1. RfD: Ergaenzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)

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Rolf Zweifel

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Dec 9, 1998, 3:00:00 AM12/9/98
to

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- -------------------------------------------------------------
1. RfD: Ergänzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)
- -------------------------------------------------------------

Gegenstand der Diskussion:
- --------------------------
Im Regelwerk 'Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"',
im Kapitel "7. Die Wahlregeln:",
Abschnitt "Wahlberechtigte/Realname:"

soll der Begriff "Realname" näher erläutert werden:


+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"


sodaß der Abschnitt hiernach - sonst unverändert - lautet:

: Wahlberechtigte/Realname: Jeder, der in der Lage ist, eine ansonsten
: korrekte Stimme beim Wahlleiter abzugeben, ist wahlberechtigt und hat
: genau eine Stimme. Dies schließt "fremde Netze" ausdrücklich ein.
: Das Wahlrecht beschränkt sich auf natürliche Personen, das bedeutet
+ insbesondere, daß jede Stimme mit einem Realname (ein ausgeschriebener
+ Vorname plus Nachname) verknüpft sein muß; auf die Veröffentlichung
: des Realnames kann in begründeten(!) Einzelfällen verzichtet werden,
: dazu s.u.
: Die Wahl ist somit allgemein, gleich und frei, jedoch nicht geheim!


Ziel des Vorschlags:
- --------------------
Die Wahlregeln sollen damit der Empfehlung aus der in de.newusers.infos
regelmäßig geposteten FAQ folgen

: From: Uwe Tetzlaff <zwi...@bigfoot.com>
: Newsgroups: de.newusers.infos,de.newusers.questions
: Subject: <[...]> Warum soll ich mich an die Regeln halten?
: [...]
: die Angabe des Realnamens (Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)
: [...]

sowie den bis auf wenige Ausnahmen überwiegenden Brauch bei Wahlen
in de festschreiben.


Hintergrund:
- ------------
Usenet-Wahlen bauen regelseitig auf *Realnamenspflicht*, auf die für
jedermann erkennbare *Eindeutigkeit, wer* für was gestimmt hat und
auf dem Wahlgrundsatz *nicht-geheim* auf. Diese Offenlegung soll nicht
zuletzt dem Mißbrauch vorbauen.

Bei einem jüngsten Ergebnis einer Usenet-Wahl waren _abgekürzte_
Vornamen ähnlich "R. Mustermann" zu lesen. Dies läßt aber eine Vielfalt
von Annahmen zu, wie der Abstimmende mit Vornamen wohl heißen mag.

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, daß der Begriff
"Realname" offenbar durch Einzelfälle gewohnheitsrechtlich entwertet
wurde, obwohl von der wörtlichen Bedeutung her

real (latein.): wirklich, gegenständlich, nicht eingebildet
Realität: Tatsache, Wirklichkeit

eigentlich eindeutig. Somit bedarf der Begriff "Realname" der
näheren Definition im Zusammenhang mit Usenetwahlen. Dies will
dieses Verfahren - mit minimalem Textzusatz, Dank an Uwe Tetzlaff
und seine FAQ - erreichen.


Kollisionen: - keine -
- ------------
Dieser RfD ist kompatibel mit dem laufenden Verfahren um die
Wahlmodalitäten (Email-Adresse, Replyfähigkeit, Wahlschein-
Anforderungs-Verfahren. Gleichgültig wie beide ausgehen!


Proponent:
- ----------
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de>
Michael Ottenbruch <M.Otte...@sailor.ping.de>
*Mit-Proponenten willkommen*

*Wahlleiter gesucht*
Der Proponent wäre damit einverstanden, daß die Wahl für dieses
Verfahren als personalisiertes Wahlscheinverfahren durchgeführt
wird, falls dieses bis dahin für den 'Feldtest' zur Verfügung
steht und die Moderation die dafür notwendige Sonderregel genehmigt.


- --
Moderation von de.admin.news.announce

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Version: 2.6.3ia
Charset: noconv
Comment: Requires PGP version 2.6 or later.

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Gf4UCB4CYbZSulKLi3hk0Q+ILUsA3fC8JbiYGG4HsTb7B/+JggcAPkXS7qk6ezQu
pG/6Qo8dW8gIpDzCU8kQv4lzxIAxVc69MpVCezCzjZig3qG/WQb4Twjc5UrWRUx6
N2Xa6pJw7Yo=
=HKy4
-----END PGP SIGNATURE-----


Stefan Schneider

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
--> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

[Hickhack um abgekürzte Vornamen]

> real (latein.): wirklich, gegenständlich, nicht eingebildet
> Realität: Tatsache, Wirklichkeit

Macht natürlich in einem virtuellen Medium sehr viel Sinn.

ste...@osiris.sb.uunet.de <S. Hautnichthin>
nor...@osiris.sb.uunet.de <N. Einichtdoch>
kl...@osiris.sb.uunet.de <K. Aramba>
winf...@osiris.sb.uunet.de <W. Asdennoch>
wer...@osiris.sb.uunet.de <W. Enscherts>
tro...@osiris.sb.uunet.de <T. Otal-Daneben>
hairu...@osiris.sb.uunet.de <H. Immelarsch>
rolf...@osiris.sb.uunet.de <Rolf Zweifelt>
absis...@osiris.sb.uunet.de <Abs. Olut-Dagegen>
s.sch...@rz.uni-sb.de <S. Gehtnicht>
schne...@aol.com <Z.U. Ulkig>
schne...@aol.com <P. Ervers>
schne...@aol.com <G. Daddel>
schne...@aol.com <K. Einschwein>

Die Mail-Adressen sind alle in Ordnung. Oder sollte ich
lieber schreiben in Irrtnung ;-)?
Ciao
S. P. Ezialservice
--
Hair unlimited -- Firmenname eines Friseursalons.

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Stefan Schneider wrote:
>
[Realname]

>> real (latein.): wirklich, gegenständlich, nicht eingebildet
>> Realität: Tatsache, Wirklichkeit
>
> Macht natürlich in einem virtuellen Medium sehr viel Sinn.

Du glaubst schon noch an die echten Menschen, die dieses
elektronische Medium benutzen?

Also an die ... User .. auf der anderen Seite des Bildschirms ... ;-

> ste...@osiris.sb.uunet.de <S. Hautnichthin>
> nor...@osiris.sb.uunet.de <N. Einichtdoch>
> kl...@osiris.sb.uunet.de <K. Aramba>
> winf...@osiris.sb.uunet.de <W. Asdennoch>
> wer...@osiris.sb.uunet.de <W. Enscherts>
> tro...@osiris.sb.uunet.de <T. Otal-Daneben>
> hairu...@osiris.sb.uunet.de <H. Immelarsch>
> rolf...@osiris.sb.uunet.de <Rolf Zweifelt>
> absis...@osiris.sb.uunet.de <Abs. Olut-Dagegen>
> s.sch...@rz.uni-sb.de <S. Gehtnicht>
> schne...@aol.com <Z.U. Ulkig>
> schne...@aol.com <P. Ervers>
> schne...@aol.com <G. Daddel>
> schne...@aol.com <K. Einschwein>
>
> Die Mail-Adressen sind alle in Ordnung. Oder sollte ich
> lieber schreiben in Irrtnung ;-)?
> Ciao
> S. P. Ezialservice
> --
> Hair unlimited -- Firmenname eines Friseursalons.

Deine Liste beweist eindrucksvoll, daß es mit Abkürzungen bei
Usenet-Wahlen nicht geht!

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Dirk Peter Bernd Paul Hermann Moebius wrote:
>
>> soll der Begriff "Realname" näher erläutert werden:
>> + "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>
> Heißt das, wenn ich meinen vollständigen Namen angebe, ist das ein Grund, meine
> Stimme für ungültig zu erklären?

Du darfst sogar mit [JA, ich will diese Regelergänzung] abstimmen.

--
Rolf^2

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

>+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"

Ohne "mindestens" wird das Aerger geben.

pi
--
Usenet is like Tetris for those who still can read.

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
/me wrote:

> Hintergrund:
> [...] In der anschließenden Diskussion zeigte sich, daß der Begriff


> "Realname" offenbar durch Einzelfälle gewohnheitsrechtlich entwertet

> wurde [...]

Nachzutragen wäre, daß bis Anfang diesen Jahres in mindestens
zwei Verfahren _abgekürzte_ Vornamen von den Wahlleitern unter dem
Vermerk "unvollstaendiger Realname" für ungültig erklärt wurden.

Siehe dazu:
<572...@babylon.pfm-mainz.de>
<RESULT-Neuwa...@dana.de>
<CfV-2-de.talk....@dana.de>


[Danke, Ralph]

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Boris 'pi' Piwinger wrote:
>
[Realname]

>>+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>
> Ohne "mindestens" wird das Aerger geben.

