zunächst möchte ich allen noch einmal ein erfolgreiches 2012 wünschen,
viel Gesundheit und viel Freude mit dem Amateurfunk. Obwohl sich in den
zurückliegenden Wochen und Monaten nicht alles zum Guten entwickelt hat
(Stichworte: PLC, EMV, geringere Sonnenaktivität als erwartet), können
wir doch auf manch schöne Stunden zurückblicken, die wir gemeinsam in
2011 hatten. Dazu zählen die Fieldday-Veranstaltungen in Rheinbach und
auf dem Stockert, unsere OV-Abende am jeweils letzten Donnerstag im
Monat sowie die sonntäglichen OV-Runden ab 10 Uhr auf 145.275 MHz
(2-m-Band FM).
Auch die Besichtigung der ehemaligen Sendestelle im Kirspenicher Wald
hat in 2011 Zuspruch gefunden. Diese oder ähnliche Aktivitäten wollen
wir auch in 2012 fortsetzen. Der Vorstand wird sich im Februar
zusammensetzen, und gemeinsam wird überlegt werden, welche Angebote
konkret wir in diesem Jahr angehen wollen. Je mehr sich mit Ideen
und/oder tatkräftiger Unterstützung beteiligen, desto lebendiger wird
das Vereinsleben.
Daher kann ich nur jeden auffordern, mit dabei zu sein. Unser Hobby
bietet eine ungeheuere Bandbreite an Möglichkeiten - diesen Reichtum
sollten wir bewahren.
Diese Ausgabe der OV-News soll wie gewohnt die wichtigsten Punkte der
letzten Wochen zusammenfassen und bietet einen Mix aus Hinweisen,
Nachrichten und Terminen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Tom DF5JL, OVV G23
Übersicht:
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01. OV-Abend im Februar auf 1. März verschoben
02. 10-m-Runde trifft sicher wieder sonntags
03. Neues 70-cm-Relais in Euskirchen QRV
04. Russ. Marinebaken als Bandöffnungsindikatoren
05. Notfunk / Ansprechpartner im Distrikt
06. Jahreshauptversammlung im April
07. Aurora
08. "Tak-tenna": Wellenfänger mit Staunfaktor
09. Das "DL Flora & Fauna"-Diplom
10. LED-Leuchten stören Rundfunkempfang
11. Maritime Radio Day
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Hinweise, Nachrichten und Termine:
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01. OV-Abend im Februar auf 1. März verschoben
Wie uns mitgeteilt wurde, wird der von uns mitbenutzte Versammlungsraum
im evangelischen Kindergarten in Rheinbach (Brahmsstraße, Ecke
Schumannstraße) am letzten Donnerstag im Februar für eine Veranstaltung
der Gemeinde benötigt. Daher verschieben wir diesen OV-Abend um eine
Woche, auf den 1. März, 20 Uhr (ebenfalls Donnerstag). Bitte vormerken!
Weiterhin suchen wir nach alternativen Raumangeboten, da auf absehbare
Zeit uns der evangl. Kindergarten als Treffpunkt nicht zur Verfügung
stehen wird. Eine mögliche Alternative in Meckenheim-Merl wird zzt.
geprüft. Sollten sich zeitnah Veränderungen ergeben, werden wir per
Rundschreiben darüber berichten.
02. 10-m-Runde trifft sicher wieder sonntags
Auf Wunsch treffen sich Mitglieder unseres OV im Anschluss an die
sonntägliche 2-m-Runde auf der 10-m-Frequenz 28.375 MHz +/- QRM in SSB
(ca. 11 Uhr). Es wäre schön, wenn sich genügend Interessierte finden
würden, um diese Aktivität zu einer regelmäßigen Veranstaltung werden zu
lassen.
03. Neues 70-cm-Relais in Euskirchen QRV
Seit dem 24. Januar ist im Distrikt Köln-Aachen ein neuer
Amateurfunkumsetzer in der Luft: das 70-cm-Relais DOØFSE in Euskirchen.
Die Ausgabefrequenz ist 438,7125 MHz. Schon in Kürze soll die Anbindung
an das weltweite Echolink-Netz erfolgen.
Der Standort des neuen 70-cm-Relais befindet sich im Norden von
Euskirchen, die Antennenhöhe beträgt 11 Meter über Grund. Zum Einsatz
kommt ein kommerzieller Motorola-Transceiver. Genehmigt hat die
Bundesnetzagentur eine maximale Ausgangsleistung von nur fünf Watt. So
soll eine Kollision mit dem 70-cm-Relais DBØZR in Dortmund vermieden werden.
