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Deutsche Boerse sucht 100 neue Mitarbeiter im IT-Bereich

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marcus platz

unread,
Jul 7, 1998, 3:00:00 AM7/7/98
to
Die Deutsche Boerse Systems AG (Systems), Frankfurt am Main, will ab
sofort ihre 400 Mitarbeiter um 100 neue IT-Kraefte verstaerken.

Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und
Quereinsteiger, die ihr Know-how in der Praxis erworben haben. Das
Unternehmen sucht aber auch Hochschulabsolventen aus den Bereichen
Informatik, Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften, Mathematik oder
Physik.

Die Systems entwickelt und betreibt die Handels- und Abwicklungssysteme
der Gruppe Deutsche Boerse, eines international fuehrenden
Dienstleisters rund um das Wertpapier.

Weitere Infos gibt es unter:
http://jobs.exchange.de


Ingo Wolf

unread,
Jul 8, 1998, 3:00:00 AM7/8/98
to


>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und


Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.
Vermutlich am besten langjährige Berufserfahrung in Java.


Thomas George

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
Ingo Wolf wrote:

Ja, mindestens 10 Jahre und WWW-Erfahrung ueber mindestens 10 Jahre
ebenfalls :-)

Ciao, Thomas

Patrick Schaaf

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
"Ingo Wolf" <zo...@aix550.informatik.uni-leipzig.de> writes:

>>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und

>Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.

Darueber lachen tut man, solange man an der Uni sitzt und keine groessere
Berufserfahrung hat. Ist man Recruiter in einer Firma, weiss man, warum
man das reinschreibt...

>Vermutlich am besten langjährige Berufserfahrung in Java.

Das glaube ich kaum. Berufserfahrung in Projektarbeit und Programmieren
duerfte voellig ausreichen. Sprachen kann man damit lernen, wie man's braucht.

Gruss
Patrick

Klaus-Werner Schneider

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
Ingo Wolf wrote:
>
> >Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und
>
> Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.
> Vermutlich am besten langjährige Berufserfahrung in Java.

Ja, das ist immer etwas erheiternd. Ein grosser Konzern (ich moechte den
Namen lieber nicht nennen (reusper)) suchte kuerzlich 'Programmierer mit
langjaehriger Erfahrung in WindowsCE und JaveOS' (wieviel Jahre waeren
denn so recht, 10 oder 20?) ;-)

cu,
Klaus-Werner Schneider
--
Klaus-Werner Schneider
e-mail: klaus-werne...@off1.siemens.de

Knut Stolze

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
On 9 Jul 1998 08:38:33 +0200, Patrick Schaaf wrote:

> "Ingo Wolf" <zo...@aix550.informatik.uni-leipzig.de> writes:
>
> >>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und
>
> >Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.
>
> Darueber lachen tut man, solange man an der Uni sitzt und keine groessere
> Berufserfahrung hat. Ist man Recruiter in einer Firma, weiss man, warum
> man das reinschreibt...

Ich sehe da absolut keinen Grund dafuer. Das einzige, was ganz grosse
Probleme bereitet, ist die Tatsache, dass man lieber 3 mittelgute Leute
einstellt, als einen Spitzenmann. Dass der 1 mehr kostet, ist unakzeptabel.
Dass er mehr als die 3 leistet, wird nicht gesehen.

Langjaehrige Berufserfahrung ist kein Garant fuer Leistung. Langjaehrige
Erfahrung im Programmieren auch nicht. Es ist schwer einem alteingesessenen
C-Programmierer Objektorientiertheit beizubringen. Das bringt mehr Probleme
mit sich, als man denkt.

Ok, mag sein, dass es vielleicht etwas uebertrieben ist, aber ich sehe kein
Argument fuer langjaehrige Erfahrung (mal abgesehen vom Projektmanagement).
Wie soll dann das neue Wissen in die Firmen kommen ?

ciao, Knut

p.s: nicht, dass ich jetzt als einer derjenigen abgestempelt werden, die
"solange an der Uni sitzen": ich habe das grosse Vergnuegen und versuche
Fortran- und Assembler-Programmierern doch einiges von den moderneren
Programmiersprachen beizubringen.

Stephan Roder (infoware GmbH)

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
Knut Stolze <sto...@paxp01.mipool.uni-jena.de> schrieb im Beitrag
<slrn6q9a43...@paxp01.mipool.uni-jena.de>...

