Takt der Ringbahn

2 views
Skip to first unread message

Daniel Neugebauer

unread,
Mar 6, 2008, 3:26:52 PM3/6/08
to
Hi!

Sagt mal hab ich da miese Zeiten erwischt, oder ist der Takt der
Ringbahn ausgedünnt statt verdichtet worden? Heute mittag über 20
Minuten auf die S41 gewartet (die dann entgegen der Zugzielanzeige
seltsamerweise nur bis Gesundbrunnen fuhr), heute abend nochmal das
gleiche von Gesundbrunnen mit der S42 zurück.

Oder gab es irgendwelche Störungen, von denen ich nichts mitbekommen
habe? (außer daß das Ein- und Aussteigen ewig dauert)

Bye,
Daniel

Message has been deleted

Mario Danke

unread,
Mar 6, 2008, 4:19:58 PM3/6/08
to
On 6 Mrz., 21:58, André Loop <spam03.08.blnverk...@spamgourmet.com>
wrote:

> Ging mir auch so, 18 Min gewartet Hermannstraße, RING fuhr
> nur bis Tempelhof, gleich aufs andere Gleis, nachfolgender
> Zug nur bis Südkreuz ...

Tja, Fahr-, Aufenthalts-, Umlaufzeiten sind weder für so einen
Fahrgastandrang, noch auf die zwischenzeitliche Reduzierung der
Höchstgeschwindigkeit der BR 481/482 abgestimmt. In der Folge entsteht
eine schnell wachsende Lücke speziell auf der Strecke ohne Ende, die
zu Rudelbildung führt. Entlastungszüge, die operativ von der
Fahrdienstleitung einzusetzen wären, scheint es nicht zu geben, da
alle Reserven bereits im Einsatz sind, um die in Mode gekommenen
Kurzzüge bedarfsgerecht zu verlängern.
Erst umwirbt man die Fahrgäste, jetzt kommen sie in Scharen, und man
wird ihrer nicht mehr Herr. Gefangen in der durch übertriebenes Sparen
selbst gestellten Falle.

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Mar 6, 2008, 4:20:59 PM3/6/08
to
Daniel Neugebauer <use...@energiequant.de> wrote:

> Sagt mal hab ich da miese Zeiten erwischt, oder ist der Takt der
> Ringbahn ausgedünnt statt verdichtet worden? Heute mittag über 20
> Minuten auf die S41 gewartet (die dann entgegen der Zugzielanzeige
> seltsamerweise nur bis Gesundbrunnen fuhr), heute abend nochmal das
> gleiche von Gesundbrunnen mit der S42 zurück.

Das habe ich seit Beginn des BVG-Streiks ebenfalls festgestellt.
Vor allem die Ring-Linie S41, aber auch die S42 fallen häufig aus.
Der Takt dieser Züge liegt aufgrund der Ausfälle unter Strich wohl
so bei etwa 20 Minuten, aber selbst dann fallen noch Züge aus.
Eben bei der Fahrt nach Hause über 30 Minuten "Verspätung".

Okay, die Züge haben dann volle Länge (8 Wagen), aber lieber
wären mir wie gewohnt alle 10 Minuten die normalen 6 Wagen als
alle 20-30 Minuten 8 Wagen.

Warum konnte man nicht einfach alles so lassen, wie es ist?
In den Medien wurde behauptet, die Bahn setze zusätzliche
Züge und Wagen ein, um den BVG-Streik abzumildern, aber
de facto ist der Service erheblich schlechter geworden.
Das kommt mir vor wie Schikane. Und auf vielen Bahnhöfen
ist ja auch kein Personal mehr, um mal nachzufragen.
(Dafür sind nun die Kameras da, damit die Hinterbliebenen
ein lustiges Video haben, wenn man zusammengeschlagen,
niedergestochen oder vor den Zug geschubst wird.)

Gestern war ein Brief von der BVG in der Post: Zum 1. April
(kein Scherz) werden die Preise erhöht. Und Schönefeld (Flughafen)
ist fortan Tarifzone C.

Der Kunde ist König ... Andreas

Dirk Moebius

unread,
Mar 6, 2008, 5:06:12 PM3/6/08
to
Andreas M. Kirchwitz wrote:

>
> Gestern war ein Brief von der BVG in der Post: Zum 1. April
> (kein Scherz) werden die Preise erhöht. Und Schönefeld (Flughafen)
> ist fortan Tarifzone C.

Gabs das nicht schonmal, inklusive haeufiger Kontrollen zwischen
Schoenefeld und Gruenbergallee?