DOØFSE ist ausschließlich trägergetastet. Das heißt, es wird weder ein
1750-Hertz-Rufton noch ein CTCSS-Ton zum Auftasten benötigt.
Relaisverantwortlicher ist Fred, DO1FSE.
04. Marinebaken als Bandöffnungsindikatoren
Zur Beobachtung der Ausbreitungsbedingungen eignen sich Baken, wie sie
etwa im IARU-Bakenprojekt betrieben werden. Unser Mitglied Jörg DL1DLF
bietet dazu auf seiner Website eine tolle animierte Grafik an, die in
Echtzeit die Baken darstellt:
Info: http://www.dl1dlf.de/internationales-bakenprojekt
Vollbilddarstellung: http://www.dl1dlf.de/beacons.php
Im gesamten Kurzwellenspektrum verteilt findet man aber auch unzählige
Stationen, die in Morsecode nur einen einzigen Buchstaben rund um die
Uhr aussenden. Sie sind manchmal nur stundenweise zu hören; doch das
liegt an den Ausbreitungsbedingungen der Sende- bzw. Empfangsfrequenz.
Kurzwellenhörern und lizenzierten Funkamateuren sind diese Stationen
längst aufgefallen. Sie rätseln herum, welchen Sinn und Zweck sie haben,
und sie benennen sie mit unterschiedlichen Bezeichnungen: SLHFB (Single
Letter High Frequency Beacons = Ein-Buchstaben Hochfrequenzbaken), SLHFM
(Single Letters High Frequency Markers = Ein-Buchstaben Hochfrequenz
Marker), Channel Markers (= Kanalmarker), Cluster Beacons
(Cluster-Baken), FSK-Markers (Frequency Shift Keyer Markers =
Frequenzumtastungsmarker) und SLB (= Single Letter Beacons =
Ein-Buchstaben-Baken). Die DARC-Bandwacht hat sich auf die letztgenannte
Bezeichnung geeinigt.
Mit großer Wahrscheinlichkeit haben auch die SLBs die Aufgabe, die
Ausbreitungs-bedingungen auf bestimmten Frequenzen festzustellen. Alle
Baken sind Einrichtungen der Russischen Navy oder der Navy der
Nachfolgerstaaten der Sowjetunion, z. B, der Ukraine. Folgende Kennungen
sind bekannt:
Buchstabe, Standort, ITU-Abkürzung
C Moskau, RUS
D Odessa, UKR
F Vladivostok, RUS
K Khabarovsk, RUS
L St. Petersburg, RUS
M Magadan, RUS
O Moskau, RUS
P Kaliningrad, RUS
R Ustinov, RUS
S Archangelsk, RUS
U Murmansk, RUS
V Khiva, UZB
YU *) Kholmsk, RUS
Z Mulachewo, RUS
*) YU = dididahah
Schon seit langem verwendete QRGs sind zum Beispiel 3070, 3088, 3090,
3564, 3649, 3658, 3699, 4558, 5154, 7039, 8495, 10872, 13258, 13528,
16332, 17016 und 20048 kHz. Oft sind einige dieser Baken auch um eine
Frequenz herum angesiedelt; sie bilden so genannte „Cluster“ („Nester“),
denn die QRGs liegen nur wenige hundert Hertz auseinander. Auch über die
Sendeleistung der Störenfriede und verwendete Antennen kann nur
spekuliert werden. Militärs lassen sich ungern in die Karten schauen.
Häufig kann man kommerziellen Funkverkehr auf Bakenfrequenzen
feststellen: Es werden Rufzeichen mit Präfixen für Russland verwendet
wie RUT, UMS, RMP und ROD. Eine der aktivsten Stationen ist die
russische Navy-Station (Baltische Flotte) in Kaliningrad, ehemals
Königsberg. Kaliningrad firmiert unter dem Buchstaben „P“ und sendet mit
dem Rufzeichen RMP. Typische RMP-Sendungen beginnen mit dem Buchstaben
P, gefolgt entweder von Morse oder Funkfernschreibverkehr an REO, RMA91,
RJD69, REE5 oder RLA88. Die Nachrichten bestehen aus Wetterberichten für
die Ostsee oder Seengebiete des nördlichen Polarmeeres oder
verschlüsselten Nachrichten. Nachdem die Nachrichten versandt sind,
folgt wieder der Buchstabe „P“ für einige Minuten oder Stunden.
