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Veranst.-Reihe z. 1. Sept. 1939

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Karl-Heinz Konrad

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Aug 26, 1999, 3:00:00 AM8/26/99
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Hallo, hiermit möchte ich auf eine Veranstaltungsreihe der
Galerie "Olga Benario" in Berlin-Neukölln hinweisen:


1. September 1939 - Der Überfall auf Polen
Kriegsvorbereitung und Ziele der faschistischen Okkupation


Ausstellung vom 2.9. bis 12.11.1999

"Ab 5.45 Uhr wird zurückgeschossen", hieß es im großdeutschen
Rundfunk. Johlend rissen die deutschen Soldaten die Grenzpfähle
zum polnischen Nachbarand nieder und überfluteten das Land mit
Tod, Vemichtung und Chaos. "Zurückgeschossen" wurde nach einem
von den Faschisten inszenierten "Überfall' auf den Gleiwitzer Sender
durch in polnische Uniformen gezwungene KZ-Häftlinge, die man auf
den Stufen zum Sendegebäude niederschoß.

Veranstaltungsprogramm Teil 1:
Beginn der Veranstaltungen jeweils um 19.30 Uhr

Do. 2.9. Ausstellungseröffnung mit Ausschnitten aus dem Dokfilm: "Berlin im Jahre 1939" und Ge-
spräch mit der polnischen Journalistin Kristina Usarek, die im Ravensbrück inhaftiert war,
über ihr unveröffentlichtes Buch "Das Echo ihrer Stimmen - 1500 Tage Okkupation".

Fr. 3.9. "Europa an der Schwelle zum 21. Jahrhundert-Militärbündnis oder gute Nachbarschaft'.
Vortrag und Diskussion mit Dr. Ciesielsky, Abgeordneter der SLD im polnischen Parlament.
Beginn 19 Uhr! Eine Veranstaltung der VVN-VDA.

Do. 9.9. "Die Rechtfertigung des Krieges 1939 und 60 Jahre später". Gespräch und Diskussion nüt
Pro£ Dr. Kurt Pätzold, Historiker in Berlin.

Mo. 13.9. "Grenzstrasse", Polen1947, Regie Aleksander Ford, 115 Min, 0mU. Der 1948 in Venedig
ausgezeichnete Spielfilm, mit dokumentarischem Material ergänzt, zeigt das Leben in einem
Mietshaus in Warschau, das sich schlagartig mit dem Einmarsch der deutschen Armee ändert.

Do, 16.9. "Der Fall Weiß: Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges". Gespräch und
Diskussion mit Gerd Kaiser, Dipl, Militärhistoriker.

Mo. 20.9. "Das Heimweh des Walerjan Wröbel", Spielfilm BRD 1990/91, Regie R. Schübel, 95 Min.
Ein 16jähriger polnischer Bauernsohn wird als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt.

Do. 23.9, Dokfilmabend: (1) "Die Kinder von Himmlerstadt", BRD 1983, 29 Min. Ein Film von Elke
Jonigkeit und Hartmut Kamunski über das Schicksal von 45000 Kindern, die von der Nazi-
Aktion"Sonderlaboratorium SS" betroffen waren. (2) "Die Nazis - Terror im Osten",
Großbiitannien1997, 42 Min. Ein Film von Laurence Rees über die "ethnischen Säuberungen"
durch die Faschisten als Teil ihrer"Germanisierungspolitik" in Polen.

Mo. 27.9. "Dr.Korczak", Spielfilm Polen/BRD/Frankreich 1990,112 Nfin. Regie Andrzej
Wajda.Unterlegt mit authentischen Aufnahmen zeichnet der Film das Porträt eines Menschen
und der ihm anvertrauten Kinder im Warschauer Ghetto.

Do. 30.9. "Chronik des Ghettoaufstandes", Dokfilm Polen 1993, Buch und Regie Jolanta Dylewska,
74 Min. Marek Edelmann, der letzte Überlebende des Führungsstabes, der 1943 den Aufstand
im Warschauer Ghetto organisierte, berichtet von dem verzweifelten Kampf.

Do. 7. 10. "Mir zaynen do". Ein Film von Ingrid Strobl über den Ghettoaufstand und die jüdischen
PartisanInnen von Bialystok. BRD 1992, 90 Min.

Galerie Olga Benario, Weserstr.5, 12047 Berlin, Nähe U-Bhf Hermannplatz, Infotelefon 32702289 + 6914879
Eingang: Restaurant"Orlando", Tel. 6241767, Spendenkonto: Postbank Berlin 70539-107, BLZ 10010010


Karl-Heinz Konrad


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