"Die Friedensbewegung bleibt auch im begonnenden Jahr
2000 dabei: Schluss mit Rüsatung und Krieg. Krieg und
militärische Intervention lösen keine Konflikte." Mit
diesen Sätzen beginnt eine Pressemitteilung des
Ostermarschbüros aus dem Frankfurter
Gewerkschaftshaus.
Im Einzelnen wird festgestellt:
"Die Friedensbewegung verurteilt jede innerstaatliche
Anwendung von Gewalt, in Kurdistan genauso wie in
Tschetschenien. Notwendig ist eine Abkehr von der
Politik der militärischen Intervention, eine
quantitative und qualitative Abrüs- tung sowie die
Beseitigung der Atomwaffen.
Die Friedensbewegung erwartet von der Bundesregierung
eine friedenspolitische Wende, die dem Anspruch der
Koalitionsvereinbarung ,Deutsche Außenpolitik ist
Friedenspolitik' gerecht wird. Um diese Ziele zu
erreichen, ist außerparlamentarischer Druck
erforderlich.
Daher sollen auch in diesem Jahr zu Ostern
vielfältige Aktivitäten wie Märsche, Demonstrationen,
Kundgebungen, Stafetten und Infomärkte durchgeführt
werden.
Dies ist das Ergebnis eines Vorbereitungstreffens von
Friedensinitiativen und Vertretern verschiedener
Organisationen. Im Frankfurter Gewerkschaftshaus
wurde wieder die bundesweite Infostelle Ostermarsch
eingerichtet.
Auftakt der diesjährigen Osteraktivitäten werden
Aktionen der Friedensbewegung am 24. März, anlässlich
des ersten Jehretages des Kriegs gegen Jugoslawien
sein.
aus *UZ* unsere Zeit, Zeitung der DKP, Nr.04
28. Januar 2000
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