Sonntag, 30 Mai 2010
Dreifaltigkeitssonntag
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Dreifaltigkeitssonntag
Der Gott des Neuen Bundes ist kein anderer als der des Alten Bundes:
der verborgene Gott, das große Geheimnis, aber zugleich der Gott, der
„herabkommt“, sich öffnet und mitteilt, der uns in sein eigenes Leben
hineinzieht. „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen“, schreibt der
Evangelist Johannes: die Herrlichkeit des Sohnes, die keine andere ist
als die des Vaters: der Glanz seiner Herrlichkeit, die Macht seiner
Liebe. Und wir haben den Geist empfangen, der uns zu Söhnen Gottes
macht. „Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes
sind“ (Röm 8, 16). Die heilige Dreifaltigkeit ist nicht ein in sich
selbst ruhendes Geheimnis. Von jeher spricht Gott sein Wort in die
geschaffene Welt und im Wort ist die Kraft seines Geistes. Die
Erschaffung der Welt und die Erlösung sind das Werk des dreifaltigen
Gottes. In seiner Kraft wird bis ans Ende der Zeit das Evangelium
verkündet und die Taufe gespendet. Die ganze Welt ist der Acker, auf
dem die Saat des Wortes Frucht bringen soll. Wir machen das
Kreuzzeichen und sagen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des
Heiligen Geistes. Was hat das Kreuz mit den drei göttlichen Personen
zu tun? Es ist das Zeichen des Sohnes, des Menschensohnes, der am
Kreuz für uns starb. Im Sohn wohnt die Fülle der Gottheit; der Vater
ist im Sohn und der Sohn im Vater durch den heiligen Geist. Der
Heilige Geist ist auch die innige Zuwendung Gottes zu seiner
Schöpfung, er ist die wesentliche Liebe. Und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
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