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Anarchistischer Herbst 1997: Frauen und Armut

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WRI AG Foed Gewaltfreier AGs

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Sep 28, 1997, 3:00:00 AM9/28/97
to

graswurzel
revolution
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monatszeitung fuer eine gewaltfreie, herrschaftslose gesellschaft
Kaiserstr. 24, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/2489663, Fax: 2489661
email: GWR-Re...@OLN.comlink.apc.org
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_Anarchistischer Herbst 1997_
_25 Jahre Graswurzelrevolution_
_10.-12.10.1997, Alte Feuerwache, Koeln_


_Armut von Frauen im Sozialstaat - anarchafeministische_
_Standpunkte_
Arbeitsgruppe nur fuer Frauen!!

Wir, als FoeGA-Frauengruppe, arbeiten seit einiger Zeit zum Thema
Armut und Frauen. Die Beschaeftigung mit diesen Themen entstand
aus einem Seminar mit der Inderin Saswati Roy von der
Organisation SWADHINA in Kalkutta, mit der wir uns langfristig
ueber Ideen und Aktionen austauschen wollen.
Armut betrifft deutsche und indische Frauen unterschiedlich und
dies erfordert zunaechst eine Standortbestimmung in unserem
eigenen Kontext, um davon ausgehend Veraenderungsmodelle zu
entwickeln, die die Perspektive globaler Gerechtigkeit
miteinbeziehen.
In diesem Workshop moechten wir an unserem Diskussionsstand
anknuepfen und mit den Teilnehmerinnen gemeinsam Kriterien finden,
auf deren Grundlage anarchafeministische Konzepte zum Thema Frau-
en und Armut entwickelt werden koennen. Leitend wird dabei die
Frage sein, was soziale Gerechtigkeit bedeutet und wie sie
konkret verwirklicht werden kann.
Als Einstieg werden wir kurz auf die Definition von Armut
eingehen und unsere Analyse des Ist-Zustandes zusammenfassend
darstellen.
Die Kriterien zur Veraenderung dieses Ist-Zustandes sollen dann in
Kleingruppen hinsichtlich folgender Fragen entwickelt werden:
- Was brauche ich zur Lebens-grundlage, wie soll ich das er-
halten und inwieweit sollen andere dafuer Verantwortung
uebernehmen?
- Brauche ich soziale und/oder oekonomische Sicherheiten? Wenn ja,
welche?
- Woran messen wir in diesem Zusammenhang Gerechtigkeit?
- Wellen Stellenwert hat Absi-cherung der eigenen Lebens-
grundlagen und soziale Verant-wortung im Hinblick auf globale
Gerechtigkeit?
Auf der Grundlage der erarbeiteten Kriterien sollen dann schon
bestehende Modelle analysiert evtl. modifiziert oder neue
entwickelt werden.


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aus: Graswurzelrevolution, Reader Anarchistischer Herbst 1997

Die Graswurzelrevolution erscheint monatlich mit einer Pause im
Juli/August. Ein _Jahresabo_ (10 Ausgaben) der Graswurzelrevolu-
tion kostet _35 DM_, ein _Auslandsabo 45 DM_, ein _Foerderabo 70 DM_.
Es ist auch moeglich, erst einmal fuer 4 Ausgaben 'reinzuschnuppern.
Ein _Schnupperabo_ gibt es gegen _Einsendung_ _von 10 DM_ als
Schein oder in Briefmarken an:

Graswurzelrevolution Kaiserstrasse 24 26122 Oldenburg
T: 0441/2489663 F: 2489661 e: GWR-Re...@oln.comlink.apc.org
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