Ich plane die Anschaffung eines etwas schwereren Möbels und da kam die Frage
auf, ob dies der Boden meiner Wohnung wohl aushalten wird. Dazu ein paar
Daten:
- Das Möbel ist 610Kg schwer
- Es steht auf 4 parallelen "Kufen" (Leisten), welche je eine Auflagefläche
von 5x140cm haben.
- Der Abstand zwischen den Leisten beträgt je 37cm
- d.h. die 610Kg verteilen sich innerhalb einer Bodenfläche von 1.96m2 auf
eine Auflagefläche von 0.28m2
- Das Haus wurde vor ca. 15 Jahren erbaut und macht einen soliden Eindruck
(Betonböden).
Kann mir jemand sagen, ob ich mir wegen der Bodenbelastung Sorgen machen
muss oder ob das für einen Betonboden "Peanuts" ist?
Vielen Dank für alle Hinweise!
Gruss
Christoph
"Christoph Lettera" <christop...@gmx.net> wrote
> Hallo zusammen
> [....]
> Kann mir jemand sagen, ob ich mir wegen der Bodenbelastung Sorgen machen
> muss oder ob das für einen Betonboden "Peanuts" ist?
Also, ich komme mit 1.834m2 realer Standfläche grob auf ~333kg/m2
Sieh Dir mal das Bild an:
http://www.st-andrews.ac.uk/~staumc/photos02/skye/skye_pyramid.jpg
Das sollte in etwa vergleichbar mit der Belastung sein die Du beschreibst.
- oder stell' Dir einfach sechs 100kg-Männer vor, die sich so hinstellen:
(Kreise sind Füsse)
30 O----O----O----O
25
30 O----O----O----O
25
30 O----O----O----O
8-33-8-33-8-33-8
Latürnich niemals Gewähr ohne das Objekt selber gesehen zu haben,
aber sieht für einen 15-jährigen Betonboden tatsächlich nach Peanuts aus :)
Gruss
Dan (Design & Innenarchitektur)
> Kann mir jemand sagen, ob ich mir wegen der Bodenbelastung Sorgen machen
> muss oder ob das für einen Betonboden "Peanuts" ist?
Solche überlegungen habe ich mir vor dem aufstellen meines 500l
Aquariums auch gemacht.
Sollte in moderneren Häusern kein Problem sein - aber verbindlich wird's
dir nur ein Statiker sagen können.
Die Verteilung scheint ok zu sein, es sei denn, es liegt Fliesenboden. Also
rund 2 qm...
Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet. Dazu kommt, dass der Boden ja nur an
doeser Stelle so belastet wird.
Ich sage mal, es besteht eine teilweise Überbelastung von 150-200 %, wobei
300 % die Obergrenze sind. In der Praxis akzeptabel.
> - Das Haus wurde vor ca. 15 Jahren erbaut und macht einen soliden Eindruck
> (Betonböden).
Das ist vielversprechend.
> Kann mir jemand sagen, ob ich mir wegen der Bodenbelastung Sorgen machen
> muss oder ob das für einen Betonboden "Peanuts" ist?
Betonboden sagt Du, welche Beschaffenheit hat er denn genau? Dicke / Aufbau.
> Vielen Dank für alle Hinweise!
>
> Gruss
>
> Christoph
Gruss, Olivier
(Architekt)
www.archiscan.com
www.archiscan.net
>Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
>Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet.
In welchem Jahrhundert wurde mit einem Sicherheitsfaktor von 3
gerechnet?
--
Ciao, Pippo Peppo
Seit etlichen Jahren im Bausektor. Es stimmt, dass bestimmte Statiker PCs
wegen "nur" 10 Kommastellen verfluchen, obwohl die Vorgabewerte eben den
Sicherheitsfaktor 3 haben. In anderen Bereichen ist dieser Faktor sogar noch
höher (Automobil, Raumfahrt etc).
In disem Jahrhundert. Im Mittelalter liess man es oft "krachen", da es nicht
berechnet wurde. Heute kennt man die vereinfachten Berechnungsmethoden und
die Fertigungstoleranzen der Baustoffe, so dass durch Massenproduktion
billiger gebaut werden kann.
