Während OS/X und div. Windows sich ohne jede Hürden installieren
lassen, schafft es VMWare offenbar nicht für Linux Ihre
VMWareTools (virtuelle Gerätetreiber) bei einer Installation
gleich mitzugeben. Das führt dann regelmässig zu einer
unbrauchbaren Linuxinstallation und man muss anfangen sich in die
Tiefen von Linux einzugraben. Dabei will ich nur mal schnell eine
Anwendersoftware starten können und schauen ob es funzt und
korrekt dargestellt wird... ohne dafür gleich wieder einen
eigenen Rechner kaufen zu müssen oder neu booten zu müssen.
Meist endet es dann damit, dass irgendwelche fehlenden
Komponenten in Linux nachinstalliert werden müssen, oder der
Kernel nicht passend ist oder sonst irgendwas Geradezubiegen ist,
was dann deutlich jeden vernünftigen Zeitaufwand überschreitet.
Siehe mal die Anleitung hier:
http://ubuntu-tutorials.com/2007/10/02/how-to-install-vmware-tools-on-ubuntu-guests/
Das ist einfach zum Brüllen. Wo denken all diese Leute blos hin?
Dass wir unsere Brötchen mit Compilieren und Rumbasteln verdienen
würden? Linux auf dem Desktop ist für Kleine Büros und Betriebe
und Abteilungen einfach unbrauchbar - zuviele Distributionen und
Versionen, viel zuoft endet man auf der Kommandozeile und muss
den Studi holen, der es geil findet Nächte mit diesem
Technoquatsch zu verbringen.
Da bezahl ich lieber für OS/X und kann in nützlicher Frist die
eigentliche Arbeit verrichten. Und nicht Wixvorlagen hier:
===
sudo aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
sudo aptitude update
sudo aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
cp -a /media/cdrom/VMwareTools* /tmp/
cd /tmp/
tar -vxzf VMwareTools*.gz
cd vmware-tools-distrib/
sudo ./vmware-install.pl
===
Die sind doch nicht ganz dicht. Microsoft hat schon jedes Mass
verloren, aber die Linux-Wildwuchs-Gemeinde ist absolut
jenseits -
"Keep it simple" - schon vergessen?
Ich will mich hier mal vorab bei allen Linux-Spezialisten
entschuldigen, die sich ev. vor den Kopf gestossen fühlen. Ich
habe hier einfach mal meinem Frust Ausdruck geben, und nicht etwa
Euch beleidigen wollen.
> Während OS/X und div. Windows sich ohne jede Hürden installieren
> lassen, schafft es VMWare offenbar nicht für Linux Ihre
> VMWareTools (virtuelle Gerätetreiber) bei einer Installation
> gleich mitzugeben.
Ich habe Ubuntu auf VirtualBox ohne jedwelche Probleme installiert.
Nebenher bemerkt ziehe ich eine Anleitung vor, die eine Zeile Text für
die Konsole enthält, als eine, die seitenweise Bilder hat, wann auf
welchen Knopf gedrückt werden muss.
Gruss
Roman
> Während OS/X und div. Windows sich ohne jede Hürden installieren
> lassen, schafft es VMWare offenbar nicht
Wo liegt nun das Problem?
> Meist endet es dann damit, dass irgendwelche fehlenden
> Komponenten in Linux nachinstalliert werden müssen,
Wieso denn? Bricht die Installation ab? Nur so nebenbei. Versuche es
einmal mit einem Opensuse 11.1. Einfach zum Test.
> http://ubuntu-tutorials.com/2007/10/02/how-to-install-vmware-tools-on-ubuntu-guests/
Ist doch einfach. Falls es funktioniert. Ich sehe das Problem nicht.
> Das ist einfach zum Brüllen. Wo denken all diese Leute blos hin?
> Dass wir unsere Brötchen mit Compilieren und Rumbasteln verdienen
> würden? Linux auf dem Desktop ist für Kleine Büros und Betriebe
> und Abteilungen einfach unbrauchbar
Nun, bei mir klappt es ganz einfach. DVD rein, gewünschtes System
anwählen und installieren lassen. Danach die Updates ziehen und arbeiten.
