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FI 24/99 Ursachen der Verschuldung

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Olaf Argens

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Dec 5, 1999, 3:00:00 AM12/5/99
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## Nachricht vom 05.12.99 weitergeleitet
## Ursprung : /FRANKFURTER_INFO/ALLGEMEIN
## Ersteller: LF...@LINK-F.frankfurt.org

<Bücher>
Lesetip
*Ursachen der Verschuldung*

Frankfurt/Main. Seit 1970 sind in Frankfurt die "Hilfen zum
Lebensunterhalt", ein wesentlicher Posten der
Sozialhilfeausgaben, um 2467 0ramatisch angestiegen. Die
Ausgaben für Sozialleistungen haben sich seit 1991
verdoppelt. Bedeutet der Abbau der städtischen Verschuldung
damit zwangsläufig, dass man Sozialabbau betreiben muss?

Wer informative Hintergrund-Recherchen und differenzierte
Argumentationen zur Beantwortung dieser und anderer
spannender Fragen sucht, sei auf das lesenswerte 150 Seiten
umfassende Buch "Über die Ursachen der städtischen
Verschuldung in Frankfurt am Main" verwiesen.

Darin befassen sich die Autoren Karsten Hochmuth und Gerhard
Maul unter anderem mit der Entwicklung der Gewerbesteuer in
Frankfurt/Main und erläutern am Beispiel der Hoechst AG, wie
sich marktwirtschaftliches Handeln und kapitalistische
Profitlogik auf die Entwicklung der Steuereinnahmen der
Stadt auswirken. Ergänzt wird die Betrachtung des
wichtigsten Einnahmepostens der Stadt um die Analyse der
Ausgaben für soziale Sicherung, des größten Haushaltspostens
bei den städtischen Ausgaben.

Hochmuth/Maul liefern wichtige ergänzende Informationen zum
ersten Frankfurter Sozialbericht. Ihr Buch sei allen jenen
empfohlen, die zusätzlich zur täglichen Zeitungslektüre die
Verschuldensproblematik über einen längeren Zeitraum hinweg
(seit 1970) betrachten möchten.

Für den Preis von 8 Märkern - zwei Cappuchino - ist das
nützliche und aufwendig recherchierte Buch im "Cafe
Profitratte" im Gebäude 10 der FH Frankfurt (am
Nibelungenplatz) zu erstehen. Ansonsten gegen 10 DM (inkl.
Porto) zu bestellen bei: DVS, Schumannstr. 51, 60325
Frankfurt/Main, Tel/Fax 740169

GEW, aus Frankfurter Lehrerzeitung 4/99

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