Wohlstand versus Freiheit

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Peter Berner

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May 29, 2014, 5:30:01 PM5/29/14
to
K U R Z

Was ist euch wichtiger?

L A N G

Im EU-Boot w�rden FREIHEIT und Mitbestimmung in der Frage 'quo vadis
helvetia' untergehen und zu guter Letzt g�ben uns Polemik-Akrobaten
vielleicht auch noch die Mitschuld am EU-Untergang als Wirtschaftmacht.
(Kleiner Seitenhieb: Schon gut, Meister Blocher und Zugewandte, aber 'dein'
1291 war vielleicht einmal, jetzt haben wir 2014 und nicht jede Ver�nderung
ist a priori schlecht!)

In gr�sserem Rahmen wird uns die Globalsierung als Handelhemmnisse
gl�ttender Wirtschaftsfaktor verkauft, in Wirklichkeit l�uft es auf die
'ungebremste' Macht einer Eine-Welt-Regierung hinaus. So weit ist die Welt
noch lange nicht, aber die Richtung scheint mir offensichtlich. Umverteilung
(Macht und Geld) an die Spitze und Malk�rbe - Nee, ist nur ein Tippfehler! -
Maulk�rbe f�r die breite Basis (B�rger). Letzlich zielt das auf moderne
Sklaverei oder?

Anderseits bedeutet WOHLSTAND auch Freiheit der Wahl, weil man mehr hat als
man braucht - und auch mal geben kann, ohne 'zwingend' etwas Gleichwertiges
daf�r nehmen zu m�ssen. Wer am Arsch ist, der 'muss' nehmen was sich
anbietet und quasi 'mit h�rteren Bandagen' k�mpfen, was in Richtung
Kriminalit�t, das 'Einer gegen Alle' f�hren kann. Als extremes Beispiel
nehme ich mal die Piraten am Horn von Afrika.

F A Z I T

Wo ist die Balance zwischen Freiheit und Wohlstand, bei der es dir
pers�nlich wohl ist?

Oder anders gefragt:

Worauf k�nntest Du, im erw�hnten Kontext von Mitbestimmung und
Lebensstandard, leicht verzichten und auf was nicht?

Oder (als sehr pers�nlicher und somit vielleicht leichter zu beantwortender
Frage-Ansatz) was bedeutet f�r dich Lebensqualit�t? Was ist dir da
pers�nlich wichtig, woran machst du es fest - und welche Zusammenh�nge
k�nntest du gewissensm�ssig leicht ignorieren? Ein Beispiel f�r zugemessene
Wichtigkeit: Wenn in Peking ein Sack Reis umkippt, ist das innem Sommerloch
vielleicht ein gefundenes Fressen f�r die Medien, aber mich reisst das nicht
vom Hocker.

Konkrete Antworten w�rden mich freuen, aber ich erwarte sicher kein
eigentliches Outing, quasi im Facebook-Stil; denn man m�sste sich schon gut
�berlegen, ob man damit leben kann. Bereits Stichworte (als interessierende
Bereiche) w�ren als Diskussionsgrundlage hilfreich, zum Beispiel: Job,
Mobilit�t, Bildungssystem, Sozialstruktrur, Konsumverhalten, Bankgeheimnis,
Atlersversorgung, Korruption, Gesundheitswesen, Staatsform, Lobbying,
Reisefreiheit usw.

Denkt doch wenigstens mal, quasi im 'stillen K�mmerlein', ein bisschen
dar�ber nach. Auch diese Art von 'Bewusstseinserweiterung' (sich �ber etwas
klar werden) ist immer gut.

Peter

P O S T S C R I P T U M

In 50 Jahren gibt's die Schweiz in ihrer heutigen 'Daseinsform' vermutlich
nicht mehr. Wenn ich an die Geburtenrate der - ich sag dem mal m�glichst
wertfrei: ...der 'Eingewanderten' denke, sind wir schweizer 'Dinosauriere'
schon fast ausgestorben. Mit anderen Worten: Es geht mir ausschliesslich um
die gelebten Werte, die die Schweiz ausmachen, nicht darum, wer genau es
ist, der diese Werte lebt. Alles andere ist, was die Diskussion betrifft, in
meinen Augen quasi bloss 'Beilage'.