> - zuviele Distributionen und
> Versionen, viel zuoft endet man auf der Kommandozeile und muss
> den Studi holen, der es geil findet Nächte mit diesem
> Technoquatsch zu verbringen.
Nun, man kauft sich die Opensuse 11.1 mit 3 Monaten Support und dann hat
man solche Probleme nicht. Nur garantiert halt keiner, dass eine
Virtualisierung klappen muss. Wieso auch? Ist ein Fremdprodukt und es
wird für echte Hardware entwickelt. Den Rest sollen die VM-Entwickler
erledigen.
> Da bezahl ich lieber für OS/X und kann in nützlicher Frist die
> eigentliche Arbeit verrichten.
Nun, ich kenne OS X und hatte da auch schon diverse Probleme zu lösen,
trotz HW auf definierter SW und zwar Drucker und Wireless-LAN. Denkt man
dann, an was für Konfigurationen man bei einem Linux denken muss und
dazu auch, dass die Hersteller nicht üppig mit Infos um sich werfen, ist
es cool, was alles "out of the Box" funktioniert.
> Die sind doch nicht ganz dicht. Microsoft hat schon jedes Mass
> verloren, aber die Linux-Wildwuchs-Gemeinde ist absolut
> jenseits -
Tja, weil es frei ist, darf jeder machen, was er will. Man ist dafür
absolut auf dem neusten Stand und nicht auf eine einzelne Firma
angewiesen. Hat halt seinen Preis, doch man installiert sich kein Linux,
nur weil es einfach ist, sondern weil man damit "alles machen kann", was
man möchte.
> "Keep it simple" - schon vergessen?
Natürlich. Doch darunter versteht jeder etwas anderes *g*.
Gruss, Markus, bald virtual Box ausprobieren möchtend.
--
Auch ich bin ein KDE4 Nutzer... Du auch?
Hilf mit, KDE zu verbessern, indem Du testest und Fehler meldest.
*** http://bugs.kde.org/ ***
Rainer W. wrote:
> Ich hab grad wiedermal versucht einen Linux Guest auf VMWare zu
> installieren. ...
>
> Meist endet es dann damit, dass irgendwelche fehlenden
> Komponenten in Linux nachinstalliert werden müssen, oder der
> Kernel nicht passend ist oder sonst irgendwas Geradezubiegen ist,
> was dann deutlich jeden vernünftigen Zeitaufwand überschreitet.
Das ist der Preis von "closed source" Software. Ich habe auch
eine zeitlang VMware gehabt. Seit dem ich auf eine "rolling upgrade"
Distri, Arch Linux, umgestiegen bin, geht das nicht mehr. Besser
gesagt, nach jedem System-Upgrade muss ich die Kernel-Module
recompilieren und zittern um meine alten "Images".
Vor ein paar Monaten bin ich auf Virtual Box umgestiegen und seit
her habe Ruhe. Allerdings brauche ich es selten, dann nur XP auf
Linux. Darum kann ich nicht genau sagen welche Kombinationen gut
funktionieren, usw.
Gruss
Visvanath
--
The computer is not a tool, the people at the University who require
students to use expensive and non-open standards are tools!
Comment in osnews.com
<...> Besser gesagt, nach jedem System-Upgrade
> muss ich die Kernel-Module
> recompilieren und zittern um meine alten "Images".
Eben...
aber Virtual Box schaut ja auf den ersten Blick ganz
vielversprechend aus - das werde ich mal auf OS/X und Vista
installieren und schauen ob ich dann eine klick-und-wohlfühl
Installation hinkriege, so wie das in kleinen Unternehmen erhofft
wird, wo man sich nicht für jeden Haferkäse einen
Prof-Dr-Dipl-Ing anheuern kann...
> Vor ein paar Monaten bin ich auf
> Virtual Box umgestiegen und seit
> her habe Ruhe.
http://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
Schau'mer mal
Ehrlich gesagt, verstehe ich Deine Aufregung nicht. Wenn man vergleicht,
wie eine solche Anleitung für Windows aussehen würde:
> ===
> sudo aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
Diese Zeile ist überflüssig (wird ja unten gemacht)
> sudo aptitude update
Lade die neuesten Paketdaten (für alle verfügbare Software!) herunter.
