Mietwucher der institutionellen Immobilienhaie

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Peter Berner

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Apr 25, 2019, 12:41:25 PM4/25/19
to
Ich hab mir mal die wahrscheinlichen Gründe betrachtet, die in unserem Volk
von Mietern eine flächendeckendere Kostenmiete verhindern und auch einer
signifikante Zunahme von Wohnbaugenossenschaften entgegegenstehen:

Sowohl dieMitglieder des NR als auch des SR (Parlament) sind mehrheitlich
kräftig am lobyieren für die Erhaltung und Mehrung der Pfründe der
institutionellen Hausbesitzerschäften (Versicherunge, Pensionskassen) [1]

Wir lassen uns abzocken und erwirtschaften dabei die Rendite unserer
Mietskasernen gleich selber. Da hat jemand wirklich verstanden, wie Finanz-
und Betriebswirtschaft funktioniert... LOL

Wäre vieleicht sinnvoll, wenn hier alle Mitglieder des Mieterverbandes ein
wenig persönliches Engangement zeigen würden, das weit über die
Mitgliedschaft (jährlicher Beitrag) hinausgehen würde. Im Zeitalter globaler
Vernetztung (social media) sollte das doch kein Ding der Unmöglichkeit mehr
sein.

_____________________________________________

[1]
https://www.parlament.ch/centers/documents/de/interessen-nr.pdf
Hier könnt Ihr z.B. mal die Iinteressenbindungen der Mitglieder des
Nationalrats im Feld der IMMO-LOBBY anschauen.
(Beachte: Es geht hierbei nicht um Meinungen, sondern um Facts!)


Christian

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Apr 25, 2019, 4:38:28 PM4/25/19
to
Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:

> Sowohl dieMitglieder des NR als auch des SR (Parlament) sind mehrheitlich
> kräftig am lobyieren für die Erhaltung und Mehrung der Pfründe der
> institutionellen Hausbesitzerschäften (Versicherunge, Pensionskassen) [1]

Aha, deine Pensionskasse darf also mit ihrem Kapital (das besteht ja aus
deinen Beitrgen und jenen des Arbeitgebers) keine Gewinne
erwirtschaften. Folglich verzichtest du auf einen Teil deiner Rente,
wenn du dann mal pensioniert bist?

Nun denn, bitte sehr.

Luigi Rotta

unread,
Apr 25, 2019, 5:34:32 PM4/25/19
to
Am Thu, 25 Apr 2019 22:38:28 +0200 schrieb christi...@ghanart.org
(Christian):

>Aha, deine Pensionskasse darf also mit ihrem Kapital (das besteht ja aus
>deinen Beitrgen und jenen des Arbeitgebers) keine Gewinne
>erwirtschaften. Folglich verzichtest du auf einen Teil deiner Rente,
>wenn du dann mal pensioniert bist?

Auf welchem Planet lebst du?

Du glaubst doch wirklich nicht, dass Pensionskassen Gewinn
erwirtschaften?

Pensionskassen sind da, um durch Zwangssparen eine Umverteilung von
unten nach oben durchzuführen.

Es gibt tausendundeine Möglichkeit, jede Pensionskasse und damit dich zu
bescheissen.


--

Gruss

Luigi


"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende."

Joerg Lorenz

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Apr 26, 2019, 2:14:39 AM4/26/19
to
Am 25.04.19 um 22:38 schrieb Christian:
Das begreift der marxistisch verblendete Berner nie, wetten?

Joerg Lorenz

unread,
Apr 26, 2019, 2:17:51 AM4/26/19
to
Am 25.04.19 um 23:34 schrieb Luigi Rotta:
> Am Thu, 25 Apr 2019 22:38:28 +0200 schrieb christi...@ghanart.org
> (Christian):
>
>> Aha, deine Pensionskasse darf also mit ihrem Kapital (das besteht ja aus
>> deinen Beitrgen und jenen des Arbeitgebers) keine Gewinne
>> erwirtschaften. Folglich verzichtest du auf einen Teil deiner Rente,
>> wenn du dann mal pensioniert bist?
>
> Auf welchem Planet lebst du?
>
> Du glaubst doch wirklich nicht, dass Pensionskassen Gewinn
> erwirtschaften?

