wo erde traenen trinkt
kann keine freiheit wohnen
nicht da wo pfaehle stehen
ist die welt begrenzt
nicht mauer, stacheldraht
nicht flussbett, barriere -
der mensch allein ist's
der zaeune zieht.
im inneren der weltumwelt
sind mass und grenze
wertlos der befreiung -
der mensch ist's
der die tore schliesst und oeffnet
der grenzen abbaut
grenzen ueberwindet
der fesselloses sein
aus sich gebiert.
er ganz allein
kann grenzenlos sein
handschellenlos
und grenzenlos
in seinem denken, seinem handeln, seiner liebe
er braucht nicht
waffen, ketten und gewissenswaesche
er braucht nur sich
sein wollen und sein tun
im grenzbereich der freiheit aller menschen.
die erde ist der menschen paradies
wenn alle und der einzelne es wollen.
peter coryllis