> On 9 Jul 1998 08:38:33 +0200, Patrick Schaaf wrote:
> > "Ingo Wolf" <zo...@aix550.informatik.uni-leipzig.de> writes:
> >
> > >>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und
> >
> > >Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.
> >
> > Darueber lachen tut man, solange man an der Uni sitzt und keine
groessere
> > Berufserfahrung hat. Ist man Recruiter in einer Firma, weiss man, warum
> > man das reinschreibt...
>
> Ich sehe da absolut keinen Grund dafuer. Das einzige, was ganz grosse
> Probleme bereitet, ist die Tatsache, dass man lieber 3 mittelgute Leute
> einstellt, als einen Spitzenmann. Dass der 1 mehr kostet, ist
unakzeptabel.
> Dass er mehr als die 3 leistet, wird nicht gesehen.
>
> Langjaehrige Berufserfahrung ist kein Garant fuer Leistung. Langjaehrige
> Erfahrung im Programmieren auch nicht. Es ist schwer einem
alteingesessenen
> C-Programmierer Objektorientiertheit beizubringen. Das bringt mehr
Probleme
> mit sich, als man denkt.
Da scheint derjenige Probleme zu haben, der meint, er koenne
einem, der 10 Jahre Berufserfahrung hat, keine "Objektorientiertheit"
beibringen. Wenn ich die "Frinschlinge von den Unis" sehe, so
kann man denen weder "Objektorientiertheit" noch das Gegenteil
beibringen. Sie wollen einfach nichts mehr lernen.

>
> Ok, mag sein, dass es vielleicht etwas uebertrieben ist, aber ich sehe
kein
> Argument fuer langjaehrige Erfahrung (mal abgesehen vom
Projektmanagement).
> Wie soll dann das neue Wissen in die Firmen kommen ?

"Das neue Wissen", wer hat diess denn?
Die von den Unis kommenden Akademiker?
Auf dieses Wissen kann man hier in der BRD getrost
verzichten, den so etwas Praxisentfernte und Realitaetsfremdes
koenne weder, wir noch unsere Kunden, gebrauchen.

>
> ciao, Knut
>
> p.s: nicht, dass ich jetzt als einer derjenigen abgestempelt werden, die
> "solange an der Uni sitzen": ich habe das grosse Vergnuegen und versuche
> Fortran- und Assembler-Programmierern doch einiges von den moderneren
> Programmiersprachen beizubringen.
>

Und ob Du an der Uni bist oder nicht, ist uns egal.
Relevant ist, ob Du schnell fuer die Arbeit in
unserem Unternehmen eingearbeitet werden kannst,
gegebenfalls Erfahrungen von frueher in unsere Arbeit
einbringen kannst, und eigene Ideen entwickelst und
realisierst.
Vorausgesetzt, es kommt etwas Produktives,
fuer lange Zeit Brauchbares, dabei heraus, damit
Dein Arbeitsplatz auch morgen noch von Dir besetzt
ist.


MfG Stephan Roder

infoware GmbH
http://www.odars.de
Tel. +49-221-59700-80
FAX +49-221-59700-90


Knut Stolze

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
On 9 Jul 1998 15:02:11 GMT, Stephan Roder (infoware GmbH) wrote:
> > Erfahrung im Programmieren auch nicht. Es ist schwer einem
> > alteingesessenen C-Programmierer Objektorientiertheit
> > beizubringen.
> Da scheint derjenige Probleme zu haben, der meint, er koenne
> einem, der 10 Jahre Berufserfahrung hat, keine "Objektorientiertheit"
> beibringen. Wenn ich die "Frinschlinge von den Unis" sehe, so
> kann man denen weder "Objektorientiertheit" noch das Gegenteil
> beibringen. Sie wollen einfach nichts mehr lernen.

Pauschalaussagen und Vorurteile bringen uns leider in genau die falsche
Richtung. Ausserdem meinte ich, dass es "schwer" ist, nicht "unmoeglich".

Wer nicht mehr lernen will, muss die Konsequenzen tragen. Aber auch hier ist
Berufserfahrung nicht das Allheilmittel.

> > Ok, mag sein, dass es vielleicht etwas uebertrieben ist, aber ich sehe
> > kein Argument fuer langjaehrige Erfahrung (mal abgesehen vom
> > Projektmanagement).
> > Wie soll dann das neue Wissen in die Firmen kommen ?
> "Das neue Wissen", wer hat diess denn?
> Die von den Unis kommenden Akademiker?