Dann nimm doch den Geschäftsbericht Deiner PK hervor und behaupte doch
nicht implizit Dinge, die nachweislich nicht stimmen.

Ach ja: Wenn Du z.Bsp. in den Sudan auswanderst, hast Du Dein PK-Problem
für immer gelöst. Viel Spass, Du Obermarxist.

Peter Berner

unread,
Apr 26, 2019, 9:00:30 AM4/26/19
to
"Joerg Lorenz" <hugy...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:q9u7ke$4qe$1...@dont-email.me...
Kann villeicht jemand anders Hugybear dazu bringen, dass
er seine Medikamente endlich regelmässig einnimmt. Auf mich
hört diese kranke Schattenboxer ja nicht... :-(


Luigi Rotta

unread,
Apr 26, 2019, 1:57:57 PM4/26/19
to
Am Fri, 26 Apr 2019 08:17:49 +0200 schrieb Joerg Lorenz
<hugy...@gmx.ch>:

>Dann nimm doch den Geschäftsbericht Deiner PK hervor und behaupte doch
>nicht implizit Dinge, die nachweislich nicht stimmen.

Ja glaubst du wirklich, dass die ihre Mauscheleien im Geschäftsbericht
ausweisen?

Lass dich doch einfach weiter bescheissen ...



--

Gruss

Luigi


"Bei Halbwissen fehlt oft die wesentliche
Hälfte" (L.R.)

Joerg Lorenz

unread,
Apr 27, 2019, 4:56:09 PM4/27/19
to
Am 26.04.19 um 19:57 schrieb Luigi Rotta:
> Am Fri, 26 Apr 2019 08:17:49 +0200 schrieb Joerg Lorenz
> <hugy...@gmx.ch>:
>
>> Dann nimm doch den Geschäftsbericht Deiner PK hervor und behaupte doch
>> nicht implizit Dinge, die nachweislich nicht stimmen.
>
> Ja glaubst du wirklich, dass die ihre Mauscheleien im Geschäftsbericht
> ausweisen?

Und wie war das noch genau mit der unabhängigen Kontrollstelle?

Luigi Rotta

unread,
Apr 28, 2019, 4:06:56 PM4/28/19
to
Am Sat, 27 Apr 2019 22:56:05 +0200 schrieb Joerg Lorenz
<hugy...@gmx.ch>:

>Und wie war das noch genau mit der unabhängigen Kontrollstelle?

Die kontrolliert nur, ob die Pensionskasse nach dem Gesetz korrekt
geführt wird.

Es ist nicht ihre Aufgabe, die Geschäftstätigkeit nach Optimierung zu
prüfen.

Ein kleines Beispiel, dass gaaaanz legal ist: Während der Hochzinsphase
in den 80ern hat ein nicht kleiner Detailhändler seine
Geschäftsliegenschaften mit einer Hypothek der Pensionskasse finanziert.

Die Angestellten wurden mit 4 1/4% abgespiesen (ein Viertel Prozent mehr
als das gesetzliche Minimum. Wooow was sind wir doch gut!)

Nur: die Firma hätte auf der Bank 7.5% zahlen müssen.

So verdient man sich auf dem Buckel der eigenen Angestellten noch ein
happiges Zubrot. :-P

Uebrigens: der Arbeitnehmervertreter in der PK-Aufsicht darf kein
Externer sein. Es muss ein Angestellter sein. Komischerweise sind das
entweder ein Kadermitglied oder der Pförtner.

Dass sich die Angestellten einen Profi holen dürfen ist nicht erlaubt.
Die Firma oder PK zahlt einfach nicht dafür.