Da die Regeln eh Mindestvoraussetzungen sind (man muß auch nicht
explizit "JA" formulieren, um zuzustimmen, habe ich auf "mindestens"
verzichtet. Auch steht oben nicht dabei "ohne weitere Zusätze",
quasi als Verbot weiterer Namen oder Nicks.

Aber wenn es so gewünscht wird, soll's Diskussionsgrundlage sein:

... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...

--
Rolf^2

Oliver Kirchner

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
On Thu, 10 Dec 1998 14:44:12 +0100, Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de>
<366FD02B...@topmail.de> wrote:

>Nachzutragen wäre, daß bis Anfang diesen Jahres in mindestens
>zwei Verfahren _abgekürzte_ Vornamen von den Wahlleitern unter dem
>Vermerk "unvollstaendiger Realname" für ungültig erklärt wurden.

Falsch.

Lediglich im 2. CfV zu de.talk.sex wurde eine der beiden Stimmen als
ungültig gewertet...

| From: depa...@i3.informatik.rwth-aachen.de (Andre Deparade)
| Newsgroups: de.admin.news.announce,de.admin.news.groups,de.talk.sex
| Subject: 2.CfV: de.talk.sex
| Message-ID: <CfV-2-de.talk....@dana.de>
| Date: 18 Feb 1998 09:00:00 +0100
|
| Ungueltige Wahlscheine
| [...]
| s...@serpens.swb.de S.P.Zeidler
| unvollstaendiger Realname


..., aber im alleine entscheidenden Result wurde diese Anordnung
verworfen, die Stimme wurde als *gültig* gewertet.

| From: depa...@i3.informatik.rwth-aachen.de (Andre Deparade)
| Newsgroups: de.admin.news.announce,de.admin.news.groups,de.talk.sex
| Subject: RESULT: de.talk.sex - Umbenennung und Chartaaenderungen
| Message-ID: <Result-de.talk...@dana.de>
| Date: Mon, 09 Mar 1998 20:04:31 +0100 (MET)
|
| Liste der gezaehlten Stimmen:
| [...]
| s...@serpens.swb.de S. Petra Zeidler JNNNN

>Siehe dazu:
><572...@babylon.pfm-mainz.de>

Aber bitte vollständig und nicht nur in der Form, die Dir gerade
dient....

Oliver

Alexander Stielau

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> writes:

> sodaß der Abschnitt hiernach - sonst unverändert - lautet:
>
> : Wahlberechtigte/Realname: Jeder, der in der Lage ist, eine ansonsten
> : korrekte Stimme beim Wahlleiter abzugeben, ist wahlberechtigt und hat
> : genau eine Stimme. Dies schließt "fremde Netze" ausdrücklich ein.
> : Das Wahlrecht beschränkt sich auf natürliche Personen, das bedeutet
> + insbesondere, daß jede Stimme mit einem Realname (ein ausgeschriebener
> + Vorname plus Nachname) verknüpft sein muß; auf die Veröffentlichung
> : des Realnames kann in begründeten(!) Einzelfällen verzichtet werden,
> : dazu s.u.

(O) Make it so, CfV now!

Aleks
(Bitte mit Feldtest der personalisierten Wahlscheine, wenn es
schon funtionieren sollte.)

Wolfgang Janssen

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> schrieb:


>sodaß der Abschnitt hiernach - sonst unverändert - lautet:
>
>: Wahlberechtigte/Realname: Jeder, der in der Lage ist, eine ansonsten
>: korrekte Stimme beim Wahlleiter abzugeben, ist wahlberechtigt und hat
>: genau eine Stimme. Dies schließt "fremde Netze" ausdrücklich ein.
>: Das Wahlrecht beschränkt sich auf natürliche Personen, das bedeutet
>+ insbesondere, daß jede Stimme mit einem Realname (ein ausgeschriebener
>+ Vorname plus Nachname) verknüpft sein muß;


Besser: (ein ausgeschriebener Vor- und Nachname)

Sonst bezieht sich "ausgeschriebener" nur auf "Vorname". (Koennte
jedenfalls so gedeutet werden).

Gruss
Wolfgang


Lars Humbeck

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
On Thu, 10 Dec 1998 09:16:13 +0100, Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de>
wrote:

>> ste...@osiris.sb.uunet.de <S. Hautnichthin>
>> nor...@osiris.sb.uunet.de <N. Einichtdoch>
>> kl...@osiris.sb.uunet.de <K. Aramba>
>> winf...@osiris.sb.uunet.de <W. Asdennoch>
>> wer...@osiris.sb.uunet.de <W. Enscherts>
>> tro...@osiris.sb.uunet.de <T. Otal-Daneben>
>> hairu...@osiris.sb.uunet.de <H. Immelarsch>
>> rolf...@osiris.sb.uunet.de <Rolf Zweifelt>
>> absis...@osiris.sb.uunet.de <Abs. Olut-Dagegen>
>> s.sch...@rz.uni-sb.de <S. Gehtnicht>
>> schne...@aol.com <Z.U. Ulkig>
>> schne...@aol.com <P. Ervers>
>> schne...@aol.com <G. Daddel>
>> schne...@aol.com <K. Einschwein>
>>
>> Die Mail-Adressen sind alle in Ordnung. Oder sollte ich
>> lieber schreiben in Irrtnung ;-)?
>> Ciao
>> S. P. Ezialservice
>> --
>> Hair unlimited -- Firmenname eines Friseursalons.
>
>Deine Liste beweist eindrucksvoll, daß es mit Abkürzungen bei
>Usenet-Wahlen nicht geht!

Und inwiefern hätte es sich weitergebracht, wenn dort ein
ausgeschriebener Vorname gestanden hätte? Solange wie Mail an die
Adresse nicht bounct, musst du davon ausgehen, daß alles o.k. ist, ob
mit oder ohne ausgeschriebenen Vornamen.

--
regards
Lars Humbeck
hum...@gmx.net
pgp-key avialable on request

Stefan Schneider

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
--> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
> Stefan Schneider wrote:
> >
> [Realname]
> >> real (latein.): wirklich, gegenständlich, nicht eingebildet
> >> Realität: Tatsache, Wirklichkeit
> >
> > Macht natürlich in einem virtuellen Medium sehr viel Sinn.
>
> Du glaubst schon noch an die echten Menschen, die dieses
> elektronische Medium benutzen?

Sicher. Ich glaube nur nicht einen Moment daran, daß die auch
tatsächlich so heißen, wie es im "From: "-Header steht. Das
wird bei vielen der Fall sein, bei anderen wiederum nicht.
Genau genommen interessiert mich das eigentlich auch gar nicht,
solange ein Account einer Person zuzuordnen ist. Ob die nun
P. Erson oder Per Son heißt, kratzt mich keinen Deut.

> Also an die ... User .. auf der anderen Seite des Bildschirms ... ;-
>

> > ste...@osiris.sb.uunet.de <S. Hautnichthin>
> > nor...@osiris.sb.uunet.de <N. Einichtdoch>
> > kl...@osiris.sb.uunet.de <K. Aramba>
> > winf...@osiris.sb.uunet.de <W. Asdennoch>
> > wer...@osiris.sb.uunet.de <W. Enscherts>
> > tro...@osiris.sb.uunet.de <T. Otal-Daneben>
> > hairu...@osiris.sb.uunet.de <H. Immelarsch>
> > rolf...@osiris.sb.uunet.de <Rolf Zweifelt>
> > absis...@osiris.sb.uunet.de <Abs. Olut-Dagegen>
> > s.sch...@rz.uni-sb.de <S. Gehtnicht>
> > schne...@aol.com <Z.U. Ulkig>
> > schne...@aol.com <P. Ervers>
> > schne...@aol.com <G. Daddel>
> > schne...@aol.com <K. Einschwein>
> >
> > Die Mail-Adressen sind alle in Ordnung. Oder sollte ich
> > lieber schreiben in Irrtnung ;-)?
> > Ciao
> > S. P. Ezialservice

[...]

> Deine Liste beweist eindrucksvoll, daß es mit Abkürzungen bei
> Usenet-Wahlen nicht geht!