Vorausertzung ist aber eben der Sicherheitsfaktor. Oder willst Du eine
Bedienungsanleitung für das Begehen des Fussbodens?
Fertighäuser sind durch die Planungsersparnisse und witterungsgeschützte
Herstellung im Vorteil. Theoretisch jedenfalls, in der Praxis ist es fast
teurer und 08/15.
>>
>Die Verteilung scheint ok zu sein, es sei denn, es liegt Fliesenboden. Also
>rund 2 qm...
>Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
>Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet. Dazu kommt, dass der Boden ja nur an
>doeser Stelle so belastet wird.
>Ich sage mal, es besteht eine teilweise Überbelastung von 150-200 %, wobei
>300 % die Obergrenze sind. In der Praxis akzeptabel.
>
Wenn das Möbel noch an einer tragenden Wand steht sieht es noch besser aus.
Ernst
Danke Olivier - hab' mich gefragt wie das im privaten Sektor aussieht.
Meine Erfahrungen liegen auf kommerziell/industriell und da sind 500kg/m2
nicht aussergewöhnlich. Doch nicht ganz so Peanuts, ey? Gut zu wissen...
Hauptsache der liebe Christoph bezieht nicht unfreiwillig eine
Kellerwohnung.
:-)
Dan
> Doch nicht ganz so Peanuts, ey? Gut zu wissen...
ey? ich dachte usa, nicht canada.
Definitiv, das hatte ich vergessen. In der Tat ist die Belastung dann bis zu
10x schwächer als genau mitten im Raum, da sie exponentiell wächst (von der
Durchbiegung sogar hoch 3).
Hi Dan,
Für Deutschland gilt nach DIN 1055 Tl. 3 (6.71)
Spitzböden: 100 Kg/qm
Wohnräume mit ausr. Querverteilung: 150
Wohnräume ohne ", Büroräume: 200
Balkone: 250
Garagen u. Parkhäuser: 350
Balkone, öffentliche Gebäude, Zufahrten, Rampen: 500
Tribünen: 750
Industrie: 1000 - 3000
Treppen Wohngebäude: 350
Treppen öffentlich: 500
Gruss, Oli
Canada, ey Mate? :-)
Welten-Bürger, möcht' ich mal sagen... ;-)
Dan
Archiviert!
Vielen herzlichen Dank, Oli
Dan
> "patrick eyholzer" <patrick....@web.de> wrote
> > "1X2 Willows" <willows@@euro-celts.com [fight Sp@m]> wrote:
> >
> > > Doch nicht ganz so Peanuts, ey? Gut zu wissen...
> >
> > ey? ich dachte usa, nicht canada.
>
> Canada, ey Mate? :-)
> Welten-Bürger, möcht' ich mal sagen... ;-)
gerne gesagt, von solchen, die keiner will ;o)
ob christoph meili auch ein weltenbürger ist? ey?
HE! Mein Mami liebt mich wenigstens noch! LOL!!!
> ob christoph meili auch ein weltenbürger ist? ey?
Wenn mir der hier jemals über den Weg laufen sollte,
dann hoffe ich bloss dass ich ihn erkenne... ];-)
Dan
Hallo Dan,
Zu den Spitzböden:
Hier gibt es einen Doppeleffekt zu werten, gesetzt den Fall, 2 Personen
meist verschiedenen Geschlechts sind spitz und auf dem Boden. Die
einsetzenden rythmischen Bewegungen sind zwar statisch gesehen äusserst
belastend, die Liebe verleiht aber Flügel und deswegen...
sind die Spitzböden mit nur 1 KN/qm zu belasten!
Gruss, Oli
*gröhl!*
Ummm... Oli?
Hast Du auch was über Satteldächer?
