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PM: Gelb bleibt gefaehrlich

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Matthias Spittmann

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Dec 17, 1999, 3:00:00 AM12/17/99
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## Nachricht vom 17.12.99 weitergeleitet
## ErstellerIn: Pre...@jugendumwelt.de


Pressemitteilung der BUNDjugend Berlin, Jagowstraße 12, 10555
Berlin, 030/392 82 80, Fax 030/392 79 97, e-Mail
in...@bundjugend-berlin.de, http://www.bundjugend-berlin.de

Info 32/99 Berlin, 17.12.1999

>> Gelb bleibt gefährlich
> BUNDjugend: Wasserkraftstrom aus Norwegen ist nicht
> umweltfreundlich/Yello "Stromwäsche" vorgeworfen/Ende der
> Subventionen für Atom- und Kohlestrom gefordert

"Stromwäsche" nennt die BUNDjugend Berlin (Jugend im Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland) die Ankündigung von Yello Strom, ab 1. Januar
überwiegend Elektrizität aus Wasserkraft zu vertreiben. Der
Energieversorger hatte gestern mitgeteilt, entsprechende Zukäufe in
Norwegen tätigen zu wollen. "Es ist skandalös, wie hier vertuscht wird",
beschwert sich Landesjugendsprecher Matthias Spittmann. "Yello rühmt sich
einer Veränderung zugunsten regenerativer Energien, verschweigt aber, daß
es sich großenteils doch wieder um umgelabelten Atomstrom handelt."

Norwegen exportiere zwar billigen Wasserkraft-Strom, importiere aber dafür
Atomstrom. "Wenn jemand Vergleichbares etwa mit geraubtem Geld tut, ist
das Geldwäsche. Man muß also sagen: Yello betreibt Stromwäsche", so
Spittmann weiter. Der gelbe Strom bleibe ebenso wie der Strom der anderen
Billig-Anbieter eine Katastrophe für Umwelt und kommende Generationen.
"Atom- und Kohlestrom sind nur deshalb so billig, weil sie von der
Allgemeinheit in großem Umfang subventioniert werden und weil die
Energiekonzerne für Naturzerstörung nichts bezahlen müssen."

Von der Bundesregierung fordert Spittmann, dies umgehend zu ändern: "Wenn
Atomkraftwerke zum Beispiel endlich realistisch versichert würden, wäre
Atomstrom auch betriebswirtschaftlich endlich das, was er aus ökologischer
und aus volkswirtschaftlicher Sicht schon lange ist - zu teuer!" Wegen der
extrem großen Überkapazitäten bei der Stromproduktion in Deutschland und
weltweit sei ein sofortiger Atomausstieg ohne weiteres möglich. Auch
fordert die BUNDjugend ein Ende der Steuervorteile und der direkten
Subventionierung der umweltschädlichen Kohle. "Die Alternativen stehen
bereit. Wir müssen sie nur nutzen!"

Verbraucher finden Informationen zum liberalisierten Strommarkt im
Internet unter http://strom.juckreiz-berlin.de und unter Faxabruf 030/44
65 21 37.


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