Gott kann nicht *bewiesen* werden.
Es gibt kein Argument für ihn noch gegen ihn.
Aber wenn die Bewußtheit wächst, beginnt man Gott zu *fühlen*.
Während in dir immer mehr Bewußtheit wächst,
nimmst du wahr, daß die *Dinge* verschwinden:
die *Materie* verschwindet,
und das Universum beginnt dir,
anstatt als Materie, als *göttlich*, als *Bewußtsein* zu erscheinen.
Es ist ein einfaches Gesetz:
Die Welt erscheint dir selbst als Materie,
weil du dich selber für den Körper hältst.
Du siehst die Welt als das, was du bist.
Wenn du denkst, du bist der *Körper*, dann ist die Welt *Materie*;
es gibt keinen Gott.
Wenn du denkst, daß du eine *Seele* bist,
wenn du dich selbst als Bewußtsein erfährst,
dann wird die Welt von dir augenblicklich als *Bewußtsein* erfahren.
Die Welt ist ein *Spiegel*;
alles, was du bist, wird zurückreflektiert.
Deshalb bekommst du nur das, was du verdienst.
Werde bewußter, und die Welt wird mit dir bewußt.
Wenn du auf dem Gipfel deines Bewußtseins bist,
verschwindet die Welt als *Materie*,
sie verwandelt sich in *Göttlichkeit*.
Das ist die äußerste Erfahrung von Wahrheit, von Liebe, von Seligkeit.
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Osho: MorgenMeditationen - 365 Einstimmungen in den Tag (ISBN 3-925205-87-X)
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