¦-)
Dan
> - oder stell' Dir einfach sechs 100kg-Männer vor, die sich so hinstellen:
> (Kreise sind Füsse)
>
> 30 O----O----O----O
> 25
> 30 O----O----O----O
> 25
> 30 O----O----O----O
> 8-33-8-33-8-33-8
>
> Latürnich niemals Gewähr ohne das Objekt selber gesehen zu haben,
> aber sieht für einen 15-jährigen Betonboden tatsächlich nach Peanuts aus
:)
>
> Gruss
> Dan (Design & Innenarchitektur)
>
Hm, tönt grundsätzlich überzeugend, aber die Belastung in meiner Wohnung
wäre permanent und nicht nur vorübergehend. Ob man dies anders betrachten
müsste?
Es ist ein Parkettboden. Macht dies einen Unterschied?
> Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
> Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet. Dazu kommt, dass der Boden ja nur an
> doeser Stelle so belastet wird.
> Ich sage mal, es besteht eine teilweise Überbelastung von 150-200 %, wobei
> 300 % die Obergrenze sind. In der Praxis akzeptabel.
>
[..]
> Betonboden sagt Du, welche Beschaffenheit hat er denn genau? Dicke /
Aufbau.
Keine Ahnung... Ich wohne hier zur Miete und habe leider keinerlei Pläne
oder sonstige Angaben zur Bauweise.
Wenns nur der Keller wäre. Aber untendran ist das Schlafzimmer der Nachbarn
und da möchte ich natürlich nicht einfach so hereinplatzen...
> Hi Dan,
>
> Für Deutschland gilt nach DIN 1055 Tl. 3 (6.71)
>
> Spitzböden: 100 Kg/qm
> Wohnräume mit ausr. Querverteilung: 150
> Wohnräume ohne ", Büroräume: 200
> Balkone: 250
> Garagen u. Parkhäuser: 350
> Balkone, öffentliche Gebäude, Zufahrten, Rampen: 500
> Tribünen: 750
> Industrie: 1000 - 3000
> Treppen Wohngebäude: 350
> Treppen öffentlich: 500
>
> Gruss, Oli
>
Der Laie fragt:
- Was sind Spitzböden?
- Was versteht man unter "Querverteilung"?
- Wieso müssen Balkone mehr aushalten können als normale Wohnräume?
Gruss
Christoph
Das Ding soll in eine Ecke zu stehen kommen (mit ca. 20cm Wandabstand). Auf
der einen Seite ist die Aussenwand (wird wohl tragend sein? :-) und auf der
anderen die Trennwand zum Badezimmer (keine Ahnung, ob die auch tragend
ist).
Christoph
> > ob christoph meili auch ein weltenbürger ist? ey?
>
> Wenn mir der hier jemals über den Weg laufen sollte,
> dann hoffe ich bloss dass ich ihn erkenne... ];-)
du :o=´ ?
>
> Zu den Spitzböden:
>
> Hier gibt es einen Doppeleffekt zu werten, gesetzt den Fall, 2 Personen
> meist verschiedenen Geschlechts sind spitz und auf dem Boden. Die
> einsetzenden rythmischen Bewegungen sind zwar statisch gesehen äusserst
> belastend, die Liebe verleiht aber Flügel und deswegen...
>
> sind die Spitzböden mit nur 1 KN/qm zu belasten!
Das gilt aber nur, wenn die Personen schon angespitzt auf dem Spitzboden
ankommen. Damit das sichergestellt ist, ist vor Betreten des Spitzbodens
ein Spitzer zu installieren.
Spitz, pass auf!
Detlef
--
"Man kann mit Leuten nicht diskutieren, die nur ihre eigene Meinung
bestätigt haben wollen." (Ludwig Rosenberg, ehem. 1. Vors. des DGB)
Hoi Christoph,
Meine 'Expertise' ist diesbezüglich ja längst überholt worden, wenn Du
weiterliest. (Ich fange normalerweise erst da an, wo die geschätzten Herren
Statiker und Architekten mit ihrer eigenen Arbeit aufgehört haben.)
Manchmal hat es sich für mich bloss als zweckmässig herausgestellt,
Alltagsvergleiche wie diese heranzuziehen um so ein anstehendes
(Fach-)Problem in einfacher zu erfassende Metaphern umzuwandeln.
Das letzte Wort hat im Zweifelsfall der/die ExpertIn, falls es sich danach
immer noch um einen angemessenen Zweifelsfall handelt.
