wollte mal fragen ob jemand von euch auch Leidtragender der Insolvenz der
Baufirma Modula Bau GmbH (Wendeburg-Sophiental) des damaliger
Geschäftsführer Andreas Otte ist.
Würde mich mal interessieren wie eure Erfahrungen mit dem derzeitigen
Insolvenzverwalter Herrn Andreas Jakob (Braunschweig) sind.
Habe das Gefühl, das man als Insolvenzverwalter an den noch verbliebenen
Kapital der Insolventen Firma beteiligt wird.
Ganz nach dem Motto, x % von dem was in der Firma verbleibt ist für mich. -
Ist das so ?
Im übrigen scheint eine Insolvenz für den Geschäftsführer neben den Verlust
von 25.000 EUR Kapitaleinlage keinen weiteren negativen Einfluß zu haben.
Herr Otte hat die Leistungen/Produkte der Modula Bau GmbH (nach eingenen
Aussagen) einfach auf seine zweite Firma (Modula-Alpha) übertragen.
Wenn man bedenkt, dass man für einen Einsatz von 25.000 EUR keine
Gewährleistungsansprüche mehr befürchten muss, ist dieses für einen
Geschäftsführer ein akzeptabler Ausweg.
Das Bundesjustizministerin möchte nun auch noch das Mindeststammkapital der
GmbH ab dem 01.01.2006 auf 10.000 EUR senken.
Hat für den Geschäftsführer den großen Vorteil, das er bei einer Insolvenz
nicht so viel verliert.
Für alle die schnell Geld machen wollen, hier eine Anleitung...
1. Baufirma (GmbH) gründen.
2. Billige (auch ungelerntes) Personal einstellen.
3. Viele Häuser "hochziehen", sodass der erzielte Gewinn nach Steuern über
die 25.000 EUR (ab 01.01.06 nur 10.000 EUR) liegt.
4. Der Firma übermäßig viel Kapital entziehen bzw. auf eine weitere Firma
übertragen.
5. Eigen-Insolvenz anmelden.
6. Glücklich sein !
Manche Gesetzte sind einfach zum k.... !
> wollte mal fragen ob jemand von euch auch Leidtragender der Insolvenz
Ist wohl eher unwahrscheinlich..
> Habe das Gefühl, das man als Insolvenzverwalter an den noch verbliebenen
> Kapital der Insolventen Firma beteiligt wird.
Hab das Gefühl, daß Du Dich nicht mit der Rechtslage auskennst.
> Ganz nach dem Motto, x % von dem was in der Firma verbleibt ist für mich. -
> Ist das so ?
[X] Du plenkst!
> Herr Otte hat die Leistungen/Produkte der Modula Bau GmbH (nach eingenen
> Aussagen) einfach auf seine zweite Firma (Modula-Alpha) übertragen.
Leistungen?
>
> Das Bundesjustizministerin möchte nun auch noch das Mindeststammkapital der
> GmbH ab dem 01.01.2006 auf 10.000 EUR senken.
> Hat für den Geschäftsführer den großen Vorteil, das er bei einer Insolvenz
> nicht so viel verliert.
Geschäftsführer != Eigentümer
>
> Für alle die schnell Geld machen wollen, hier eine Anleitung...
>
> 1. Baufirma (GmbH) gründen.
> 2. Billige (auch ungelerntes) Personal einstellen.
> 3. Viele Häuser "hochziehen", sodass der erzielte Gewinn nach Steuern über
> die 25.000 EUR (ab 01.01.06 nur 10.000 EUR) liegt.
Was hat die Höhe des Gewinns mit der Höhe des haftenden Kapitals zu tun?
> 4. Der Firma übermäßig viel Kapital entziehen bzw. auf eine weitere Firma
> übertragen.
> 5. Eigen-Insolvenz anmelden.
> 6. Glücklich sein !
Im Knast?
