> Im allgemeinen lernen Mädchen früher sprechen als Jungen. Sie
> können auch schneller lesen. Das mag daran liegen, daß sie beim
> Lesen Nervenregionen in beiden Hirnhälften benutzen, sagen Dr.
> Sally und Dr. Bennett Shaywitz, Professoren für Pädiatrie und
> Neurologie an der Yale-Universität. Bei Jungen werden dafür nur
> Regionen in der linken Großfhirnhälfte eingesetzt.
Es bleibt aber unklar, ob die bei Jungen offenbar im
Durchschnitt schwächeren Gefühle beim Lesenlernen ihre Ursache
in einer anderen Gehhirnstruktur haben, oder ob die im Gegenteil
eine Folge z.B. pädagogischer Einwirkungen auf deren Ausbildung
sind. Da die meisten Kinder sehr wahrscheinlich beim Lesenlernen
stärker mit weiblichen Erwachsenen zu tun haben, wären
Vergleichswerte mit Kindern interessant, die schwerpunktmäßig
von Vätern großgezogen und von männlichen Lehrern unterrichtet
werden.
Mit freundlichem Gruß
Hans-Hermann Hirschelmann
hh.hirs...@tbx.berlinet.de (Hans-H.Hirschelmann) meinte am
02.06.99 zum Thema "Re: Frauen haben besseres Gedaechtnis":
> [Rudolf Ladwig in /CL/FRAUEN/DISKUSSION:]
> > Im allgemeinen lernen Mädchen früher sprechen als Jungen. Sie
> > können auch schneller lesen. Das mag daran liegen, daß sie beim
> > Lesen Nervenregionen in beiden Hirnhälften benutzen, sagen Dr.
> > Sally und Dr. Bennett Shaywitz, Professoren für Pädiatrie und
> > Neurologie an der Yale-Universität. Bei Jungen werden dafür nur
> > Regionen in der linken Großfhirnhälfte eingesetzt.
> Es bleibt aber unklar, ob die bei Jungen offenbar im
> Durchschnitt schwächeren Gefühle beim Lesenlernen ihre Ursache
> in einer anderen Gehhirnstruktur haben, oder ob die im Gegenteil
> eine Folge z.B. pädagogischer Einwirkungen auf deren Ausbildung
> sind. Da die meisten Kinder sehr wahrscheinlich beim Lesenlernen
> stärker mit weiblichen Erwachsenen zu tun haben, wären
> Vergleichswerte mit Kindern interessant, die schwerpunktmäßig
> von Vätern großgezogen und von männlichen Lehrern unterrichtet
> werden.
Zunächst würde mich interessieren, wozu überhaupt solche Vergleiche
gut sein sollen. Mit welchem Hintergrund haben denn Sally und
Bennet Shaywitz ihre Untersuchung gemacht?
Schoenen Gruß,
Nino