Ich finde eigentlich, daß diese Liste nichts beweist, außer
die Tatsache, daß es schwierig ist, jemandem am Fälschen von
Stimmen zu hindern. Und ich kann nicht so recht nachvollziehen,
daß gefälschte Stimmen in irgendeiner Weise besser sein sollten,
wenn sie in folgender Form abgegeben werden:

ste...@osiris.sb.uunet.de <Stefan Hautnichthin>
nor...@osiris.sb.uunet.de <Norbert Einichtdoch>
kl...@osiris.sb.uunet.de <Karl Aramba>
winf...@osiris.sb.uunet.de <Winfired Asdennoch>
wer...@osiris.sb.uunet.de <Werner Enscherts>
tro...@osiris.sb.uunet.de <Thomas Otal-Daneben>
hairu...@osiris.sb.uunet.de <Heinrich Immelarsch>
rolf...@osiris.sb.uunet.de <Rolf Zweifelt>
absis...@osiris.sb.uunet.de <Absaran Olut-Dagegen>
s.sch...@rz.uni-sb.de <Simon Gehtnicht>
schne...@aol.com <Zoran Utz Ulkig>
schne...@aol.com <Peter Ervers>
schne...@aol.com <Gerhard Daddel>
schne...@aol.com <Kai Einschwein>

Ist es das, worum es Dir geht? Du kannst dann nachher an all
diese etwas seltsam klingenden Accounts Nachfragen schicken,
ob das wirklich so stimmt. Ich bestätige Dir das dann im Falle
eines Falles gerne. Ist zwar ein wenig Arbeit, aber was solls.
Ich würde doch meinen, daß man nicht versuchen sollte, Dinge
zu regeln, die bei näherer Betrachtung einfach nicht zu regeln
sind. Man muß sich einfach darauf verlassen, daß die meisten
Leute mit den Möglichkeiten, ein Medium zu mißbrauchen, nicht
Schindluder treiben, sondern dieses Medium eben korrekt nutzen.
Wenn man sich darauf nicht verläßt, dann macht man der Mehrheit
der Leute, die genau das tut, mit überflüssigen Regeln das Le-
ben schwer. Das ist aber auch schon alles, was dabei rauskommt.
Zumal das Problem, hinter dem Du her bist, imho völlig unlösbar
ist, es sei denn man führt eine Art elektronischer Ausweis-
pflicht ein.
mfg
S.
--
Fanatismus besteht in der Verdoppelung der Anstrengung,
wenn das Ziel vergessen worden ist. (G. Santayana)

Lutz Frommberger

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

> Der Proponent wäre damit einverstanden, daß die Wahl für dieses
> Verfahren als personalisiertes Wahlscheinverfahren durchgeführt
> wird, falls dieses bis dahin für den 'Feldtest' zur Verfügung
> steht und die Moderation die dafür notwendige Sonderregel genehmigt.

Sollte man sich da nicht erst mal einig werden, ob man dieses Verfahren
überhaupt will? Vielleicht vor einer Anwendung?

gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstueck git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
Lutz.Fro...@ira.uka.de | das Oder die Flipperwaldt
http://i11www.ira.uka.de/~frommb/ | gersput." - Ernest Scribbler

O.G. Schwenk

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel schrieb:

>Aber wenn es so gewünscht wird, soll's Diskussionsgrundlage sein:
>
> ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...

etwas rekursiv.
ansonsten: sehr schoen.


mfg
+ogs
--
O.G.Schwenk -> http://www.home.pages.de/~ogs/

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Chr. R. Thomas Biedl wrote:
>
> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> schrieb...

>
> >+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>
> Ginge das so durch?
>
> Leicht pingelig,

Keine Ursache.

"Chr. R. Thomas Biedl"? Ja - problemlos - wie früher auch.
[X]------vorname(ausgeschrieben)
[X]-------------nachname


--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Boris 'pi' Piwinger wrote:
>
[Realname]
>>+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>
> Ohne "mindestens" wird das Aerger geben.

Da die Regeln eh Mindestvoraussetzungen sind (man muß auch nicht
explizit "JA" formulieren, um zuzustimmen, habe ich auf "mindestens"
verzichtet. Auch steht oben nicht dabei "ohne weitere Zusätze",
quasi als Verbot weiterer Namen oder Nicks.

Aber wenn es so gewünscht wird, soll's Diskussionsgrundlage sein:

... Realname (mindestens ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname) ...

--
Rolf^2


Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Oliver Kirchner wrote:
>
>> Nachzutragen wäre, daß bis Anfang diesen Jahres in mindestens
>> zwei Verfahren _abgekürzte_ Vornamen von den Wahlleitern unter dem
>> Vermerk "unvollstaendiger Realname" für ungültig erklärt wurden.
>
> Falsch.

Nein.

> Lediglich im 2. CfV zu de.talk.sex wurde eine der beiden Stimmen als
> ungültig gewertet...

Was heißt hier "lediglich"?

> ..., aber im alleine entscheidenden Result wurde diese Anordnung
> verworfen, die Stimme wurde als *gültig* gewertet.

Quatsch.

Sondern nachdem dann der Realname mit ausgeschriebenem Vorname
entweder durch erneute Stimmabgabe oder per Rückfrage vorlag.

> Aber bitte vollständig und nicht nur in der Form, die Dir gerade
> dient....

Ich brauche keine Abstriche an meiner Aussage zu machen.
Du solltest näher hinsehen: Im Result steht nämlich *kein*
abgekürzter Vorname mehr!

Ich halte fest, daß die Wahlleiter Stimmen mit nur abgekürztem
Vornamen abgelehnt haben. Nicht hätten, sondern haben!

--
Rolf^2

Lutz Frommberger

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Alexander Stielau <al...@zedat.fu-berlin.de> wrote:

> (Bitte mit Feldtest der personalisierten Wahlscheine, wenn es
> schon funtionieren sollte.)

Nicht wirklich, zumindest bei dem angebotenen Test von weiß-nicht-mehr wem.
Meine Wahlscheine kommen zurück.

Rolf Zweifel

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
/me wrote:
>
> 1. RfD: Ergänzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)


Die Proponenten begrüßen Christian Kurz als Mitproponent
für diesen RfD. Christian hat heute per Mail seine Unterstützung
zugesagt. Danke!


Proponenten:
------------


Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de>
Michael Ottenbruch <M.Otte...@sailor.ping.de>

Christian Kurz <sho...@jupiter.rhein-neckar.de>


--
Rolf^2

Utz Pflock

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to

Rolf Zweifel schrieb ...

>- -------------------------------------------------------------


>1. RfD: Ergänzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)

>- -------------------------------------------------------------

>: Das Wahlrecht beschränkt sich auf natürliche Personen, das bedeutet
>+ insbesondere, daß jede Stimme mit einem Realname (ein

^^
sein

> ausgeschriebener Vorname plus Nachname) verknüpft sein muß;

Weitere Zweitnamen, Zweitnamenabkürzung bzw Nicknamen in 'Markierung'
sind unabhängig davon erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen,
Utz
--
http://www.pflock.de
Grundwissen über das Usenet in news:de.newusers.infos
Anfangsfragen bitte nach news:de.newusers.questions

Adrian Suter

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

>Im Regelwerk 'Einrichtung von Usenet-Gruppen in "de.*"',
> im Kapitel "7. Die Wahlregeln:",
> Abschnitt "Wahlberechtigte/Realname:"
>

>soll der Begriff "Realname" näher erläutert werden:
>
>

>+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"

Alternativvorschlag: Strawpoll, wie die Regeln ausgelegt werden
sollen.

Ich bin überzeugt, auch wenn ein Strawpoll nicht verbindlich ist,
werden sich die Wahlleiter und die dana-Moderation dran halten.

Adrian

Karlo Gross

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
In de.admin.news.regeln Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

> -----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----


> - -------------------------------------------------------------
> 1. RfD: Ergänzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)
> - -------------------------------------------------------------

Wenn Du das mit Gewalt durchboxen willst, dann lass Dir was zu
solchen Vornamen wie meinem einfallen.
Denn da bin ich bestimmt kein Einzelfall.
Du wirst mich unter Karlo Gross bei keiner behoerdlichen Datenbank
finden. Allerdings wirst Du unter Menschen die mich persoenlich kennen,
ausser engsten Verwandten, niemand finden, der weiss, dass das aus
Karl-Otto abgeleitet ist.

Ich hab kein Problem damit, demnaechst als Karl-O. Gross zu posten,
darum geht es nicht.

Es geht einfach darum, dass ein ausgeschriebener Realname genausowenig
ueberpruefbar ist, wie einer mit abgekurztem Vornamen.
Im Gegenteil, Karlo Gross duerfte wohl einmalig sein.
Was bei Karl-Otto schon schlechter aussieht.

Soll der Vote-taker demnaechst beim zustaendigen Einwohnermeldeamt
nachfragen?
Das ist doch dummfug.

Kurz, was Du auch bastelst, es ist nicht ueberpruefbar, wenn ein
CfV nicht 2 Jahre dauern soll und unter notarieller Aufsicht statt-
findet.

Ich bin fuer realnamen, aber nicht nach deutscher Beamtenmentaitaet.

Da habe ich schon immer Krempel, ob Karl Otto oder Karl-Otto.
Es steht in meinen Papieren naemlich bunt gewuerfelt.

Der CfV, in dem das angezweifelt wird, wird wohl damit enden, dass
der Proponent vorher verstorben ist. (odr ich) ;-)

Um die Forderung nach realnamen nicht aufzuweichen kommt von mir daher
ENTHALTUNG.