Joerg Lorenz

unread,
May 30, 2014, 12:55:02 AM5/30/14
to
Am 29.05.14 23:30, schrieb Peter Berner:
> K U R Z
>
> Was ist euch wichtiger?
>
> L A N G

Hier nur eine kurze Antwort: Nur eine freiheitliche Ordnung ist in der
Lage langfristig Wohlstand zu garantieren. In der von Dir wohl
verstandenen Definition ist Wohlstand in Franken messbar. Das greift aus
meiner Sicht *viel zu kurz*.

Gruss, Jï¿œrg


--
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Peter Berner

unread,
Jun 1, 2014, 2:15:01 AM6/1/14
to

"Joerg Lorenz" <hugy...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:lm92kc$4eq$1...@news.albasani.net...
> Am 29.05.14 23:30, schrieb Peter Berner:
>> K U R Z
>>
>> Was ist euch wichtiger?
>>
>> L A N G
>
> Hier nur eine kurze Antwort: Nur eine freiheitliche Ordnung ist
> in der Lage langfristig Wohlstand zu garantieren. In der von Dir
> wohl verstandenen Definition ist Wohlstand in Franken messbar.
> Das greift aus meiner Sicht *viel zu kurz*.

K U R Z

Freiheitliche Ordnung und EU-Beitritt, wie vertr�gt sich das?

L A N G

Sch�nen Dank f�r deine Replik. Mag sein, dass man mein Post so verstehen
kann, dass ich Wohlstand als stets in Franken messbar betrachte. Das w�re
'in der Tat' (frei nach Ex-BR Merz) zu kurz gegriffen.

Aber Geld ist nun mal ein wichtiger Wohlstandsfaktor. Bereits die Mehrheit
der 'Mittelst�ndler' kann es sich beim Streben nach Wohlstand (auch nach
immateriellem) nicht wirklich leisten, sich aller 'K�uflichkeit' (nicht nur
mit Geld) zu verschliessen, sp�testens wenn es ans Lebendige geht (bergab in
Richtung Futter und Obdach). Eine enger werdende Spirale von 'friss oder
strirb' w�re das dazu passende Bild. Staatliche Wohlfahrt ist als kurz bis
mittelfristige L�sung in Ordnung, aber letzlich eine Kr�cke, weil sie an den
�bergeordneten Verh�ltnissen nichts �ndert, sondern diese geradezu
zementiert. Der allzeit bereite Spruch "Bei uns in der CH muss niemand
verhungern!", ist ja nicht gerade ein Loblied auf unseren, auch auf unseren
immateriellen Wohlstand, oder?

Na gut, woran machst Du f�r dich langfristigen Wohlstand fest? Dier Begriff
'freiheitliche Ordnung' ist aber, soll er nicht zur Worth�lse verkommen,
inner Grundsatzdiskussion zwingend erkl�rungsbed�rftig, finde ich. Ich mache
ihn z.B. auch an Sicherheit (an Leib und Leben, nicht in 'Ordnung als
Voraussagbarkeit' allein) fest. Ein satter Tiger scheint mir z.B. f�r zwei-
und vierbeiniges 'Frischfleisch' in seiner Umgebung weniger gef�hrlich als
ein hungriger.

F�r MICH ist die 'Freiheit der WAHL' am wichtigsten: (1)

- freie Zugang zu Bildung und Kultur f�r alle usw. (2)
- freie Wahl des Wohnsitzes f�r alle, weltweit (3)
- freie Wahl des Arbeitsortes f�r alle, weltweit
- gerechte Entl�hnung f�r alle, weltweit (4)

Dass das zu Probleme f�hrt, ist logisch und leicht nachvoillziehbar, aber
doch kein Grund, sich mit diesem idealistischen Modell a priori nicht
auseinandersetzen zu wollen.

Was ist dir als Ziel im laufenden globalen Wirtschaftskrieg (In meinen Augen
eine Tatsache!) relativ wichtiger, meinetwegen auf einer Skala von 1
(Ordung) bis 10 (Freiheit)?

