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[Mopo] Streit um Gehalt des neuen Verkehrsverbund-Managers

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Björn Spliessgard

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Oct 8, 2003, 6:24:06 AM10/8/03
to
In der Ausgabe vom 06.10.03 berichtete die Morgenpost über:

Streit um Gehalt des neuen Verkehrsverbund-Managers

Brandenburger Landkreise lehnen 190 000 Euro Jahreseinkommen für
VBB-Geschäftsführer ab

Wenige Monate vor einem personellen Wechsel an der Spitze des
Verkehrverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) gibt es erneut Diskussionen über
die Zukunft der länderübergreifenden Institution. Anlass ist die Dotierung
des Geschäftsführer-Postens. Obwohl die Zukunft des VBB angesichts eines
künftigen Berliner Alleingangs bei der Verkehrsplanung derzeit unklar
erscheint, soll der designierte Geschäftsführer Hans-Werner Franz wesentlich
mehr Gehalt bekommen, als der zum Jahresende scheidende Uwe Stindt.

Während Stindts Jahresbezüge bei etwas über 150 000 Euro liegen, sollte der
neue Mann dem Vernehmen nach mehr als 190 000 Euro erhalten. So schlug es
eine VBB-Kommission vor, in der neben Berlins Verkehrsstaatssekretärin
Maria Krautzberger (SPD) auch ihr Brandenburger Fachkollege und Parteifreund
Clemens Appel sitzen. Erst nach Bedenken aus ebenfalls dem VBB angehörenden
Landkreisen und kreisfreien Städten wird jetzt offenbar über eine Reduzierung
des Salärs verhandelt.

Angesichts allgemein stagnierender Gehälter bei den Verkehrsunternehmen und
der Diskussion um Lohnkürzungen bei der BVG hält der Fahrgastverband Igeb
deutliche Gehaltssprünge an der VBB-Spitze derzeit für "schwer vermittelbar",
so Igeb-Vorstand Christfried Tschepe. "Wir wollen die Qualifikation des
neuen Geschäftsführers keineswegs in Abrede stellen", betont Tschepe. Wenn
der neue Mann "Spitzenleistungen" bringe, solle er auch gut bezahlt werden,
aber eben nicht sofort. Franz arbeitet derzeit noch beim US-amerikanischen
Unternehmen Cubic.
[...]
<http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/archiv2003/031006/berlin/story633295.html>

zitierend
Björn

Jörg Frosch

unread,
Oct 8, 2003, 8:33:48 AM10/8/03
to
Björn Spliessgard schrieb:

> In der Ausgabe vom 06.10.03 berichtete die Morgenpost über:

> des Geschäftsführer-Postens. Obwohl die Zukunft des VBB angesichts eines
> künftigen Berliner Alleingangs bei der Verkehrsplanung derzeit unklar

Und warum behauptet dann der RegBM Wowereit, dass er unbedingt die
Fusion mit Brandenburg will, wo es doch schon bei der Verkehrsplanung
hapert? Sind das alles nur Lippenbekenntnisse?

Ein schönes Beispiel dafür ist die B101n, die als 4-spurige Straße genau
an der Stadtgrenze in die 2-spurige Marienfelder Allee mündet.
In Berlin ist noch nicht einmal angefangen worden und Brandenburg ist
schon fast fertig...
Kein Wunder, dass die wenigsten Brandenburger da mitmachen wollen; man
bekommt bei der derzeitigen Debatte um die Planung im VBB auch das
beklemmende Gefühl, Berlin werde Brandenburg einfach seinen Willen
überstülpen.
Und außerdem können wir Brandenburger gar nicht JA sagen, da wir sonst
Strieder bekämen! ;-)
Oder gibt es Fortschritte?
--
gruß aus Babelsberg
Wer mir schreiben will: joe at netzfrosch punkt org
(ich habe keinen Bock mehr auf Spämm)

André Hercher

unread,
Oct 8, 2003, 5:21:57 PM10/8/03
to
Jörg Frosch wrote:

> Ein schönes Beispiel dafür ist die B101n, die als 4-spurige Straße genau
> an der Stadtgrenze in die 2-spurige Marienfelder Allee mündet.
> In Berlin ist noch nicht einmal angefangen worden und Brandenburg ist
> schon fast fertig...


Wenn Brandenburg baut, obwohl nicht abzusehen ist, daß in Berlin
angefangen wird, liegt der Schwarze Peter aber eher auf Brandenburger
Seite.

André

Gerhard Radermacher

unread,
Oct 9, 2003, 4:16:15 AM10/9/03
to
André Hercher schrieb:

> Jörg Frosch wrote:

Ist nicht genau dieser Fall ein Beispiel dafür, dass es besser wäre,
wenn nur einer plant - unabhängig von Ländergrenzen?

Gruss, Gerhard

André Hercher

unread,
Oct 9, 2003, 5:03:35 AM10/9/03
to
Gerhard Radermacher wrote:


Genau, das ist ein Fall für die UNO.

;)

André

Björn Spliessgard

unread,
Oct 9, 2003, 9:55:58 AM10/9/03
to
In der heutigen Ausgabe (09.10.03) berichtete die Morgenpost über:

Aufsichtsrat bestellt neuen VBB-Chef

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat gestern
den früheren Bahnmanager Hans-Werner Franz zum Geschäftsführer bestellt. Er
soll bereits zum 1. November die Nachfolge von Uwe Stindt antreten, dessen
Vertrag in diesem Jahr ausläuft. Franz hat sich bis kommenden Montag
Bedenkzeit erbeten, ob er den Job antreten wird. Während Stindts Jahresbezüge
bei etwas über 150 000 Euro liegen, sollte der neue Mann zunächst an die
190 000 Euro erhalten. Nach Kritik im Aufsichtsrat soll Franz nun wie sein
Vorgänger erfolgsabhängige Zusatzleistungen bekommen.

Im Dezember wollen Berlin und Brandenburg als Hauptgesellschafter des VBB
über die Zukunft des Verbundes entscheiden, der den Nahverkehr in der
Region koordinieren soll und für einheitliche Tarife im Verbundgebiet sorgt.
Eine Aufstockung der in den vergangenen Jahren gekürzten Finanzmittel für
den VBB wird von Berlin und Brandenburg abgelehnt. Das vorhandene Geld
künftig besser zu verteilen, sei eine der wichtigsten Aufgaben des neuen
Geschäftsführers, sagte Petra Reetz, Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung.
<http://morgenpost.berlin1.de/ausgabe/archiv2003/031009/berlin/story633861.html>

zitierend
Björn

André Loop

unread,
Oct 19, 2003, 4:30:01 PM10/19/03
to
Björn Spliessgard schrieb:

>Brandenburger Landkreise lehnen 190 000 Euro Jahreseinkommen für
>VBB-Geschäftsführer ab

>Angesichts allgemein stagnierender Gehälter bei den Verkehrsunternehmen und


>der Diskussion um Lohnkürzungen bei der BVG hält der Fahrgastverband Igeb
>deutliche Gehaltssprünge an der VBB-Spitze derzeit für "schwer vermittelbar",
>so Igeb-Vorstand Christfried Tschepe.

Ok, ich opfere mein Urlaubsgeld in Höhe von 400 Euro brutto. Das hilft
vielleich, daß er gute Arbeit macht.

--
Gruß André
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