Christoph Sternberg in <news:4f98e404$0$7615$
9b4e...@newsspool1.arcor-online.net>:
>Falk Willberg meinte:
>
>>Ist ein anderes Szenario wahrscheinlich als daß die gehackt worden sind?
>
>Dass immer gleich an "Hacken" gedacht wird. Dass es simpler geht, hat Bernd
>schon gesagt. Ich hab da mal ein anderes schönes Beispiel während eines
>Kongresses gehört: Eine Spezialfirma für Unternehmenssicherheit hat ein
>security auditing bei einem größeren Unternehmen gemacht: Der allererste
>"Angriff" bestand nicht etwa im "Hacken" sondern schlicht im Gang auf den
>Flur zum dortigen Kopierer: Da fanden sich schonmal etliche Originale unterm
>Deckel und mißlungene Kopien im Papierkorb, die sensible Informationen
>enthielten.
Oder mal unter die Tastatur schauen, ob da nicht Username/Passwort
klebt. Wenn nicht gleich als Haftnotiz am Monitor. Social Engineering
ist vom Aufwands-/Nutzenverhältnis nämlich sowas von optimal.
Und wenn in der Firma "Sicherheit" so klein geschrieben wird, könnte
ich mir auch vorstellen, daß dort einfach ein Wurm heimlich still und
leise alles sammelt, was ein "@" enthält und es nach Hause telefoniert.
"Hacken" würde ich auch das noch nicht nennen.
>Ein späterer Schritt war dann das "Vergessen" eines präparierten
>USB-Sticks auf einem Kantinentisch.
So einfach könnte das Tier hereingekommen sein. Nuja: Und den "Die
Mailadresse könnte auch einfach nur erraten worden sein"-Zahn habe
ich mir auch schon öfter mal ziehen lassen müssen.
CU!
Ulrich
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