Ebenfalls für Bandöffnungsbeobachtungen wird bspw. auch die
Küstenstation der israelischen Marine in Haifa genutzt (CW, Rufzeichen
4XZ). Weil aber neben der Idle-Kette "vvv de 4xz 4xz = =" auch
5er-Gruppen ausgesendet werden, diskutiert man in einschlägigen Foren
seit Jahren auch die Möglichkeit, dass es sich um einen Zahlensender des
israelischen Geheimdienstes MOSSAD handeln könnte (siehe auch hier:
http://www.astrosol.ch/53790397a40a2bb01/53790397a40a31504/index.html).
Gesendet wurde in den letzten Monaten vor allem auf 2680, 4331 und 6379
kHz. Wie das UDXF-Utilityforum berichtet, hat 4XZ jedoch in den letzten
Tagen seine Frequenzen geändert. Zu den QRGs 2680, 4331 und 6379 kHz
kommen jetzt noch 2860, 4595 sowie 6607 kHz zum Einsatz. Dies wird
inzwischen von mehreren Beobachtern bestätigt.
Schon in der vergangenen Woche waren ungewöhnliche Zeichengebungen
(ungewöhnliches Punkt-Strich-Verhältnis, veränderte Pausenlängen,
unsauberes Eintasten) im Forum berichtet worden. -- (Quellen:
DARC-Bandwacht, UDXF-Utilityforum, DF5JL)
05. Notfunk / Ansprechpartner im Distrikt
Der Distrikt G (Köln-Aachen) hatte auf der Distriktsversammlung im
November 2010 bekannt gegeben, dass Roland Wegner, DC2LW, zum
Notfunkreferenten des Distrikts G (Köln-Aachen) ernannt wurde. Roland
ist lizensiert seit 1972 und Mitglied im DARC seit 1971;
stellvertreternder OVV bis 2010 und Notfunk- und EMV-Referent beim OV G11
Beruf: Dipl.Ing. Elektro-/Nachrichtentechnik; Projektleiter bei einem
Luft- und
Raumfahrtkonzern. Roland hatte einen Aufruf an die Funkamateure im
Distrikt Köln-Aachen formuliert, den ich hier noch einmal wiedergeben
möchte, da zzt. eine Gruppe von G23-Mitgliedern sich intensiver mit
Notfunk beschäftigt:
"Liebe Yl's , XYL und OM,
es gehört zum Selbstverständnis des Amateurfunks im Notfall Hilfe zu
leisten. Zahlreiche Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit (Chile,
Haiti, Österreich ) haben gezeigt, das Funkamateure bei Not- und
Großschadenslage, wertvolle zivile Hilfe im Bereich der nationalen und
internationalen Nothilfe mit ihrer Kommunikation leisten konnten.
Notfälle und Großschadensereignisse können jederzeit und überall
auftreten, auch bei uns in Deutschland und auch im Raum Köln-Aachen.
Trotz oder gerade wegen modernster ziviler und behördlicher Technik, ist
unsere Kommunikations- und Energieversorgungs-infrastruktur anfällig auf
Belastungen bei großflächigen Störfällen. Wir Funkamateure können hier
bei Notfällen helfend unterstützen und gegebenenfalls Behörden mit
Sicherheits-aufgaben (BOS) und Hilfsorganisationen entlasten, aber nicht
ersetzen. Wir Funkamateure haben eine funktionierende Infrastruktur an
Repeatern und Ausstattungen mit festen und mobilen Funkgeräten, die
gegebenenfalls relativ einfach an Notstromversorgungen angeschlossen
werden können und dann schnell wieder einsatzbereit sind. Diese
Infrastruktur könnte auf Anforderung durch Behörden oder
Hilfsorganisationen wie THW, DRK oder ähnliche durch freiwillige
ehrenamtlich lizenzierte Funkamateure bei Notfällen unterstützend zur
Verfügung gestellt werden.
Doch bedarf es auf der Seite der Funkamateure Strukturen von örtlichen
Teams mit
ehrenamtlichen freiwilligen Unterstützern, die im Notfall helfend für
die Notfunkkommunikation zur Verfügung stehen.