Auf jeden Fall ist mir mit dieser 'Philosophie' (oder trotz...?) noch nie
etwas über den Köpfen der Anwesenden zusammengekracht oder
unter ihren Füssen durchgebrochen. ;) ToiToiToi für Dein Projekt!
Gruss
Dan
Nee, nur:
http://193.81.103.14/archshow_extern.asp?artfn=/archiv/19971010/146.htm
SEX & SPACE 2, Graz
Marion von Osten . Michael Zinganel
SEX & SPACE 2. Raum. Geschlecht. Ökonomie. Ausstellung, Vorträge und
Workshops mit ArchitektInnen, KünstlerInnen, TheoretikerInnen und Grazer
Frauenprojekten" - die Untertitel dieses Projekts von Marion von Osten und
Michael Zinganel im Rahmen des "steirischen herbstes 97" im Grazer Forum
Stadtpark geben einige inhaltliche Hinweise und bleiben doch etwas kryptisch
für Nicht-InsiderInnen. Das Anliegen der Veranstaltung ist eine Kritik der
räumlichen Anordnungen, die Machtstrukturen widerspiegeln, die symptomatisch
für die geschlechtsspezifischen, sexistischen Zuweisungen in einem
dominanten Repräsentationssystem sind.
Konkret geht es Marion von Osten, Künstlerin und Kuratorin der Shed-Halle in
Zürich (geb.1963) um eine Diskussion stadtplanerischer, architektonischer
und ökonomischer Diskurse: "Ein Schwerpunkt der gegenwärtigen Praxis liegt
weiter darin, die gängige Vorstellung von öffentlich/privat und ihrer
traditonellen Verhandlung als männlich/weiblich auf ihre Bedingungen und -
durch die eigene kulturelle Arbeit - auf ihr Veränderungspotential hin zu
befragen."
Der Künstler, Kulturarbeiter und ausgebildete Architekt Michael Zinganel
(geb. 1960) erläutert seine Motivation, das von Marion von Osten initiierte
Projekt in Graz fortzusetzen so: "Ich habe 1996 beim Projekt "SEX & SPACE 1"
in Zürich zu genderspezifischen Fragen im sozialdemokratischen Wohnbau
referiert und später angeregt, dieses Projekt in Graz in einem anderen
Rahmen fortzusetzen, weniger seminaristisch, die Recherchen mehr werkartig
präsentiert, visueller". Und trotz anhaltender finanzieller Krise des "Forum
Stadtpark" hat Zinganel (seines Zeichens Referatsleiter für bildende Kunst
im Forum) mit Unterstützung des "steirischen herbstes" das Vorhaben
realisieren können (bis 26.10.). "Wichtig ist es vor Ort an reale soziale
Praktiken anzuknüpfen. Also nicht "unter sich" zu bleiben, sondern mit der
Grazer Frauenszene in Kontakt zu kommen". Weitere Infos zum Projekt:
http://www.kombirama.ch/infozone/sex&space
Judith Fischer
Meist Holz-Dachböden, also leichte Konstruktion (letztes Geschoss).
> - Was versteht man unter "Querverteilung"?
Dass die Lasten flächig verteilt werden, in der Praxis geschieht dies durch
Lastverteilung in x/y-Richtung (Länge/Breite) - also nicht nur in
Tragrichtung.
> - Wieso müssen Balkone mehr aushalten können als normale Wohnräume?
Weil sie der Witterung ausgesetzt sind und dadurch leichter Schäden nehmen.
Ausserdem ist die Eigenlast höher (nasser Beton oder Holz) und die
Schneelast muss getragen werden. Im Baubereich ist die Eigenlast meist genau
so hoch wie die Verkehrslast.
> Gruss
>
> Christoph
Grüsse, Oli
Uiuiui... Bei Vollparkett weniger. (solide Riemen bis runter auf den Beton)
Wenn's so neumodisches Zeugs ist (quasi ein Partkett-'Laminat' auf einem
Träger von Faserplatte oder MDF) dann könnte der je nach Qualität mit
dieser Belastung nach ein paar Monaten evtl. schon Dellen aufweisen.
