
Sie lernen, wie man Mangel an Gegenliebe erzeugt und wie andere
Menschen geduldsam sind, obwohl sie sich getreten fühlen. Die meisten
finden sich in die Gesellschaft ein, wenn auch manchmal, indem sie
zunächst das Usenet verlassen und erst viel später wieder drauf
zurrückkommen.
Ja, es sind triviale Rollenspiele, fast zu schade für ein Medium, das
zu höhren Dingen brauchbar ist. Doch hinter jedem Pseudonym steckt
ein Mensch und in vielen Fällen ein unwissender oder nur ein wenig
trotziger Mensch, der vielleicht zur falschen Zeit im falschen Ton
darauf aufmerksam gemacht wurde, daß man im de.*-Usenet Realnamen
erwartet.
Vielleicht hat nur jemand "du mußt", statt "es ist höflich und die
Menschen mit denen Du Dich hier unterhälst wünschen das sehr" gesagt.
Manch einem gefällt auch die Provokation, weil er sich nur aus
feiger Ferne provozieren traut. Nimmst Du dem sein Spielzeug, sucht
er scich ein neu^h^^html^es Spiel, was dann die Grenze der
gesellschaftlichen Akzeptanz darstellt.
Manch ein User macht hier Erfahrungen, die die meisten Olduser schon
vor ihrer Netzzeit machten. Das wird tolleriert, braucht aber sicher
nicht in Regeln oder Empfehlungen geschrieben werden.
In der Empfehlung braucht nicht zu stehen, daß Kids auch anecken
dürfen - es steht drin, wie _alle_ sehr gut untereinander auskommen
*können*, sofern sie wollen.
>Es stoeren sich die Leute schon daran, aber natuerlich postet man nicht
>in den News, dass der Realname fehlt. Sowas schreibt man demjenigen per
>Mail wie es sich gehoert. Das sieht man dann natuerlich nicht und es ist
>auch nicht sinnvoll, dass das jetzt alle posten, nur damit Du siehst, dass
>sich daran Leute stoeren.
Nachdem wir dieses Thema in de.soc.netzkultur mehrfach hatten (ich
meine jetzt nicht das Thema "Realnamen", sondern das Thema "wie weise
ich am geschicktesten auf fehlende Realnamen hin"), hat sich so eine
Art Konsens entwickelt:
1. Realnamenhinweise, wie Du sagst, sollen normalerweise per Mail und
freundlich geschehen, etwa: "Im de-Usenet hat es sich eingebürgert,
seinen vollen Namen anzugeben - anders als in Chats und WWW-Foren, wo
Pseudonyme üblich sind. Erfahrungsgemäss antworten Dir die Leute hier
eher, wenn Du Deinen Namen angibst."
2. Wenn Realnamenshinweise in den News gegeben werden, dann als
beiläufiger Hinweis in einem zum Thema gehörenden Artikel, z.B. "Hallo
kewlDude (wie heisst Du eigentlich richtig?)" oder "P.S. Eigentlich
schätzen wir es hier, unsere Gesprächspartner mit Namen zu kennen."
Adrian
>Zun=E4chst mal als Vorschlag: Was w=E4re von einer
>unverbindlichen Abstimmung zum Thema Realnames wie der unten
>angeh=E4ngten zu halten? Da das Ergebnis in de.admin.* wohl
Die Tatsache, dass im letzten halben Jahr zwei Abstimmungen
statt gefunden haben, von denen der Proponent der zweiten
das Ergebnis der ersten umkehren wollte, fuehrt dazu, dass
das du deine wie auch immer genannte "Abstimmung" getrost
vergessen kannst, da nicht wenige, die man mit so einer
"Abstimmung" erreichen sollte, das Wort "Realnamen"
bereits im permanenten Killfile haben.
Deine "Abstimmung" duerfte also zumindest stark
verfaelscht und damit nutzlos sein, umsomehr, als man
aus einer simplen Analyse des aktuellen Newsbestandes
ueber eine gewisse Zeit serioesere Daten gewinnen kann.
Deshalb kann ich nicht umhin, keinen Unterschied zu erkennen,
zwischen der "Diskussion", die sich nahezu gesetzmaessig
entfacht, sobald ein Gruppenneuling auf eine Fehlkonfiguration
jedweder Art seines Newsreaders hingewiesen wird, und dir und
deiner sogenannten "Abstimmung", genauso wie es auch keine
guten und schlechten Spammer und keine guten und schlechten
Binaries gibt, gilt auch hier:
D O N O T F E E D T H E T R O L L S !
Achja, und bevor ichs vergesse: *plonk*
.m.
--
Juergen Ernst Guenther
"Es gibt Leute, die es besser koennen, aber das ist halt
meine Art es zu machen..."
-- Guildo Horn in SternTV
wenn ich es für nötig halte (X)
> weil es mir Spaß macht. ( )
> weil ich die Realnamensanhänger ärgern möchte.( )
>
[snip]
>
> Ich finde es gut, wenn jemand die Pseudonymverwender [ ]
> auf ihr Fehlverhalten hinweist.
>
> Ich weise selber immer wieder Pseudonymverwender [ ]
> auf ihr Fehlverhalten hin.
>
> Wer andere dauernd darauf hinweist, daß sie [X]
> einen Realnamen verwenden sollen, geht mir
> auf die Nerven.
>
> Ich kann damit leben, wenn andere [X]
> Leute ein Pseudonym verwenden.
Diese ganze Diskussion ist albern, weil Leute sich an Äußerlichkeiten
aufhängen.
--
OBW - Hilfe bei Einrichtung neuer Newsgruppen? ment...@dana.de
"Omega Metallicus is of course old Etruscan for "Let's Party"[...]
Experiments on live guitars were carried out in the most human
conditions imaginable." Steve Hackett, liner notes from "Darktown"
> Da ich momentan stark der Meinung bin, daß die Netiquette in
> diesem Punkt von der Realität abweicht,
Die Netiquette beschreibt _nicht_ eine Art Durchschnittsmeinung, sie
beschreibt diejenigen Verhaltensregeln, die sich für ein sinnvolles
Kommunizieren als geeignet _erwiesen haben_ (Betonung auf haben).
Beurteilen kann man das aber erst mit Hilfe nicht zu knapper Usenet-
Erfahrungen (in meiner Anfangszeit habe ich auch mal für die Milderung der
Realnamenpflicht gestimmt, heute würde ich das nicht wiederholen).
Ludwig
--
--------------------------------------------------------------------------
email: lud...@bonbit.org voice: +49-431-775225 Kiel Germany
Ich gehöre zwar nicht zu den 'Alten', die das de.-Netz aufgebaut haben,
wie Du scheinbar, stimme Dir aber voll zu.
Gruss
Dieter
--
Dieter Scherer http://touristik.freepage.de/scherer
Das ist verlockend und funktioniert in vielen Bereichen.
Aber bei komplexen Zusammenhängen, wie sie im Usenet oder
anderen Gebieten der sozialen Interaktion gegeben sind,
klappt das nicht. Hier gibt es sowas wie Erfahrungswerte,
Randbedingungen etc., die betrachtet werden wollen.
Wenn es einfach um JA/NEIN - Stimmen geht, ist es kein
Problem, mit einem gewissen Maß an emotionaler Argumentation
einen CfV so zu formulieren, daß er das gewünschte
Ergebnis bringt (es geht ja auch noch der RfD voraus).
Viele Grüße
Christian, der das Thema als in dsn oft genug durchgewälzt
empfindet.