In Bezug auf Systementwurf duerfte an der Uni (einmal abgesehen von
groesseren Firmen) mehr Wissen vorhanden sein, als in den Firmen selber.
Leider habe ich da auch einige Beispiele kennengelernt, die das bestaetigen.

> Auf dieses Wissen kann man hier in der BRD getrost
> verzichten, den so etwas Praxisentfernte und Realitaetsfremdes
> koenne weder, wir noch unsere Kunden, gebrauchen.

Und da hat mir vorgestern ein Vorstandsmitglied von Alcatel erzaehlt, dass
er es fuer unerlaesslich haelt, dass ein gewisses theoretisches Grundwissen
bei einem Informatiker vorhanden ist.

> Und ob Du an der Uni bist oder nicht, ist uns egal.
> Relevant ist, ob Du schnell fuer die Arbeit in
> unserem Unternehmen eingearbeitet werden kannst,
> gegebenfalls Erfahrungen von frueher in unsere Arbeit
> einbringen kannst, und eigene Ideen entwickelst und
> realisierst.
> Vorausgesetzt, es kommt etwas Produktives,
> fuer lange Zeit Brauchbares, dabei heraus, damit
> Dein Arbeitsplatz auch morgen noch von Dir besetzt
> ist.

Das ist eine voellig andere Aussage, als die Forderung nach Berufserfahrung.
Die deinige finde ich daher absolut akzeptabel.

ciao, Knut

Martin Stehle

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
On Thu, 09 Jul 1998 09:12:29 +0200, Klaus-Werner Schneider
<klaus-werne...@off1.siemens.de> wrote:

>Ja, das ist immer etwas erheiternd. Ein grosser Konzern (ich moechte den
>Namen lieber nicht nennen (reusper)) suchte kuerzlich 'Programmierer mit
>langjaehriger Erfahrung in WindowsCE und JaveOS' (wieviel Jahre waeren
>denn so recht, 10 oder 20?) ;-)

Nicht zu vergessen: Alter: bis ca. 25 Jahren, mit 10jähriger
Berufserfahrung. ;-)

Martin


Mariano Kamp

unread,
Jul 9, 1998, 3:00:00 AM7/9/98
to
Patrick Schaaf wrote:

> >>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und

> >Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.

> Darueber lachen tut man, solange man an der Uni sitzt und keine groessere
> Berufserfahrung hat. Ist man Recruiter in einer Firma, weiss man, warum
> man das reinschreibt...

> >Vermutlich am besten langjährige Berufserfahrung in Java.

> Das glaube ich kaum. Berufserfahrung in Projektarbeit und Programmieren
> duerfte voellig ausreichen. Sprachen kann man damit lernen, wie man's braucht.

a) Es gibt mittlwerweile Leute, die mehr als vier Jahre Erfahrung mit
Java haben (seit der Alpha-Version).
b) Das siehtst Du aber sehr optimistisch. Ein langjähriger
Nur-Cobol-Programmierer hat fast keine Chance Java zu lernen!

Mariano
--
Unite for Java - Join the legion! http://www.javalobby.org

Andreas Pieper

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Mariano Kamp wrote:
>
> > Das glaube ich kaum. Berufserfahrung in Projektarbeit und Programmieren
> > duerfte voellig ausreichen. Sprachen kann man damit lernen, wie man's braucht.
>
> b) Das siehtst Du aber sehr optimistisch. Ein langjähriger
> Nur-Cobol-Programmierer hat fast keine Chance Java zu lernen!

Dann ist er halt zu unflexibel.

Heutzutage kommt es mehr auf die
Lernfähigkeit als auf das vor-
handene Wissen an.

> Mariano

.......Andreas

Chris Huebsch

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Oliver Bandel wrote:

> Seit wann können Informatiker programmieren?

Wer sagt, daß Informatiker programmieren müssen?

Auch wenn es arrogant klingen mag. Ein Informatiker ist in meinen Augen
eher der Architekt der Software als der Bauarbeiter, der sie dann zum
Schluß zusammensetzt.

Es gibt tausende gute Programmierer. Aber wenn es dann an Projekte geht,
die eine gewisse Planung und weitsichtigkeit erfordern, dann habe ich
nichts gekonnt, wenn ich zwar einen Programmierer habe, der seine Sache
ganz genial macht und noch einen, der das nicht weniger gut kann. Die
Informatiker sind da, um die Leute zusammenzubringen. Auftraggeber,
Fachidioten, Programmierer, Dokumentierer (zur Not auch noch Marketing).
Leider ist in D die Unistruktur so veraltet, daß man nur was ist, wenn
man ein Uni-Diplom hat. Viel zu viele Leute studieren Informatik aber
wollen eigentlich nur Programmierer werden. Da kommen dann die
"schlechten" Informatiker dabei raus. Aus meiner eigenen Erfahrung kann
ich sagen, daß ein Informatik-Studium nahezu garnichts mit Programmieren
zu tun hat.