>> 4. Der Firma übermäßig viel Kapital entziehen bzw. auf eine weitere Firma
>> übertragen.
>> 5. Eigen-Insolvenz anmelden.
>> 6. Glücklich sein !
>
> Im Knast?
Das wäre aber eine Rarität.
Einfach eine zweite Firma eröffnen und die eigenen Frau z.B. als Inhaber
einsetzen, einen Geschäftsführer mit Prokura dazu gepackt und gut is.
Das ganze Vermögen steckt man in die zweite Firma, die die eigentliche
Firma darstellt. So kann die erste Firma, wenn es sich lohnt, an die
Wand gefahren werden und man lacht noch dabei.
Gruß Stephan
--
aus meiner Mailadresse muß nichts entfernt werden.
>
> Einfach eine zweite Firma eröffnen und die eigenen Frau z.B. als Inhaber
> einsetzen, einen Geschäftsführer mit Prokura dazu gepackt und gut is.
>
> Das ganze Vermögen steckt man in die zweite Firma, die die eigentliche
> Firma darstellt. So kann die erste Firma, wenn es sich lohnt, an die
> Wand gefahren werden und man lacht noch dabei.
>
Wie man mit sowenig Text,
soviele Begriffe durcheinanderbringen kann...
> Wie man mit sowenig Text,
> soviele Begriffe durcheinanderbringen kann...
Ok, ist nicht mal Halbwissen.
Aber verstanden hast Du schon was ich meinte, oder?
Wieso bist Du denn Leidtragender?
Kai
Man, schau ins reale Leben, wieviele Betrüger sind auf diese
Art hinter Gittern gelandet und wieviele fahren immer noch Benz?
mfg
Ernst-August
> 1. Baufirma (GmbH) gründen.
> 2. Billige (auch ungelerntes) Personal einstellen.
> 3. Viele Häuser "hochziehen", sodass der erzielte Gewinn nach Steuern über
> die 25.000 EUR (ab 01.01.06 nur 10.000 EUR) liegt.
> 4. Der Firma übermäßig viel Kapital entziehen bzw. auf eine weitere Firma
> übertragen.
> 5. Eigen-Insolvenz anmelden.
> 6. Glücklich sein !
oder
6a. Dich dein Leben lang vor den Geschädigten fürchten, die das Ganze
durchaus persönlich nehmen?
mfg,
Bernd
Haha.
Wieso ist man als Kunde Leidtragender?
Die Baufirma erbringt Leistung, der Kunde zahlt.
Baufirma geht pleite, Kunde nimmt eine andere Baufirma.
Außer dem Streß sich ne neue Firma zu suchen sehe ich kein Problem.
Kai
>>> Wieso bist Du denn Leidtragender?
>>
>> Nö, der OP wollte das einfach nur mal los werden. War irgendwie ein
>> innerer Zwang...
>
>Haha.
>
>Wieso ist man als Kunde Leidtragender?
>
>Die Baufirma erbringt Leistung, der Kunde zahlt.
>Baufirma geht pleite, Kunde nimmt eine andere Baufirma.
>Außer dem Streß sich ne neue Firma zu suchen sehe ich kein Problem.
Evtl mal die Augen auf machen?
a) Baufirma erhält Teilbetrag und leistet nicht
oder häufiger
b) Baufirma erbringt Leistung, Kunde zahlt und hinterher werden Mängel
festgestellt, weil billig gearbeitet wurde
bzw.
c) man ist Subunternehmer oder Lieferant für Baumaterial...
Abgesehen davon entstehen durch einen Wechsel immer nicht zu
verachtende zusätzliche Kosten. Der Bau steht still, andere Handwerker
können an den ausgemachten Terminen nicht arbeiten, das Wetter kann
Dir u.U. den Rohbau wieder zerstören, etc....
