Auf uns selbst gestellt, können wir nicht siegreich sein.
Wenn wir versuchen, auf uns selbst gestellt siegreich zu sein,
werden wir unweigerlich besiegt, ist unser Schicksal besiegelt.
Das Scheitern ist absolut sicher, unvermeidlich.
Es ist, wie wenn eine kleine Welle gegen den großen Ozean kämpft:
Sie *gehört* zum Ozean, wie kann sie *kämpfen*?
Es ist wie der *Teil*, der gegen das *Ganze* kämpft,
das Blatt, das gegen den Baum kämpft, zu dem es gehört.
Das Blatt kann nur siegreich sein
durch den Sieg des Baumes, nicht für sich allein
Die Welle kann nur *mit* dem Ozean siegreich sein,
nicht *gegen* ihn, nicht *ohne* ihn.
Der Mensch ist siegreich,
wenn er nicht seinem *eigenen* Willen entsprechend,
sondern dem Willen *Gottes* entsprechend lebt.
Und in dem Moment,
in dem du deinen Willen, dein Ego,
deine eigene Vorstellung von dem, was es zu erreichen gibt,
fallenläßt,
bewegt sich dein Leben auf einer vollkommen anderen Ebene.
Dann ist jeder Schritt ein Sieg,
und jeden Augenblick kommst du der Unsterblichkeit näher.
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Osho: MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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