> Der Kunde ist König ... Andreas

ja, aber in den Haenden des Wohlfahrtsausschusses. :-(

Andre Hercher

unread,
Mar 6, 2008, 7:43:21 PM3/6/08
to
Dirk Moebius schrieb:

> Andreas M. Kirchwitz wrote:
>
>> Gestern war ein Brief von der BVG in der Post: Zum 1. April
>> (kein Scherz) werden die Preise erhöht. Und Schönefeld (Flughafen)
>> ist fortan Tarifzone C.
>
> Gabs das nicht schonmal, inklusive haeufiger Kontrollen zwischen
> Schoenefeld und Gruenbergallee?
>
>


War mir auch so, daß die Zuordnung alle 2-3 Jahre wechselt.

André

Christian Gottschalk

unread,
Mar 6, 2008, 6:47:11 PM3/6/08
to
Also sprach Dirk Moebius:

>> Der Kunde ist König ... Andreas
> ja, aber in den Haenden des Wohlfahrtsausschusses. :-(

So in etwa?
http://img148.imageshack.us/my.php?image=koenigkundewa6.jpg

Ciao,
Christian

Christian Gottschalk

unread,
Mar 6, 2008, 6:28:56 PM3/6/08
to
Also sprach André Loop:
> Die S-Bahn streikt übrigens schon, jedenfalls einige
> Einheiten BR481. Da klebten an mehreren Einheiten gelbe
> Zettel an den Türen "Wagen nicht beheizt" (oder so ähnlich).
> ;-)

Ich glaube, das hängt damit zusammen, daß besagte Züge nicht im
Betriebswerk auf ihre Streicheleinheiten warten, sondern BVG-Ersatz-
verkehr leisten.

Ciao,
Christian

Markus Hieronymus

unread,
Mar 7, 2008, 3:52:22 AM3/7/08
to
Man will halt die Touristen schröpfen und "bestaft" damit die Einwohner!


Knut Ochdorf

unread,
Mar 7, 2008, 4:36:42 AM3/7/08
to
Christian Gottschalk schrieb:

> Ich glaube, das hängt damit zusammen, daß besagte Züge nicht im
> Betriebswerk auf ihre Streicheleinheiten warten, sondern BVG-Ersatz-
> verkehr leisten.

Ich glaube, damit hängt da nicht unbedingt zusammen, denn die Zettel
sind mir auch schon vor dem Streik aufgefallen.

Knut

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 4:55:17 AM3/7/08
to
Mario Danke schrieb:

> Tja, Fahr-, Aufenthalts-, Umlaufzeiten sind weder für so einen
> Fahrgastandrang, noch auf die zwischenzeitliche Reduzierung der
> Höchstgeschwindigkeit der BR 481/482 abgestimmt. In der Folge entsteht
> eine schnell wachsende Lücke speziell auf der Strecke ohne Ende, die
> zu Rudelbildung führt.

Korrekt. Und Korrekturen des Zuglaufs enden dann wie beschrieben: "Zug
endet in Tempelhof" oder "Gesundbrunnen". Jedoch nach 100 Minuten
beginnt das Spiel von vorne.

> Entlastungszüge, die operativ von der
> Fahrdienstleitung einzusetzen wären, scheint es nicht zu geben, da
> alle Reserven bereits im Einsatz sind, um die in Mode gekommenen
> Kurzzüge bedarfsgerecht zu verlängern.

Weniger das Zugmaterial (da hätte man was mit entsprechendem Geld und
Zeitvorlauf machen können), aber es gibt nicht genug Fahrpersonal. Alles
ist auf das Minimum reduziert. Hheisst wirtschaftlich Reserven für
derartige Fälle ständig vorzuhalten kann nicht wirtschaftliches
Interesse sein. Dafür zahlt die Stadt keine Gelder und würde sofort
aufschreinen man habe zuviele Fahrzeuge und verplempert das Geld, so
geschehen vor 3 Jahren vor Unterzeichnung des Verkehrsvertrages.

Fahrzeug- und Personal ist nur für den Regelfall ausgelegt, für mehr
gibt es keine Reserven, das war früher anders, bevor durchgeknallte
"Fachleute" solche Unternehmen führten.

> Erst umwirbt man die Fahrgäste, jetzt kommen sie in Scharen, und man
> wird ihrer nicht mehr Herr. Gefangen in der durch übertriebenes Sparen
> selbst gestellten Falle.

Joh, so funktioniert heute Deutschland. Ist bei privaten
Telefonanbietern nicht anders, wenn diese durch eine Werbeaktion von
Kunden überrannt werden aber die Kapazitäten gar nicht haben.

--
65 Jahre S-Bahn Berlin:
http://www.berliner-verkehrsseiten.de/pic/S-65.pdf

Dirk Moebius

unread,
Mar 7, 2008, 5:07:17 AM3/7/08
to

jepp, so war das gemeint.

