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NEUE EINHEIT: Die Rede des Paul Spiegel

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Nov 10, 2000, 3:00:00 AM11/10/00
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Zu der Rede von Paul Spiegel auf der sog. Kundgebung für
Menschlichkeit und Toleranz


Auf der heutigen Kundgebung hat Paul Spiegel, der Vorsitzende des
Zentralrats der Juden, eine üble Rede gehalten, in der er versuchte,
aktiv auf seiten der Regierung einzugreifen und insbesondere die CDU
bei ihren Versuchen, sich den Regierungsvorhaben wenigstens in einigen
Punkten in den Weg zu legen, unter Druck zu setzen. Darüber hinaus
aber versuchte er alle zu denunzieren, die die gegenwärtige Politik
der völligen Anpassung an die kapitalistische Globalstrategie und der
weiteren Destruierung von nationaler Unabhängigkeit kritisieren.

Genereller Vorwand waren, wie bei dieser Kundgebung auch nicht anders
zu erwarten, die üblen Handlungen, Morde, Mißhandlungen, Beleidigungen
und Gräberschändungen, wie sie von Neonazigruppierungen begangen
werden. Aber es sind nicht diese, um die es hauptsächlich geht,
sondern es geht hier um die allgemeine Attacke auf diejenigen, die in
der Bevölkerungsfrage nicht einfach hinnehmen, daß diese Nation sich
selber dezimiert, daß hier jahrzehntelang eine Politik de facto gegen
das Kind getrieben worden ist, mit verheerenden Auswirkungen auf allen
sozialen und ökonomischen Gebieten im weiteren.
Als eine besondere Spitze steht die sog. Schwulengesetzgebung an, die
homosexuelle Paare gegenüber normalen Paaren mit und ohne Kindern, die
nicht verheiratet sind, bevorzugen sollen. Mehr noch, diese
Gesetzgebung erklärt sexuelle Abnormität zur Normalität, sie ist
deshalb ein äußerst tiefer Eingriff. Ohne daß dies mit der Bevölkerung
diskutiert wird, wird diese Gesetzgebung durchgezogen. Es kann als
kein Zufall angesehen werden, daß Paul Spiegel in seiner Rede unter
den angeblich heute in dieser Gesellschaft unter Druck Gesetzten
ausdrücklich auch "Schwule" erwähnte, um damit die
sozialdemokratischen Gesetzesvorhaben am nächsten Tage zu
unterstützen.

Indes ist die Rolle, die jüdische Verbände gespielt haben, keineswegs
so unbescholten, als daß hier das Recht bestünde, sich in einer höchst
willkürlichen Weise als Anwalt aller Gerechten aufzuspielen.
Die Rolle dieser Verbände in der Geschichte ist höchst zweifelhaft. In
der Anfangsperiode des Nazifaschismus versicherten sie diesem Regime
trotz dessen offener antijüdischer Losungen ihre Solidarität und
duldeten es bei der Machtergreifung durch das Ermächtigungsgesetz, was
durch und durch von der Gewalt gegen Oppositionelle geprägt war. In
späteren Jahren, als schon längst die sog. "Arisierung" der Nazis
lief, unterstützten die jüdischen Verbände immer noch das Regime. Noch
mehr, internationale jüdische Vertreter gingen sogar soweit, sich
rechtfertigend vor die Massenvernichtung von sog. Ostjuden durch die
Nazis zu stellen und machten sich sogar zu Komplizen dabei.
Diese Dinge sind übrigens eine Art Tabu in der Bundesrepublik. Erst
durch Historiker aus den Reihen der Palästinenser wurde dies nach
Jahrzehnten des Verschweigens behandelt.
Jüdische offizielle Organisationen unterhielten in dem hitleristischen
Berlin offizielle Vertretungen in der Meineckestraße bis zum 8.Mai
1945.


Die Logik, mit der die Regierungspropaganda läuft, lautet etwa so:
Weil die Naziverfolgung des Judentums so ungeheuerlich und opferreich
war, steht uns keine Kritik an Vertretern wie Paul Spiegel oder Michel
Friedman zu. Das ist ganz und gar falsch. Das einzige entscheidende
Kriterium kann doch nur folgendes sein: Ist eine politische
Entwicklung oder eine politische Handlungsweise im Interesse der
überwiegenden Mehrheit der Weltbevölkerung und der menschlichen
Entwicklung korrekt oder nicht, oder aber inwieweit ist sie korrekt?
Und nach diesen Maßstäben haben wir die heutige Entwicklung in
Deutschland zu beurteilen. Die Entwicklung der Nation in puncto einer
Ersetzung der Bevölkerung hier durch andere, die durch eine bestimmte
Art von sozialer Politik gestützt wird, braucht von den Angehörigen
dieser Nation keineswegs hingenommen zu werden. Eine Unterdrucksetzung
der Bevölkerung, die in Wirklichkeit ganz unterschiedliche Erfahrungen
mit ganz unterschiedlichen Ausländern hat, diese in allen Punkten zu
akzeptieren, braucht keineswegs hingenommen werden.

Die Durchsetzung der "Gleichstellung" der Homosexualität - um bei dem
morgigen Gesetzesentwurf zu bleiben, der im Eilverfahren durchgesetzt
werden soll - ist eine abscheuliche, abzulehnende Maßnahme, die schon
den bisherigen Verfall und die bisherige regressive
Bevölkerungsentwicklung unterstützt. In der ganzen Welt hat es Stimmen
gegen diese sogenannte "Emanzipation" gegeben, und nur in wenigen
Ländern, die in dem internationalen Gebäude ganz auf der
privilegierten Seite stehen, wie den Niederlanden, Dänemark oder
Schweden, ist sie teilweise oder ganz durchgeführt worden. Eine
weitere Ausnahme bildete das Südafrika des extrem angepaßten Nelson
Mandela.
Die revolutionäre Arbeiterbewegung hat in der Vergangenheit mit tiefem
Abscheu auf derartige Ansinnen reagiert. Nicht zufällig arbeiteten
Verfechter dieser sog. "Emanzipation" mit dem Lassalleanismus
zusammen, der seinerzeit die Verschmelzung mit dem preußischen Staat
propagierte.

Wir verstehen uns auch heute noch als Anwalt eines heute weltweit
wachsenden und unter härtesten Bedingungen arbeitenden Proletariats.
Und es ist nicht sein Interesse, daß diese Dekadenzerscheinung einer
überfressenen Bourgeoisie und ihres opportunistischen Anhangs zum
Erfolg gelangt. Wahr ist, daß die Ausbreitung dieses Phänomens mit der
Verrohung der gesamten Gesellschaft parallel geht. Dieses Ansinnen ist
in Wahrheit eine Entwürdigung der Menschheit. Diese Leute reden davon,
daß sie "jedermanns" Würde verteidigen, aber ihr gesellschaftliches
Bestreben läuft entgegengesetzt.

Redaktion NE, 9.11.2000
ks


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Nov 10, 2000, 3:00:00 AM11/10/00
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