Soviel Ordnung wie m�glich und nur soviel Freiheit wie n�tig - oder soviel
Freiheit wie m�glich und nur so viel Ordnung wie n�tig? Das eine w�rde ja,
im theoretischen Extremfall, das andere praktisch ausschliessen. (Die Frage
l�sst sich meines Erachtens auch nicht auf 'Anpassung oder Widerstand'
reduzieren, Meister Blocher, 1933-43 oder so ist zwar kein M�rchen, aber 'es
war einmal' passt da auch.)

Also sprach Mephisto: "Angst UND Gier, das rat' ich dir!" :-(

Die einen B�rger 'spuren', weil sie sich f�rchten und die andern, weil sie
den verlockenden L�gen der Protagonisten der Wirtschaftsm�chte erliegen.
Oder sie sind quasi immer wieder mal hin- und hergerissen. Das ist besonders
deutlich sichtbar im Vorfeld (eigentlich m�sste ich 'Kampf der
Stimmenf�nger' schreiben) von Abstimmungen und Wahlen, wo es quasi 'um die
Wurst' zu gehen scheint.

Frei nach Busch: "B�rger werden ist nicht schwer, B�rger sein dagegen sehr!"

Darf ich also deine Antwort so verstehen, dass ein Beitritt der CH zur EU
eine freiheitlichere Ordnung und somit mehr Wohlstand f�r alle in 'Euphoria'
(als geografisches Europa zu verstehen) lebenden B�rger garantieren w�rde?

Idealisten aller Couleurs vereinigt euch und dann kommt's gut?

Stell dir vor, dieses Bild gef�llt mir sogar! :-)

Peter
_____________________________________________
(1)
Gross geschriebene W�RTER sind in meinem Post NICHT als Schreien zu
verstehen, sondern rein als Betonung. Hab einfach keine Lust auf * und /.
(2)
Umfasst f�r mich alles nicht, jedenfalls nicht direkt materiell Messbare
(3)
Unabh�ngig vonner Anstellung, also bedingungslose Reisefreiheit
(4)
Das Modell 'Mindestlohn' greift zu kurz (Tricksereien in der realen
Arbeitsweltwelt, mehr oder weniger auf allen Ebenen) und das aufkommende
extrem idealistische Modell 'bedingungsloses Grundeinkommen' scheint
bestechend, ist aber nicht zuende gedacht. Ich meine, es w�rde an der
Realit�t scheitern, denn einerseits ist der Mensch meines Erachtens noch
nicht bereit f�r sowas, anderseits stellt es nicht nur die aktuelle
Wirtschafsordnung, sodern die gesamte bestehende Weltordnung sofort und
unmittelbar komplett in Frage. Fragen ist nie schlecht, aber manchmal halt
sehr folgenschwer.

Joerg Lorenz

unread,
Jun 1, 2014, 1:25:02 PM6/1/14
to
On 01.06.2014 08:15, Peter Berner wrote:
> "Joerg Lorenz" <hugy...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
>> Hier nur eine kurze Antwort: Nur eine freiheitliche Ordnung ist
>> in der Lage langfristig Wohlstand zu garantieren. In der von Dir
>> wohl verstandenen Definition ist Wohlstand in Franken messbar.
>> Das greift aus meiner Sicht *viel zu kurz*.
>
> K U R Z
>
> Freiheitliche Ordnung und EU-Beitritt, wie vertrï¿œgt sich das?


Das ist m.E. wirklich eine interessante Frage!

Ich denke, dass man durchaus die einzelnen Staaten als freiheitliche
Demokratien bezeichnen darf, die den Beitritt zu Institution EU
demokratisch und rechtlich einwandfrei selbst gewï¿œhlt haben.

So gesehen wï¿œre die Entscheidung der Schweizer an der Urne, der EU
beizutreten, wohl aus demokratischer und rechtlicher Sicht kaum zu
beanstanden.

