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Eine Geschichte zur Anregung

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marku...@debitel.net

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Oct 7, 2001, 11:17:48 AM10/7/01
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Es war einmal...

... der Weltraum in seiner unendlichen Weite. Der Master of the Universe,
ein pharaonenähnlicher göttlicher König eines Sternensystems, schickte
seinen Sohn auf eine Mission, um fremde Welten zu erforschen, neue
Zivilisationen zu entdecken, intergalaktische Feindschaften zu schlichten
und der dunklen Seite der Macht zu widerstehen. Diese Gesellenjahre waren
gleichzeitig Prüfungsjahre eines angehenden Masters of the Universe. Nach
erfolgreicher Rückkehr hat er seine Fähigkeit als gerechter und gütiger
Gottkönig bewiesen und darf den Thron besteigen.

Wir befinden uns im Jahre 2986 vor irdischer Zeitrechnung. Prinz Adam
gelangte laut seiner Weltraumkarte auf den bisher unerforschten
Wüstenplaneten R-D, einen grauen, gottverlassenen Planeten ohne einer
Menschenseele Leben. Er hörte eine Stimme um Hilfe rufen und machte sich auf
die Suche. In einer Höhle fand er eine Fee, einen blauen Engel, mit einer
unsichtbaren Macht an die Wand gefesselt. Er befreite das weibliche Wesen
und bekam daraufhin als Dank für seine Hilfe drei Wünsche frei.
"Aber Vorsicht! Gehe damit behutsam um und mache keinen Fehler, denn der
dritte und letzte Wunsch lässt sich nicht rückgängig machen!!!"

Sein erster Wunsch:
Eine vielfältige Pflanzenwelt sollte sich in einem bunten Gürtel über den
gesamten, grauen Planeten erstrecken und Sauerstoff produzieren.

Sein zweiter Wunsch:
Ebenso sollte eine vielfältige Tierwelt den gesamten Planeten bevölkern und
zu Lande, zu Wasser und in der Luft in Einklang und Harmonie mit der Natur
und Umwelt leben.

Sein dritter Wunsch war der Mensch nach seinem Ebenbild, ausgestattet mit
Wissen und Macht. Ihn schuf er ebenfalls in verschiedenen Rassen mit
unterschiedlichen Eigenschaften und Fähigkeiten. Sie sollten voneinander
profitieren und wie die Tiere im gegenseitigem Respekt friedlich miteinander
leben. Außerdem sollten sie sich der R-D untertan machen und die Schöpfung
behüten und beschützen.

So entstanden Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben, z. B. Schwarze, die
in extrem heißen Gebieten am Äquator überleben oder besonders hart arbeiten
konnten.
Die einen waren besonders geschickte Jäger,
andere waren erfahren, Selbstheilungskräfte der Natur durch Nadelstiche zu
aktivieren oder durch wachsende Kräuter zunutze zu machen.
Wieder andere waren besonders gute Tänzer, die in Trance Kontakte zum
Parallel-Universum knüpfen konnten, die durch das Jenseits das Diesseits
beeinflussen konnten, als Torhüter das Böse fernhalten oder einfach nur das
Wetter beeinflussen konnten.
Wieder andere konnten übers Wasser gehen oder durchs Feuer laufen, ohne sich
zu verletzen oder anderen Menschen von ihren Schmerzen freisprechen.

Adam und Eva sahen, dass das gut war und nannten den Planeten T'Ra.

Aber da gab es noch die weißen Menschen. Sie hielten sich für besonders
intelligent, wollten Ordnung ins Chaos bringen und Regeln aufstellen. Als
Adam und Eva nach der Arbeit von den ersten Apfelbäumen ernten wollten,
kamen die weißen, sahen das und vertrieben sie ins All.

Nach 5.000 Jahren kam Prinz Adam mit seinem Vater nach R-D zurück, um nach
dem Rechten zu sehen. Doch aus T'Ra war T'Ror geworden, ein grauer,
gottverlassener Planet.


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