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 5:21:47 AM3/7/08
to
Daniel Neugebauer schrieb:

> Sagt mal hab ich da miese Zeiten erwischt, oder ist der Takt der
> Ringbahn ausgedünnt statt verdichtet worden? Heute mittag über 20
> Minuten auf die S41 gewartet (die dann entgegen der Zugzielanzeige
> seltsamerweise nur bis Gesundbrunnen fuhr), heute abend nochmal das
> gleiche von Gesundbrunnen mit der S42 zurück.

Solche Maßnahmen werden von der Betriebsleitung eingeleitet, um
Fahrplanschwankungen zu korrigieren. würde man nicht korrigieren, täten
alle 12 Züge einer Richtung irgendwann hintereinander stehen, während
auf der gegenüberliegenden Ringhälfte der Zugverkehr ruht.


> Oder gab es irgendwelche Störungen, von denen ich nichts mitbekommen
> habe? (außer daß das Ein- und Aussteigen ewig dauert)

Die gibt es immer, davon bekomt der Fahrgast nichts mit. Mal ein Signal
was auf Halt bleibt oder eine kurze Blockstörung für 30 Minuten und die
Weiterfahrt pro Zug mal 2 Minuten zusätzlich kostet. Bei leichtem
Schnellfall der letzten Tage mal ne Weiche die nicht richtig läuft, mal
klemmt eine Tür und hält den Zug für 3 Minuten fest, oder bedingt der
Fahrplanabweichungen anderer Züge gelangt ein ablösender Fahrer nicht
ganz zeitgerecht zum Ringzug, der dann entsprechend einige Minuten
warten muss (der "alte" Fahrer seine max. Lenkzeit erreicht hat oder
Feierabend hat und nicht weiterfahren darf). Wenn Dienstpläne hier keine
Reserven für derartige Fälle bereithalten passiert das sehr schnell.
Andererseits würde man hier bei einer Berücksichtigung von Reserven im
Dienstplan kostbare Arbeitskapazität verschenken wenn diese nicht
beansprucht werden, so hat man das die ersten 80 Betriebsjahre bei der
S-Bahn gemacht und dafür jedoch Betriebsstörungen mit dieser Ursache
ausgeschlossen. Was will man: Wirtschaftlich oder Betriebsstabil? Beides
geht nicht.
An einem normalen Tag gibt es etwa 20 Störereignisse, ohne dass dadurch
der ganze Verkehr zusammenbricht. Hier mal ne Schrankenstörung, da mal
ein Schienenbruch, dort mal ein kurzer Polizeieinsatz oder dem Stellwerk
knallt mal eine Sicherung durch. Alles im einzelnen keine großen Dinge.

Und dann das hohe Verkehrsaufkommen, welches die Abfertigung an jedem
Bahnsteig mehr als planmässig beansprucht. Das wär mit
Bahnsteigaufsichten und mehr Fahrpersonalreserven sowie mehr
Fahrzeugmaterial vor 30 Jahren alles erheblich besser zu verarbeiten
gewesen. Es ist aber nicht Volkes Wille, ein leistungsfähiges und
steigerungsfähiges Verkehrsangebot bereitzuhalten. "Billig" heisst auch
"minimal".

Heute jedoch fordert die Gesellschaft (und auch viele User hier im
Forum, wie bspw. An.He.) die Aufgabe von solchen Reserven. Sich nun
wieder über Kapazitätsgrenzen zu beschweren verstehe ich dann nicht
ganz, gewarnt haben davor Kritiker schon vor vielen Jahren.

Ein Verkehr wie die SMOG-Alarme der 80er evtl. verursacht durch eine
noch völlig unvorstellbare aber nicht unmögliche Ölkrise (bspw.
plötzliche enorme Preissteigerung verursacht durch ein Ereignis) wäre
von den Verkehrsdienstleistern der Stadt mangels Fahrzeug- und
Personalreserven nicht möglich.


--
Der Verkehrsminister Tiefensee fragt in den Zeiten kritischer
Betrachtungen des Bahn-Börsengangs das deutsche Volk:
"Wer will den die alte Behördenbahn wiederhaben?"
Man könnte auch fragen: "Wer will den eine zuverlässige, pünktliche Bahn
mit ordentlich bezahlten Mitarbeitern wiederhaben?"

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 5:43:48 AM3/7/08
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:

> Warum konnte man nicht einfach alles so lassen, wie es ist?

Ist doch? Lediglich einige Züge haben ein zusätzliches Vierttel dran,
mehr nicht.

> In den Medien wurde behauptet, die Bahn setze zusätzliche
> Züge und Wagen ein, um den BVG-Streik abzumildern, aber
> de facto ist der Service erheblich schlechter geworden.

Es gibt kaum zusätzlichen Züge. Die zusätzlichen Kilometer für den
Fahrgastverkehr zu erwähnen ist es nicht wert (obwohl einges mehr
möglich gewesen wäre).