Trotzdem bin ich ï¿œberzeugt davon, dass die EU als Institution von den
meisten Schweizern (im Sinne der Wahl- und Stimmberechtigten) die EU als
demokratisch schlecht oder fast gar nicht legitimiert wahrnimmt. Mir
geht das auch so, obschon sich das EU-Parlament in den letzten Jahren
eine immer stï¿œrkere Rolle erkï¿œmpft hat und zuletzt mit der Entscheidung
fï¿œr Juncker als Kommissionsprï¿œsident ï¿œber alle Parteigrenzen hinweg
trotz Versuche der Regierungschefs, Juncker auszuhebeln.

Das Subsidiaritï¿œtsprinzip wurde in den letzten Jahren doch deutlich
ausgehï¿œhlt und das ist fï¿œr die Schweiz nicht akzeptabel, weil es in der
kleinen Schweiz ebenfalls als Sï¿œule des Bundesstaates gilt.

Ich finde es auch nicht mehr akzeptabel, dass die Staatschefs bei allen
Exekutivfragen das letzte Wort haben. Das ist zutiefst undemokratisch
und stï¿œrkt nur die Macht der Grossen, wie wir das verschiedentlich
erlebt haben in den letzten Jahren.

Es scheint mir offensichtlich, dass die EU in ihrer heutigen Form mit
dem Staatsverstï¿œndnis der Schweiz nicht kompatibel ist und deshalb ein
Beitritt der Schweiz politisch keine Chance hï¿œtte.

Somit wï¿œre Deine Frage mit einem vergleichweise klaren Nein beantwortet.

Gruss, Jï¿œrg

--
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Peter Berner

unread,
Jun 1, 2014, 1:30:01 PM6/1/14
to
Frage an alle, unbedingt AUCH an die Moderierenden:

Das USENET als Ganzes scheint als Kommunikationsform nicht mehr sehr
lebendig, wenn man es mit der Beliebtheit von Facebook, Blogging & Co
vergleicht. Die Qualit�t der Kommunikation scheint mir nicht der
entscheidende Grund zu sein, sondern die Frage, was (a) gew�nscht und was
(b) verwendet wird.

Fakt: In CTM betr�gt die L�cke zwischen dem letzten Thread und meinem neuen
fast 5 Monate.

Da stellt sich die Frage: Wollen wir CTM quasi 'mit allen Ehren begraben'
oder findet sich eine Mehrheit, die sich die Option 'gelegentliche
Wiederbelebungsversuche' offen halten m�chte?

Falls die Moderation sich der Variante 'gelegentliche
Wiederbelebungsversuche' nicht unisono verschliesst, k�nnte man CTM einfach
weiterlaufen lassen, solange es technisch m�glich ist.

Welche Varianten entsprechen deinen Vorstellungen eher oder ODER eher nicht?

[ ] begraben? (CTM quasi 'mit einem weinenden und einem lachenden Auge'
begraben)
[ ] diskutieren? (erst mal im Plenum �ber die Zukunft von CTM diskutieren)
[ ] laufenlassen? (CTM bis auf weiteres einfach weiterlaufen lassen)
[ ] weiss nicht / kann mich nicht entscheiden

Du kannst gerne auch 2 - 3 Varianten ankreuzen, 'begraben' UND
'laufenlassen' ankreuzen hilft jedoch nicht bei der die Bestimmung der
Mehrheiten, w�rde dein Votum somit 'ung�ltig' machen.

Falls mehrheitlich eine Diskussion gew�nscht wird, sollten darin alle
gleichberechtigt sein, was bedeutet, dass auch spezifisch
moderationsbezogene Meinungen eingebracht werden k�nnen.
Ich hoffe aber, dass die Moderation fr�henstens NACH der Abstimmung eine
Entscheidung f�llt, die den Moderations-Job betrifft. Erst kommt gew�nscht
(Gruppe), danach gebraucht (Moderation).

Abstimmung: 1 Monat (nur Votierende z�hlen f�r die Bestimmung der
Mehrheiten)
Diskussion: 2 Monate (im Plenum, ohne Ausgrenzung derjenigen, die nicht
abgestimmt haben)
Oder macht andere Vorschl�ge.

