Sonntag, 24 April 2011
Auferstehung des Herrn - Ostern
Hochfest der Auferstehung des Herrn - Ostersonntag
Am dritten Tag ist Er auferstanden von den Toten „So verkünden wir
euch die frohe Botschaft: Gott hat die Verheißung, die an die Väter
ergangen ist, an uns, ihren Kindern, erfüllt, indem er Jesus
auferweckt hat" (Apg 13,32-33). Die Auferstehung Christi ist die
Wahrheit, in der unser Glauben an Christus gipfelt; die christliche
Urgemeinde glaubt und lebt sie als zentrale Wahrheit, die
Überlieferung gibt sie als grundlegend weiter, die Dokumente des Neuen
Testamentes weisen sie nach; zugleich mit dem Kreuz wird sie als
wesentlicher Teil des Pascha-Mysteriums verkündet.
Christus ist von den Toten auferstanden. Durch seinen Tod hat er den
Tod besiegt, den Toten das Leben gegeben. (Byzantinische Liturgie,
Troparion von Ostern)
I. Das geschichtliche und transzendente Ereignis
Das Mysterium der Auferstehung Christi ist ein wirkliches Geschehen,
das sich nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes geschichtlich
feststellbar manifestiert hat. Schon der hl. Paulus kann um das Jahr
56 an die Korinther schreiben: „Vor allem habe ich euch überliefert,
was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben,
gemäß der Schrift, und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag
auferweckt worden, gemäß der Schrift, und erschien dem Kephas, dann
den Zwölf" (1 Kor 15,3-4). Der Apostel spricht hier von der lebendigen
Auferstehungstradition, die er nach seiner Bekehrung vor den Toren von
Damaskus vernommen hatte [Vgl. Apg 9,3-18.]. Das leere Grab „Was
sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er
ist auferstanden" (Lk 24,5-6). Das erste Element, auf das wir im
Rahmen der Osterereignisse stoßen, ist das leere Grab. Es ist an und
für sich kein direkter Beweis. Daß der Leichnam Jesu nicht mehr im
Grab lag, ließe sich auch anders erklären [Vgl. Job 20,13; Mt
28,11-15.]. Trotzdem war das leere Grab für alle ein entscheidend
wichtiges Zeichen, und seine Entdeckung durch die Jünger der erste
Schritt zu der Einsicht, daß Christus tatsächlich auferstanden ist,
wie das zuerst bei den heiligen Frauen [Vgl. Lk 24,3.22-23.] und
sodann bei Petrus [Vgl. Lk 24,12.] der Fall war. Der „Jünger, den
Jesus liebte" (Joh 20,2) sagt, er habe, als er in das leere Grab
eingetreten sei und „die Leinenbinden liegen" gesehen habe (Joh 20,6),
„gesehen und geglaubt" (Joh 20,8). Das setzt voraus, daß er am Zustand
des leeren Grabes festgestellt hat [Vgl. Joh 20,5-7.], daß das Fehlen
des Leichnams Jesu nicht auf die Tat von Menschen zurückzuführen sei
und daß Jesus nicht einfach, wie Lazarus [Vgl. Joh 11,44.], in ein
irdisches Leben zurückgekehrt war. Die Erscheinungen des
Auferstandenen Die Ersten, die dem Auferstandenen begegneten [Vgl. Mt
28,9-10; Joh 20, 11-18.], waren Maria von Magdala und die heiligen
Frauen, die zum Grabe kamen, um den Leichnam Jesu einzubalsamieren
[Vgl. Mk 16,1; Lk 24,1.], der am Karfreitagabend, weil der Sabbat
anbrach, hastig bestattet worden war [Vgl. Job 19, 31.42.]. So waren
Frauen selbst für die Apostel [Vgl. Lk 24, 9-10.] die ersten Botinnen
der Auferstehung Christi. Danach erschien Jesus den Aposteln, zuerst
dem Petrus, dann den Zwölfen [Vgl. 1 Kor 15,5.]. Petrus, der den
Auftrag erhalten hat, den Glauben seiner Brüder zu stärken [Vgl. Lk
22,31-32.], erblickt also den Auferstandenen vor diesen, und auf sein
Zeugnis hin ruft die Gemeinschaft aus: „Der Herr ist wirkich
auferstanden und ist dem Simon erschienen" (Lk 24,34). Alles, was in
diesen Ostertagen geschah, stellte die Apostel - und ganz besonders
Petrus - in den Dienst am Aufbau der neuen Ära, die am Ostermorgen
anbrach. Als Zeugen des Auferstandenen bleiben sie die Grundsteine
seiner Kirche. Der Glaube der ersten Glaubensgemeinde gründet auf dem
Zeugnis konkreter Menschen, die den Christen bekannt waren und von
denen die meisten noch unter ihnen lebten. Diese „Zeugen der
Auferstehung" Christi [Vgl. Apg 1,22.] sind vor allem Petrus und die
Zwölf, aber nicht nur sie: Paulus spricht klar von mehr als
fünfhundert Personen, denen Jesus gleichzeitig erschienen ist; er
erschien auch dem Jakobus und allen Aposteln [Vgl. 1 Kor 15,4-8.].