> Das kommt mir vor wie Schikane. Und auf vielen Bahnhöfen
> ist ja auch kein Personal mehr, um mal nachzufragen.

Nicht Schikane, das Unternehmen will nun endlich wettbewerbsfähig sein.
Man kann nur wirtschaftlich arbeiten oder für den Kunden da sein, beides
ist nicht vereinbar, auch wenn das noch immer viele glauben.

--
Einmannwagen:
http://www.berliner-verkehrsseiten.de/bus/Linien/Dreieck/hauptteil_dreieck.html#1mann

Andre Hercher

unread,
Mar 7, 2008, 6:28:40 AM3/7/08
to
Markus Jurziczek schrieb:

>
>> Das kommt mir vor wie Schikane. Und auf vielen Bahnhöfen
>> ist ja auch kein Personal mehr, um mal nachzufragen.
>
> Nicht Schikane, das Unternehmen will nun endlich wettbewerbsfähig sein.
> Man kann nur wirtschaftlich arbeiten oder für den Kunden da sein, beides
> ist nicht vereinbar, auch wenn das noch immer viele glauben.
>

Ein Quasi-Monopolist ist weder bei gutem noch bei schlechtem Service
wettbewerbsfähig.
Und natürlich gibt es wirtschaftlich arbeitende Unternehmen, die an ihre
Kunden denken.

André

Andre Hercher

unread,
Mar 7, 2008, 6:33:20 AM3/7/08
to
Markus Jurziczek schrieb:
> Daniel Neugebauer schrieb:

> Heute jedoch fordert die Gesellschaft (und auch viele User hier im
> Forum, wie bspw. An.He.) die Aufgabe von solchen Reserven.

Ach bitte, was soll denn wieder diese Unterstellung?

André

Knut Ochdorf

unread,
Mar 7, 2008, 6:52:25 AM3/7/08
to
Markus Jurziczek schrieb:

> Solche Maßnahmen werden von der Betriebsleitung eingeleitet, um
> Fahrplanschwankungen zu korrigieren. würde man nicht korrigieren, täten
> alle 12 Züge einer Richtung irgendwann hintereinander stehen, während
> auf der gegenüberliegenden Ringhälfte der Zugverkehr ruht.

Das glaube ich nicht, daß es zu so einem Szenario kommen kann. Aber das
der Fahrplan dann total durcheinander kommt mit seinen Auswirkungen auf
Personal- und Fahrzeugeinsatz sehr wohl.

> Andererseits würde man hier bei einer Berücksichtigung von Reserven im
> Dienstplan kostbare Arbeitskapazität verschenken wenn diese nicht
> beansprucht werden, so hat man das die ersten 80 Betriebsjahre bei der
> S-Bahn gemacht und dafür jedoch Betriebsstörungen mit dieser Ursache
> ausgeschlossen. Was will man: Wirtschaftlich oder Betriebsstabil? Beides
> geht nicht.

Doch, beides geht. Aber es hat sich noch niemand die Arbeit gemacht, da
das Optimum zu finden. Außerdem hat ja die S-Bahn schon jahrelang
wirtschaftlich gearbeitet, sonst könnte sie nicht Gewinn machen. Wenn
man den statt an die Mutter abzuführen im Unternehmen beläßt, kann man
auch kundenorientierter arbeiten. Positives Beispiel war hier die
geöffneten Fahrkartenschalter an vielen Bahnhöfen, die gegenüber dem
Automatenverkauf teurer sind.

> An einem normalen Tag gibt es etwa 20 Störereignisse, ohne dass dadurch
> der ganze Verkehr zusammenbricht. Hier mal ne Schrankenstörung, da mal
> ein Schienenbruch, dort mal ein kurzer Polizeieinsatz oder dem Stellwerk
> knallt mal eine Sicherung durch. Alles im einzelnen keine großen Dinge.

Stimmt. Ca. 80% der Störungen haben keine Auswirkungen oder verspäten
nur einen Zug um maximal drei Minuten.

> Und dann das hohe Verkehrsaufkommen, welches die Abfertigung an jedem
> Bahnsteig mehr als planmässig beansprucht. Das wär mit
> Bahnsteigaufsichten und mehr Fahrpersonalreserven sowie mehr
> Fahrzeugmaterial vor 30 Jahren alles erheblich besser zu verarbeiten
> gewesen. Es ist aber nicht Volkes Wille, ein leistungsfähiges und
> steigerungsfähiges Verkehrsangebot bereitzuhalten. "Billig" heisst auch
> "minimal".

Welches Volkes Wille soll das sein? Wann wurde das Volk dazu befragt
oder hat sich dahingehend artikuliert?

> Heute jedoch fordert die Gesellschaft (und auch viele User hier im
> Forum, wie bspw. An.He.) die Aufgabe von solchen Reserven. Sich nun
> wieder über Kapazitätsgrenzen zu beschweren verstehe ich dann nicht
> ganz, gewarnt haben davor Kritiker schon vor vielen Jahren.