> Informatiker mögen im allgemeinen "alles können", so, wie
> es in vielen Stellenanzeigen auch ausgeschrieben ist.
> Aber was sie am wenigsten können, ist das Programmieren.
> (Anwesende dieser NG ausgenommen ;-)).
>
> Da habe ich schon dolle Dinger erlebt. Können die mir
> noch so lange das Ohr mit ihrer Objektorientierung
> abzukauen versuchen. Aber wenn ihre Programme/Funktionen
> auf der gleichen Maschine 20 Sek. brauchen, was meine
> in 0.1 Sek erledigen, dann muß jeder Personalchef, der
> solche Leute einstellt verprügelt werden.

Und genau dafür sind entweder die theoretischen Informatiker da oder die
genialen Programmierer. Ein Informatiker hat nur zu wissen, dass es geht
und so in etwa warum. Wenn man ein Projekt mit 100000 loc zu bearbeiten
hat, weiss man sowieso nicht, was jede Zeile macht. Da geht es dann
darum, den Überblick zu behalten.

> Und den Informatiker wird nach /dev/null geschickt.

Scheinbar sind deine Programme relativ klein. Sonst würdest du sowas
nicht sagen.

cu


Chris
-auch irgendwann mal Informatiker-
--
public class chu extends ChrisHübsch implements TUChemnitz {
String email = "mailto:c...@informatik.tu-chemnitz.de";
URL homepage = new URL("http://www.tu-chemnitz.de/~chu");
Talk talkto = new Talk("c...@argus.csn.tu-chemnitz.de");
Integer ePlus = new Integer(4628555);
}

Stephan Roder (infoware GmbH)

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Chris Huebsch <c...@informatik.tu-chemnitz.de> schrieb im Beitrag
<35A5B3...@informatik.tu-chemnitz.de>...

> Oliver Bandel wrote:
>
> > Seit wann können Informatiker programmieren?
>
> Wer sagt, daß Informatiker programmieren müssen?
>
> Auch wenn es arrogant klingen mag. Ein Informatiker ist in meinen Augen
> eher der Architekt der Software als der Bauarbeiter, der sie dann zum
> Schluß zusammensetzt.
> ...

Und warum kann ich mich dann - als Nicht-Akademiker -
nicht Informatiker nennen?

Und warum sind einige Informatiker bei uns mit den
Aufgaben des Programmierens beschaeftigt?

Und was sind dann Softweareentwickler - so darf ich mich
wenigstens nennen?

Knut Stolze

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
On Fri, 10 Jul 1998 01:53:37 +0200, Andreas Pieper wrote:
> > b) Das siehtst Du aber sehr optimistisch. Ein langjähriger
> > Nur-Cobol-Programmierer hat fast keine Chance Java zu lernen!
>
> Dann ist er halt zu unflexibel.
>
> Heutzutage kommt es mehr auf die
> Lernfähigkeit als auf das vor-
> handene Wissen an.

Da sieht es aber mit 30 Jahren Berufserfahrung schlecht aus. Irgendwann
laesst nun einmal die Lernfaehigkeit nach. :-)

ciao, Knut

Frederik Ramm

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Chris Huebsch <c...@informatik.tu-chemnitz.de> wrote:
> Wer sagt, daß Informatiker programmieren müssen?
> Auch wenn es arrogant klingen mag. Ein Informatiker ist in meinen Augen
> eher der Architekt der Software als der Bauarbeiter, der sie dann zum
> Schluß zusammensetzt.

Das dachte ich auch immer. Aber die Arbeitgeber sind da zum grossen
Teil anderer Meinung, da werden studierte Informatiker gesucht, die
dann am Ende eben doch als "Coder" eingesetzt werden - oder als
"Netzwerkadministratoren" (vulgo: Strippenzieher und Microsoft-Ex-
change-Einrichter).

