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Greenpeace-Kampagne erfolgreich: Nestle nimmt

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Klaus Merkle

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Jul 14, 1999, 3:00:00 AM7/14/99
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## Nachricht vom 14.07.99, erstellt von reda...@greenpeace.de
## weitergeleitet durch Klaus Merkle
## PMs zum Inhalt bitte an den Ersteller, Brett-Mail ans Gruppenbrett

Presseerklaerung vom 14. Juli 1999

Greenpeace-Kampagne erfolgreich:
Gen-Schokoriegel geknickt - Nestle nimmt
"Butterfinger" vom Markt

Ausserdem: Supermarktkette "tegut..." verzichtet
auf Gennahrungsmittel

Hamburg, 14.7.1999. Auf Druck von
Greenpeace-Jugendlichen nimmt der
Lebensmittelkonzern Nestle seinen
Gen-Schokoriegel "Butterfinger" vom deutschen
Markt. Seit September letzten Jahres hat Nestlé
versucht, den Schokoriegel, der genmanipulierten
US-Mais enthaelt, vor allem in der Jugendszene zu
verbreiten. "Nestle wollte den 'Butterfinger' zum
Kultprodukt machen und so Jugendliche als
Versuchskaninchen fuer Genfood missbrauchen", sagt
Dietmar Kress, Initiator von "genetiXproject",
der Jugendinitiative von Greenpeace gegen
Genfood. "Es freut uns riesig, dass wir das mit
Hilfe der Jugendlichen erfolgreich verhindern
konnten."

"GenetiXproject" startete letzten Herbst mit dem
Ziel, den genmanipulierten Schokoriegel
"Butterfinger" zu verhindern. Mit der
Unterstuetzung namhafter Musiker wie Smudo und
Thomas D. von "Die Fantastischen Vier" oder den
Bands "Fettes Brot" und "Massive Toene" konnte die
Initiative vor allem Jugendliche ueber die Risiken
der Gentechnik informieren. Mehrere Tausend
beteiligen sich inzwischen mit ihrem Portrait an
der Protestaktion "FotoGEN", um ihre Ablehnung
von Gentechnik im Essen zu demonstrieren.

"Ueberall wo der 'Butterfinger' auftauchte, waren
auch Jugendliche vom 'genetiXproject'", erzaehlt
Ulrike Brendel, Sprecherin der Initiative. "Auf
Messen, Musikveranstaltungen oder in
Supermaerkten. Sogar auf Schulhoefen haben wir ueber
die Risiken der Gentechnik informiert."

Ein Sprecher der Firma begruendete den Rueckzug des
"Butterfinger" heute gegenueber Greenpeace mit
schlechten Verkaufszahlen, die weit hinter den
Erwartungen des Konzern zurueckblieben. "Das
Beispiel 'Butterfinger' zeigt, dass selbst der
weltgroesste Lebensmittelkonzern seine Genprodukte
nicht gegen den Willen der Verbraucher auf dem
Markt etablieren kann", so Ulrike Brendel weiter.

Dem Rueckzug des "Butterfingers" geht eine
oeffentliche Erklaerung von Nestle vom Mai diesen
Jahres voraus. Darin kuendigte der Konzern an, mit
Ausnahme des "Butterfingers" keine gentechnisch
veraenderten Lebensmittel mehr herzustellen.

Auch die Deutsche Supermarktkette "tegut..." aus
Fulda will keine Gentech-Lebensmittel verkaufen.
In einer heute veroeffentlichten Erklaerung kuendigt
die Firma ausserdem an, auch bei der Herstellung
eigener Produkte auf den Einsatz von Gentechnik
zu verzichten.

In England, Frankreich und Italien steigen
ebenfalls grosse Lebensmittelketten den aus der
Gentechnik aus. Mit Firmen wie "Tesco",
"Sainsbury" (England) und "Carrefour"
(Frankreich) haben sich dort die groessten der
Handelsbranche eindeutig gegen Gentechnik
ausgesprochen. Die Firma "Iceland", die sich
bereits 1998 entsprechend geaeussert hatte,
verzeichnete fuer das vergangene Geschaeftsjahr ein
Umsatzplus von 10 Prozent.

"Niemand kann die Gefahren der Gentechnik
ueberschauen. Verbraucher wollen dieses Risiko
nicht laenger in Kauf nehmen. Die Verantwortlichen
der Lebensmittelindustrie muessen endlich
erkennen, dass sie mit einem Verzicht auf
Gentechnik nur gewinnen koennen", sagt Ulrike
Brendel.

Diese Presseerklaerung finden Sie ab 14.00 Uhr im Internet unter der
URL: http://www.greenpeace.de/GP_DOK_3P/PRESSEMI/P990714.HTM.

Weitere Informationen zum genetiXproject unter der
URL: http://www.genetiXproject.org

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