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2019, 2:09:28 AM4/29/19
to
Am 28.04.19 um 22:06 schrieb Luigi Rotta:
> Am Sat, 27 Apr 2019 22:56:05 +0200 schrieb Joerg Lorenz
> <hugy...@gmx.ch>:
>
>> Und wie war das noch genau mit der unabhängigen Kontrollstelle?
>
> Die kontrolliert nur, ob die Pensionskasse nach dem Gesetz korrekt
> geführt wird.
>
> Es ist nicht ihre Aufgabe, die Geschäftstätigkeit nach Optimierung zu
> prüfen.
>
> Ein kleines Beispiel, dass gaaaanz legal ist: Während der Hochzinsphase
> in den 80ern hat ein nicht kleiner Detailhändler seine
> Geschäftsliegenschaften mit einer Hypothek der Pensionskasse finanziert.
>
> Die Angestellten wurden mit 4 1/4% abgespiesen (ein Viertel Prozent mehr
> als das gesetzliche Minimum. Wooow was sind wir doch gut!)
>
> Nur: die Firma hätte auf der Bank 7.5% zahlen müssen.

Du bringst alles durcheinander. Die 7.5% beziehen sich auf einen
ungesicherten Geschäftskredit und eine Hypothek ist eine
Grundpfand-gesicherte Ausleihung.

Das zeigt ganz genau Deine perfide Argumentationsweise mit
Falschmeldungen. Die sind dann erst noch 30 Jahre alt.

Luigi Rotta

unread,
Apr 29, 2019, 10:32:01 AM4/29/19
to
Am Mon, 29 Apr 2019 08:09:31 +0200 schrieb Joerg Lorenz
<hugy...@gmx.ch>:

>Du bringst alles durcheinander. Die 7.5% beziehen sich auf einen
>ungesicherten Geschäftskredit und eine Hypothek ist eine
>Grundpfand-gesicherte Ausleihung.
>
>Das zeigt ganz genau Deine perfide Argumentationsweise mit
>Falschmeldungen. Die sind dann erst noch 30 Jahre alt.

Das waren Hypozinsen. In Echt.

Aber zu der Zeit warst du wohl noch gar nicht auf der Welt.

Lüg dir nur weiter in die Tasche. Du kommst nicht aus deiner
Filterblase.

BTW war das keine Falschmeldung, sondern Zahlen im Pensionkassenbericht
und Zahlen von der Bank von anderen Hypothekenschuldnern. Von mir
persönlich eingesehen.

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2019, 12:13:26 PM4/29/19
to
Am 29.04.19 um 16:32 schrieb Luigi Rotta:
> Am Mon, 29 Apr 2019 08:09:31 +0200 schrieb Joerg Lorenz
> <hugy...@gmx.ch>:
>
>> Du bringst alles durcheinander. Die 7.5% beziehen sich auf einen
>> ungesicherten Geschäftskredit und eine Hypothek ist eine
>> Grundpfand-gesicherte Ausleihung.
>>
>> Das zeigt ganz genau Deine perfide Argumentationsweise mit
>> Falschmeldungen. Die sind dann erst noch 30 Jahre alt.
>
> Das waren Hypozinsen. In Echt.

Das glaube ich Dir bei den 4%+
Nur waren die Hypozinsen in der Schweiz noch nie auf 7% oder höher, wie
Du behauptest.

> Aber zu der Zeit warst du wohl noch gar nicht auf der Welt.

Wie kommst Du zu solchen Behauptungen? Du stellst schon wieder
Behauptungen auf, die Du nie beweisen kannst.

> Lüg dir nur weiter in die Tasche. Du kommst nicht aus deiner
> Filterblase.
>
> BTW war das keine Falschmeldung, sondern Zahlen im Pensionkassenbericht
> und Zahlen von der Bank von anderen Hypothekenschuldnern. Von mir
> persönlich eingesehen.

Blödsinn. Liefere Belege, sonst glaubt Dir hier gar niemand mehr was.