Eine Windows-Entsprechung ist mir nicht bekannt. Am ehesten noch: Starte
Windows-Update und lasse nach Aktualisierungen suchen. Natürlich als
Schritt-für-Schritt-Anleitung mit vielen Screenshots.
> sudo aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
Installiere alles nötige um Software-Pakete erstellen zu können und die
Headerdateien für den aktuell laufenden Kernel. Keine
Windows-Entsprechung, vielleicht installiere den C-Compiler, den
C++-Compiler, ein Installationstool zum Erstellen von .msi-Paketen und
die Entwicklungsbibliotheken und die Headerdateien für das
Betriebssystem. Wahrscheinlich könnte man eine solche Anleitung bei
MicrosoftPress als mehrbändiges Werk verkaufen.
> cp -a /media/cdrom/VMwareTools* /tmp/
Kopiere die VMWare-Tools ein ein beschreibbares Verzeichnis (das
virtuelle CD-Laufwerk ist kein solches)
> cd /tmp/
wechsle dorthin
> tar -vxzf VMwareTools*.gz
entpacke die Archive
> cd vmware-tools-distrib/
> sudo ./vmware-install.pl
und führe das automatische Installations-Skript aus.
Irgendwie halte ich eine Anleitung mit sieben Zeilen, die man einfach in
ein Terminal-Fenster kopieren kann für nicht besonders anspruchsvoll.
Naja, jedem das Seine.
Gruss, Philipp
> Installiere alles nötige um Software-Pakete erstellen zu können und die
> Headerdateien für den aktuell laufenden Kernel. Keine
> Windows-Entsprechung, vielleicht installiere den C-Compiler, den
> C++-Compiler, ein Installationstool zum Erstellen von .msi-Paketen und
> die Entwicklungsbibliotheken und die Headerdateien für das
> Betriebssystem. Wahrscheinlich könnte man eine solche Anleitung bei
> MicrosoftPress als mehrbändiges Werk verkaufen.
Na, du musst aber schon zugeben, dass man keine C++-Entwicklungsumgebung
installieren muss, um die VM-Tools unter Windows zu installieren. Da
muss man noch nicht mal ein Icon anklicken, da alles autoamtisch
startet. Eindeutig einfacher.
Ist aber weniger ein Linux-Problem, als ein Problem der vmware-Macher,
die auf Linux offensichtlich weniger Wert legen.
Unter Linux muss nur ein Kreuzchen im Packetmanager gemacht werden; da
braucht man noch nicht mal eine CD einlegen oder eine Webseite aufsuchen.
Aber im vorliegenden Fall soll Linux in der virtuellen Machine
eingerichtet werden. Um alle Eigenheiten der virtuellen Machine zu
nutzen, sind ein paar `Treiber' nötig. Zum Beispiel, dass der X-Server
immer automatisch auf die derzeitige Fenstergrösse skaliert. Solche
`Treiber' werden auch für Windows benötigt. Wie die zur Verfügung
gestellt werden, bleibt dem Hersteller der virtuellen Machine
überlassen. Bei Virtual Box wird eine virtuelle CD zur Verfügung
gestellt, worauf sich alles benötigte befindet. Die Installation
benötigt unter Windows wie auch Linux einen Mausklick. (Nach einem
Kernelupdate müssen sie jedoch eventuell neu installiert werden.)
Gruss
Roman
Philipp Stadelmann wrote:
>
> ... Wenn man vergleicht,
> wie eine solche Anleitung für Windows aussehen würde:
>
>> ===
>> sudo aptitude install build-essential linux-headers-$(uname -r)
>> ...
>> cd vmware-tools-distrib/
>> sudo ./vmware-install.pl
>
> und führe das automatische Installations-Skript aus.
>
> Irgendwie halte ich eine Anleitung mit sieben Zeilen, die man einfach in
> ein Terminal-Fenster kopieren kann für nicht besonders anspruchsvoll.
Zeigt einen grossen Vorteil der Kommandozeile beispielhaft!
>Solche `Treiber' werden auch für Windows benötigt. Wie die zur Verfügung
> gestellt werden, bleibt dem Hersteller der virtuellen Machine
> überlassen.
