Sei dir von diesem Moment an bewußt,
daß du nicht von der Existenz getrennt bist.
Sei dir dessen nicht nur bewußt,
experimentiere:
sei eins mit dem Baum, unter dem du sitzt;
sei eins mit dem Fluß, in dem du schwimmst;
sei eins mit der Person, deren Hand du hältst!
Und erweitere das Experiment langsam:
sei eins mit dem Felsen, auf dem du sitzt;
sei eins mit dem fernen Stern, den du in der Nacht betrachtest!
So erwirbst du allmählich die Fähigkeit,
unmittelbar mit dem Objekt zu verschmelzen.
Der Beobachter wird das Beobachtete,
der Wissende wird das Gewußte.
Wenn du dann eine Rose betrachtest,
*wirst* du die Rose,
ihr seid nicht getrennt.
In dem Moment erfährst du zweierlei:
Liebe und Seligkeit -
Seligkeit für dich,
Liebe für das Ganze.
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Osho (früher bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh):
MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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