Ich selber w�rde an sich gerne eine regul�re Abstimmung �ber die 3 Fragen
anregen, weiss aber nicht, wie das geht.

Bei dieser Gelegenheit m�chte ich endlich mal allen danken, einerseits f�r
die mehrheitlich spannende Zeit, anderseits auch f�r eure Geduld mit mir.
Ich f�r mich bin �brigens eher f�r's weiterlaufen lassen und w�rde
verstehen, wenn angesichts weiterhin zeitlich grosser 'Beitragsl�cken' eher
Wochen als Tage vergehen, bis ein Beitrag freigeschaltet wird - wenn im
Schnitt nur alle Schaltjahre ein Beitrag eintrudelt. Anner Diskussion w�rde
ich mich eher nicht beteiligen, resp. den Entscheid der Mehrheit mittragen.

Peter






Peter Berner

unread,
Jun 1, 2014, 6:50:01 PM6/1/14
to
On 01.06.2014 08:15, Peter Berner wrote:
Freiheitliche Ordnung und EU-Beitritt, wie vertr�gt sich das?

"Joerg Lorenz" <hugy...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
> [...]
>
> Das Subsidiarit�tsprinzip wurde in den letzten Jahren doch deutlich
> ausgeh�hlt und das ist f�r die Schweiz nicht akzeptabel, weil es in der
> kleinen Schweiz ebenfalls als S�ule des Bundesstaates gilt.
>
> Ich finde es auch nicht mehr akzeptabel, dass die Staatschefs bei allen
> Exekutivfragen das letzte Wort haben. Das ist zutiefst undemokratisch
> und st�rkt nur die Macht der Grossen, wie wir das verschiedentlich
> erlebt haben in den letzten Jahren.
>
> Es scheint mir offensichtlich, dass die EU in ihrer heutigen Form mit
> dem Staatsverst�ndnis der Schweiz nicht kompatibel ist und deshalb ein
> Beitritt der Schweiz politisch keine Chance h�tte.
>
> Somit w�re Deine Frage mit einem vergleichweise klaren Nein beantwortet.
>
> Gruss, J�rg

Ich sehe das auch so. Leider ist auch keine passende Entwicklung in Sicht.

W�re es umgekehrt f�r die EU nicht eine Option, der Schweiz beizutreten?
Ich denke da an das M�uschen, das der Elefant versehentlich getreten hat:
"Kein Problem, h�tte mir ja auch passieren k�nnen!" ;-)

Gruss, Peter

Felix Rauch

unread,
Jun 2, 2014, 12:35:02 AM6/2/14
to
Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
> Frage an alle, unbedingt AUCH an die Moderierenden:

Disclaimer: Ich bin Moderator.

> Das USENET als Ganzes scheint als Kommunikationsform nicht mehr sehr
> lebendig, wenn man es mit der Beliebtheit von Facebook, Blogging & Co
> vergleicht. Die Qualit?t der Kommunikation scheint mir nicht der
> entscheidende Grund zu sein, sondern die Frage, was (a) gew?nscht und was
> (b) verwendet wird.

> Fakt: In CTM betr?gt die L?cke zwischen dem letzten Thread und meinem neuen
> fast 5 Monate.

> Da stellt sich die Frage: Wollen wir CTM quasi 'mit allen Ehren begraben'
> oder findet sich eine Mehrheit, die sich die Option 'gelegentliche
> Wiederbelebungsversuche' offen halten m?chte?

> Falls die Moderation sich der Variante 'gelegentliche
> Wiederbelebungsversuche' nicht unisono verschliesst, k?nnte man CTM einfach
> weiterlaufen lassen, solange es technisch m?glich ist.

Die Gruppe existiert ohnehin, aber ohne Moderation erscheint kein Inhalt.
Im Moment sind wir noch nicht so weit, von da her gesehen spricht nichts
gegen eine Weiterfuehrung (ausser wir haben Moderatoren, die jetzt
abspringen wollen).

> Welche Varianten entsprechen deinen Vorstellungen eher oder ODER eher nicht?

Ich bin offen, aber grundsaetzlich fuer ein weiterlaufen lassen.

