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FI 4/99 Flughafen/Dumpingpreise

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Olaf Argens

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Mar 6, 1999, 3:00:00 AM3/6/99
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## Nachricht vom 06.03.99 weitergeleitet
## Ursprung : /FRANKFURTER_INFO/ALLGEMEIN
## Ersteller: LF...@LINK-F.Rhein-Main.de

*Fracht in der Nacht für die Hälfte*

Die Hessische Landesregierung fördert nächtliche Frachtflüge
ab Frankfurt: Die Landegebühren in Köln/Bonn sind rund 180%
höher als in Frankfurt.

Die kleine Anfrage des NRW-SPD-Landtagsabgeordneten Walter
Bieber (Drucksache 12/2716) bestätigt die Kritik der
Bürgerinitiativen an der Zunahme des Lärms durch Nachtflüge
in Frankfurt.

Das Wirtschaftsministerium, noch unter Lothar Klemm,
verringerte die Landegebühren für Kap.3 Flugzeuge auf
Rhein-Main in der Zeit von 21 und 7 Uhr um 50% gegenüber den
ansonsten geltenden Entgeldsätzen am Tage. Diese
Dumping-Preise für Nur-Fracht-Flüge des Nachts gelten noch
befristet bis 30. Juni 1999.

Das Bündnis der Bürgerinitiativen "Kein Flughafenausbau -
Für ein Nachtflugverbot" fordert die designierte neue
Landesregierung auf, die von Wirtschaftsminister Klemm
eingeführten Billig-Tarife abzuschaffen. Die
wettbewerbsverzerrenden in Frankfurt und Köln/Bonn stark
unterschiedlichen Tarife für Starts und Landungen behindern
auch die angestrebte Verlagerung von Flugverkehr von
Frankfurt nach Köln/Bonn und die Zusammenarbeit der
deutschen Flughäfen.

Eine neu installierte Arbeitsgruppe des Bündnisses der
Bürgerinitiativen wertet zur Zeit die umfangreichen
Dokumente der Untersuchungsausschüsse zum Flugzeugabsturz in
Amsterdam vor sechs Jahren aus. Ziel ist es, präventiv für
Frankfurt Forderungen zur Sicherheit der Anwohner des
Airports zu erstellen. Hierbei arbeitet das Bündnis auch eng
mit den Umweltgruppen von Amsterdam/Schiphol zusammen.

Presseerklärung der BI "Kein Flughafenausbau - Für ein
Nachtflugverbot"
c/o Martin Kessel, Tel.: 06105/76970

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