Was hatte ich noch geschrieben:
Mein Fehler. Habe VM-Tools mit VMware verwechselt.
Gruss
Roman
> Aber im vorliegenden Fall soll
> Linux in der virtuellen Machine
> eingerichtet werden.
Genau
> Um alle Eigenheiten der virtuellen Machine zu
> nutzen, sind ein paar `Treiber' nötig. Zum Beispiel, dass der
> X-Server
> immer automatisch auf die derzeitige Fenstergrösse skaliert.
Yesss!!
> [...] Bei Virtual Box wird eine virtuelle CD zur Verfügung
> gestellt, worauf sich alles benötigte befindet. Die
> Installation
> benötigt unter Windows wie auch Linux einen Mausklick.
Schön wärs. Sowas funktioniert in meiner Erfahrung immer auf
OS/X, meist auf VISTA und nahezu nie mit den zahllosen
Linux-Distis und Versionen...
Ich habe einen Rechner mit AMD Athlon 64 X2 Dual Core 6000+
Prozessor, 3 GHz und 8Giga Ram. Darauf Vista 64bit Ultimate als
Betriebssystem.
Dann habe ich die Datei VirtualBox-2.1.4-42893-Win_amd64.msi
geladen und installiert.
Läuft soweit anstandslos.
Dann habe ich ubuntu-8.10-desktop-i386.iso geladen und
installiert. Läuft auch.
Nun versuchte ich die Gästeerweiterungen zu installieren. (Is ja
nur ein Klick...).
Also: Menu Geräte->Gästeerweiterungen installieren...
... und wie das Menu-Icon sprechend vorwarnt: schon geht das
Geschraube los.
'Fehler beim automatischen Starten'
http://www.osswald.com/vbox/UBUNTU1.JPG
'Beim Laden des Archivs ist ein Fehler aufgetreten' (Was für ein
Archiv??)
http://www.osswald.com/vbox/UBUNTU2.JPG
Es ist und bleibt ein Gemurkse für Schrauber und Bastler und
Nerds.
Rainer W. schrieb:
>
> Nun versuchte ich die Gästeerweiterungen zu installieren. (Is ja
> nur ein Klick...).
> Also: Menu Geräte->Gästeerweiterungen installieren...
>
> ... und wie das Menu-Icon sprechend vorwarnt: schon geht das
> Geschraube los.
>
> 'Fehler beim automatischen Starten'
> http://www.osswald.com/vbox/UBUNTU1.JPG
Für mich sieht es aus, als ob Ubuntu hier versucht eine (Windows)
AUTORUN.INF auszuführen. Tatsächlich ziemlich doof, vielleicht aber auch
der Tribut an all die Leute die sonst tönen: "Ich hab' meine CD mit den
Urlaubsfotos eingelegt und nichts passiert! Scheiss System! Unter
Windows geht das aber!"
> 'Beim Laden des Archivs ist ein Fehler aufgetreten' (Was für ein
> Archiv??)
> http://www.osswald.com/vbox/UBUNTU2.JPG
>
Versuch mal folgendes in der Ubuntu-VM:
Ein Terminal öffnen (z.B. über <Alt><F2>-xterm)
darin eingeben:
sudo /media/cdrom/VBoxLinuxAdditions-x86.run
> Es ist und bleibt ein Gemurkse für Schrauber und Bastler und
> Nerds.
Ehrlich gesagt, wenn ich mit einem neuen System in Kontakt komme gebe
ich nicht schon beim ersten kleinen Hindernis auf. Und wenn doch, dann
heule ich nicht im Internet damit herum.
Gruess, Philipp
> Für mich sieht es aus, als ob Ubuntu hier versucht eine (Windows)
> AUTORUN.INF auszuführen. Tatsächlich ziemlich doof, vielleicht aber auch
Für mich sieht das in erster Linie grottenhässlich aus (der ganze
Desktop). Gibt es eigentlich keine Designer bei den GPL-Freunden? Das
übrigens der Punkt, der mich schon seit Jahren bei allen Linuxdistris
stört: Sie sehen einfach zusammengefrickelt und hässlich aus.
> Für mich sieht das in erster Linie grottenhässlich aus (der ganze
> Desktop). Gibt es eigentlich keine Designer bei den GPL-Freunden?