[...]
> Ich selber w?rde an sich gerne eine regul?re Abstimmung ?ber die 3 Fragen
> anregen, weiss aber nicht, wie das geht.

Naja, ein richtige Abstimmung waere wohl darueber, ob die Gruppe geloescht
werden oder ihre Regeln geaendert werden sollen. Eine regulaere Abstimmung
ist aber mit ziemlich Aufwand verbunden und du musst noch eine Mindest-
Beteiligung erreichen. Der Gewinn waere allerdings klein, daher lohnt sich
das kaum. Am besten einfach hier diskutieren unter den Teilnehmenden und
schauen, was dabei heraus kommt.

> Bei dieser Gelegenheit m?chte ich endlich mal allen danken, einerseits f?r
> die mehrheitlich spannende Zeit, anderseits auch f?r eure Geduld mit mir.
> Ich f?r mich bin ?brigens eher f?r's weiterlaufen lassen und w?rde
> verstehen, wenn angesichts weiterhin zeitlich grosser 'Beitragsl?cken' eher
> Wochen als Tage vergehen, bis ein Beitrag freigeschaltet wird - wenn im
> Schnitt nur alle Schaltjahre ein Beitrag eintrudelt. Anner Diskussion w?rde
> ich mich eher nicht beteiligen, resp. den Entscheid der Mehrheit mittragen.

Ich kann nicht fuer die anderen Moderatoren sprechen^Wschreiben, aber ich
bin unter der Woche sowieso taeglich im Moderationskanal und sehe, wenn
neue Beitraege reinkommen. Der Aufwand ist fuer mich also klein (ausser
es kommt wieder eine Posting-Flut ;-) ). Zu Hause pruefe ich das
Moderations-Interface flexibel: wenn viel los ist, dann schaue ich auch
zu Hause oefter mal rein, aber wenn nichts laeuft, dann mache ich mir zu
Hause und am Wochenende keine Umstaende.

- Felix

--
Felix Rauch, http://www.trash.net/~xilef/
This article contains my personal view only! Use of my addresses for marketing
purposes is hereby strictly prohibited according to applicable laws.

Peter Berner

unread,
Jun 2, 2014, 6:30:02 PM6/2/14
to
"Felix Rauch" <fe...@nice.ch> schrieb:
> Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
>> Frage an alle, unbedingt AUCH an die Moderierenden:
>
> Disclaimer: Ich bin Moderator.

> > [...]

> Ich kann nicht fuer die anderen Moderatoren sprechen^Wschreiben, aber ich
> bin unter der Woche sowieso taeglich im Moderationskanal und sehe, wenn
> neue Beitraege reinkommen. Der Aufwand ist fuer mich also klein (ausser
> es kommt wieder eine Posting-Flut ;-) ). Zu Hause pruefe ich das
> Moderations-Interface flexibel: wenn viel los ist, dann schaue ich auch
> zu Hause oefter mal rein, aber wenn nichts laeuft, dann mache ich mir zu
> Hause und am Wochenende keine Umstaende.
>
> - Felix

Hallo Felix
Alles klar, danke f�r deine Info, Thema ist damit f�r mich erledigt.
Gruss, Peter :-)

Felix Rauch

unread,
Jun 3, 2014, 6:20:02 AM6/3/14
to
Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
[...]
> Alles klar, danke f?r deine Info, Thema ist damit f?r mich erledigt.

Hey, ich bin nur eine Stimme ;-) Kann nicht schaden etwas zu warten
und zu sehen ob sich noch andere aeussern.

Walter Schmid

unread,
Jun 3, 2014, 4:55:01 PM6/3/14
to
Am 03.06.2014 12:20, schrieb Felix Rauch:
> Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
> [...]
>> Alles klar, danke f?r deine Info, Thema ist damit f?r mich erledigt.
>
> Hey, ich bin nur eine Stimme ;-) Kann nicht schaden etwas zu warten
> und zu sehen ob sich noch andere aeussern.

Da die Verwesung im Usenet geruchlos stattfindet, sehe ich keinen
Grund für eine Beerdigung.