Angesichts dieser Zeugnisse ist es unmöglich, die Auferstehung als
etwas zu interpretieren, das nicht der physischen Ordnung angehört,
und sie nicht als ein geschichtliches Faktum anzuerkennen. Aus den
Ereignissen ergibt sich, daß der Glaube der Jünger die überaus harte
Prüfung des Leidens und des Kreuzestodes ihres Meisters durchmachen
mußte, die dieser vorausgesagt hatte [Vgl. Lk 22,31-32.]. Die Jünger
(jedenfalls einige von ihnen) waren durch die Passion so sehr
erschüttert worden, daß sie der Kunde von der Auferstehung nicht ohne
weiteres Glauben schenkten. Die Evangelien zeigen uns keineswegs eine
mystisch hingerissene Gemeinde, sondern Jünger, die niedergeschlagen (,
‚trübe dreinblickend": Lk 24,17) und erschrocken [Vgl. Job 20,19.]
waren. Darum schenkten sie den heiligen Frauen, die vom Grabe
zurückkehrten, keinen Glauben und „hielten das alles für
Geschwätz" (Lk 24, 11) [Vgl. Mk 16,11.13.]. Als Jesus sich am
Osterabend den Elfen zeigte, „tadelte er ihren Unglauben und ihre
Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner
Auferstehung gesehen hatten" (Mk 16,14). Sogar angesichts des
auferstandenen Jesus selbst zweifeln die Jünger noch [Vgl. Lk 24,38.],
da ihnen die Sache so unmöglich erscheint: Sie meinen, ein Gespenst zu
sehen [Vgl. Lk 24,39.].,, Sie staunten, konnten es aber vor Freude
immer noch nicht glauben" (Lk 24,41). Thomas wird die gleiche Prüfung
des Zweifels durchmachen [Vgl. Job 20,24-27.], und noch bei der
letzten Erscheinung in Galiläa, von der Matthäus berichtet, hatten
einige „Zweifel" (Mt 28,17). Darum läßt sich die Hypothese, daß die
Auferstehung ein „Erzeugnis" des Glaubens (oder der Leichtgläubigkeit)
der Apostel gewesen sei, nicht halten. Ganz im Gegenteil, ihr Glaube
an die Auferstehung - unter dem Wirken der göttlichen Gnade - ist aus
der unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit des auferstandenen
Christus selbst hervorgegangen. Der Zustand der auferstandenen
Menschennatur Christi Der auferstandene Jesus tritt mit seinen
Jüngern in direkte Beziehung : er läßt sich berühren [Vgl. Lk 24,39;
Joh 20,27.] und ißt mit ihnen [Vgl. Lk 24,30.41-43;Joh 21,9.13-15.].
Er fordert sie auf, festzustellen, daß er kein Gespenst ist [Vgl. Lk
24,39.], vor allem aber, daß der auferstandene Leib, in dem er vor
ihnen steht, wirklich der gleiche ist, der gequält und gekreuzigt
worden ist, weil er noch die Spuren des Leidens trägt [Vgl. Lk
24,40;Joh 20,20.27.]. Dieser echte und wirkliche Leib besitzt jedoch
zugleich die neuen Eigenschaften eines verherrlichten Leibes: Jesus
ist nicht mehr an Ort und Zeit gebunden, sondern kann nach Belieben da
sein, wo und wann er will [Vgl. Mt 28,9.16-17; Lk 24,15.36; Joh
20,14.19.26; 21,4]. Seine Menschennatur kann nicht mehr auf der Erde
zurückgehalten werden und gehört nur noch dem göttlichen Bereich des
Vaters an [Vgl. Joh 20,17.]. Aus diesem Grund steht es dem
auferstandenen Jesus auch völlig frei, so zu erscheinen, wie er will:
in der Gestalt eines Gärtners [Vgl. Joh 20,14-15.] oder „in einer
anderen Gestalt" (Mk 16,12) als der, die den Jüngern vertraut war.