Stimmt, ohne ausreichenden Reserven funktioniert kein System.

> Ein Verkehr wie die SMOG-Alarme der 80er evtl. verursacht durch eine
> noch völlig unvorstellbare aber nicht unmögliche Ölkrise (bspw.
> plötzliche enorme Preissteigerung verursacht durch ein Ereignis) wäre
> von den Verkehrsdienstleistern der Stadt mangels Fahrzeug- und
> Personalreserven nicht möglich.

Aber da glaube ich, ist heutzutage kein Unternehmen in der Lage.

Knut

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 9:18:06 AM3/7/08
to
Andre Hercher schrieb:

> Ein Quasi-Monopolist ist weder bei gutem noch bei schlechtem Service
> wettbewerbsfähig.
> Und natürlich gibt es wirtschaftlich arbeitende Unternehmen, die an ihre
> Kunden denken.

Glaubst du, die Konkurrenz würde anders arbeiten? Träumer!

--
Das Berliner Leuchtenmuseum:
http://www.leuchtenmuseum-berlin.de/

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 9:26:48 AM3/7/08
to
Knut Ochdorf schrieb:

> Das glaube ich nicht, daß es zu so einem Szenario kommen kann. Aber das
> der Fahrplan dann total durcheinander kommt mit seinen Auswirkungen auf
> Personal- und Fahrzeugeinsatz sehr wohl.

Kannst du gerne glauben. Wenn ich dich nicht überzeugen kann, wird es
kein anderer machen können. Ich kann dir nur sagen, was ich erlebe,
nicht was ich glaube.

> Doch, beides geht. Aber es hat sich noch niemand die Arbeit gemacht, da
> das Optimum zu finden.

Vermutlich genauso wie andere an den guten Kommunismus glauben, nur "es
hat sich noch niemand die Arbeit gemacht, da das Optimum zu finden".

> Welches Volkes Wille soll das sein? Wann wurde das Volk dazu befragt
> oder hat sich dahingehend artikuliert?

Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt und handeln in diesem Sinne.
Würde das Volk die Entscheidungen nicht tragen, würden sie nicht wieder
gewählt werden, oder?
Ist etwas zynisch, gebe ich zu, aber so ist es in diesem Land.
Gerade wenn ich an die aktuelle Lüge in Hessen denke, wie da Wähler
aufgrund eines Versprechen nun gerne ihre gemachte Stimme schnell
annulieren würden. Eine Koalitionsabsicht zu äussern, die noch vor
wenigen Tagen für absolut ausgeschlossen gehalten würde.

> Aber da glaube ich, ist heutzutage kein Unternehmen in der Lage.

Da stimme ich dir zu. So müssen wir damit leben, dass man in Härtefällen
nur auf minimalste Reserven zurückgreifen kann.

--
101 Ausreden für Schwarzfahrer:
http://progs.wiennet.at/addedvalue/f4000_wienerlinien/f4003_101flash.html

Jürgen Gottschewski

unread,
Mar 7, 2008, 9:33:05 AM3/7/08
to
Hallo!

Markus Jurziczek schrieb:
> ...


>
> Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt

Uns Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger. Was tun dann Volksvertreter?

SCNR

Jürgen

Andre Hercher

unread,
Mar 7, 2008, 10:34:11 AM3/7/08
to
Markus Jurziczek schrieb:

> Andre Hercher schrieb:
>
>> Ein Quasi-Monopolist ist weder bei gutem noch bei schlechtem Service
>> wettbewerbsfähig.
>> Und natürlich gibt es wirtschaftlich arbeitende Unternehmen, die an
>> ihre Kunden denken.
>
> Glaubst du, die Konkurrenz würde anders arbeiten? Träumer!
>


Meine Aussage beschränkte sich nicht auf den Nahverkehrsbereich.


André

Knut Ochdorf

unread,
Mar 7, 2008, 12:06:56 PM3/7/08
to
Markus Jurziczek schrieb:

> Kannst du gerne glauben. Wenn ich dich nicht überzeugen kann, wird es
> kein anderer machen können. Ich kann dir nur sagen, was ich erlebe,
> nicht was ich glaube.

Und ich habe da meine Erfahrungen gemacht, die zu meiner Meinung führten.

> Vermutlich genauso wie andere an den guten Kommunismus glauben, nur "es
> hat sich noch niemand die Arbeit gemacht, da das Optimum zu finden".

Nur das im Gegensatz zum Kommunismus es wissenschaftliche Methoden im
Verkehrswesen gibt, um ein Optimum zu finden. Die Verkehrsströmungslehre
von Prof. Potthoff beschreibt das sehr gut.