Karlo
>

--
email: k...@orion.dip.de
SyNaK's Highlights of NT Administration:
click-click-click-reboot-click-click-(doesn't work)-reboot-reboot-(works)

Wolfgang Behrens

unread,
Dec 10, 1998, 3:00:00 AM12/10/98
to
Lutz Frommberger <Lutz.Fro...@ira.uka.de> wrote:
[Funktioniert das Wahlscheinverfahren?]
> Nicht wirklich,

So schlimm isses hoffentlich auch nicht, die TODO hat zwar noch ein
paar Punkte, aber das meiste sind eher kosmetische Sachen, der einzig
wirklich wichtige (aber schnell zu realisierende) Punkt ist eine
Entscheidung über das Handling von From: vs. Reply-To:.

Und die kann man auch losgelöst vom Wahlscheinverfahren betrachten,
ich würde gern wissen, ob sich der Aufwand lohnt, den Reply-To:-Bug
von Usevote zu fixen.


> zumindest bei dem angebotenen Test von weiß-nicht-mehr wem.

Von mir.


> Meine Wahlscheine kommen zurück.

Das is da etwas dumm gelaufen, da beim zweiten Schein (der erste hatte
ja eh eine falsche Kennung) grad ein Fehler im Programm war, der
falsch-negative Ergebnisse lieferte. Ich hab deine Stimme Usevote
grad nochmal zum Fraß vorgeworfen, neue Bestätigung kommt.


W.


Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
O.G. Schwenk wrote:
>
> Rolf Zweifel schrieb:

>
> >Aber wenn es so gewünscht wird, soll's Diskussionsgrundlage sein:
> >
> > ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...
>
> etwas rekursiv.
> ansonsten: sehr schoen.

Da kommt natürlich noch "ausgeschriebener" hinein.
Die Rekursion soll ja perfekt sein.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Stefan Schneider wrote:
>
[Adressfälscherszenario - gelöscht]

>
> sind. Man muß sich einfach darauf verlassen, daß die meisten
> Leute mit den Möglichkeiten, ein Medium zu mißbrauchen, nicht
> Schindluder treiben, sondern dieses Medium eben korrekt nutzen.
>
[falsche Schlußfolgerung gelöscht]

Vertrauensbildende Maßnahmen wie sie hier in Form der Realnamens-
angabe seit langem eingeführt sind, stützen das allgemeine Vertrauen
in Usenet-Wahlen. Die Aushöhlung des Realnamens auf Abkürzungen ist
kontraproduktiv.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Lars Humbeck wrote:
>
>>> schne...@aol.com <K. Einschwein>

> Und inwiefern hätte es sich weitergebracht, wenn dort ein
> ausgeschriebener Vorname gestanden hätte? Solange wie Mail an die
> Adresse nicht bounct, musst du davon ausgehen, daß alles o.k. ist, ob
> mit oder ohne ausgeschriebenen Vornamen.

Tja, je bunter die Vornamen und Nachnamen, desto schillender
wird dang das Stück für Stück nachprüfen. Oder einer ruft abklemmen.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Lutz Frommberger wrote:
>
> Alexander Stielau <al...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
>
> > (Bitte mit Feldtest der personalisierten Wahlscheine, wenn es
> > schon funtionieren sollte.)
>
> Nicht wirklich, zumindest bei dem angebotenen Test von weiß-nicht-mehr wem.
> Meine Wahlscheine kommen zurück.

Nope.

Wolfgang's Wahlmaschine funktioniert prächtig!

Die Verarbeitung meiner inzwischen ca. 25 Testmails,
die meisten auf vermutete Schwachstellen zielend, haben überzeugt.

--
Rolf^2

Olaf Bormann

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Rolf Zweifel wrote:

> Aber wenn es so gewünscht wird, soll's Diskussionsgrundlage sein:
>

> ... Realname (mindestens ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname) ...

Mein Vorschlag:

... Realname (mindestens ein ausgeschriebener Vorname plus

ausgeschriebener Nachname) ...

Olaf

Lutz Frommberger

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
> Die Verarbeitung meiner inzwischen ca. 25 Testmails,
> die meisten auf vermutete Schwachstellen zielend, haben überzeugt.

Kann ich nicht bestätigen.

Martin Recke

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
> ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...

Kann man nicht ein Kriterium finden, daك sich in Software implementieren
lنكt? (Ich habe da vor allem Usevote im Auge.) Andernfalls bin ich
dagegen.

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Karlo Gross wrote:
>
> Wenn Du das mit Gewalt durchboxen willst, dann lass Dir was zu
> solchen Vornamen wie meinem einfallen.
> Denn da bin ich bestimmt kein Einzelfall.
> Du wirst mich unter Karlo Gross bei keiner behoerdlichen Datenbank
> finden. Allerdings wirst Du unter Menschen die mich persoenlich kennen,
> ausser engsten Verwandten, niemand finden, der weiss, dass das aus
> Karl-Otto abgeleitet ist.

Ich habe den Wortteil "Real" im Begriff "Realnamen" nicht erfunden.
Der stand schon lange in den Regeln. Was regst Du Dich jetzt erst auf?

Durch die Konkretisierung in Vor- und Nachname (das war bisher eh
Konsens und steht so in einem dni-Text und scheint mir naturgegeben,
wenn man sich von Pseudonymen abheben will) wird die Aussage "real"
weder in die eine noch in die andere Richtung spezifiziert. Es wird
nur spezifiziert, daß es sich um zwei "Namens"-Teile handelt.

Also mache bitte selbst einen RfD, der die Realnamenspflicht in
eine Synonymnamenspflicht aushöhlt <scnr>

> Ich hab kein Problem damit, demnaechst als Karl-O. Gross zu posten,
> darum geht es nicht.

Und niemand hat mit Karlo, Gabi usw. ein Problem. So what?

> Es geht einfach darum, dass ein ausgeschriebener Realname genausowenig
> ueberpruefbar ist, wie einer mit abgekurztem Vornamen.

Eine Überprüfbarkeit in Hinsicht Personalausweis oder dergleichen
ist nicht Gegenstand dieses RfD, dies soll weiter genauso wie bisher
gehandhabt werden, also bei konkretem Anlaß den ein "verdächtiges"
Result auslöst.

> Im Gegenteil, Karlo Gross duerfte wohl einmalig sein.
> Was bei Karl-Otto schon schlechter aussieht.

So, genau diesen Ansatz meine ich, wenn ich proponiere, daß das
Format "R. Mustermann" aus Results verschwinden soll.

Durch die Unvollständigkeit bleibt der angegebene "Realname"
unter dem Niveau, das für eine Zuordnung z.B. wegen Stimmänderung
unter anderer Mailadresse, und für die Glaubwürdigkeit eines Results
für die Netzgemeinde erforderlich und auch ohne Zumutung an den
Abstimmenden machbar ist.

> Soll der Vote-taker demnaechst beim zustaendigen Einwohnermeldeamt
> nachfragen?
> Das ist doch dummfug.

Sagte das irgendjemand? Steht das in dem RfD?

Deine weiteren diesbezüglichen und nicht geqoteten Schlußfolgerungen
sind daher obsolet.

> Um die Forderung nach realnamen nicht aufzuweichen kommt von mir daher
> ENTHALTUNG.

Ich fürchte, jetzt wird auch noch "real" aufgeweicht, nachdem "name"
schon aufgeweicht ist, was dieser RfD abstellen will.

Ich hoffe aber immer noch auf ein Ja von Dir.


Fazit:
------
"Real" wird in diesem RfD *nicht* umdefiniert, nur "Name" in dem
Sinne konkretisiert, der hier schon Konsens war.

Überprüfungen werden im Grundsatz nicht mehr oder weniger ausgelöst,
aber überflüssiger weil Namengleichheiten minimiert werden und
der Verdacht vermieden wird, daß laxe Realnamensauslegung mit laxer
Auslegung von one-person-one-vote einhergeht.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Adrian Suter wrote:
>
>>+ "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>
> Alternativvorschlag: Strawpoll, wie die Regeln ausgelegt werden
> sollen.
>
> Ich bin überzeugt, auch wenn ein Strawpoll nicht verbindlich ist,
> werden sich die Wahlleiter und die dana-Moderation dran halten.

Du meinst, da würde die Formulierung einhelliger aufgenommen, weil
nicht gar so verbindlich, während die gleiche Formulierung als
Regel von einigen wild durchphantasiert wird?

--
Rolf^2

Ludwig Boeckel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to

st.sch...@gmx.net (Stefan Schneider) schrieb:

> Ich würde doch meinen, daß man nicht versuchen sollte, Dinge
> zu regeln, die bei näherer Betrachtung einfach nicht zu regeln

> sind. Man muß sich einfach darauf verlassen, daß die meisten
> Leute mit den Möglichkeiten, ein Medium zu mißbrauchen, nicht
> Schindluder treiben, sondern dieses Medium eben korrekt nutzen.

