Red. Heinz Wraneschitz, solid-Zentrumsleiter Gemeinnuetzige solid-GmbH
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D-90765 Fuerth
14. Januar 2000
solid fordert von Bundeskanzler Schroeder beim
Neujahrsempfang der Nuernberger SPD:
_Solarstrom im Schrebergarten er-"Lauben"_
"Ein Quadratmeter fuer Licht, Radio/
TV und Kuehlschrank sollte moeglich sein"
"Herr Bundeskanzler, lassen Sie Solarstrom
im Schrebergarten zu!" Diese Forderung
uebergab Heinz Wraneschitz beim Neujahrsemp-
fang der Nuernberger SPD an Bundeskanzler
Gerhard Schroeder. Der Zentrumsleiter des
solid, dem Solarkompetenzzentrum Fuerth,
wies damit auf eine - aus seiner Sicht un-
sinnige - Bestimmung des Bundeskleingarten-
gesetzes (BKlG) hin, die Sonnenstrom in der
Schrebergartenlaube verhindert.
Seit einigen Jahren versuchen die regionale
Solarwirtschaft und solid, bei der jeweili-
gen Bundesregierung auf die Ergaenzung des
BKlG um den Satz "1 Quadratmeter Solarzel-
lenflaeche ist pro Parzelle gestattet" hin
zu wirken - bisher vergeblich. Dabei deckt
sich diese Forderung mit den Vorstellungen
einer Studie, von der Uni Bonn im Auftrag
des Bundesbauministeriums erstellt: Auch
die Bonner Forscher reden einer 1-qm-
Solarstromanlage das Wort. Und manche Kom-
munen wie Muenchen oder Hamburg gestatten
seit Jahren Solaranlagen dieser Groesse in
Schreber-Kolonien. "Doch eine Rechtssicher-
heit gibt es nicht - und deshalb verbieten
einzelne Kleingarten-Funkionaere heute noch
die Sonnenenergie" aergert sich Wraneschitz.
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WR0001SC.DOC v. 14.01.2000 1