> Die Volksvertreter werden vom Volk gewählt und handeln in diesem Sinne.
> Würde das Volk die Entscheidungen nicht tragen, würden sie nicht wieder
> gewählt werden, oder?

Ja, eher oder.

> Ist etwas zynisch, gebe ich zu, aber so ist es in diesem Land.
> Gerade wenn ich an die aktuelle Lüge in Hessen denke, wie da Wähler
> aufgrund eines Versprechen nun gerne ihre gemachte Stimme schnell
> annulieren würden. Eine Koalitionsabsicht zu äussern, die noch vor
> wenigen Tagen für absolut ausgeschlossen gehalten würde.

Wer hatte hier in Berlin vor der Wahl versprochen, sich für die
Straßenbahn einzusetzen?

Außerdem bekommt man das Parteiprogramm nur als Paket, da muß man die
eine und andere Kröte schlucken.

> Da stimme ich dir zu. So müssen wir damit leben, dass man in Härtefällen
> nur auf minimalste Reserven zurückgreifen kann.

Nicht nur in Härtefällen! Auch bei "normalen" Störungen stehen eben nur
minimalste Reserven zur Verfügung die zu einer großer Auswirkung führt.

Knut

Andreas M. Kirchwitz

unread,
Mar 7, 2008, 3:55:02 PM3/7/08
to
Markus Jurziczek <news...@jurziczek.de> wrote:

>> Warum konnte man nicht einfach alles so lassen, wie es ist?
>
> Ist doch?

Nein, leider nicht. In den letzten drei Tagen sind zumindest auf
dem Ring auffallend häufig Züge ohne erkennbaren Grund ausgefallen.
Man kann froh sein, wenn wenigstens nach 10 Minuten mal überhaupt
ein Zug vorbeikommt. Und wenn nach 20-30 Minuten der Zug kommt,
den man tatsächlich haben wollte, ist das inzwischen normal.

Zu den Zeiten, wo ich fahre, ist normalerweise nicht übermäßig
viel los. Rappelvoll sind die Züge trotzdem, weil so viele ausfallen.

> Lediglich einige Züge haben ein zusätzliches Vierttel dran,
> mehr nicht.

Das ist wahr, aber man kann mehr Fahrgäste befördern, wenn man
wie gewohnt Züge mit 6 Wagen einsetzt, statt bei den Zügen mit
8 Wagen jeden zweiten ausfallen zu lassen.

Möglicherweise ist es sehr kompliziert, die Züge derart zu
verlängern und zu bestimmten Zeiten auch mal ein paar Fahrgäste
mehr zu befördern als sonst. Das hat man vielleicht bisher noch
nicht so richtig im Griff. Na ja, sie haben ja noch 2 Tage Zeit,
danach ist's dann auch egal. ;-)

>> Das kommt mir vor wie Schikane. Und auf vielen Bahnhöfen
>> ist ja auch kein Personal mehr, um mal nachzufragen.
>
> Nicht Schikane, das Unternehmen will nun endlich wettbewerbsfähig sein.
> Man kann nur wirtschaftlich arbeiten oder für den Kunden da sein, beides
> ist nicht vereinbar, auch wenn das noch immer viele glauben.

Du meinst, die Kunden sind nur ein Störfaktor, die das Unternehmen
bisher daran gehindert haben, wirtschaftlich zu arbeiten? Ja, die
Züge fahren sicherlich auch ohne Kunden. Vermutlich sogar besser.

Okay, das war gemein. Man benötigt in der Tat kein Bahnhofspersonal,
um die Fahrgäste zu bespaßen. Doch wenn eine Panne auftritt, sollte
es brauchbare Mechanismen geben, um die Fahrgäste zu informieren.

Die Ansagen in den personalfreien Bahnhöfen der S-Bahn sind immer
wieder unfreiwillig komisch. Da wird die Verspätung eine Zuges um
meinetwegen 5 Minuten bekanntgegeben, der aber just in diesem Moment
in den Bahnhof fährt. Oder vor einer geänderten Reihenfolge der
Einfahrt der Züge wird gewarnt, die aber nicht mit den neuen
Anzeigetafeln übereinstimmt - und wiederum beides hat nichts mit
den tatsächlich einfahrenden Zügen zu tun.

Da ist noch Spielraum für Verbesserungen ... Andreas

Markus Jurziczek

unread,
Mar 7, 2008, 5:24:15 PM3/7/08
to
Andreas M. Kirchwitz schrieb:

> Nein, leider nicht. In den letzten drei Tagen sind zumindest auf
> dem Ring auffallend häufig Züge ohne erkennbaren Grund ausgefallen.
> Man kann froh sein, wenn wenigstens nach 10 Minuten mal überhaupt
> ein Zug vorbeikommt. Und wenn nach 20-30 Minuten der Zug kommt,
> den man tatsächlich haben wollte, ist das inzwischen normal.