> Wenn man sich darauf nicht verläßt, dann macht man der Mehrheit
> der Leute, die genau das tut, mit überflüssigen Regeln das Le-
> ben schwer. Das ist aber auch schon alles, was dabei rauskommt.

Beifall - heftiger, langanhaltender Beifall.

Ludwig

--
--------------------------------------------------------------------------
email: lud...@bonbit.org voice: +49-431-775225 Kiel Germany

Lutz Frommberger

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Wolfgang Behrens <wolf...@snoopy.flensburg.de> wrote:

> Das is da etwas dumm gelaufen, da beim zweiten Schein (der erste hatte
> ja eh eine falsche Kennung) grad ein Fehler im Programm war, der
> falsch-negative Ergebnisse lieferte. Ich hab deine Stimme Usevote
> grad nochmal zum Fraß vorgeworfen, neue Bestätigung kommt.

Ist da. Damit ziehe ich alles Gejammer zurück. (Hatte mich schon gewundert,
wieso ich drei Bestätigungen auf zwei Stimmabgaben bekomme...)

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Martin Recke wrote:
>
> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
>> ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...
>
> Kann man nicht ein Kriterium finden, daß sich in Software implementieren
> läßt? (Ich habe da vor allem Usevote im Auge.) Andernfalls bin ich
> dagegen.

Man könnte sich gewisse "Kandidaten" maschinell auswerfen lassen.


Meta (quick&dirty):
----

Def

Buchstaben = alle Zeichen des Alphabets (klein+groß),
sowie deutsche+internat. Umlaute,
keine Satzzeichen, kein Leerzeichen

Sonderzeichen = alle Satzzeichen, keine Buchstaben,
kein Leerzeichen

Proc

Realnamens-String von vor- und nachlaufenden Leerzeichen befreien.
Pointer(P) auf erstes Zeichen des Realname setzen

Teilname[x] = Sub-String vom aktuellen P(Realname), einschließlich, bis zum
ersten Auftauchen (>P) eines Sonderzeichens einschließlich
diesem, oder bis zum ersten Auftauchen (>P) eines Leerzeichens
ohne dieses, sonst bis String_Ende. Wenn not(String_Ende)
Pointer(P) auf das nächste Zeichen nach der Fundstelle
setzen, welches kein Leerzeichen ist. ->Teilname[x+1] ...

Case

Gibt es zwei Teilnamen ohne Sonderzeichen am Anfang und/oder am Ende,
die länger als 1 Zeichen sind -> OK(1)

Gibt es einen Teilnamen ohne Sonderzeichen am Anfang und/oder am Ende,
der länger als 1 Zeichen ist, und einen Teilnamen der länger als 2
Zeichen ist und auf (Komma oder Bindestrich) endet -> OK(2)


(Regex'perten machen das alles sicherlich in einem Einzeiler ;-)


Try

"R. Mustermann" -> "R." & "Mustermann" -> not-OK
"R Mustermann" -> "R" & "Mustermann" -> not-OK
"Mustermann, R." -> "Mustermann," & "R." -> not-OK
"Mustermann, R" -> "Mustermann," & "R" -> not-OK
"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK
"O.G. Mustermann" -> "O." & "G." & "Mustermann" -> not-OK
"O. G. Mustermann" -> "O." & "G." & "Mustermann" -> not-OK
"O. Günter Mustermann" -> "O." & "Günter" & "Mustermann" -> OK
"Mustermann, O. Günter" -> "Mustermann," & "O." & "Günter" -> OK
"Fehnkers Ansgar" -> "Fehnkers" & "Ansgar" -> OK
"Boris 'pi' Piwinger" -> "Boris" & "'pi'" & "Piwinger" -> OK
"B. 'pi' Piwinger" -> "B." & "'pi'" & "Piwinger" -> not-OK
"Martin Schr"oder" -> "Martin" & 'Schr"' & "oder" -> OK ;-
"Dr. R. Theodor 'Theo' Klein" -> "Dr." & "R." & "Theodor" & "'Theo'" & "Klein" -> OK
"Dr. R.T. 'Theo' Klein" -> "Dr." & "R." & "T." & "'Theo'" & "Klein" -> not-OK
"Dr. R. Theo Klein" -> "Dr." & "R." & "Theo" & "Klein" -> OK
"Papst Johannes-Paul II." -> "Papst" & "Johannes-" & "Paul" & "II." -> OK
"Mo Adebisi" -> "Mo" & "Adebisi" -> OK
"Karl-O. Gross" -> "Karl-" & "O." & "Gross" -> OK
"Alexa-Sabina Leuter-Schnarr" -> "Alexa-" & "Sabina" & "Leuter-" & "Schnarr" -> OK
"Alexa-S. Leuter-Sch." -> "Alexa-" & "S." & "Leuter-" & "Sch." -> OK


Bis hierhin ist natürlich ungeprüft, ob ein Name (z.B. Vorname "Ansgar")
überhaupt sein kann (Kannte ich bis vor kurzem auch nicht). Aber die
Teilnamen wären schon mal extrahiert um evtl. weitere Spellchecks zu
durchlaufen.

Um vorzugreifen (huhu Ansgar) es gibt auch eine Schwachstelle für Unsinn:
"Bum Bum" -> "Bum" & "Bum" -> OK (außer ein Spellchecker wirft das raus).

Aber die Wahlleiter-Arbeit erleichtert es allemal, da so oder ähnlich
mit einer hohen Treffsicherheit und Verträglichkeit zu rechnen ist.

--
Rolf^2

Alexander Stielau

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Lutz Frommberger <Lutz.Fro...@ira.uka.de> writes:

> Alexander Stielau <al...@zedat.fu-berlin.de> wrote:
>
> > (Bitte mit Feldtest der personalisierten Wahlscheine, wenn es
> > schon funtionieren sollte.)
>
> Nicht wirklich, zumindest bei dem angebotenen Test von weiß-nicht-mehr wem.
> Meine Wahlscheine kommen zurück.

Also, meine Versuche haben alle funktioniert, bzw. die richtige
Antwort ausgelöst, inzwischen auch die erst von mir bemängeltete
Version mit einem gelöschten Buchstaben des Keys.

Wie sehen den die zurückgekommenen Wahlscheine genau aus?

Aleks

Christian Kurz

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Utz.P...@t-online.de (Utz Pflock) wrote:

> Rolf Zweifel schrieb ...


>
> >- -------------------------------------------------------------
> >1. RfD: Ergänzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)
> >- -------------------------------------------------------------
>

> >: Das Wahlrecht beschränkt sich auf natürliche Personen, das bedeutet
> >+ insbesondere, daß jede Stimme mit einem Realname (ein
> ^^
> sein
>
> > ausgeschriebener Vorname plus Nachname) verknüpft sein muß;

Dein obiger Vorschlag ist zwar nicht schlecht, aber passt nicht ganz in
den Satz. Wenn muesste die Klammer wie folgt formuliert werden
(Mindestens ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname des
Abstimmenden). Damit waere es absolut eindeutig. Meinungen dazu?



> Weitere Zweitnamen, Zweitnamenabkürzung bzw Nicknamen in 'Markierung'
> sind unabhängig davon erlaubt.

Klar, dies bringt auch meine Formulierung deutlich heraus.

Gruss Christian
--
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein

Lars Humbeck

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
On Fri, 11 Dec 1998 00:13:19 +0100, Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de>
wrote:

Vollkommen unrealistisch. In der Regel wirst du nichtmal merken, daß
der Name falsch sein könnte.

--
regards
Lars Humbeck
hum...@gmx.net
pgp-key avialable on request

Adrian Suter

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:

Genau. Eine solche - nennen wir es einmal Meinungsäusserung der
Mehrheit zur Auslegung der Realnamenpflicht bei Abstimmungen - muss
nicht alle Eventualitäten abdecken. Es ist mehr eine Hilfe, in welche
Richtung die Moderation denn denken soll, wenn es darum geht,
Einzelfälle zu entscheiden.

Momentan können sich beide Seiten auf das, was sie als den Geist der
Regeln ansehen, berufen:

"Beim Verfassen der Regeln kam niemand auf die Idee, dass mal
irgendjemand etwas anderes unter 'Realnamen' verstehen könnte, als
Vor- und Nachname, beide ausgeschrieben."

Oder aber:

"Die Angabe der Realnamen dient der Nachvollziehbarkeit von
Stimmabgaben, und solange eindeutig ist, wer wie gestimmt hat, muss
man doch kein solches Theater um abgekürzte oder ausgeschriebene
Realnamen machen."

Ich finde beide Positionen nachvollziehbar. Eine Regeländerung könnte
Klarheit verschaffen, aber ein Strawpoll IMHO ebenso.

Adrian

Rolf Zweifel

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Martin Recke wrote:
>
> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
>> ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...
>
> Kann man nicht ein Kriterium finden, daß sich in Software implementieren
> läßt? (Ich habe da vor allem Usevote im Auge.) Andernfalls bin ich
> dagegen.