--
Fotografie und Foto - Kunst aus Braunschweig
photography - art - sketches: http://gerrit.brodmann.com
LARP, Mittelalter und Fantasy: http://derLARPfotograf.de
One Minute/Random Photoart: http://one-minute.info
Und nicht zu verachten ist das das neue Bauunternehmen keine
Gewährleistung für die zuvor erbrachten Leistungen übernimmt!
Das gilt meines Wissens auch für Folgeschäden.
mfg
dirk
> a) Baufirma erhält Teilbetrag und leistet nicht
Vorkasse, nicht mit mir.
Bei ebay und kleinen Beträgen vielleicht.
> b) Baufirma erbringt Leistung, Kunde zahlt und hinterher werden Mängel
> festgestellt, weil billig gearbeitet wurde
Erst bezahlen wenn Leistung geprüft wurde.
Hinterher ist der Pfusch oft schon durch weitere Baumaßnahmen überdeckt.
> c) man ist Subunternehmer oder Lieferant für Baumaterial...
Dann weiss man wie "sicher" eine GmbH ist und jammert hier nicht rum.
> Abgesehen davon entstehen durch einen Wechsel immer nicht zu
> verachtende zusätzliche Kosten. Der Bau steht still, andere Handwerker
> können an den ausgemachten Terminen nicht arbeiten, das Wetter kann
> Dir u.U. den Rohbau wieder zerstören, etc....
Alles bekannte Risikofaktoren, die man bei der Auswahl der Baufirma in
Betracht ziehen kann.
Dumm laufen kann es trotzdem, darum die Frage an den bis jetzt
schweigenden OP.
Kai
Du hast keine Ahnung.
>> a) Baufirma erhält Teilbetrag und leistet nicht
>
> Vorkasse, nicht mit mir.
> Bei ebay und kleinen Beträgen vielleicht.
Bevor du nicht 1/3 angezahlt hast, fängt keine Baufirma überhaupt an!
>> b) Baufirma erbringt Leistung, Kunde zahlt und hinterher werden
>> Mängel festgestellt, weil billig gearbeitet wurde
> Erst bezahlen wenn Leistung geprüft wurde.
> Hinterher ist der Pfusch oft schon durch weitere Baumaßnahmen
> überdeckt.
Der Kunde ist Laie und der Fachmann oft inkompetent, willkommen
im RL!
>> c) man ist Subunternehmer oder Lieferant für Baumaterial...
> Dann weiss man wie "sicher" eine GmbH ist und jammert hier nicht rum.
Das weiss man nie! Selbst eine Bankauskunft stellt keine Sicherheit dar!
>> Abgesehen davon entstehen durch einen Wechsel immer nicht zu
>> verachtende zusätzliche Kosten. Der Bau steht still, andere
>> Handwerker können an den ausgemachten Terminen nicht arbeiten, das
>> Wetter kann Dir u.U. den Rohbau wieder zerstören, etc....
> Alles bekannte Risikofaktoren, die man bei der Auswahl der Baufirma in
> Betracht ziehen kann.
Mach vor und wunder dich nicht, wenn dann doch alles anders kommt!
mfg
Ernst-August
>>>a) Baufirma erhält Teilbetrag und leistet nicht
>>
>>Vorkasse, nicht mit mir.
>>Bei ebay und kleinen Beträgen vielleicht.
>
>
> Bevor du nicht 1/3 angezahlt hast, fängt keine Baufirma überhaupt an!
Dann fallen eben alle Baufirmen raus, die nicht weniger als 10 Jahre am
Markt sind.
KAi
Sicher ist nur der Tod.
Und selbst da weisst Du nicht wann.
Lass dir gesagt sein, selbst 40 Jahre und mehr am Markt sind kein
Indiz gegen Beschiss und Betrug!
Mach dich erstmal schlau bevor du deine Thesen in die Welt streusselst.
mfg
Ernst-August
40 Jahre am Markt, gegenüber fünf oder weniger sind ein brauchbares
Indiz bezüglich Insolvenz.