Dadurch sollte ihr Glaube geweckt werden [Vgl. Joh 20,14.16;
21,4.7.]. Die Auferstehung Jesu war nicht eine Rückkehr in das
irdische Leben, wie das bei den Auferweckungen der Fall war, die er
vor Ostern gewirkt hatte: des Töchterchens des Jaïrus, des jungen
Mannes von Naïn und des Lazarus. Diese Taten waren wunderbare
Ereignisse, aber die Menschen, an denen das Wunder geschah, kehrten
durch die Macht Jesu in das gewöhnliche, irdische Leben zurück. Zu
bestimmter Zeit mußten sie aufs neue sterben. Die Auferstehung Christi
ist wesentlich anders. Er geht in seinem auferweckten Leib aus dem
Totsein in ein anderes Leben über, jenseits von Zeit und Raum. Der
Leib Jesu wird bei der Auferstehung von der Macht des Heiligen Geistes
erfüllt; er hat in seinem verherrlichten Zustand am göttlichen Leben
teil, so daß der hl. Paulus Christus als den „Himmlischen" bezeichnen
kann [Vgl. 1 Kor 15,35-50.]. Die Auferstehung als transzendentes
Ereignis „O wahrhaft selige Nacht", jubelt das „Exsultet" der
Ostervigil, „dir allein war es vergönnt, die Stunde zu kennen, in der
Christus erstand von den Toten". In der Tat war niemand Augenzeuge des
Ereignisses der Auferstehung selbst, und kein Evangelist schildert
sie. Niemand konnte sagen, wie sie äußerlich vor sich ging. Noch
weniger aber konnte ihr inneres Wesen, der Übergang in ein anderes
Leben, durch die Sinne wahrgenommen werden. Obwohl sie ein Ereignis
war, das sich durch das Zeichen des leeren Grabes und durch die
Wirklichkeit der Begegnungen der Apostel mit dem auferweckten Christus
feststellen ließ, bleibt die Auferstehung in dem, worin sie über die
Geschichte hinausgeht, im Herzen des Glaubensmysteriums. Darum
offenbart sich der auferweckte Christus nicht der Welt [Vgl. Job
14,22], sondern seinen Jüngern, „die mit ihm zusammen von Galiläa nach
Jerusalem hinaufgezogen waren und die jetzt vor dem Volk seine Zeugen
sind" (Apg 13,31).
II. Die Auferstehung - Werk der heiligsten Dreifaltigkeit
Die Auferstehung Christi ist Gegenstand des Glaubens: transzendenter
Eingriff Gottes selbst in die Schöpfung und in die Geschichte. Bei ihr
handeln die drei göttlichen Personen gemeinsam und offenbaren dabei
gleichzeitig ihre Eigenart. Sie geschah durch die Macht des Vaters,
der Christus, seinen Sohn, „auferweckte" [Vgl. Apg 2,24] und so dessen
Menschennatur - mitsamt dem Leib - vollkommen in die Dreifaltigkeit
aufnahm. Jesus wird endgültig geoffenbart als „dem Geist der
Heiligkeit nach ... Sohn Gottes in Macht aufgrund der Auferstehung von
den Toten" (Röm 1,3-4). Der hl. Paulus betont die Offenbarung der
Macht Gottes [Vgl. Röm 6,4; 2 Kor 13,4; Phil 3,10; Epb 1,19-22; Hebr
7,16] durch das Wirken des Geistes, der die tote Menschennatur Jesu
lebendig gemacht und in den verherrlichten Zustand, in das Herr sein,
versetzt hat. Was den Sohn anbelangt, so bewirkt er seine
Auferstehung kraft seiner göttlichen Macht. Jesus kündigt an, der
Menschensohn werde viel leiden und auch sterben müssen; dann werde er
auferstehen [Vgl. Mk 8,31; 9,9-31; 10,34]. An anderer Stelle sagt er
ausdrücklich: „Ich gebe mein Leben hin, um es wieder zu nehmen ... Ich
habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu
nehmen" (Joh 10, 17-18). „Das ist unser Glaube: Jesus ist gestorben
und auferstanden" (1 Thess 4,14). Die Kirchenväter betrachten die
Auferstehung von der göttlichen Person Christi her. Diese war mit
seiner Seele und seinem Leib, die durch den Tod voneinander getrennt
worden waren, vereint geblieben: „Kraft der Einheit der göttlichen
Natur, die in beiden Wesensteilen des Menschen zugegen bleibt,
vereinigen sich diese aufs neue. So kommt der Tod durch die Trennung
des menschlichen Gefüges zustande und die Auferstehung durch die
Vereinigung der beiden getrennten Teile" (Gregor v. Nyssa, res. 1)
[Vgl. auch DS 325; 359; 369; 539].