Man könnte sich eigentlich alles auf das der RfD abzielt
maschinell auswerfen lassen:

Meta (quick&dirty):
-------------------

Def

Buchstaben = alle Zeichen des Alphabets (klein+groß),
sowie deutsche+internat. Umlaute,
keine Satzzeichen, kein Leerzeichen

Sonderzeichen = alle Satzzeichen, keine Buchstaben,
kein Leerzeichen

Proc

Realnamens-String von vor- und nachlaufenden Leerzeichen befreien.
Pointer(P) auf erstes Zeichen des Realname setzen

Teilname[x] =
Sub-String vom aktuellen P(Realname), einschließlich, bis zum
ersten Auftauchen (>P) eines Sonderzeichens einschließlich
diesem, oder bis zum ersten Auftauchen (>P) eines Leerzeichens
ohne dieses, sonst bis String_Ende. Wenn not(String_Ende)
Pointer(P) auf das nächste Zeichen nach der Fundstelle
setzen, welches kein Leerzeichen ist. ->Teilname[x+1] ...

Case

Gibt es zwei Teilnamen, beide ohne Sonderzeichen am Anfang und/oder
am Ende, die jeweils länger als 1 Zeichen sind -> OK(1)

Gibt es einen Teilnamen ohne Sonderzeichen am Anfang und/oder am Ende,

der länger als 1 Zeichen ist, und einen anderen Teilnamen der länger

als 2 Zeichen ist und auf (Komma oder Bindestrich) endet -> OK(2)

Gibt es zwei Teilnamen die beide jeweils länger als 2 Zeichen sind
und beide auf (Komma oder Bindestrich) enden -> OK(3)


(Regex'perten machen das alles sicherlich in einem Einzeiler ;-)


Try

"R. Mustermann" -> "R." & "Mustermann" -> not-OK
"R Mustermann" -> "R" & "Mustermann" -> not-OK
"Mustermann, R." -> "Mustermann," & "R." -> not-OK
"Mustermann, R" -> "Mustermann," & "R" -> not-OK
"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK
"O.G. Mustermann" -> "O." & "G." & "Mustermann" -> not-OK
"O. G. Mustermann" -> "O." & "G." & "Mustermann" -> not-OK
"O. Günter Mustermann" -> "O." & "Günter" & "Mustermann" -> OK
"Mustermann, O. Günter" -> "Mustermann," & "O." & "Günter" -> OK
"Fehnkers Ansgar" -> "Fehnkers" & "Ansgar" -> OK
"Boris 'pi' Piwinger" -> "Boris" & "'pi'" & "Piwinger" -> OK
"B. 'pi' Piwinger" -> "B." & "'pi'" & "Piwinger" -> not-OK
'Martin Schr"oder' -> "Martin" & 'Schr"' &"oder" -> OK ;-
"Dr. R. Theodor 'Theo' Klein" -> "Dr." & "R." & "Theodor" & "'Theo'" & "Klein" -> OK
"Dr. R.T. 'Theo' Klein" -> "Dr." & "R." & "T." & "'Theo'" & "Klein" -> not-OK
"Dr. R. Theo Klein" -> "Dr." & "R." & "Theo" & "Klein" -> OK
"Papst Johannes-Paul II." -> "Papst" & "Johannes-" & "Paul" & "II." -> OK
"Mo Adebisi" -> "Mo" & "Adebisi" -> OK
"Karl-O. Gross" -> "Karl-" & "O." & "Gross" -> OK

"Karlo Gross" -> "Karlo" & "Gross" -> OK
"Gabi Kitzler" -> "Gabi" & "Kitzler" -> OK


"Alexa-Sabina Leuter-Schnarr" -> "Alexa-" & "Sabina" & "Leuter-" & "Schnarr" -> OK
"Alexa-S. Leuter-Sch." -> "Alexa-" & "S." & "Leuter-" & "Sch." -> OK


Bis hierhin ist natürlich ungeprüft, ob ein Name (z.B. Vorname "Ansgar")
überhaupt sein kann (Kannte ich bis vor kurzem auch nicht). Aber die
Teilnamen wären schon mal extrahiert um evtl. weitere Spellchecks zu
durchlaufen.

Um vorzugreifen (huhu Ansgar) es bleibt auch eine Schwachstelle für


Unsinn: "Bum Bum" -> "Bum" & "Bum" -> OK (außer ein Spellchecker wirft

das raus). Aber bislang hätte sowas wohl auch den manuellen Eingriff
erfordert.

Die Wahlleiter-Arbeit erleichtert es allemal, da so oder ähnlich

Wolfgang Behrens

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Martin Recke <mr...@prenzlnet.in-berlin.de> wrote:
>> ... Realname (mindestens ein Vorname plus Nachname) ...
> Kann man nicht ein Kriterium finden, daß sich in Softwarei
> implementieren läßt?

Namensstring an Leerzeichen zerteilen, mindestens zwei Elemente (nämlich
Vor- und Nachname) mit >=2 Zeichen ohne .'` am Ende?

Der Rest wird dann halt via interact angeschaut, eine Vollautomatik
ohne jeden manuellen Eingriff dürfte da problematischer werden.


> (Ich habe da vor allem Usevote im Auge.)

Zufälle gibts.


W.

Gabi Kitzler

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Rolf Zweifel meinte:

>"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
>"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK

Wenn der "Oli." als "Oli" abstimmen würde, wär's also in Ordnung.

Sorry, ich kann der Logik nicht folgen.

Gabi.
--
just because you're paranoid doesn't mean they're NOT out to get you

Gabi Kitzler

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Karlo Gross meinte:

>Ich bin fuer realnamen, aber nicht nach deutscher Beamtenmentalitaet.

AOL

Gabi

Egon Vellusig

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
On 10 Dec 1998 19:47:47 GMT, Karlo Gross <k...@orion.dip.de> wrote:

>Wenn Du das mit Gewalt durchboxen willst, dann lass Dir was zu
>solchen Vornamen wie meinem einfallen.
>Denn da bin ich bestimmt kein Einzelfall.
>Du wirst mich unter Karlo Gross bei keiner behoerdlichen Datenbank
>finden. Allerdings wirst Du unter Menschen die mich persoenlich kennen,
>ausser engsten Verwandten, niemand finden, der weiss, dass das aus
>Karl-Otto abgeleitet ist.

>[...]

Vielleicht sollte man sich darauf beschraenken, dass Initialen als
erste Vornamen unzulaessig sind?

Gruesse, Egon

--
Egon Vellusig, Donaustr. 11, D-93309 Kelheim
Tel+Fax: +49 9441 294010
Email: vell...@inet-nb.de

Stefan Schneider

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
--> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
> Stefan Schneider wrote:
> >
> [Adressfälscherszenario - gelöscht]
[...]

Das hätte ich an Deiner Stelle auch getan. Das sah einfach zu
peinlich für Deine These aus.

> [falsche Schlußfolgerung gelöscht]
>
> Vertrauensbildende Maßnahmen wie sie hier in Form der Realnamens-
> angabe seit langem eingeführt sind, stützen das allgemeine Vertrauen
> in Usenet-Wahlen. Die Aushöhlung des Realnamens auf Abkürzungen ist
> kontraproduktiv.

Siehe oben. Ich halte das nicht für eine vertrauensbildende
Maßnahme, sondern für den Versuch, ein Haar mit einem stumpfen
Beckmesser zu spalten.
mfg
Stefan
--
Aller Unfug ist schwer (Peter Frankenfeld).

Stefan Schneider

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
--> Rolf Zweifel <rolf...@topmail.de> wrote:
[...]
> >>> schne...@aol.com <K. Einschwein>
[...]

> Tja, je bunter die Vornamen und Nachnamen, desto schillender
> wird dang das Stück für Stück nachprüfen. Oder einer ruft abklemmen.

Du kannst das nicht nachprüfen. Das ist ja das Problem bei der
Sache. Wenn Du willst, kannst Du ja mal eine Email an die
Adresse r.ott...@osiris.sb.uunet.de <R. Ottweiler> schicken.
Ich beantworte sie Dir dann auch. Wenn Du willst, schreibe ich
sogar Rudolf Ottweiler drunter.
mfg
Stefan
--
Diskutiere nie mit einem Irren - die Leute könnten den Unterschied
nicht feststellen. (Erstes Gesetz der Debatte)

Michael Ottenbruch

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Am Fri, 11 Dec 1998 17:35:30 GMT, schrieb adrian...@schweiz.org
(Adrian Suter):

> Momentan können sich beide Seiten auf das, was sie als den Geist der
> Regeln ansehen, berufen:
>
> "Beim Verfassen der Regeln kam niemand auf die Idee, dass mal
> irgendjemand etwas anderes unter 'Realnamen' verstehen könnte, als
> Vor- und Nachname, beide ausgeschrieben."

