Sein Leben ist umgeben von *kleinen* Dingen, sehr kleinen.
Er hat keine Vorstellung von etwas, das *größer* ist als er selbst.
*Gott* hat er verleugnet -
er hat ihn für tot erklärt.
Das Leben nach dem Tod hat er verleugnet,
das Leben in seinem Innern hat er verleugnet.
Er glaubt nur daran, das Innere zu *verleugnen*,
deshalb sehen wir überall um uns herum solche *Langeweile*.
Das ist natürlich,
denn wenn du dich nicht auf etwas, das größer ist als du, beziehen kannst,
wird dein Leben mühsam, langweilig.
Das Leben wird nur dann zum Tanz,
wenn es ein *Abenteuer* ist.
Und es kann nur zum Abenteuer werden,
wenn es etwas zu erlangen, etwas zu verwirklichen gibt,
das *größer* ist als du.
Der Same muß zum Sproß werden,
der Sproß muß zum Baum werden,
der Baum muß auf den Frühling warten
und in Tausende von Blüten explodieren
und seine Seele in den Kosmos verströmen.
Nur so gibt es Erfüllung.
Und das Heilige ist nicht weit entfernt;
wir müssen nur anfangen, danach zu forschen.
Am Anfang tasten wir natürlich im Dunkeln herum;
aber bald beginnen wir, uns darauf einzustimmen,
bald beginnen wir, Blicke vom Jenseitigen zu erhaschen,
eine bisher noch nie gehörte Musik fängt an, unser Herz zu berühren;
sie bringt unser Wesen zum Schwingen,
sie gibt uns eine neue Farbe, eine neue Freude, ein neues Leben.
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Osho (früher bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh):
MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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