Deshalb schaue ich dich an,
erkenne aber nicht, dass ich mich in dir sehe.
Deshalb schaue ich dich an,
werde zornig, sage dir, wie du bist.
Du bist, wie ich nicht sein möchte.......
..................aber wohl doch auch bin........
Deshalb schaue ich dich an,
erkenne tief in mir drinnen mich in dir,
erschrecke und will das schnell vergessen,
versuche dich zu verscheuchen wie einen schlechten Traum,
schleudere dir entgegen, dass ich nicht so sein möchte wie du,
und du schleuderst mir entgegen, dass du nicht so sein möchtest wie ich.
Wir zwei säen Zwietracht,
entzweien uns,
werden uneins,
obwohl wir doch letztlich eins sind.
Und entzweit ziehen wir uns beleidigt zurück.
Wir leiden an unserer Entzweiung und das ist gut so.
An unserem Leid werden wir lernen, was wir eigentlich tun.
Spiegelfechten!
Weißt du, warum ich dich nicht liebe?
Ich liebe dich nicht.
Denn ich liebe mich selbst nicht.
Weißt du, was ich tue?
Ich liebe dich wie mich selbst.
Weißt du, was ich mir wünsche?
Ich wünsche mir, dass ich eines Tages sage:
Weißt du, warum ich dich liebe?
Ich liebe dich, weil du bist wie ich.
10.1.2001
copyright by A.W.
Bin leider sehr übermüdet
aber du schreibst wieder so
gefühlvoll, faszinierende Texte zum Nachdenken.
Toll, weiter so!! Grrr ;-( <---> ;oŞ
In Jesus Liebe,
Dir auch alles Liebe,
Jack