Und EOD.

Christian

unread,
Apr 29, 2019, 2:30:30 PM4/29/19
to
Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:

> Das glaube ich Dir bei den 4%+
> Nur waren die Hypozinsen in der Schweiz noch nie auf 7% oder höher, wie
> Du behauptest.

Ich denke, wir haben hier zwei Sturkoeppe, die beide einfach mal was
behaupten.

Juerg: Gemaess der St. Galler Kantonalbank galten die folgenden
Zinssaetze bei 1. Hypotheken für Wohnbauten und landwirtschaftliche
Liegenschaften:

01.03.09 2.750%
01.03.08 3.500%
01.03.07 3.250%
01.09.05 3.000%
01.07.03 3.250%
01.03.03 3.500%
01.11.02 3.750%
01.02.02 4.000%
01.07.01 4.250%
01.10.00 4.500%
01.02.00 4.250%
01.07.99 3.750%
01.05.98 4.000%
01.10.97 4.250%
01.05.97 4.500%
01.01.97 4.750%
01.04.96 5.000%
01.01.96 5.250%
01.04.94 5.500%
01.10.93 6.000%
01.08.93 6.500%
01.05.93 7.000% <===
01.02.93 7.500% <===
01.01.91 7.000% <===
01.06.90 6.500%

Nachzulesen hier:
<https://www.sgkb.ch/de/privatkunden/historische-zinssaetze>

Luigi Rotta <lu...@rotta.ch> wrote:

> Die Angestellten wurden mit 4 1/4% abgespiesen (ein Viertel Prozent mehr
> als das gesetzliche Minimum. Wooow was sind wir doch gut!)
>
> Nur: die Firma hätte auf der Bank 7.5% zahlen müssen.

Luigi: Haette die PK der Bank das Geld geliehen, haette sie vermutlich
weniger bekommen als von der "eigenen" Unternehmung. Somit hat die PK
ihren Gewinn durchaus optimiert - zu Gunsten ihrer Angestellten.

Und die Unternehmung musste weniger bezahlen, weil der Zwischenhaendler
(= die Bank) ausgeschaltet werden konnte.

Dein Vergleich hinkt gewaltig.

Joerg Lorenz

unread,
Apr 29, 2019, 4:04:29 PM4/29/19
to
Am 29.04.19 um 20:30 schrieb Christian:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>
>> Das glaube ich Dir bei den 4%+
>> Nur waren die Hypozinsen in der Schweiz noch nie auf 7% oder höher, wie
>> Du behauptest.
>
> Ich denke, wir haben hier zwei Sturkoeppe, die beide einfach mal was
> behaupten.

Zitat aus Luigis 1. Post:

Luigi Rotta

unread,
Apr 29, 2019, 4:10:43 PM4/29/19
to
Am Mon, 29 Apr 2019 18:13:21 +0200 schrieb Joerg Lorenz
<hugy...@gmx.ch>:

>Blödsinn. Liefere Belege, sonst glaubt Dir hier gar niemand mehr was.

Historische Zeitreihen, Zinssaätze und Renditen, Ausgabe vom November
2007:

1992: Hypotheken 1. Rang, Kantonalbanken: 7.260%, andere Banken: 7.550%

Herausgeberin
Schweizerische Nationalbank
Statistik
Postfach
CH-8022 Zürich
Autorin
Regula Baumgartner
Auskunft
public...@snb.ch
Einzelexemplare
Schweizerische Nationalbank, Bibliothek, Postfach, CH-8022 Zürich
Telefon + 41 44 631 32 84, Telefax + 41 44 631 81 14
E-Mail: lib...@snb.ch
Sprachen
Der Bericht wird in Deutsch (Originalsprache), Französisch und Englisch
veröffentlicht.
Versand
November 2007
Internet
Die Publikationen der Schweizerischen Nationalbank sind
im Internet verfügbar unter www.snb.ch, Publikationen.
Copyright
Nachdruck und Verwendung von Zahlen
unter Quellenangabe gestattet.
Druck
Fotorotar AG, CH-8132 Egg/ZH
ISSN 1662-0674 (gedruckte Ausgabe)
ISSN 1662-0704 (Online-Ausgabe)






'tschuldigung, waren wohl zu viele Buchstaben für dich.