Ich würde den Vermieter fragen ob er bez. Schadenhaftung vorsorglich
das OK des Bodenlegers oder der Herstellerfirma einholen würde.
- nur um ganz sicher zu gehen...
Dan
Hmm. Jenachdem wie fest der Boden verklebt / vernutet / vernagelt oder
verschraubt wurde kann er lose werden.
> > Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
> > Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet. Dazu kommt, dass der Boden ja nur
an
> > doeser Stelle so belastet wird.
> > Ich sage mal, es besteht eine teilweise Überbelastung von 150-200 %,
wobei
> > 300 % die Obergrenze sind. In der Praxis akzeptabel.
> >
>
> [..]
>
> > Betonboden sagt Du, welche Beschaffenheit hat er denn genau? Dicke /
> Aufbau.
>
> Keine Ahnung... Ich wohne hier zur Miete und habe leider keinerlei Pläne
> oder sonstige Angaben zur Bauweise.
Was auch sehr wichtig ist: Sind kleine Risse in den Wänden oder im Boden
(jetzt)? Bestehen Feuchtigkeitsprobleme oder sowas?
Ah so. - und ich Depp hab' gedacht das wäre drum:
Weil Madame Giselle samt ihrem nagelneuen 1'200 Liter Whirlpool ansonsten
nicht nur im eigenen Keller landen würde, sondern evtl. mitten auf der
Überholspur vom 4-spurigen Zubringer. (inkl. 'Bounce'-Effekt, natürlich)
Dan
Na ja... ne Knollennase könnte man mir ja noch vorwerfen aber Biberzähne
hab' ich echt keine... und geifern tu ich schon gar nicht. :o)
>> Betonboden sagt Du, welche Beschaffenheit hat er denn genau? Dicke /
>Aufbau.
>
>Keine Ahnung... Ich wohne hier zur Miete und habe leider keinerlei Pläne
>oder sonstige Angaben zur Bauweise.
>
Die Dicke kannst Du gut messen:
Besorg Dir einen langen Bohrer...
...wenn dann der Nachbar von unten laeutet, weisst Du das Du durch
bist.
Besonders spannen ist die Sache, wenn noch eine Bodenheizung eingebaut
ist.
Gruss
Hansueli
mach mir die biberbrüder nicht schlecht (freigegeben ab 6 jahren,
pädagogisch wertvoll...)
was du da mit zähnen verwechselst, ist ein weltbekannter schnurrbart..
> Ah so. - und ich Depp hab' gedacht das wäre drum:
> Weil Madame Giselle samt ihrem nagelneuen 1'200 Liter Whirlpool ansonsten
> nicht nur im eigenen Keller landen würde, sondern evtl. mitten auf der
> Überholspur vom 4-spurigen Zubringer. (inkl. 'Bounce'-Effekt, natürlich)
Und ich hab gedacht dass auf dem Balkon im Extremfall vielleicht mehr
Leute auf engerem Raum zu stehen kommen als im Zimmer :)
Ha... wie könnte ich bloss - auch wenn ich es noch wollte.
Biber ist eng verwandt mit Salamander und Salamander ist mir selbst so nahe
wie kaum sonstwas oder sonstwer. - ausser der Weide, vielleicht ;)
> was du da mit zähnen verwechselst, ist ein weltbekannter schnurrbart..
Oh, ist es das? Für mich waren das bisher immer ... eben die --> :-)=
Emoticons... schöne neue Welt der Kommunikation. Blick' da noch einer
durch... Die Frage war also, ob ich ideologisch ein knollennasiger HJ bin?
- weil ich Meili ohne zu zögern und ungefragt in die Eier treten würde?
Drei Weisheiten die in idealer Kombination auf den Fall zutreffen:
1 - Die Wahrheit gegen die Welt. ("Yr Gwir Erbyn y Byd" auf Walisisch)
2 - Diplomatie ist die Kunst, mit 100 Worten eine Aussage zu vermeiden,
welche mit einem einzigen Wort hätte gemacht werden können.