Das ist dein Eindruck. Ohne Grund ist nicht ein Zug ausgefallen, das
kann ich dir versichern. Du kannst auch sicher sein, dass dort keine
Züge fehlen. Was du als Zugausfall erlebst (und es auch so vermittelt
wird weil es verständlicher ist), sind Verspätungen.

--
Literaturhinweis: "Die Berliner S-Bahn", in mehreren Auflagen zwischen
1958 und 1968 erschienen. Transpressverlag, Autorenkollektiv: Götz,
Borghardt, Driebe, Kahle, Stegemann
http://www.berliner-verkehrsseiten.de/sec/Inhalt-Berliner-S-Bahn-Goetz-1968.pdf
Erhältlich mit Glück bei http://search.ebay.de/Berliner-S-Bahn oder
Antiquariaten
http://www.eurobuch.com/index.php?viewPage=meta/result.php&author=G%F6tz+Borghardt&search=transpress+Bahn&doAll=1

Mario Danke

unread,
Mar 7, 2008, 6:45:01 PM3/7/08
to
On 7 Mrz., 18:06, Knut Ochdorf <KnutOchd...@web.de> wrote:

> Nur das im Gegensatz zum Kommunismus es wissenschaftliche Methoden im
> Verkehrswesen gibt, um ein Optimum zu finden. Die Verkehrsströmungslehre
> von Prof. Potthoff beschreibt das sehr gut.

Oh, es gibt auch den wissenschaftlichen Kommunismus, der war früher an
einigen deutschen Universitäten sogar Hauptfach. Nur hatte ich nie
Zeit, die empfohlenen Werke der entsprechenden Klassiker zu lesen.
Durch das Führen von Straßenbahnen im städtischen Verkehr konnte ich
gleichzeitig meinem Hobby nachgehen, das magere Stipendium aufbessern
und die herrschende Klasse von und zu ihren Arbeitsplätzen befördern
helfen.

> Wer hatte hier in Berlin vor der Wahl versprochen, sich für die
> Straßenbahn einzusetzen?

Dieses Versprechen wurde bislang erfüllt: zwei Neubaustrecken in
Betrieb gesetzt, mit dem Bau einer dritten begonnen, die
Planfeststellung der nächsten auf den Weg gebracht, keine Strecke
stillgelegt und die Prototypen der neuen Fahrzeuggeneration nebst
Option auf die Serienlieferung vertraglich vereinbart. Soviel Gutes in
kurzer Zeit ist der Berliner Straßenbahn selten wiederfahren.

Mario

Message has been deleted

Reinhard Greulich

unread,
Mar 8, 2008, 4:48:59 AM3/8/08
to
André Loop schrieb am Sat, 08 Mar 2008 02:22:26 +0100:

> Koch wird Neuwahlen ansetzen und dann wird
> diese Lügnerin abgestraft.

Und dann würde der brutalstmögliche Aufklärer (es ist immer wieder
erstaunlich, wie kurz das Gedächtnis der Menschen ist), um weiter über
Verkehr zu sprechen, die von ihm eingeleitete katastrophale
Verkehrspolitik Hessens ungebremst fortsetzen wollen und noch einiges
mehr. Nur ist er nicht der Allmächtige und um mal eben "Neuwahlen
anzusetzen" fehlt ihm schlicht die parlamentarische Mehrheit.

JFTR - Reinhard.
--
~=@=~ 70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
"Keine Pfeife sondern die Glocke benutzen."
http://www.greulich.de/gallery/KA2004/KA04_077

Andre Hercher

unread,
Mar 8, 2008, 6:03:05 AM3/8/08
to
Markus Jurziczek schrieb:
> Mario Danke schrieb:

>
>
>> Entlastungszüge, die operativ von der
>> Fahrdienstleitung einzusetzen wären, scheint es nicht zu geben, da
>> alle Reserven bereits im Einsatz sind, um die in Mode gekommenen
>> Kurzzüge bedarfsgerecht zu verlängern.
>
> Weniger das Zugmaterial (da hätte man was mit entsprechendem Geld und
> Zeitvorlauf machen können), aber es gibt nicht genug Fahrpersonal. Alles
> ist auf das Minimum reduziert. Hheisst wirtschaftlich Reserven für
> derartige Fälle ständig vorzuhalten kann nicht wirtschaftliches
> Interesse sein. Dafür zahlt die Stadt keine Gelder und würde sofort
> aufschreinen man habe zuviele Fahrzeuge und verplempert das Geld, so
> geschehen vor 3 Jahren vor Unterzeichnung des Verkehrsvertrages.
>

Du willst jetzt doch nicht sagen, daß die S-Bahn trotz explizit
anderlautender Festlegungen des Verkehrsvertrages bis vor 3 Jahren
höhere Reserven hatte?