Das finde ich gut. :-)



> Oder aber:
>
> "Die Angabe der Realnamen dient der Nachvollziehbarkeit von
> Stimmabgaben,

Das beschreibt den Regelungszweck...

> und solange eindeutig ist, wer wie gestimmt hat, muss
> man doch kein solches Theater um abgekürzte oder ausgeschriebene
> Realnamen machen."

Man *muß* sicherlich nicht. Diese Erwägungen sind lang und breit gewälzt
worden, und zwar unter dem Oberbegriff "robustness principle". Ich darf
hier ausnahmsweise mal aus einer sig zitieren:

"Das 'robustness principle' der IETF lautet nicht: 'Du darfst Muell
senden.' und auch nicht 'Du musst Muell annehmen.'. Viele Leute
verkennen dies."

Mittlerweile ist es so, daß auch ansonsten ganz vernünftige (nicht nur!)
Netfellows die Forderung nach der Angabe von vernünftigen Realnamen
und/oder Absendeadressen als Verhandlungsmasse^WZumutung empfinden.

Solange der Konsens besteht, braucht man in der Tat keine Regeländerung,
aber wenn er nicht mehr besteht, gilt diese Einschränkung nicht mehr.

Es ist hier bei den Realnamen genauso wie es damals bei spz war: es
wußte sowieso jeder, was gemeint war, also gab es keine Einsprüche:
Sobald aber jemand mit "Gewohnheitsrecht" argumentiert, läuft die
Geschichte aus dem Ruder: spz schreibt dann "Petra", aber sie würde nie
auf die Idee kommen, einen "Präzedenzfall" für ein "Gewohnheitsrecht"
geschaffen zu haben oder auch das nur gewollt zu haben.



> Ich finde beide Positionen nachvollziehbar. Eine Regeländerung könnte
> Klarheit verschaffen, aber ein Strawpoll IMHO ebenso.

Wenn ernsthaft darüber gestritten wird, ist eine Regeländerung allemal
besser.
--
...und tschuess!

Michael
E-mail: M.Otte...@sailor.ping.de

Lutz Frommberger

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
Christian Boettger <r...@wombat.isl.org> wrote:
> warum nicht "Ein eindeutig einer Person zuordenbarer realer Name"?

Weil es den nun wirklich nicht gibt, außer bei Päpsten.

Adrian Suter

unread,
Dec 11, 1998, 3:00:00 AM12/11/98
to
gabi....@gmx.net (Gabi Kitzler) wrote:

>>"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
>>"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK
>
>Wenn der "Oli." als "Oli" abstimmen würde, wär's also in Ordnung.

Das hast Du falsch verstanden:

Wenn der "Oli." als "Oli" abstimmen würde, würde Rolfs
Realnameüberprüfungsbot nichts beanstanden.

Ob die Stimme dann gültig ist oder nicht, dazu ist noch nichts Definitives
gesagt.

Adrian

Michael Ottenbruch

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Am 11 Dec 1998 19:52:00 +0100, schrieb r...@wombat.isl.org (Christian
Boettger):

> Hi, rolfzwei!
> quoted mail from rolf...@topmail.de (Rolf Zweifel) on subject 1. RfD: Ergaenzung der Einrichtungsregeln (Realnamens-Begriff)
> dated from 09 Dec 98:
> -------------------------snip,snap-----------------------------
>
> > soll der Begriff "Realname" n+her erl+utert werden:


>
> > + "(Ein ausgeschriebener Vorname plus Nachname)"
>

> warum nicht "Ein eindeutig einer Person zuordenbarer realer Name"?

Weil "eindeutig einer Person zuordenbar" ein noch weicherer Begriff ist.

> Ich habe zB nichts dagegen, wenn zB ein im Personalausweis
> o.ae. eingetregener Kuenstlername verwendet wird, der nicht unbedingt
> die Form "Vorname Nachname" haben muss.

Das ist eine Frage des Ermessens; aber nach dieser Regeländerung nicht
mehr als vorher. Wer keinen Vornamen hat, wird schwerlich einen angeben
können. In dsn diskutieren wir auch immer gerne über den brasilianischen
Ureinwohner, der deswegen hier nicht posten könnte: Das ist Unsinn.

Wenn irgendwann ein brasilianischer Ureinwohner oder eine "endergone
Zwiebeltüte" (eingetragener Künstlername AFAIK) hier abstimmt, dann
werden wir ein Problem haben, das die Moderation sehr schnell lösen
wird.

Deswegen eine Regeländerung, die sich gar nicht darauf bezieht, zu
bemäkeln, halte ich nicht für konstruktiv

> Auch sehe ich vom Prinzip her
> nicht ein, warum ich z.B. anstandslos wissenschaftliche
> Veroeffentlichungen in anerkannten Journalen als "Chr. Boettger" taetigen
> darf und das auch schon getan habe, nicht aber in de.* mit diesem
> Namen abstimmen darf...

Wenn Du es als unzumutbar empfindest, anstatt "Chr." "Christian"
anzugeben, dann bin ich begierig, Deine Gründe zu lesen und werde mich
dann auch mit diesen auseinandersetzen.

Es steht Dir auch frei, mit "Nein" zu stimmen, wenn Du eben nur "Chr."
angeben willst.

Es ist Sinn dieses Verfahrens, technische Fehler zu diskutieren und
Meinungen abzufragen: "Künstlernamen" ist ein Einwand, mit dem man sich
auseinandersetzen muß, weil er einen technischen Mangel unseres
Vorschlages bedeuten könnte; "Ich will aber weiter mit 'Chr.' abstimmen
können", ist etwas für den CfV...

> Und nein, ich werde mich nicht weiter an der Diskussion beteiligen...

Schade...

Rolf Zweifel

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Gabi Kitzler wrote:
>
> Rolf Zweifel meinte:

>
>>"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
>>"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK

> Wenn der "Oli." als "Oli" abstimmen würde, wär's also in Ordnung.

Was die maschinelle Bewertung betrifft, ja.

> Sorry, ich kann der Logik nicht folgen.

Aber das ist doch jetzt nicht schwierig zu verstehen:
das eine ist eine Abkürzung, das andere nicht.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

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Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Christian Boettger wrote:
>
> warum nicht "Ein eindeutig einer Person zuordenbarer realer Name"?
>
> Ich habe zB nichts dagegen, wenn zB ein im Personalausweis

Dann doch gleich Realname = Namen laut Personalausweis

<allerortensnackenhaareglattstreich>

> o.ae. eingetregener Kuenstlername verwendet wird, der nicht unbedingt

> die Form "Vorname Nachname" haben muss. Auch sehe ich vom Prinzip her

Dann (Eintrag in Ausweis) ist der Künstlername so gut wie
ein Vorname, im Extrem (Eintrag nur Künstlername, weder Vor-
noch Nachnamen) sogar gleichwertig zu Vorname+Nachname.

> nicht ein, warum ich z.B. anstandslos wissenschaftliche
> Veroeffentlichungen in anerkannten Journalen als "Chr. Boettger" taetigen
> darf und das auch schon getan habe, nicht aber in de.* mit diesem
> Namen abstimmen darf...

Bei Veröffentlichungen sind Verwechslungen eigenes Risiko.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Stefan Schneider wrote:
>
> Du kannst das nicht nachprüfen. Das ist ja das Problem bei der
> Sache. Wenn Du willst, kannst Du ja mal eine Email an die
> Adresse r.ott...@osiris.sb.uunet.de <R. Ottweiler> schicken.
> Ich beantworte sie Dir dann auch. Wenn Du willst, schreibe ich

Eine subdomain höher nachfragen?
Oder zählen wie oft osiris wählt.
Oder genauso oft wählen wie Du ;-)

> sogar Rudolf Ottweiler drunter.

Wo dann osiris eh schon auffällt:
dejanews, Telefon-CD, Einwohnerdingens

Ja, wenn schon Schiebung, dann auch richtig.
Fällt das Echo entsprechender aus.

--
Rolf^2

Rolf Zweifel

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Oliver Kirchner schrieb vorschnell:
>

Hier der Restore, der aufgrund Deinem latenten Quotemardern
verloren ging:

-----snip-----


> Gabi Kitzler wrote:
>> Rolf Zweifel meinte:
>>
>>>"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
>>>"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK

-----snap-----

>> [...]


>> Aber das ist doch jetzt nicht schwierig zu verstehen:
>> das eine ist eine Abkürzung, das andere nicht.
>

> ROTFL
>
> Oli ist nicht die Abkürzung von Oliver?

Kai war der komplette Vorname und Oli. die Abkürzung, jetzt klar?

> Erzähle mir mehr sobald ich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werde
> nachdem ich mir den Riß meines Zwerchfells behandeln ließ...

<kopfschüttel>

--
Rolf^2

Adrian Suter

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
M.Otte...@sailor.ping.de (Michael Ottenbruch) wrote:

>Diese Erwägungen sind lang und breit gewälzt
>worden, und zwar unter dem Oberbegriff "robustness principle".