3 - Ein guter Vogel scheisst nicht in's eigene Nest.
Nur ein Idiot ohne jeglichen Familiensinn würde sich ausschliesslich für
Nummer 1 entscheiden, ohne die andern beiden in Betracht zu ziehen.
Dan
> Oh, ist es das? Für mich waren das bisher immer ... eben die --> :-)=
> Emoticons... schöne neue Welt der Kommunikation. Blick' da noch einer
> durch... Die Frage war also, ob ich ideologisch ein knollennasiger HJ bin?
> - weil ich Meili ohne zu zögern und ungefragt in die Eier treten würde?
naja, immerhin war er für einen moment held bei euch. und wenn du den
nicht magst, wohnst du im land deines feindes.
du weisst ja: wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
>Und ich hab gedacht dass auf dem Balkon im Extremfall vielleicht mehr
>Leute auf engerem Raum zu stehen kommen als im Zimmer :)
Hallo Patrik
Deine Ueberlegung ist sicher richtig.
Dazu ein kleines Beispiel:
Im Roessli in X feiern WK-Soldaten ihren Kompanieabend.
Es kommt zur unvermeidlichen Polonaise. Der Vorderste (der mit der
Handorgel) nimmt auch den Weg ueber den Balkon.
Da es sich beim Roessli um ein Fachwerkhaus handelt, war auch der
Balkon eine Holzkonstruktion.
Vermutlich ist er auch heute wieder eine Holzkonstruktion, aber eine
neue!
Gruss
Hansueli
Ein 15-Minuten-Held wie der Schwiegersohn von Saddam, vielleicht.
> und wenn du den nicht magst, wohnst du im land deines feindes.
Pssssst.... Sowas nennt sich 'Infiltrierung' ;o)
> > du weisst ja: wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
Ich weiss wenigstens sehr gut, für wen ich bin...
Dan
HA! Nur weiter so, Hansueli! - gut für's Geschäft!
Etwa 20% meiner Arbeiten über die Jahre waren Flickereien von Projekten,
welche genau auf die oder ähnliche Art selber in Angriff genommen
worden waren - ursprünglich natürlich "weil's so billiger kommt"! :-)
Dan
Hallo Dan,
Du merkst aber auch alles.
Natuerlich will ich nur unsere Zunft unterstuetzen!
Gruss
Hansueli
Meines Wissens liegt der Sicherheitsfaktor in der Raumfahrt nicht höher,
sondern tiefer und liegt bei 1.2 - 1.4. Hier verschlingt jedes unnötige
Kilogramm viel Geld.....
Gruss, Thomas
>>> Für Deutschland gilt nach DIN 1055 Tl. 3 (6.71)
>>>
>>> Wohnräume mit ausr. Querverteilung: 150
>>> Wohnräume ohne ", Büroräume: 200
>>> Balkone: 250
>>
>> - Wieso müssen Balkone mehr aushalten können als normale Wohnräume?
>
>Weil sie der Witterung ausgesetzt sind und dadurch leichter Schäden nehmen.
>Ausserdem ist die Eigenlast höher (nasser Beton oder Holz) und die
>Schneelast muss getragen werden. Im Baubereich ist die Eigenlast meist genau
>so hoch wie die Verkehrslast.
Der einzige Grund, wieso für Balkone (und in der CH auch für Treppen)
grössere Nutzlasten vorgeschrieben werden, ist dass auf diesen Bauteilen
grössere Menschenansammlungen häufiger vorkommen als in Wohnräumen.
Alles andere, was du schreibst, stimmt überhaupt nicht:
Die Witterungseinflüsse müssen durch konstruktive Massnahmen und nicht
durch grössere Flächenlasten berücksichtigt werden.
Die Eigenlast wird mit ihrem effektiven Wert berücksichtigt, und nicht
mit einem Zuschlag auf die Nutzlast.
Das gleiche gilt für die Schneelast. Es wäre sinnlos, für Balkone
grössere Nutzlasten vorzuschreiben, um die Schneelast zu
berücksichtigen. Die Schneelast kann je nach Standort zwischen 0 und
mehr als 20 kN/m2 betragen.