Ich würde eher vermuten, daß der Vertrag keine konkreten Aussagen zur
Reserve trifft.


André

Message has been deleted

Markus Jurziczek

unread,
Mar 8, 2008, 6:43:00 AM3/8/08
to
Andre Hercher schrieb:

> Du willst jetzt doch nicht sagen, daß die S-Bahn trotz explizit
> anderlautender Festlegungen des Verkehrsvertrages bis vor 3 Jahren
> höhere Reserven hatte?

Andrese Festlegungen? Nö, der V-Vertrag sah da nichts vor. Aber es gab
mehr Reserven im Betriebsmaterial.

Die regelt nicht der V-Vertrag. Die Aussage kam anders zustande, im
Zusammenhang mit den Verhandlungen zum Vertrag im Vorfeld. Möchte ich
nicht näher drauf eingehen.

.rhavin grobert

unread,
Mar 8, 2008, 7:29:39 AM3/8/08
to
On 8 Mrz., 02:22, André Loop <spam03.08.blnverk...@spamgourmet.com>
wrote:
> Wenn es zu dem Streik kommt, trage Hartmut Mehdorn dafür
> "die volle Verantwortung"!

Und bekommt der dann weniger Lohn? Oden muß vielleicht mal arbeiten[1]
gehen?

[1] = Durch körperliche oder geistige Tätigkeit der Gesellschaft nutzen

Knut Ochdorf

unread,
Mar 8, 2008, 7:33:40 AM3/8/08
to
Andre Hercher schrieb:

> Du willst jetzt doch nicht sagen, daß die S-Bahn trotz explizit
> anderlautender Festlegungen des Verkehrsvertrages bis vor 3 Jahren
> höhere Reserven hatte?

Seit wann wird in einem Vertrag die Höhe der Reserven festgelegt? Das
liegt im Ermessenspielraum des Verkehrsunternehmen. Es werden nur
bestimmte Kriterien (Takt, Pünktlichkeit) festgelegt, die eingehalten
werden müssen. Wie das geschafft wird liegt in der Verantwortung des
Verkehrsunternehmen.

> Ich würde eher vermuten, daß der Vertrag keine konkreten Aussagen zur
> Reserve trifft.

Genau.

Knut

Reinhard Greulich

unread,
Mar 8, 2008, 7:48:29 AM3/8/08
to
.rhavin grobert schrieb am Sat, 8 Mar 2008 04:29:39 -0800 (PST):

> Und bekommt der dann weniger Lohn? Oden muß vielleicht mal arbeiten[1]
> gehen?

Da sein Einkommen erfolgsabhängige Komponenten enthält, kann man
Ersteres in der Tat nicht ausschließen, aber deshalb wird er wohl
nicht zum Sozialamt müssen.

Ob er eines Tages nach einem anderen Job suchen muss - wer weiß? So
richtig viele Freunde hat er derzeit nicht.

Gruß - Reinhard.

Andre Hercher

unread,
Mar 8, 2008, 8:31:09 AM3/8/08
to
Markus Jurziczek schrieb:

> Andre Hercher schrieb:
>
>> Du willst jetzt doch nicht sagen, daß die S-Bahn trotz explizit
>> anderlautender Festlegungen des Verkehrsvertrages bis vor 3 Jahren
>> höhere Reserven hatte?
>
> Andrese Festlegungen? Nö, der V-Vertrag sah da nichts vor. Aber es gab
> mehr Reserven im Betriebsmaterial.
>
> Die regelt nicht der V-Vertrag.

Das würde ich auch vermuten.

> Die Aussage kam anders zustande, im
> Zusammenhang mit den Verhandlungen zum Vertrag im Vorfeld. Möchte ich
> nicht näher drauf eingehen.
>


Mußt Du auch nicht. Bei den Verhandlungen werden halt manche Dinge
gesagt nur um den Preis zu drücken.

André

Knud Schlotfeld

unread,
Mar 9, 2008, 9:27:34 AM3/9/08
to
Knut Ochdorf schrieb:

> Seit wann wird in einem Vertrag die Höhe der Reserven festgelegt? Das
> liegt im Ermessenspielraum des Verkehrsunternehmen. Es werden nur
> bestimmte Kriterien (Takt, Pünktlichkeit) festgelegt, die eingehalten
> werden müssen. Wie das geschafft wird liegt in der Verantwortung des
> Verkehrsunternehmen.

Das dürfte das übliche sein. Schon aus dem einfachen Grund, daß der
Auftraggeber die Reserven dann bezahlen müßte. Möhlich wäre das schon.

Wimre hat die LVS-Schleswig-Holstein der NOB nach dem chaotischem Beginn
auf der Marschbahn die Vorhaltung von Reservezügen und deren Standort
explizit vorgeschrieben.

Gruß

Knud

Reply all
Reply to author
Forward
0 new messages