Meistens sieht es so aus: (1) Computerfreak denkt sich "ich studier
Informatik, da hab ich viel mit Computern zu tun"; (2) Computerfrak
studiert Informatik und ist enttaeuscht, dass man an vielen Unis durch
das ganze Studium durchkommen kann, ohne je einen Rechner zu benutzen
(naja, zum Tippen der Diplomarbeit vielleicht); (3) Computerfreak ist
jetzt ausgebildeter Informatiker und wird in der Wirtschaft genau da
eingesetzt, wo er zu allererst hinwollte, naemlich als Computerfreak.

Ich denke aber, das ist eine temporaere Erscheinung. Es soll ja jetzt
auch einen Ausbildungsberuf "Computerfreak" (oder hiess das anders :-)
geben, dann werden sich die Firmen auch ueberlegen, ob sie unbedingt
einen "Studierten" zum "Excahnge-Rollout" brauchen.

Just my $.02

Bye
Frederik

--
Frederik Ramm ## eMail fred...@remote.org
Wer hat dieses Geschirr gesehen? http://www.remote.org/frederik/current/novum/

Chris Huebsch

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Stephan Roder (infoware GmbH) wrote:
>
> Und warum kann ich mich dann - als Nicht-Akademiker -
> nicht Informatiker nennen?

Weil du dich als Nicht-Akademiker auch nicht Jurist, Arzt oder Ingenieur
nennen darfst. Das ist nun einmal so. Informatiker ist nun einmal ein
Diplomabschluß.

> Und warum sind einige Informatiker bei uns mit den
> Aufgaben des Programmierens beschaeftigt?

Weil es eben noch zu wenige Leute kapiert haben, daß Informatiker nicht
unbedingt was mit Programmieren zu tun hat (Siehe Mail von Frederik
Ramm). Da werden dann eben Informatiker für Dinge eingesetzt, die sie
nie gelernt haben. Raus kommt dann, daß Informatiker zu doof sind, um
mal eben 1000 loc zu schreiben. Müssen sie garnicht können - sie müssen
Projekte mit 1000000 loc planen und leiten können.

> Und was sind dann Softweareentwickler - so darf ich mich
> wenigstens nennen?

Kommt drauf an, was für einen Abschluß du hast. Es gibt sicherlich aus
gutem Grund für die meisten Dinge, die man zum Geldverdienen machen
kann, Berufsbezeichnungen. An den FH's in D wird irgendwie sicher so in
Richtung Computerfreak mit Diplom ausgebildet. Und ich kann es nicht oft
genug sagen, daß ich diese Entwicklung begrüße. Viel zu viele Menschen
studieren Info aber wollen eigentlich "nur" programmieren,
administrieren oder installieren. Als Admin braucht man sicher keine
Ahnung von Theoretischer Informatik oder KI. Als Informatiker gehört das
aber dazu.

cu


Chris

dietma...@claas-solutions.de

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Hi,
In article <35A5B3...@informatik.tu-chemnitz.de>,

> Wer sagt, daß Informatiker programmieren müssen?
>
> Auch wenn es arrogant klingen mag. Ein Informatiker ist in meinen Augen
> eher der Architekt der Software als der Bauarbeiter, der sie dann zum
> Schluß zusammensetzt.

Das klingt nicht arrogant, das IST arrogant! Vor allem: Jemand, der nicht
programmieren kann, kann auch keine vernuenftige Architektur bauen. Damit ist
nicht gemeint, dass man besonders gut programmieren koennen muss, um
Architektur machen zu koennen, aber wer es garnicht kann, hat keinen Blick
fuer die echten Probleme. Die liegen naemlich oft nicht in der Architektur,
sondern im Detail. -- <mailto:dietma...@claas-solutions.de> homepage:
<http://www.informatik.uni-konstanz.de/~kuehl>

-----== Posted via Deja News, The Leader in Internet Discussion ==-----
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Rene Tschirley

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Ullrich von Bassewitz wrote:
> Ein mittelgrosses Projekt,
> das mit 5 Informatikern frisch von der Uni besetzt loslegt ist zu
> praktisch 100% zum Scheitern verurteilt.

Halte ich fuer eine Frage der Fuehrung. Es soll Menschen geben, die
es schaffen, 5 universitaere Frischlinge so zu leiten, dass da etwas
sehr gutes rauskommt. Immerhin haben die frisch studierten bestimmt
so manche Idee, wie man neue Arbeitsweisen verwenden kann, die ein
Alteingesessener nicht hat.

Es ist eine Frage des gegenseitigen Ergaenzens!