Keine Ahnung. Ich nutze KDE (4). Meine erste Handlung an einem PC
(Windows) ist aber normalerweise das Ausschalten aller Effekte, damit
man wieder gewohnt schnell arbeiten kann.
Gruss, Markus
Ps: Habe letzthin mal den gesamten Grafikkram von KDE4 getestet. Witzig,
doch braucht man eigentlich nicht.
> Keine Ahnung. Ich nutze KDE (4). Meine erste Handlung an einem PC
> (Windows) ist aber normalerweise das Ausschalten aller Effekte, damit
> man wieder gewohnt schnell arbeiten kann.
Ach, auf Effekte kann ich auch verzichten. Aber sowohl bei KDE wie auch
bei Gnome habe ich bisher noch keinen ansehnlichen Font gesehen, die
Farbwahl ist meist grauslich und die Buttons verhalten sich einfach
irgendwie hässlich, kann es nicht näher beschreiben, hab gerade kein
Anschauungsobjekt vor mir. KDE 4 habe ich allerdings laube ich noch nie
getestet, zumidnest nicht native.
<...>
> Versuch mal folgendes in der Ubuntu-VM:
> Ein Terminal öffnen (z.B. über <Alt><F2>-xterm)
> darin eingeben:
> sudo /media/cdrom/VBoxLinuxAdditions-x86.run
Super. Das hat funktioniert. Danke!
Nun hatte ja Roman Merz weiter oben folgendes behauptet:
>> [...] Bei Virtual Box wird eine virtuelle CD zur Verfügung
>> gestellt, worauf sich alles benötigte befindet. Die
>> Installation benötigt unter Windows wie auch Linux einen
>> Mausklick.
Eigenartige Vorstellung von 'Mausklick', wenn ich in Betrachtung
ziehe was es da nun tatsächlich gebraucht hat....
> Ehrlich gesagt, wenn ich mit einem neuen System in Kontakt
> komme gebe ich nicht schon beim ersten kleinen Hindernis auf.
Ja, das ist sicher lobenswert.
> Und wenn doch, dann heule ich nicht im Internet damit herum.
Wir Helden im Alltag...
... und das Trauerspiel geht gleich weiter:
Die Testapplikation, hergestellt mit REALBasic 2008r 5.1, läuft
einwandfrei auf OS/X 10.5.6, auf Vista und XP in deren diversen
Varianten, aber Linux...
Aber beim Start auf Ubuntu 8.1:
http://www.osswald.com/vbox/infoman.JPG
Auf einer Linspire6 Installation läuft das Ganze gleichzeitig auf
Anhieb, auf Ubuntu 8.1 nicht. Finnisches Roulette, sozusagen.
Natürlich ist da Realsoftware Schuld, weil die müssten und hätten
und täten und sollten...
... oder ich, weil ich müsste, hätte und täte und sollte: nicht
rumheulen, Doktor Linux machen, bei jedem User selber vorbeigehen
und die Kiste so vorbereiten, dass dann alles läuft, oder für
jede mögliche Distri und Kernelvariante, GTK Variante etc etc
eine eigene Version meines Programmes herstellen...
Ach ist das eine Scheisse. Da spart man ein wenig Geld beim
Betriebssystem und gibt es dann zig-fach wieder aus durch
verbratene Zeit, durch Basteln und Werkeln, durch Googlen und
Newsgroupseln...
Liebe Leute, Linux auf dem Desktop ist eine Katastrophe.
Es scheint nicht nur Herstellern wie VMWare grössere Probleme zu
bereiten irgendwas vollständig und eben einfach darauf zum Laufen
zu bringen.
Es scheint einfach nicht möglich zu sein ein Softwarepaket
einfach und sicher auf einer Linux-Maschine durch einen normalen
User installieren lassen zu können.
<...>
> ... und das Trauerspiel geht gleich weiter:
> Die Testapplikation, hergestellt mit REALBasic 2008r 5.1, läuft
> einwandfrei auf OS/X 10.5.6, auf Vista und XP in deren diversen
> Varianten, aber Linux...
