Einige öko-kapitalistische Neuerungen
1. Banken-Arbeitskreis Windenergie
Es gibt ein neues Gremium, das bemerkenswert ist: Der
Bankenarbeitskreis Windenergie. Mitglieder: Ökobank, GLS, Umweltbank,
Commerzbank, Deutsche Bank, Bremer Landesbank, Deutsche Ausgleichsbank
und andere. Noch Fragen?
2. Neues Werbemail von Versiko
Das Werbemail zur Aktienwerbung trägt auf der Titelseite folgende
Werbesprüche:
"Sie haben in 1999 wieder gutes Geld verdient und wollen immer noch
nicht so viel Steuern zahlen.
Wir bieten Ihnen dafür ein gutes Gewissen an: VersiWind 99. Ihre ganz
persönliche Steuer-Spar-Windbeteiligung.
Sie können kurzfristig DM 30.000,- bis DM 250.000,- DM für versiWind 99
investieren - ohne dabei auf ihre Weihnachtsgeschenke verzichten zu
müssen. ...
Steuernsparen allein ist langweilig, deshalb erhalten Sie über einen
Zeitraum von bis zu 20 Jahren hohe jährliche Ausschüttungen bis zu max.
20 %"
Also: kein Wort mehr zu Umweltschutz. Alles ist nur Profit,
Gewissensberuhigung. Der Öko-Kapitalismus wird immer offener sichtbar.
Dazu paßt, daß inzwischen einige Öko-Firmen den grundsätzlichen
Beschluß gefaßt haben, nicht mehr in Ökozeitungen zu inserieren,
sondern in FAZ und Capital. "Wir haben herausgefunden, daß
umweltbewußte BürgerInnen eher das lesen", sagten die
PressesprecherInnen von drei Firmen gegen über den Ö-Punkten.
Jörg
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-----(gehört nicht zur Mail)------
Jörg Bergstedt, unterwegs (0171/8348430)
Post: Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen
06401/90328-3, Fax -5
Texte zum emanzipatorischen Umweltschutz u.ä. unter
http://go.to/umwelt