Voraussetzung dafür ist aber eine notwendige Vorbereitung und Übung
solcher Helfer, um in einem Notfall ausreichend vorbereitet und somit
einsatzfähig zu sein. Dies erhöht auch die Akzeptanz bei Behörden und
Hilfsorganisationen. Die örtlichen Helfer, die als lizenzierte
Funkamateure, als Bediener und Notfunkreferenten mit den örtlichen
Kräften der Gefahrenabwehr und Hilfsorganisatonen kooperieren, müssen
dazu geschult werden. Dies will ich neben weiteren Aufgaben als
Notfunkreferent des Distriktes G organisieren.
Wer etwas über die Grundlagen des Notfunks im DARC wissen möchte, sei
auf die Internetseite des DARC
http://www.darc.de/referate/notfunk/dokumente/ verwiesen."
Die Kontaktdaten:
Roland Wegner
DC2LW
Ernst-Ludwig-Kirchner-Str. 1
51375 Leverkusen
Tel. 0214 8909151
06. Jahreshauptversammlung im April
Die jährliche Jahreshauptversammlung des OV Meckenheim (G23) wird wegen
der Osterferien nicht Ende März, sondern erst Ende April stattfinden.
Dazu wird noch rechtzeitig geladen. Bitte aber schon einmal den Termin
vormerken: Donnerstag, 26. April 2012 um 20 Uhr.
07. Aurora
Auf der Sonne fand nach Informationen von astronomie.info am
Montagmorgen um 0400 UTC eine überaus starke Eruption statt (Flare der
Stärke M8.7), die einen koronalen Massenauswurf (Coronal Mass
Ejection/CME) verursachte. Das Sonnenplasma raste mit 2.200 km/sec auf
die Erde zu - üblicherweise bewegt sich der Sonnenwind mit 400 km/sec
fort - und erreichte um 1500 UTC die Erde.
Gemäss Berechnungen des Space Weather Laboratory (SWL) vom NASA Goddard
Space Flight Center sollte im Extremfall ein Kp-Index von 9 zu erwarten
gewesen sein - die höchste Stufe. Es waren denn auch in der Nacht auf
Mittwoch in Skandinavien Polarlichter zu beobachten, wie viele
berichteten. Mit etwas Glück hätte man auch in Deutschland in den Genuss
dieser Lichterscheinung kommen können, doch der Himmel war zu bedeckt.
Immerhin waren an diesem Abend die typisch durch Aurora verbrummten
Signale von skandinavischen und russischen Stationen zu beobachten.
Wegen dem stärksten Strahlungsausbruch auf der Sonne seit Mai 2005
wurden sogar über Polarzonen führende Flugrouten gemieden. Vielleicht
kommen wir ja doch noch in den Genuss ungewöhnlicher Ausbreitungen auf
den höheren Kurzwellenbändern.
08. "Tak-tenna": Wellenfänger mit Staunfaktor
Nur durch Zufall stieß ich auf diese Antenne
(http://www.tak-tenna.com/). Glaubt man den vielen Einträgen dazu unter
eham.net (http://www.eham.net/reviews/detail/6775), dann spaltet auch
diese "Wunderantenne" die Gemeinschaft derer, die sie ausprobiert haben,
in zwei Lager: glühende Fans und Enttäuschte. Nur - bei 4,6 von 5
möglichen Punkten Durchschnittsbewertung muss eigentlich was dran sein
an diesem Duo-Tortengestell.
In der 40-m-Ausführung sind an einem 30-inch-Boom (ein Inch = 2,54 cm!)
zwei gegenläufige Spiralen montiert. Deren Leiter ist rund ein viertel
Lambda lang. Fertig. Erste Nachbauten gibt es ebenfalls im Netz zu
finden, z. B. bei KA6KBC (http://billbrwn.tripod.com/id3.html).
Über ein Antennenanpassgerät soll sogar Multibandbetrieb (40 - 10 m)
möglich sein. Da die Materialkosten sich in Grenzen halten, wäre es
einen Versuch wert. Die zahlreichen Fotos auf den angegebenen Seiten
versprechen zumindest eine kleine Portabel-Antenne mit hohem Staunwert.
Und auch optisch macht der "Wellenfänger" (in Anlehnung an den
indianischen Traumfänger der Navajos) einiges her.
Wer bereits Erfahrung mit dieser Antenne hat: Bitte Kommentar
schreiben! -- Tom DF5JL
09. Das "DL Flora & Fauna"-Diplom
Einigen von uns bekannt sein dürfte das “World Flora & Fauna”-Diplom
(wff44.org). Das “World Flora & Fauna”-Diplomprogramm gibt es seit 2008.
