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Online-Petition gegen Gewalt an Frauen im Kongo

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Andrea

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Dec 18, 2007, 7:16:14 AM12/18/07
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Derzeit betreibt CARE eine Online-Petition gegen Gewalt an Frauen im
Kongo. Im folgenden der Info-Text dazu:
Seit Jahren sind Frauen, Mädchen und Kinder im Kongo (DRC) extremer
sexueller Gewalt ausgesetzt. „Die Demokratische Republik Kongo und vor
allem die Provinz Kivu sind derzeit wohl der schrecklichste Ort für
Frauen überhaupt", beschreibt Schelander die Situation. In Kivu, einer
Region von der Größe Portugals, wurde jede dritte Frau vergewaltigt.
Viele mehrfach und über lange Zeit hinweg, meist äußerst grausam und
von ganzen Gruppen von Männern. Vergewaltigungen werden in dem Land,
das so groß wie Westeuropa ist, nicht strafrechtlich verfolgt.

„Vollständige Zerstörung der Frauen"
Die UN Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen, Prof.in Yakin
Erturk berichtete im September 2007 „Die Gräueltaten, die von diesen
bewaffneten Gruppen verübt werden, sind von unvorstellbarer
Brutalität, die weit über Vergewaltigung hinausgeht. Diese Gräueltaten
bauen auf Vergewaltigung und sexueller Versklavung auf und zielen auf
die vollständige physische und psychische Zerstörung der Frauen ab."

Bitte unterschreiben Sie unsere >> Online Petition

Ein Drittel der Opfer sind Kinder
In einer Umfrage in der Provinz Maniena fand CARE heraus, dass ein
Drittel der Opfer Kinder sind. Geschätzte 30% der Opfer sind mit HIV/
AIDS infiziert. Die Verletzungen der Vagina durch die Vergewaltigungen
sind in vielen Fällen so gravierend, dass die Opfer mit
lebensbedrohlichen Beschwerden konfrontiert sind. Es gibt so gut wie
keine medizinische Hilfe. Die meisten vergewaltigten Frauen werden
auch noch von ihren Gemeinden ausgeschlossen.

Ursachen für die Gewalt im Kongo
Vergewaltigung wird im Krieg als Waffe eingesetzt, um das soziale
Leben, Gesellschaften und Beziehungen zu demoralisieren und zu
zerstören. Dadurch wird die Bevölkerung gezwungen, das Land zu
verlassen und es den militärischen Akteuren zu überlassen. Die
Demokratische Republik Kongo verfügt über die größten Bodenschätze der
Welt: über Gold, Diamanten und Tantal (ein Element, das für
Mobiltelefone, Play Stations und Computer benötigt wird).

CARE: Offener Brief an Außenministerin Dr. Plassnik
CARE appelliert deshalb an die österreichische Bundesregierung, alle
geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um das Thema auf der
internationalen politischen Agenda voranzutreiben. Alle Möglichkeiten
zur Eindämmung der Gewalt und der Faktoren, die diese Gewalt aufrecht
erhalten, müssen genutzt werden. „Mit politischem Willen können diese
unerträglichen Gewaltakte unterbunden werden", betont Ulrike
Schelander, Geschäftsführerin von CARE Österreich. Gleichzeitig ruft
CARE die Österreicher und Österreicherinnen dazu auf, die Frauen im
Kongo mit ihrer Stimme zu unterstützen und startet eine Online-
Petition.


Hier der Link zum Unterschreiben:
http://www.care.at/de/interaktiv/care-online-petition.html

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