Da kommt ein Artikel von Diana Johnstone von etwa vor zwei
Wochen gerade Recht, den ich soeben auf emperors-clothes.com fand.
Er hat nach den Wahlen seinen besonderen Reiz.
Ich habe ihn darum gleich via babelfish/altavista.com übersetzt
aus dem Internet geholt, händisch nachgebessert und auf
de.soc.politik.texte gepostet.
hier ein Auszug:
"Falls Milosevic verliert, werden die USA den Sieg verkünden und
den Druck verstärken, um dem neuen Präsidenten Zugeständnisse
abzupressen. Sie werden die spalterische Forderung erheben, den
»angeklagten Kriegsverbrecher Milosevic« an das Hager Tribunal
»auszuliefern«, um seinen Nachfolger zu testen und gleichzeitig
werden sie den Druck auf das Land erhöhen, um eine Kontrolle über
Regierung und Wirtschaft zu bekommen.
Wir draussen können nur die Tatsache anprangern, dass die USA dem
jugoslawischen Volk nur die Wahl zwischen Cyanid und Schierlings-
becher lassen. Die es zu trinken haben, haben das Recht sich ihr
Gift selbst zu wählen. Globaler Widerstand gegen Diktate der USA
kann nicht nur von ein paar Wahlen in Jugoslawien abhängen. Diese
Wahlen werden ganz bestimmt nicht das Schicksal Jugoslawiens
bestimmen. Falls Milosevic verliert, wird es in NATO-Land ein
Triumpfgeheul geben. Das wird manche NATO-Kritiker im Westen
demoralisieren. Meine Botschaft an sie ist: Seid nicht entmutigt.
So oder so, der Widerstand geht weiter!"
Diana Johnstone war von 1979 bis 1990 Herausgeberin der
europäischen Ausgabe von: »In these Times« und von 1990 bis 1996
Pressesprecherin der Grünen im europäischen Parlament.
Augenblicklich schreibt sie an einem Buch über das ehemalige
Jugoslawien. Ausgewählte Schriften: The Politics of Euromissiles:
Europe's Role in America's World
Wer will dem, schicke ich auch gerne den Text per Mail.
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