Davon abgesehen halte ich eine Faehigkeit fuer unabdingbar, die man
weder in der Uni noch im Beruf erlernt: Menschenfuehrung. Es bedarf
schon eines gewissen Talents, einer Gruppe von qualifizierten und
selbstbewussten Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn dabei
niemand ueberbelastet, unterbelastet, beleidigt, etc. werden
soll!

Rene

--
Cand.-Inform. Rene Tschirley gre...@cs.tu-berlin.de ,
tsc...@ukrv.de
Uniklinikum Rudolf Virchow, Strahlenklinik, Abt. Digitale
Bildverarbeitung

http://Fred.ukbf.fu-berlin.de/~gremlin/home.html

eya...@dax-atm.rz.uni-frankfurt.de

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Stephan Roder (infoware GmbH) (ro...@odars.de) wrote:
> Da scheint derjenige Probleme zu haben, der meint, er koenne
> einem, der 10 Jahre Berufserfahrung hat, keine "Objektorientiertheit"
> beibringen. Wenn ich die "Frinschlinge von den Unis" sehe, so
> kann man denen weder "Objektorientiertheit" noch das Gegenteil
> beibringen. Sie wollen einfach nichts mehr lernen.

> >

> > Ok, mag sein, dass es vielleicht etwas uebertrieben ist, aber ich sehe
> kein
> > Argument fuer langjaehrige Erfahrung (mal abgesehen vom
> Projektmanagement).
> > Wie soll dann das neue Wissen in die Firmen kommen ?
> "Das neue Wissen", wer hat diess denn?
> Die von den Unis kommenden Akademiker?

> Auf dieses Wissen kann man hier in der BRD getrost
> verzichten, den so etwas Praxisentfernte und Realitaetsfremdes
> koenne weder, wir noch unsere Kunden, gebrauchen.

> >

> > ciao, Knut
> >
> > p.s: nicht, dass ich jetzt als einer derjenigen abgestempelt werden, die
> > "solange an der Uni sitzen": ich habe das grosse Vergnuegen und versuche
> > Fortran- und Assembler-Programmierern doch einiges von den moderneren
> > Programmiersprachen beizubringen.

Und auch dagegen wäre nichts zu sagen.

> >
> Und ob Du an der Uni bist oder nicht, ist uns egal.

Das ist nett.

> Relevant ist, ob Du schnell fuer die Arbeit in
> unserem Unternehmen eingearbeitet werden kannst,
> gegebenfalls Erfahrungen von frueher in unsere Arbeit
> einbringen kannst, und eigene Ideen entwickelst und
> realisierst.
> Vorausgesetzt, es kommt etwas Produktives,
> fuer lange Zeit Brauchbares, dabei heraus, damit
> Dein Arbeitsplatz auch morgen noch von Dir besetzt
> ist.

Ja Du mußt Produktiv sein weil Du wirst heftig gef***t wenn Du es nicht
bist. Keinen Wert mehr.
Klar!
Endlich haben wir es Hobbes. Jeder gegen jeden und immer schön viel
Angst haben.

Wozu ?

Wiso muß in einem Disput immer so bescheuert argumentiert werden.

By the Way:
Die Uni's (und ich rede von den Universitäten) sollten mehr sein
als Wissensvermittler !

Erkan


--

_O_/ \_O_/
/// ~~~~~~~
_// jeder ist fuer sich selbst ... allein
_/

Matthias Neumeister

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
>>Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und <
Wenn ich daas höre oder lese muß ich immer so lachen.
Vermutlich am besten langjährige Berufserfahrung in Java.<

Du hast voll recht !!

Was ist denn bitte "langjährig" ????

Ist es nicht viel besser, junge und dynamische Menschen arbeiten zu lassen,
als "langjährig abgelatschte" ?


MDN


Stephan Roder (infoware GmbH)

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Ullrich von Bassewitz <u...@wuschel.musoftware.de> schrieb im Beitrag
<6o531t$3fl$1...@wuschel.musoftware.de>...

> In de.comp.lang.c Chris Huebsch <c...@informatik.tu-chemnitz.de> wrote:
> > Weil du dich als Nicht-Akademiker auch nicht Jurist, Arzt oder
Ingenieur
> > nennen darfst. Das ist nun einmal so. Informatiker ist nun einmal ein
> > Diplomabschluß.
>
> Falsch. Du darfst Dich sehr wohl "Informatiker" oder "Ingenieur" nennen,
> bloss eben nicht "Dipl.-Inf." oder "Dipl.-Ing.".
>
Hallo Ullrich,

kannst Du mir eine genaue Quelle (Urteil, Schriftstueck, ...)
mitteilen, wo ich Deine Aussage bestaetigt bekomme?