The thread went robustness principle and died^Wchanged its subject.

>Ich darf
>hier ausnahmsweise mal aus einer sig zitieren:
>
>"Das 'robustness principle' der IETF lautet nicht: 'Du darfst Muell
>senden.' und auch nicht 'Du musst Muell annehmen.'. Viele Leute
>verkennen dies."

"Be liberal in what you accept, be conservative in what you send."
Oder so ähnlich. Also: "Du darfst keinen Müll senden und musst auch
keinen annehmen. Aber sei bei der Definition von 'Müll' anderen
gegenüber nachsichtiger als Dir selbst gegenüber."

Das heisst: Schreibe Deinen Realnamen mit ausgeschriebenem Vornamen
hin, aber akzeptiere auch, wenn jemand den Vornamen abkürzt. Es sei
denn, Du bist der Meinung, dass abgekürzte Vornamen "Müll" seien.

Aber eigentlich wollte ich ein paar Überlegungen dazu anstellen, wie
die Einrichtungsregeln, insbesondere ihr vielbeschworener Geist, zur
Frage des Liberalseins beim Annehmen stehen:

Einerseits gibt es Anzeichen, dass die Einrichtungsregeln streng sein
wollen. Das Verbot anderer Abgabemedien als E-Mail deutet darauf hin.
Ebenso die Bemerkung, dass konjunktivierte Äusserungen nicht als
Stimmabgaben zu werten seien. Es besteht also *nicht* der Grundsatz
"im Zweifelsfall ist eine Stimmabgabe als gültig anzusehen."

Andererseits raten die Einrichtungsregeln vom Formularzwang ab, "da
sonst z.B. solche Kleinigkeiten wie Zitatzeichen oder 'TAB vs.
8*space' zu einer ungültigen Stimme führen könnten." Eine Stimabgabe
soll also nicht aufgrund von Kleinigkeiten ungültig werden. Auch die
ausdrückliche Zulassung "fremder Netze" deutet in diese Richtung. In
die Richtung nämlich dass sehr wohl der Grundsatz "im Zweifelsfall ist
eine Stimmabgabe als gültig anzusehen" gilt.

Was sagt nun der Geist der Regeln? Sagt er "sei streng in der
Beurteilung der Gültigkeit" oder sagt er "Kleinigkeiten sollen eine
Stimme nicht ungültig machen"?

Nun, er sagt beides. Und alle unsere Einspruchsdiskussionen in den
letzten Wochen basieren auf einer Uneinigkeit darüber, was genau noch
als Kleinigkeit anzusehen ist und was nicht.

Ist ein abgekürzter Vorname eine Kleinigkeit? Ja, sagen die einen, wer
will denn schon so pingelig sein, Hauptsache, man kann den
Wahlgrundsatz "gleiche Wahl" einigermassen nachvollziehen. Nein, sagen
die anderen, denn es handelt sich mittelfristig um eine Aushöhlung der
Realnamenpflicht, die ausdrücklich in den Regeln steht.

Ist eine falsche E-Mail-Adresse eine Kleinigkeit? Nein, sagen die
einen, weil die Regeln verlangen, dass eine E-Mail-Adresse
veröfentlicht wird. Ja, sagen die anderen, sofern sich die richtige
Adresse leicht eruieren und bestätigen lässt.

Die Sache wird dadurch noch etwas komplizierter, als manche, die der
Meinung sind, aufgrund der gegenwärtigen Regeln und des bisherigen
Usus sei die liberalere Interpretation vorzuziehen, gleichzeitig der
Meinung sind, von der Sache her wäre eine strengere Handhabung
angebracht.

Adrian

Wolfgang Behrens

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Gabi Kitzler <gabi....@gmx.net> wrote:
>>"Oli. Mustermann" -> "Oli." & "Mustermann" -> not-OK
>>"Kai Mustermann" -> "Kai" & "Mustermann" -> OK
> Wenn der "Oli." als "Oli" abstimmen würde, wär's also in Ordnung.

Nein, dann wäre nur der vorgeschlagene Algorithmus am Ende, über die
letztendliche Gültigkeit einer Stimme sagt das nix weiter aus.


W.

Wolfgang Behrens

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Oliver Kirchner <Oliver....@gmx.net> wrote:
[Oli. vs. Oli]

>>das eine ist eine Abkürzung, das andere nicht.
> Oli ist nicht die Abkürzung von Oliver?

Ich kenne mindestens eine Person, die diesen Namen ohne Punkt
im Ausweis stehen hat.


W.

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Oliver....@gmx.net (Oliver Kirchner) wrote:

>>Aber das ist doch jetzt nicht schwierig zu verstehen:

>>das eine ist eine Abkürzung, das andere nicht.
>

>ROTFL


>
>Oli ist nicht die Abkürzung von Oliver?

Nein, es ist ein Kurz- oder Koseform.

pi
--
Usenet is like Tetris for those who still can read.

Boris 'pi' Piwinger

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
gabi....@gmx.net (Gabi Kitzler) wrote:

>>Ich bin fuer realnamen, aber nicht nach deutscher Beamtenmentalitaet.
>
>AOL
>
>Gabi

Anna Olga Lena Gabi?

Adrian Suter

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Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
M.Otte...@sailor.ping.de (Michael Ottenbruch) wrote:

>Wenn irgendwann ein brasilianischer Ureinwohner oder eine "endergone
>Zwiebeltüte" (eingetragener Künstlername AFAIK) hier abstimmt, dann
>werden wir ein Problem haben, das die Moderation sehr schnell lösen
>wird.

Ich gehe davon aus, die von Euch vorgeschlagene Regelung möchte nicht
diejenigen ausschliessen, die keinen Vor- und Nachnamen *haben* (wie der
brasilianische Ureinwohner), sondern die einen haben und ihn nicht angeben
(wollen).

Moderation: "Gib uns Deinen vollen Vornamen an."
Abstimmender: "Sorry, mehr, als ich angegeben habe, habe ich nicht."
Moderation: "Ach so, das ist etwas anderes."

Wenn jemand glaubhaft machen kann, dass er wirklich keinen Vornamen hat, dann
soll ihn das von den Abstimmungen nicht ausschliessen. Wenn jemand glaubhaft
machen kann, dass sein Realname nicht ins Schema Vorname-Nachname passt, gilt
dasselbe.

Wenn aber jemand sagt "Ich heisse zwar A***** Suter, möchte aber nur mit A.
Suter abstimmen", dann greift die vorgeschlagene Regel.

Adrian

O.G. Schwenk

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Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98
to
Wolfgang Behrens schrieb:

>Oliver Kirchner <Oliver....@gmx.net> wrote:
>[Oli. vs. Oli]

>>>das eine ist eine Abkürzung, das andere nicht.

>> Oli ist nicht die Abkürzung von Oliver?
>

>Ich kenne mindestens eine Person, die diesen Namen ohne Punkt
>im Ausweis stehen hat.

beschwerde ans einwohnermeldeamt.
ich kenn auch ne frau, die uli ohne punkt im ausweis stehen hat. und
trotzdem _eigentlich_ ulrike heisst. die geburtsurkunde waere also das
dokument, das sticht ...
... neee sorry.

zurueck zum thema: rolf hat den RfD gestartet, um bei wahlen:
1. _eindeutigkeit_ zu erreichen.
2. das wahlrecht auf _natuerliche_ personen einzuschraenken, und
3. missbrauch zu auszuschliessen.

IMHO kannst man punkt 3 ganz sicher _nicht_ und punkt 2 ziemlich
wahrscheinlich auf diese art und weise _nicht_ erreichen. wer will,
der wird taeuschen, vor und nach der moeglichen regelaenderung.
punkt 1, das (vorgeblich) eigentliche hauptziel, wird durch die
angestrebte aenderung kaum tangiert.

"o.g. schwenk" ist _extrem_ eindeutig (1). es ist der rl-name einer
tatsaechlich existenten person (2), das garantiere ich sogar
persoenlich. 8--) missbrauch ist genau so gut oder schlecht moeglich
bzw. auszuschliessen, wie mit ausgeschriebenen vornamen.

"karl mueller" ist demgegenueber absolut nicht trennscharf (1).
niemand weiss, ob es sich um eine natuerliche person handelt (2). und
die sache mit dem missbrauch (3) ... naja 8--))

was bleibt sind aspekte der hoeflichkeit. oefters wurde das "problem"
benannt, wie man denn die leute dann anreden koennte. das ist aber
meines wissens optional und hat wohl zumindest nichts mit den wahlen
zu tun.

ich danke fuer eure aufmerksamkeit.


mfg
+ogs
--
O.G.Schwenk -> http://www.home.pages.de/~ogs/

Rolf Zweifel

unread,
Dec 12, 1998, 3:00:00 AM12/12/98