Wir alle wollen Könige werden,
aber wir suchen immer in der falschen Richtung,
wir suchen immer im *Außen*.
Man kann ein weltlicher König werden,
doch tief innen wird man wissen,
daß man fehl gegangen ist.
Man ist immer noch arm,
man ist immer noch leer.
Noch immer ist nichts erfüllt,
und das Leben ist dir aus den Händen geglitten,
während du Schrott angesammelt hast.
Für gewöhnlich sind wir Sklaven, die sich als Herrscher ausgeben.
Bevor man nicht das eigene Unbewußte erobert hat,
bleibt man ein Hochstapler,
bleibt man ein Sklave
und spielt allerlei Spiele der Hochstapelei und Vortäuschung.
Man gibt immer wieder Erklärungen ab:
"Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet."
Und man *weiß*, wer man ist,
und alle anderen wissen es auch,
denn alle anderen tun genau das gleiche.
Sei ein wahrer König.
Und die Schönheit des inneren Königreichs ist,
daß es keine Konkurrenz gibt.
Du hast *dein* Königreich,
ich habe mein *eigenes*,
und sie stoßen nicht zusammen,
sie überschneiden sich nicht.
Jeder einzelne hat eine so weite innere Welt ...
ganz ohne Konkurrenz, ohne Kampf, ohne Streit mit jemand anderem.
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Osho (früher bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh):
MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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