III. Sinn und Heilsbedeutung der Auferstehung
„Ist Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung
leer und euer Glaube sinnlos" (1 Kor 15,15). Die Auferstehung stellt
vor allem die Bestätigung für all das dar, was Christus getan und
gelehrt hat. Sämtliche Wahrheiten, selbst die für den menschlichen
Geist unfaßlichsten, finden ihre Rechtfertigung, wenn Christus durch
seine Auferstehung den von ihm verheißenen endgültigen Beweis seiner
göttlichen Autorität gegeben hat. In der Auferstehung Christi
erfüllen sich die Verheißungen des Alten Bundes [Vgl. Lk 24,26-27.4-8]
und auch die, welche Jesus selbst während seines irdischen Lebens
gegeben hat [Vgl. Mt 28,6; Mk 16,7; Lk 24,6-7]. Der Ausdruck „gemäß
der Schrift" (1 Kor 15,3) [Vgl. das Glaubensbekenntnis von Nizäa-
Konstantinopel] weist darauf hin, daß mit der Auferstehung Christi
diese Vorhersagen in Erfüllung gehen. Seine Auferstehung bestätigt
die wahre Gottheit Jesu. Er hatte gesagt: „Wenn ihr den Menschensohn
erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß Ich bin" (Joh 8,28). Die
Auferstehung des Gekreuzigten beweist, daß er wirklich der „Ich bin",
der Sohn Gottes, ja Gott selber ist. Der hl. Paulus konnte den Juden
erklären: „Gott hat die Verheißung, die an die Väter ergangen ist, an
uns ... erfüllt, indem er Jesus auferweckt hat, wie es schon im
zweiten Psalm heißt: ‚Mein Sohn bist du, heute habe ich dich
gezeugt" (Apg 13, 32-33) [Vgl. Ps 2,7]. Die Auferstehung Christi steht
in enger Verbindung mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes. Gemäß
Gottes ewigem Plan ist sie deren Vollendung. Das Ostergeheimnis hat
zwei Seiten: Durch seinen Tod befreit uns Christus von der Sünde,
durch seine Auferstehung eröffnet er uns den Zugang zu einem neuen
Leben. Dieses besteht zuerst in der Rechtfertigung, die uns wieder in
die Gnade Gottes versetzt [Vgl. Röm 4,25], „damit, wie Christus ...
von den Toten auferweckt wurde, auch wir in einem neuen Leben
wandeln" (Röm 6,4). Die Rechtfertigung besteht im Sieg über den durch
die Sünde verursachten Tod und in der neuen Teilhabe an der Gnade
[Vgl. Eph 2,4-5; 1 Petr 1,3]. Sie vollzieht die Annahme zu Söhnen
Gottes, denn die Menschen werden Brüder Christi. Jesus selber
bezeichnet nach der Auferstehung seine Jünger als seine Brüder: „Geht
und verkündet meinen Brüdern . . .„ (Mt 28,10; Joh 20,17). Seine
Brüder sind wir nicht aufgrund unserer Natur, sondern durch ein
Geschenk der Gnade, denn diese Adoptivsohnschaft schenkt eine
wirkliche Teilhabe am Leben des eingeborenen Sohnes, das in seiner
Auferstehung voll zutage getreten ist. Schließlich ist die
Auferstehung Christi - und der auferstandene Christus selbst - Ursache
und Urgrund unserer künftigen Auferstehung: „Christus ist von den
Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen Denn wie in
Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht
werden" (1 Kor 15,20-22). Während des Harrens auf diese Vollendung
lebt der auferstandene Christus im Herzen seiner Gläubigen. Im
Auferstandenen kosten die Christen „die Kräfte der zukünftigen
Welt" (Hebr 6,5), und ihr Leben wird von Christus in den Schoß des
göttlichen Lebens geborgen [Vgl. Kol 3.1-3], „damit die Lebenden nicht
mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt
wurde" (2 Kor 5,15). Zwischen der Auferstehung Christi und der
Offenbarung seiner Macht und Herrlichkeit läuft unsere Zeit, unser
Weg. Wir gehen im Licht des Glaubens, oder auch: in der Dunkelheit des
Glaubens. Unser Glaube stützt sich auf das Zeugnis derer, die den
Auferstandenen gesehen haben. Die Welt um uns aber und die Generation
nach uns leben von dem Glauben, den wir bekennen und durch unser Leben
bezeugen.
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja.
Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja.
Katechismus der Katholischen Kirche, 638-655;
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/osterzeit/ostersonntag/TagA.htm
©Evangelizo.org 2001-2010
http://www.evangeliumtagfuertag.org/main.php?language=DE&module=saintfeast&localdate=20110424&id=14&fd=1