--

Gruss

Luigi

"Dumm geboren, später nichts gelernt und dann alles
wieder vergessen."

Luigi Rotta

unread,
Apr 29, 2019, 4:14:12 PM4/29/19
to
Am Mon, 29 Apr 2019 20:30:29 +0200 schrieb christi...@ghanart.org
(Christian):

>Luigi: Haette die PK der Bank das Geld geliehen, haette sie vermutlich
>weniger bekommen als von der "eigenen" Unternehmung. Somit hat die PK
>ihren Gewinn durchaus optimiert - zu Gunsten ihrer Angestellten.
>
>Und die Unternehmung musste weniger bezahlen, weil der Zwischenhaendler
>(= die Bank) ausgeschaltet werden konnte.
>
>Dein Vergleich hinkt gewaltig.

Nein. Es ist typisch für die Einstellung: "Wir wollen auch an eurem
Ersparten verdienen".

Daniel Rueegg

unread,
May 22, 2019, 5:45:02 PM5/22/19
to
Peter Berner <peter_...@bluewin.ch> wrote:

> Ich hab mir mal die wahrscheinlichen Gr?nde betrachtet, die in unserem Volk
> von Mietern eine fl?chendeckendere Kostenmiete verhindern und auch einer
> signifikante Zunahme von Wohnbaugenossenschaften entgegegenstehen:
>
Auch mit einer Kostenmiete werden die Wohnungen nicht wirklich massiv preiswerter. EIne Genossenschaft muss auch kostendeckend arbeiten udn kann wenn es wirklich gut geht, vielleicht 10% tiefere Mieten erreichen. Wobei dies sehr relativ ist. Gerade bei Neubauten ist der Unterschied je nachdem nicht so hoch. Die Baupreise sidn nun einmal sehr hoch, unter anderem wegen den hohen Auflagen udn den oft sehr hohen Ansprüche der Leute.
Bei einer genossenschaft müssen genauso Ueberschüsse erziehlt werden, nur werden diese Reinvestiert.
Da immer weniger Leute in Organisationen wie Genossenschaften mitarbeiten wollen - nur die Wohnung intressiert, der Rest gar nicht - steigen die Kosten da auch deutlich, da die Arbeiten dann an Firmen vergeben werden müssen.
Und derzeit hat die Kostenmiete ein Problem. Mit dem derzeit extrem tiefen Zinsniveau ist bei vielen die reien Kostenmiete zunehmend ein Problem.

Gruss Daniel

Luigi Rotta

unread,
May 26, 2019, 2:41:30 PM5/26/19
to
Am Wed, 22 May 2019 21:25:49 +0000 (UTC) schrieb Daniel Rueegg
<news2...@rueegg.org>:
Du hast da ziemlichen Stuss rausgelassen. Weisst du überhaupt, was
Kostenmiete ist?

Kostenmiete bedeutet: die Miete ist so hoch, wie sie kostet. Und wenn
der Hypozins bei 0,x% ist, sind die Kosten der Miete halt entsprechend
NIEDRIGER.

Ein normaler Vermieter sagt sich: ich will 8% aus meiner Investition
rausholen. Wenn ich nur 0.x% Hypozins zahle, geht das in meinen Sack.

So was lernen KV-Stifte im ersten Lehrjahr.

Daniel Rueegg

unread,
May 29, 2019, 7:45:02 AM5/29/19
to
Luigi Rotta <lu...@rotta.ch> wrote:

> Du hast da ziemlichen Stuss rausgelassen. Weisst du überhaupt, was
> Kostenmiete ist?

Recht gut, da ich mich damit befassen muss. Aber die Diskussion spare ich mir.

