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Greenpeace feiert den Rueckzug des Nestle-Butterfinger

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Klaus Merkle

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Jul 16, 1999, 3:00:00 AM7/16/99
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## Nachricht vom 16.07.99, erstellt von reda...@greenpeace.de
## weitergeleitet durch Klaus Merkle
## PMs zum Inhalt bitte an den Ersteller, Brett-Mail ans Gruppenbrett

Presseerklaerung vom 16. Juli 1999

Greenpeace feiert den Rueckzug des
Nestle-"Butterfinger"

Jugendinitiative "genetiXproject" gratuliert vor Frankfurter
Konzernzentrale

Frankfurt/Main, 16.7.1999. Den Rueckzug des Gen-Schokoriegels
"Butterfinger" vom deutschen Markt feiern
Greenpeace-Aktivisten heute vor der Nestle-Zentrale in
Frankfurt. Die Umweltschuetzer empfangen die Mitarbeiter des
weltgroessten Lebensmittelkonzerns zum Arbeitsbeginn zwischen
Litfasssaeulen mit Portraets von Jugendlichen, die mit ihrem
Bild ihre Ablehnung von Gentechnik im Essen demonstrieren.
Auf einem Transparent ist ein durchkreuzter "Butterfinger"
zu sehen und die Aufschrift: "Nestle: Wir haben verstanden".
Ein mobiles Fotostudio bietet allen die Gelegenheit, sich
mit einem Portraet an der Aktion "fotoGEN" zu beteiligen. Ab
12 Uhr wird die Feier mit Jugendlichen auf dem Paulsplatz in
der Innenstadt fortgesetzt.

"GenetiXproject", die Jugendinitiative von Greenpeace gegen
Genfood, startete letzten Herbst mit dem Ziel, den
genmanipulierten Schokoriegel "Butterfinger" zu verhindern.
Mit der Unterstuetzung namhafter Musiker wie Smudo und Thomas
D. von "Die Fantastischen Vier", "Fettes Brot", "Massive
Toene" und anderen Bands konnte die Initiative vor allem
Jugendliche ueber die Risiken der Gentechnik informieren.

"Wir freuen uns, dass Nestle den Gen-Schokoriegel vom Markt
nimmt", sagt Ulrike Brendel, Sprecherin des
"genetiXproject". "Am meisten freut uns aber, dass dies ein
Sieg der Verbraucher ist. Nestle merkt jetzt, was es heisst,
wenn eine grosse Mehrheit der Bevoelkerung gegen Gentechnik im
Essen ist. Wir werden in unseren Kampagnen weiterhin auf die
Macht der Verbraucher setzen."

Nestle begruendete den Rueckzug mit schlechten Verkaufszahlen.
Nach eigenen Angaben sollte der Gentech-"Butterfinger" die
Akzeptanz von genmanipulierten Produkten in Deutschland
testen.

Schon im Fruehjahr musste Nestle in Grossbritannien ankuendigen,
dass der Konzern dort keine manipulierten Lebensmittel mehr
anbieten werde. Trotzdem setzt er international weiter auf
die Gentechnologie in Nahrungsmitteln. "Nestle muss einfach
akzeptieren, dass die Menschen dieses Risiko nicht eingehen
wollen, und diese Fehlentwicklung aufgeben," so Brendel.

Diese Presseerklaerung finden Sie ab 12.30 Uhr im Internet unter URL:
http://www.greenpeace.de/GP_DOK_3P/PRESSEMI/P990716.HTM

Mehr Informationen zum genetiXproject auf der Website:
http://www.genetiXproject.org

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