Larry Rosler

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
In article <6o531t$3fl$1...@wuschel.musoftware.de> on 10 Jul 1998 14:56:29
+0200, Ullrich von Bassewitz <u...@wuschel.musoftware.de> says...
...
> Aber ich glaube ich halte jetzt besser meinen Mund, off-topic ist das
> schon lange:-) Also: Letztes Posting von mir in diesem Thread.

Auch off-language in comp.lang.perl.misc!

--
Larry Rosler
Hewlett-Packard Laboratories
http://www.hpl.hp.com/personal/Larry_Rosler/
l...@hpl.hp.com

Ulf Wendel

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Moin!

Leute, Leute, langsam nervt diese Diskussion. Könnt Ihr Euch nicht ein
besseres Forum suchen?

Davon mal abgesehen: Findet Euch doch endlich damit ab, daß Erfahrung,
praktische Erfahrung durch nichts ersetzt werden kann. Das Wissen, welches
sich jemand außerhalb der praxisfernen Uni erarbeitet hat, ist unbezahlbar.
Außerdem: wenn Du hier was gemacht hast, zeigst Du wie lernwillig Du bist.
Entsprechend sucht so eine Firma sowohl den jungen Uni-Absolventen, der sein
Studium mit dem jobben beim örtlichen Provider finanziert hat, als auch den
langjährigen .... Macht Euch interessant und ihr findet auch einen Job! Hört
auf Euch darüber zu beschweren, daß man alles können soll. Welchen Wunsch
soll denn eine Firma formulieren, wenn nicht den des perfekten Mitarbeiter?!

Aber: Warum in diesem Forum diskutieren?

Ulf (Wendel)

Larry Rosler

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
In article <35A66467...@airbrush-zeitung.de> on Fri, 10 Jul 1998
20:58:47 +0200, Ulf Wendel <ulf.w...@airbrush-zeitung.de> says...

> Moin!
>
> Leute, Leute, langsam nervt diese Diskussion. Könnt Ihr Euch nicht ein
> besseres Forum suchen?

Und zwar hier (comp.lang.perl.misc) nicht auf Deutsch!

Malte Clasen

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
Oliver Bandel wrote:

> Seit wann können Informatiker programmieren?

Ich würde er sagen, ein Informatiker muß nicht zwingend ein guter Programmierer
sein, denn ich hatte vor, nach der Schule Informatik zu studieren, und glaube
nicht, daß ich dabei das Programmieren verlerne, womit ich wahrscheinlich nicht
der einzige bin.

Ciao,
Malte

--
Malte Clasen (The Update / CoPro) - ICQ 4249975
mailto:Malte....@gmx.de
http://www.koeln.netsurf.de/~Malte.Clasen/
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Manfred Schorch

unread,
Jul 10, 1998, 3:00:00 AM7/10/98
to
In article <01bdab4a$a46d7b90$020aa8c0@Roder>,

"Stephan Roder (infoware GmbH)" <ro...@odars.de> wrote:
> Wenn ich die "Frinschlinge von den Unis" sehe, so
> kann man denen weder "Objektorientiertheit" noch das Gegenteil
> beibringen. Sie wollen einfach nichts mehr lernen.

> Wie soll dann das neue Wissen in die Firmen kommen ?


> "Das neue Wissen", wer hat diess denn?
> Die von den Unis kommenden Akademiker?
> Auf dieses Wissen kann man hier in der BRD getrost
> verzichten, den so etwas Praxisentfernte und Realitaetsfremdes
> koenne weder, wir noch unsere Kunden, gebrauchen.

Jetzt weiss ich, warum ich studiert habe, damit ich dieses undifferenzierte
Klischee-Stammtisch-Geschwätz nicht von mir geben muss. Komischerweise sind
es haeufig Leute, die selbst mal studiert (und abgebrochen) haben, die dann
mit diesen Spruechen kommen. Man kann Germanistik studieren, ohne sich fuer
Literatur zu interessieren, genau so kann man auch Informatik studieren, ohne
jemals selbst den Rechner eingeschaltet zu haben. Aber der groesste Teil
bringt eben schon etwas mehr ins (und aus dem) Studium (heraus) mit als
auswendig gelernte Theorie. Aber gut, wenn wir schon bei den Vorurteilen
sind: die meisten Programmierer setzen sich einfach hin und frickeln und
programmieren an irgendwelchen Teillösungen solange herum, bis es
funktioniert (meist nur sehr kurze Zeit). Ohne Konzept und intelligente
Planung. Bauen fuer Unternehmen z.B. irgendwelche Datenbanksysteme auf und
haben noch nie etwas von Redundanzfreiheit oder Normalformen gehoert. Kein
Wunder, dass es das Millenium-Problem gibt. Ich kann mir richtig vorstellen,
wie Gates damals in der Garage DOS programmiert hat. Die Folgen muss heute
noch die ganze Welt ertragen.