> Kostenmiete bedeutet: die Miete ist so hoch, wie sie kostet. Und wenn
> der Hypozins bei 0,x% ist, sind die Kosten der Miete halt entsprechend
> NIEDRIGER.

So einfach ist das auch nicht. In diese Rechnung kommen alle Aufwendungen mit hinein,
inkl. Rückstellungen (für Sanierungen, usw.) und eine ganze Menge anderer Posten mit Unterhalt, Baurechtszinsen, Steuern und allem anderen.
Ausser dem was nicht über die Nebenkosten (à Konto) läuft.
Die Hypozinsen sind da nur ein Teil davon. Und da wird es dann je nach Kanton nich unproblematisch. Da viele Festhypotheken haben.
Der Aufwand dafür ist ebenfalls nicht gering und je nach Kanton muss es dann bei Wohnungen noch formal von Aemtern abgesegent werden.
Der Aufwand ist dazu auch nicht gerade gering und dies fliessig natürlich ebenfalls in den Verwaltungsaufwand mit ein.
Gerade im Genossenschaftsumfeld in ZH ist die Kostenmiete öfters vorhanden. In BS z.B. so gut wie nirgens in den Genossenschaften.
Bei privaten Immobilienbesitzern würde da auch die Rendite miteinfliessen.

> Ein normaler Vermieter sagt sich: ich will 8% aus meiner Investition
> rausholen. Wenn ich nur 0.x% Hypozins zahle, geht das in meinen Sack.

Und nochmals die Hypozinsen sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Oft derzeit soagr ein vergleichsweise kleiner Teil.
Schaue Dir mal eien aktuelle Abrechnung, z.B. einer Genossenschaft an.

> So lernene KV-Stife im ersten Lehrjahr

Nö, wie gesagt, Du siehst das sehr ungenau und eien Kostenmiete berechnet sich durch eine grosse Menge an Einzelfaktoren
der gesammten Immobilien-Aufwendungen udn das sind viele.

Daniel

Luigi Rotta

unread,
May 30, 2019, 1:35:23 PM5/30/19
to
Am Wed, 29 May 2019 11:09:08 +0000 (UTC) schrieb Daniel Rueegg
<news2...@rueegg.org>:

>Nö, wie gesagt, Du siehst das sehr ungenau und eien Kostenmiete berechnet sich durch eine grosse Menge an Einzelfaktoren
>der gesammten Immobilien-Aufwendungen udn das sind viele.

Ich weiss ja nicht in welcher Welt du lebst. Bei der Kostenmiete zahlst
du, was das Wohnen kostet.

Freie Marktmiete zahlt man, was der Miethai abzügeln möchte. Das ist
immer mehr als Kostenmiete.

Joerg Lorenz

unread,
May 31, 2019, 2:17:51 AM5/31/19
to
Am 30.05.19 um 19:35 schrieb Luigi Rotta:
> Ich weiss ja nicht in welcher Welt du lebst. Bei der Kostenmiete zahlst
> du, was das Wohnen kostet.
>
> Freie Marktmiete zahlt man, was der Miethai abzügeln möchte. Das ist
> immer mehr als Kostenmiete.

( ) Du hast eine Ahnung, wie Märkte funktionieren

( ) Du hast verstanden, warum in der Schweiz Marktimieten bisher höher
lagen als reine Kostenmieten.

Peter Berner

unread,
Jun 1, 2019, 3:34:48 PM6/1/19
to
"Luigi Rotta" <lu...@rotta.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:0050fe9uggofs8rs1...@4ax.com...
> Am Wed, 29 May 2019 11:09:08 +0000 (UTC) schrieb Daniel Rueegg
> <news2...@rueegg.org>:
> > [...]
>
> Freie Marktmiete zahlt man, was der Miethai abzügeln möchte. Das ist
> immer mehr als Kostenmiete.

