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Krabbenzucht: Luxus und Last

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Johannes Rohr

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Dec 8, 1999, 3:00:00 AM12/8/99
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*Krabbenzucht: Luxus und Last*

Längst gelten Krabben nicht mehr als Luxusartikel. Sie finden
sich auf der Pizza, im Salat, in jedem Supermarkt. In den
kommenden Tagen werden sie die Weihnachts- und
Silvesterbuffets verzieren. Und wenn sich die schmackhaften
Tierchen auf der Gabel rollen, wer fragt da schon nach den
Bedingungen, unter denen sie produziert werden?

Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat es getan und das
Thema "Krabbenzucht: Soziale und ökologische Folgen"
zum Schwerpunkt ihres neuen Magazins gemacht. Berichtet wird
über Umweltzerstörung, Landvertreibung, Versalzung von
Böden und Trinkwasser infolge der Methoden, mit denen
Krabbenfarmen in den Küstengebieten asiatischer und
lateinamerikanischer Länder arbeiten.

*Profit für Wenige, Zerstörung für Millionen*

beurteilt ein Beitrag die als *Rosa Revolution* bekannt gewordenen
Shrimps-Aquakultur in Indien.

Ein Artikel aus Ecuador beschreibt die Abholzung von 200.000
Hektar Mangrovenwälder durch die Krabbenindustrie als
Vernichtung eines einzigartigen Ökosystems und "soziales
Desaster" für die lokale Bevölkerung. Und schließlich erläutert
das aktuelle FIAN-Heft Ziele und Handlungsmöglichkeiten eines
internationalen Netzwerks, mit dem die Opfer der
Krabbenindustrie gestärkt werden sollen..

Es ist zu beziehen zum Einzelpreis von 3 Mark (in Briefmarken)
bei FIAN Deutschland e.V., Overwegstr.31, 44625 Herne, Tel.
02323/490099, e-mail fi...@home.ins.de


--
Johannes Rohr
FIAN - Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Overwegstr. 31; D-44625 Herne
Tel. ++49-2323-490099, Fax: ++49-2323-490018
http://www.fian.de

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