Das Verhältnis zwischen Eigenlast und Verkehrslast kann je nach Bauwerk
und Bauweise sehr unterschiedlich sein. Bei Wohnbauten aus Beton ist die
Eigenlast wesentlich grösser als die Nutzlast.
--
Ciao, Pippo Peppo
>> >Normale Flächenlast für Wohnungen liegt bei 150-200 Kg/qm. Ist aber mit
>> >Sicherheitsfaktor von ca.3 berechnet.
>>
>> In welchem Jahrhundert wurde mit einem Sicherheitsfaktor von 3
>> gerechnet?
>
>In disem Jahrhundert.
Vielleicht vor mehr als 100 Jahren wurde mit einem Sicherheitsfaktor von
3 gerechnet.
Heute liegen die Sicherheitsfaktoren im Bauwesen viel tiefer.
--
Ciao, Pippo Peppo
Du hast völlig recht.
Was Olivier Hess schreibt, stimmt überhaupt nicht. Im Bausektor liegen
die Sicherheitsfaktoren bei 1.1 - 1.2 für den Widerstand und bei 1.3 -
1.5 für die Einwirkungen.
--
Ciao, Pippo Peppo
>> Wenn das Möbel noch an einer tragenden Wand steht sieht es noch besser
>aus.
>
>Definitiv, das hatte ich vergessen. In der Tat ist die Belastung dann bis zu
>10x schwächer als genau mitten im Raum, da sie exponentiell wächst
Diese Aussage "bis zu 10x schwächer" ist wieder eine Erfindung von dir.
Im Extremfall könnte die Belastung sogar "unendlich" Mal schwächer sein,
wenn das Möbel ganz auf einer Tragwand steht.
--
Ciao, Pippo Peppo
Für dieses Gebiet ja, aber insgesamt ist der Faktor so hoch. Oder krachts,
wenn mal eine Person zusätzlich drüber geht. Faktoren unter 2 total wären
Selbstmord.
Nein, im Mittelalter war der Faktor unter 2. Heutzutage liegt er höher.
1. Unendlich gibt es nicht.
2. Mein Mittelwert 10x ist völlig korrekt bei einem durchschnittlichen Raum.
3. Du schreibt hier aus dem Schulbuch, aber nicht mit Fachkenntnissen. Bist
Du Student?
>> Im Bausektor liegen
>> die Sicherheitsfaktoren bei 1.1 - 1.2 für den Widerstand und bei 1.3 -
>> 1.5 für die Einwirkungen.
>
> Für dieses Gebiet ja, aber insgesamt ist der Faktor so hoch. Oder krachts,
> wenn mal eine Person zusätzlich drüber geht. Faktoren unter 2 total wären
> Selbstmord.
Es freut mich, dass du schon von 3 auf 2 zurückgegangen bist. Jetzt noch
etwas zurückgehen, und dann bist du ganz richtig.
--
Buone feste, Pippo Peppo
>> Diese Aussage "bis zu 10x schwächer" ist wieder eine Erfindung von dir.
>> Im Extremfall könnte die Belastung sogar "unendlich" Mal schwächer sein,
>> wenn das Möbel ganz auf einer Tragwand steht.
>
>1. Unendlich gibt es nicht.
Unendlich gibt es sehr wohl, auch in der Mathematik. Was du vielleicht
sagen wolltest, aber nicht mehr gewusst hast, ist dass unendlich keine
Zahl ist.
>2. Mein Mittelwert 10x ist völlig korrekt bei einem durchschnittlichen Raum.
Wenn du "bis zu 10x" schreibst, verstehe ich das nicht als Mittelwert
sondern als Maximalwert. Als Mittelwert bei einem durchschnittlichen
Raum kann ich es akzeptieren, aber als Maximalwert eben nicht.
>3. Du schreibt hier aus dem Schulbuch, aber nicht mit Fachkenntnissen. Bist
>Du Student?
Hast du keine andere Argumente mehr?
Ich habe 15 jahre Erfahrung in der Statik im Hoch-, Brücken-, Tunnel-
und Grundbau.