Es handelt sich dabei um ein Diplom, dass sich mit der Aktivierung von
Nationalparks, Reservaten und Naturparks in der ganzen Welt beschäftigt.
Diplommanager ist EW4DX.
Weniger bekannt dagegen ist das "W DL FF"-Diplom (“DL Flora & Fauna”),
ein deutsches Diplom, das sich ausschliesslich mit DLFF-Gebieten
innerhalb der Bundesrepublik beschäftigt. Das Diplom “DL Flora & Fauna”
wurde inzwischenn durch den DARC anerkannt.
Interessant sind beide Diplome für die Mitglieder von G23 vor allem
durch die Tatsache, dass wir Punkte vergeben können! Denn G23 liegt im
Naturpark Rheinland (DLFF-102; siehe auch
http://www.naturpark-rheinland.de/).
Allgemein gilt: Wenn man ein DLFF-Gebiet aktivieren möchte, muss man
sich mit seiner Station im jeweiligen Gebiet befinden. Das heisst,
innerhalb seiner Grenzen auf dem Territorium des Gebiets. Über die
Grenzen der jeweiligen Gebiete informiert diese Karte:
http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/
(Bitte unter "Schutzgebiete" NP anwählen)
Die bevorzugten Frequenzen sind in SSB 3.744, 7.144, 14.244, 18.144,
21.244, 24.944, 28.444 MHz; CW 3.544, 7.024, 10.124, 14.044, 18.084,
21.044, 24.894, 28.044 MHz. Natürlich können auch andere Frequenzen
verwendet werden!
Es gibt auch einen Gruß: "44". Der “WFF-Gruß” leitet sich aus den
Anfangsbuchstaben “Flora & Fauna” ( F & F = fourty four) ab. Mehr Infos
unter http://www.wff-dl.de/html/haufige_fragen.html.
Wer mal auf die andere Seite eines Pile-up wechselt möchte, dem kann
ich nur empfehlen, es mal als aktive DLFF-Station zu probieren. Viel
Spaß es 44, Tom DF5JL.
10. LED-Leuchten stören Rundfunkempfang
Thilo Kootz, DL9KCE hatte im November am Rande einer DARC-Veranstaltung
in Baunatal eindruckvoll vorgeführt, wie handelsübliche LED-Leuchten zu
massiven Störungen im MW- und unteren KW-Bereich führen können. Jetzt
gibt es bei Youtube ein entsprechendes englischsprachiges Video zu sehen
- Titel: "LED light bulb disturbances"
(www.youtube.com/watch?v=o8zMhjXcmoA). Mittlerweile gibt es die Videos
auch in Deutsch, und zwar auf dieser Seite:
http://www.youtube.com/user/DARCHAMRADIO
OM Thilo arbeitet zur Sichtbarmachung des Störspektrums mit einer
Netznachbildung und einem PERSEUS-SDR. Für uns Funkamateure ärgerlich
ist: Die nachgewiesenen Störungen ließen sich durch geeignete Maßnahmen
unterdrücken, doch werden die entsprechenden EMV-Filter von einigen
Herstellern wohl aus Kostengründen nicht immer eingebaut.
11. Maritime Radio Day
Im April findet der "Maritime Radio Day" statt, vom 14ten April 22:30
GMT bis zum 15ten April 02:00 GMT. Darauf weist Rolf (DL9CM) hin.
Der MRD ist ein weltweites Treffen ehemaliger See- und Küstenfunker, im
letzten Jahr beteiligten sich OM aus 23 Ländern (s. auch
http://www.doese-apprt.de/mrd/titanic.html). Es wird eine Sondersendung
geben, mit dem 20 kW-Langwellensender des DWD auf 147.3 kHz von
Pinneberg aus (DDH47). Der Event ist als Crossband-Veranstaltung
ausgelegt (147.3 kHz/Afu-Bänder).
NNNN
--
Tom DF5JL | QTH Euskirchen | JO3ØKO | N 50.61 E 6.87
QRV via DOØFSE 438.7125 MHz | Echolink Node #25976
www.df5jl.de | AMSAT #0902657 | AGCW Member #1780
World Flora & Fauna Diplom/Award: Rheinland DLFF-102
DN 4 TOM - HF/VHF/UHF Ham Radio Training Operations
For more information please visit http://qrz.com/db/df5jl