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We: Das Internet waehlt seine Regierung / Demokratie online

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Rainer Kersten

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Dec 2, 1999, 3:00:00 AM12/2/99
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*** Originalmail von : OTS.EMAI...@NEWSAKTUELL.DE (13:23 1.12.99)
*** unter dem Betreff : Das Internet waehlt seine Regierung / Demokratie online
*** Weitergeleitet aus : NM/OTS/COMPUTER (179612)
*** Weitergeleitet von : r.kersten@NADESHDA
-------- Beginn Originalnachricht --------

Das Internet wählt seine Regierung / Demokratie online

Hannover (ots) - Die von der US-Regierung etablierte
nichtkommerzielle Organisation zur Domainnamenvergabe, von manchen
auch Internetregierung genannt, schickt sich an, die ersten Wahlen im
Internet zu koordinieren. Mit der Frage, wie ein solches
Politikmodell aussehen könnte, beschäftigt sich TELEPOLIS, Magazin
der Netzkultur, unter http://www.heise.de/tp/.

Mit der Umsetzung vieler der bisher für unmöglich gehaltenen
Grundvoraussetzungen für eine transnationale Demokratie muss sich die
Internet Corporation for assigned Names and Numbers, kurz ICANN,
beschäftigen.

Als weltweit operierende Organisation soll ICANN ab September 2000
das DNS-System (Namensvergabe-System) im Internet koordinieren, die
Vergabe der IP-Adressen neu regeln, neue Standards für
Internetprotokolle entwickeln und das Root-Server System im Netz
organisieren. Die "technische Zentrale" des Cyberspace wird aber
durch ihren Auftrag gleichzeitig auch zum politischen Machtzentrum.
Um eine demokratische Legitimation dieses global agierenden
Kontrollorgans zu ermöglichen, müssten möglichst viele
Internetbenutzer und nicht nur wie bislang bestimmte Gruppen wie
Techniker, Firmen und Politiker an den Wahlen der
Direktoriumsmitglieder beteiligt werden.

Im "White-Paper" des US-Wirtschaftsministeriums wurde so bei der
Gründung der ICANN neben der Sicherung der Stabilität im Internet und
des Wettbewerbs besonders diese Repräsentation aller Internetnutzer
als Aufgabe hervorgehoben.

Realisiert werden soll dies bei der Wahl des sogenannten
"At-Large-Council" mit achtzehn Mitgliedern. Dabei stellen sich
jedoch viele Fragen, die noch ungeklärt sind, beispielsweise wer
überhaupt ein Bürger des Internet ist und wie gewählt werden soll.
"Wesentlich für den Erfolg der Online-Wahlen wird sein, ob ICANN es
schafft, transparent zu werden. Denn wenn für den Wähler kein
weiterer Nutzen entsteht, wird er nur wählen, wenn er ein
'Shareholder' ist - also einer der Besitzer des Cyberspace",
prognostiziert TELEPOLIS-Autor Christian Ahlert.

Den vollständigen Artikel zu diesem Thema finden Sie unter:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/5526/1.html

ots Originaltext: Verlag Heinz Heise
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de


Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Florian Rötzer - TELEPOLIS-Redaktion
Telefon: 0 89/42 71 86-0
Fax:0 89/42 71 86-10
E-Mail: f...@tp.heise.de


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-------- Ende Originalnachricht ----------

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