Aber sicher. Miethaie sind eben besonders auch Pensionskassen und Banken.
Wohnbaugenossenschaften würden denen die Rendite schmälern.
Alles auf dem Buckel der Mietenden. Das ist der Punkt, um das es mir geht.
Und dies könnten besonders Wohnbaugenossenschaften ändern.

Dass übrigens Mieter trotz über Jahre hinweg gesunkenem Hypo-Zins sehr
selten eine ihnen zustehende Mietzinsreduktion einfordern, zeigt in diesem
Kontext leider auch, wie schwierig es ist, Leute zu handeln zu bringen. Die
Miethaie können sich also weiterhin ganz beruhigt ins Fäustchen lachen.


Luigi Rotta

unread,
Jun 2, 2019, 4:28:38 AM6/2/19
to
Am Sat, 1 Jun 2019 21:34:56 +0200 schrieb "Peter Berner"
<peter_...@bluewin.ch>:

>Dass übrigens Mieter trotz über Jahre hinweg gesunkenem Hypo-Zins sehr
>selten eine ihnen zustehende Mietzinsreduktion einfordern, zeigt in diesem
>Kontext leider auch, wie schwierig es ist, Leute zu handeln zu bringen. Die
>Miethaie können sich also weiterhin ganz beruhigt ins Fäustchen lachen.

Ich hab das Problem, dass ich seit 9 Jahren in dieser Wohnung bin und
noch nie eine Mietpreiserhöhung hatte.

Peter Berner

unread,
Jun 2, 2019, 5:06:21 AM6/2/19
to
"Luigi Rotta" <lu...@rotta.ch> schrieb:b
> "Peter Berner" <peter_...@bluewin.ch> schrie:
>
>>Dass übrigens Mieter trotz über Jahre hinweg gesunkenen
>>Hypo-Zins selten eine ihnen zustehende Mietzinsreduktion
>>einfordern, zeigt in diesem Kontext leider auch, wie
>>schwierig es ist, Leute zum Handeln zu bringen. Die .
>>Miethaie können sich also weiterhin ganz beruhigt ins.
>>Fäustchen lachen.
>
> Ich hab das Problem, dass ich seit 9 Jahren in dieser
> Wohnun bin und noch nie eine Mietpreiserhöhung hatte.

Sollte dies tatsächlich ein "Problem" für dich sein, solltest du dich
vielleicht mal bei deinem Vermieter über seine unglaublche Ignoranz dir
gegenüber beschweren... :-).


Daniel Rueegg

unread,
Jun 13, 2019, 5:15:04 PM6/13/19
to
Luigi Rotta <lu...@rotta.ch> wrote:

> Ich weiss ja nicht in welcher Welt du lebst. Bei der Kostenmiete zahlst
> du, was das Wohnen kostet.

Im ganz goben Grundsatz ja, nur enthält diese Kostenmiete eben auch einiges mehr als Du Dir vorstellst.
Wenn ein Vermieter derzeit mehr als 2% Rendite auf seine Investition erhält, ist das eher viel.
Diese 2% (0.5% über dem Referenzzinsatz) sind übrigens im Mietrecht definiert.
Das es vermieter gibt, welche sich nicht daran halten ist so. Es gibt überall genug schwarze Schafe.
Nur die Mehrzahl, wie Pensionskassen, usw. wohl kaum.
Also schau Dir mal an wie ein solche Kostenberechnung im Detail wirklich aussieht ;-)

Und glaube mir ich weiss recht genau um was es geht da ich mich in einer Genossenschaft u.a. um so was kümmere.

> Freie Marktmiete zahlt man, was der Miethai abzügeln möchte. Das ist
> immer mehr als Kostenmiete.

Sicher aber gemäss Gesetzt derzeit 2%. Das ist die Rendite. Und da speilt dann sowieos noch der Markt mit.

Der Referenzzinssatz ist auch eine her wenig brauchbare Grösse. Bei der Kostenmiete ist der übrigens ziemlich aussen vor.

Daniel
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