>
> Aber beim Start auf Ubuntu 8.1:
> http://www.osswald.com/vbox/infoman.JPG
Nun gut, ich hab also die 'Synaptic Paketverwaltung' gefunden und
da die libstdc++5 und diese dann nachinstalliert. Jetzt
funktionierts.
.... und wie soll das je Milizfähig werden?
Ich meine, eine Applikation zum Download anbieten und jeder Fuzzi
der sich bei Interdiscount einen NetPC mit Linux gepostet hat
soll sich die App vom Server saugen können und loslegen. Und nix
mit libstdc++5 und anderem unverständlichem, userfeindlichem
Gekraxel...
Aber die von Windoof sind ja alle total klickibunti und das ist
ja eh alles völliger Bluescreen...
Ich finde Mac ja auch überteuert und Windows fett und überladen -
aber bitte: im Vergleich zu Linux funktioniert das ohne Professor
Doktor Dipl.Ing Bastel-Knustel-Wurstelmeier.
Ich geh da also auf die Webseite von Brother und such den
Druckertreiber und da gibt es dann auch eine Anleitung zur
Installation: Alles Kommandozeile, what else?
http://www.osswald.com/vbox/printer.JPG
An allen Ecken und Enden: Linux, einfach nicht Miliztauglich. Ich
dachte Microsoft sei Weltfremd... aber das hier schlägt dem Fass
den Boden raus.
[linux bashing gesnippt]
Es ist doch toll, dass es mehr als ein Bedienungsansatz gibt. Bei Open
Source kannst du ihn auch an deine Bedürfnisse anpassen. Dank der
Auswahl steht dir frei zu wählen, was du verwenden willst. Und mir auch.
Gruss
Roman
> Es ist doch toll, dass es mehr als ein Bedienungsansatz gibt.
Ja, ganz toller Bedienungsansatz:
http://www.osswald.com/vbox/printer.JPG
> Bei Open Source kannst du ihn auch
> an deine Bedürfnisse anpassen.
Ach. Und was für ein Bedürfnis wird durch sowas hier befriedigt?
http://www.osswald.com/vbox/printer.JPG
> Dank der Auswahl steht dir frei zu wählen,
> was du verwenden willst. Und mir auch.
Latürnich.
Ich wollt da nur mal eben "schnell" den Netzwerkdrucker Brother
MFC-620CN nicht nur von Vista und OS/X aus ansprechen, sondern
auch von Ubuntu 8.2. -
Ich lach mich krank. Und von wem genau soll Linux in der Praxis
eingesetzt werden? Eben: Von Professor Doktor Dipl.Ing
Bastel-Knustel-Wurstelmeier.
Man beachte mal diese Benutzerfreundlichkeit:
http://ccux-linux.de/forums/archive/index.php?t-4124.html
Gott, ist das eine ausgekochte Scheisse, an allen Ecken und
Enden.
Linux ist nicht Windows:
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
Lies dir den Artikel durch. Wenn du immer noch meinst, dass
Linux fuer dich geeignet ist: herzlich willkommen.
Ansonsten bleib bei Windows. Die Linux Welt braucht dich nicht.
Verschon uns bitte mit solchem Schrott. Wenn du ein Windows
suchst, welches gratis und frei ist, dann suche weiter. Es ist
nicht Linux!
Wenn du ein OS suchst, welches anderts funktoniert, dich von MS
Zwaengen befreit, und dir Freiheit bietet, dann koennte es Linux
sein.
Viele Gruesse
Matthias
> <...>Welt braucht dich nicht.<...>
Trottel
> Wenn du ein Windows
> suchst, welches gratis und frei ist, dann
...sollte er sich mal das da ansehen:
http://www.reactos.org/de/index.html
Gruss,
Stefan
Zitat:
"Bitte denken Sie daran, dass sich ReactOS 0.3.11 noch im Alpha-Stadium
befindet und sich derzeit noch nicht für den alltäglichen Gebrauch eignet."
Ein kurzer Blick in das Betriebssystem (z.B. in einer virtuellen Maschine
wie eben vmWare, VirtualBox etc.) bestätigt die Aussage. Vieles ist noch
sehr rudimentär oder gar nicht umgesetzt.
Dennoch ein spannendes Projekt, das es zu beobachten gilt.
Gruss, Andi