Wenn 40 Jahre niemand den Betrug im laufenden Geschäft merkt, kann es
nicht so schlimm sein. ;)
Also reg dich nicht so auf und leg Dich wieder.
Kai
>
>40 Jahre am Markt, gegenüber fünf oder weniger sind ein brauchbares
>Indiz bezüglich Insolvenz.
>
>Wenn 40 Jahre niemand den Betrug im laufenden Geschäft merkt, kann es
>nicht so schlimm sein. ;)
Nö. Ich kenne da auch einen Fall, wo jemand mit einer geschickten
Pleite Geld gemacht hat. War für ihn lukrativer als den Laden
abzustossen...
Es reicht schon wenn aus Altersgründen die Geschäftsleitung wechselt.
Der neue hat kriminelle Energie und schon rumst es...
mfg
Ernst-August
Ach, und der Architekt arbeitet umsonst?
Schau mal in die VOB und lies nach.
mfg
Ernst-August
Deine Kompetenz liegt wohl im Verfassen inhaltsleerer Postings.
Also was stört Dich konkret an meiner obigen Aussage?
Zeig uns mal Deine Fackompetenz. Was sind Deine Erfahrungen beim
Hausbau? Hörensagen?
kai
Soll ich die Aussagen meiner 'Vorredner' explizit für Dich noch einmal
zusammenfassen? Gehört *sinnentnehmendes* Lesen nicht zu Deinen Stärken?
Was mich an Deinen Aussagen stört? Du triffst welche, ohne überhaupt
Ahnung zu haben.
> Was sind Deine Erfahrungen beim Hausbau? Hörensagen?
Selbst gebaut.
In diesem Sinne, Marcus
Was meine Aussagen angeht, ja ich habe vom Bauen keine Ahnung.
Aber von einer HandwerksGmbH mit Privat- und Firmenkunden.
So interessiert es mich wie es zwischen Privatkunden und Baufirmen
aussieht. Aber mehr als Gejammer über die achso böse GmbH kommt nicht.
Aussagen von Gerrit und EA haben oft nicht viel was sie glaubhaft macht.
>> Was sind Deine Erfahrungen beim Hausbau? Hörensagen?
> Selbst gebaut.
Und?
Glück gehabt?
Kai
Aha!
> Aber von einer HandwerksGmbH mit Privat- und Firmenkunden.
> So interessiert es mich wie es zwischen Privatkunden und Baufirmen
> aussieht. Aber mehr als Gejammer über die achso böse GmbH kommt nicht.
Offensichtlich ist dein Interesse nicht allzu gross...
> Aussagen von Gerrit und EA haben oft nicht viel was sie glaubhaft
> macht.
Wischiwaschi! Wenn du meinst das an meinen Aussagen irgendetwas
nicht glaubhaft ist, dann sag das und mach hier keine pauschalierten
Äusserungen, die kannst du am Stammtisch labern.
Insgesamt redest du über Hausbau wie ein Blinder von den Fraben!
mfg
Ernst-August
a) Was hat der Architekt mit der eigentlichen Baubezahlung zu tun?
b) Ich habe es wie Michael gemacht (dank einer erfahrenen eingekauften
Projektsteuerung) und daher ebenfalls keine Probleme mit Insolvenzen
gehabt. Geld gab es nur für Dinge, die auf der Baustelle waren, so dass
ich die Sicherheit hatte. Wenn eine Baufirma da nicht mitmacht, steht
sie schon kurz vor der Insolvenz. Egal ob verschuldet oder nicht: Ich
gehe das Risiko nicht ein, sondern nehme eine andere Baufirma.
Übrigens alles mittelständische und kleine Firmen aus dem Großraum
Braunschweig. Deutsch wurde auf der Baustelle trotzdem selten
gesprochen. Aber die deutsch sprechenden Firmen haben am stärksten
geschlampt.
Ciao, Tom