Gruss

Walter

--
Mozarts Alptraum:
Don Giovanni hatte nicht 1003 Frauen in Spanien (mille tre),
sondern nur 999 (novecento novanta nove).

Peter Berner

unread,
Jun 3, 2014, 4:55:01 PM6/3/14
to
"Felix Rauch" <fe...@nice.ch> schrieb im
Newsbeitrag news:lmjea7$jl4$1...@news.albasani.net...
> Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
> [...]
>> Alles klar, danke fuer deine Info, Thema ist damit fuer mich erledigt.
>
> Hey, ich bin nur eine Stimme ;-) Kann nicht schaden etwas zu warten
> und zu sehen ob sich noch andere aeussern.

Schon, aber ich bin zu der Auffassung gelangt, dass es in einer moderierten
Gruppe hoechstens die Moderation, als unmittelbar Betroffene, sowas anregen
sollten. Natuerlich ist das Thema jetzt auf dem Tisch und vielleicht
aeussern sich ja auch die einen oder anderen 'normalen' Beitragende
irgendwann noch dazu, falls es genuegend Interesse generiert... :-)

Peter
Message has been deleted

Joerg Lorenz

unread,
Jun 3, 2014, 7:40:02 PM6/3/14
to
Am 03.06.14 00:30, schrieb Peter Berner:
> Alles klar, danke fï¿œr deine Info, Thema ist damit fï¿œr mich erledigt.
> Gruss, Peter :-)
>
Mir geht das sehr ï¿œhnlich wie Felix. Bei der gegenwï¿œrtigen Flut von
Postings ;-) schaue ich gelegentlich nach, ob was in der Pipeline
steckt. Da ich IRC nur fï¿œr ctm brauche, bin ich da etwas nachlï¿œssig
geworden.

Unterwegs oder zu Hause sehe ich dann jeweils gelegentlich nach,
Postings abzuarbeiten sind. Der Aufwand ist minimal als Moderator.

Trotz des geringen Traffics, fï¿œnde ich es etwas verfrï¿œht, ctm sterben zu
lassen. Solange die technische Betreuung gewï¿œhrleistet ist, wï¿œrde ich
dafï¿œr plï¿œdieren, die NG weiterlaufen zu lassen. Ich stehe weiterhin zur
Verfï¿œgung.

Felix Rauch

unread,
Jun 4, 2014, 12:25:02 AM6/4/14
to
Die Gruppe laeuft nicht zum Selbstzweck fuer die Moderation. Wenn niemand
mehr hier ist oder die wenigen verbleibenden sie nicht mehr wollen, dann
braucht es sie nicht mehr. Von da her gesehen muss so eine Diskussion
nicht zwingend von den Moderatoren kommen. Es waere anders, wenn die
Moderatoren nicht mehr mitmachen wollten, so eine Diskussion muesste
logischerweise von ihnen aus kommen.

Felix Rauch

unread,
Jun 4, 2014, 12:25:02 AM6/4/14
to
Martin Schoch <tinso...@yahoo.com> wrote:
[...]
> Ja warum nicht wiederbeleben - w?re ja wirklich eine zuverl?ssige, bew?hrte
> Alternative zu Twitter ;-)

Du meinst zu Google+? B-)

Joerg Lorenz

unread,
Jun 4, 2014, 1:50:01 AM6/4/14
to
Am 03.06.14 22:55, schrieb Martin Schoch:
> * Felix Rauch schrieb am Dienstag, 3. Juni 2014 12:20:
>
>> Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:
>> [...]
>>> Alles klar, danke f?r deine Info, Thema ist damit f?r mich erledigt.
>>
>> Hey, ich bin nur eine Stimme ;-) Kann nicht schaden etwas zu warten
>> und zu sehen ob sich noch andere aeussern.
>
> Ja warum nicht wiederbeleben - wäre ja wirklich eine zuverlässige, bewährte
> Alternative zu Twitter ;-)
>
>
Oder dem total verseuchten ct...

Gutuatros Rex

unread,
Jun 4, 2014, 6:35:01 AM6/4/14
to
On 5/29/2014 11:30 PM, Peter Berner wrote:
> K U R Z
>
> Was ist euch wichtiger?
>
> L A N G
>
> [....]

