Je tiefer sich dieser Gedanke in dein Herz einprägt, desto besser;
denn wenn du anfängst, dich immer mehr von Gott geliebt zu fühlen,
wirst du in der Lage sein, *andere* zu lieben.
Auf diese Art werden wir fähig zu lieben:
Wenn wir geliebt werden,
können wir lieben;
wenn wir *nicht* geliebt werden,
wissen wir nicht, wie man liebt,
wissen wir nicht, was Liebe ist.
In der heutigen Welt ist die Liebe dabei zu verschwinden,
denn Gott ist verschwunden.
Der Himmel ist leer.
Er war einst voller Liebe.
Jahrhundertelang beteten die Menschen,
während sie zum Himmel aufsahen.
Sie fühlten sich emporgehoben;
sie fühlten, wie die Liebe auf sie herabregnete,
sie fühlten sich mit Liebe überschüttet, überflutet.
Sie waren bewegt, berührt davon,
wurden dadurch transformiert.
Und dann waren sie fähig, andere zu lieben -
denn wenn du Liebe *besitzt*, kannst du sie anderen *geben*.
Wenn du *keine* Liebe hast, wie kannst du sie dann anderen geben?
Und die einzige Quelle, von der man sie bekommen kann, ist *Gott*,
denn er ist die einzige unerschöpfliche Quelle.
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Osho (früher bekannt als Bhagwan Shree Rajneesh):
MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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