Kurze Frage Peter...

Warum machst Du nicht auf ch.soc.politics mit? Dort ist immer noch &
wieder oefter etwas los und die Reaktionszeiten sind dank abwesender
Moderation mehr "real time", was den Austausch fliessender macht.

Nicht dass ich c.t.m. ans Bein seichen wollte...
Der ganze Aufwand und vor allem die Fronarbeit des Moderationsteams
wird nach wie vor geschaetzt und fuehrte schliesslich zum Erfolg:
Rausschmiss der notorischen Stoerenfriede aus unserem Dialog.

Ich werde mir c.t.m. auf jeden Fall warm halten; die Zeiten aendern
sich und man kann nie wissen, ob es wieder einmal noetig wird. Von
daher stimme ich ganz klar gegen eine Aufloesung. Das waere dumm.

Unterdessen aber gefaellt mir, dass ich zuweilen auch nachts um
3:30 etwas absetzen kann (ja das kommt bei Voll- und Neumond
gelegentlich vor ;) und das Zeug ist im Kasten, wenn der Erste um
5:00 aufsteht.

In diesem Sinn...
Gruess
Dan


Felix Rauch

unread,
Jun 4, 2014, 8:40:01 AM6/4/14
to
Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
[...]
> Oder dem total verseuchten ct...

Mittlerwile habe ich meine Filter so weit angepasst, dass es eigentlich
ziemlich ruhig ist dort drueben... bzw. der Newsreader zeigt an, dass es
einen Haufen Postings hat, aber sobald ich in die Gruppe reingehe, ist
nichts mehr da.

Felix Rauch

unread,
Jun 4, 2014, 8:40:02 AM6/4/14
to
Gutuatros Rex <komm...@alestro.org> wrote:
[...]
> Unterdessen aber gefaellt mir, dass ich zuweilen auch nachts um
> 3:30 etwas absetzen kann (ja das kommt bei Voll- und Neumond
> gelegentlich vor ;) und das Zeug ist im Kasten, wenn der Erste um
> 5:00 aufsteht.

Wir haben eben ein weltumspannendes Moderatoren-Team, das nach dem
"follow the sun"-Prinzip arbeitet :-)

Gutuatros Rex

unread,
Jun 4, 2014, 9:05:02 AM6/4/14
to
On 6/4/2014 2:40 PM, Felix Rauch wrote:
> Gutuatros Rex <komm...@alestro.org> wrote:
> [...]
>> Unterdessen aber gefaellt mir, dass ich zuweilen auch nachts um
>> 3:30 etwas absetzen kann (ja das kommt bei Voll- und Neumond
>> gelegentlich vor ;) und das Zeug ist im Kasten, wenn der Erste um
>> 5:00 aufsteht.
>
> Wir haben eben ein weltumspannendes Moderatoren-Team, das nach dem
> "follow the sun"-Prinzip arbeitet :-)
>
> - Felix
>

Das ist wahr! ~ das hab ich vergessen.

Geht eben nichts ueber schweizer Gruendlichkeit.

G'day Mite! (spello beabsichtigt)
D.

Joerg Lorenz

unread,
Jun 4, 2014, 9:40:01 AM6/4/14
to
Am 04.06.14 14:40, schrieb Felix Rauch:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
> [...]
>> Oder dem total verseuchten ct...
>
> Mittlerwile habe ich meine Filter so weit angepasst, dass es eigentlich
> ziemlich ruhig ist dort drueben... bzw. der Newsreader zeigt an, dass es
> einen Haufen Postings hat, aber sobald ich in die Gruppe reingehe, ist
> nichts mehr da.

Schmunzel: Same here! In ct ist auf meinen diversen Clients Grabesruhe.
Die Filter funktionieren zu meiner vollsten Zufriedenheit, wie mir das
Filterlog bestï¿œtigt. Aber es kann ja nicht Sinn und Zweck von NGs sein,
dass man sich freut, wenn nichts mehr aufschlï¿œgt....

> - Felix

Jï¿œrg
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