Manfred

Helmut Pils

unread,
Jul 11, 1998, 3:00:00 AM7/11/98
to
Manfred Schorch wrote:

> ..... Wunder, dass es das Millenium-Problem gibt. Ich kann mir richtig
> vorstellen,
> wie Gates damals in der Garage DOS programmiert hat......

Kleiner Irrtum .. Gates hat nie DOS programmiert sondern "nur"
eingekauft und gut vermarktet wie den Großteil "seiner" Software. Was M$
wirklich gut kann ist Software (Firmen) einkaufen, Standards
verunreinigen, diese dann als M$ Errungenschaften und Weltneuheiten
präsentieren und wirklich erstklassig ist das strategische proaktive
Marketing von M$.

>-----Bauen fuer Unternehmen z.B. irgendwelche Datenbanksysteme auf und


>haben noch nie etwas von Redundanzfreiheit oder Normalformen

gehoert.----

Redundanzfreiheit kann man mit etwas Intelligenz beim Datenbannkdesign
auch erreichen ohne zu wissen welcher Normalform dies nun entspricht.
Ist es in Wirklichkeit nicht eher ein Thema der Logik um eine Datenbank
"richtig" zu strukturieren und aufzubauen als das Wissen um
Normalformen. Wenn es aber eher ein Logikproblem ist dann sind für den
Datenbankentwurf eher gelernte Philosophen (Syllologien, Tautologien,
Prädikatenlogik, .....) oder gelernte Mathematiker
(naturwissenschaftliche Richtung) (Logische Kalküle ....) geeigneter als
gelernte Informatiker. Aber abgesehen davon sehe ich den kausalen
Zusammenhang mit dem Milleniumsbug nicht ganz. Ist dies nicht eher eine
Folge vom "damaligen" (70er,80er) Resourcenmangel in der
Rechnerlandschaft?

Ganz Allgemein ist meines Erachtens das Programmieren eine reine
Ingenieurstätigkeit die, man Verzeihe mir, nicht an einem Informatiker
übertagen werden soll da die Informatikausbildung keine
Programmiererschmiede ist, dazu gibt es die Fachhochschulen und HTL´s
deren Anspruch auf generalistischer wissenschftlicher Ausbildung nicht
gegeben ist. Das Universitätsstudium soll die Vorbereitung auf die
Forschung sein und nicht als Berufsausbildung dienen die Vorbereitung
auf das wissenschaftliche Arbeiten ist die eigentliche Intention der
Uni´s. Auch wenn dies heute nicht mehr gesehn wird - "Leider" denn die
Unis verkommen zum verschulten Ausbildungsweg (was ist aus dem studium
irregulare geworden) da der Arbeitsmarkt sich in eine Richtung
entwickelt der immer stärker ein Universitätsstudium verlangt ob dies
für die gesuchte Position nun sinnvoll ist oder nicht. Besonders kraß
ist die Situation in Österreich wo die Titelgläubigkeit wohl am größten
ist. Denn wenn man Jus studiert und nun mit neuem Studiengesetz nicht
mehr softort den Dr. bekommt sondern mit gleicher Ausbildung "nur" den
Mag. dann hat man mit einer eigenen Kanzlei schon Schwierigkeiten denn
der Titelgläubigkeit entspricht: ein "alter" Dr. kann und weiß mehr als
ein "junger" Mag. Dies neutralisiert sich sofort wenn der "junge" auch
seinen Dr. macht. (Ist ja schön lächerlich nicht wahr)

Ist leider etwas off-topic geworden --- Entschuldigung

Ciao
Helmut


Rene Tschirley

unread,
Jul 13, 1998, 3:00:00 AM7/13/98
to
Malte Clasen wrote:
[...]

> denn ich hatte vor, nach der Schule Informatik zu studieren, und glaube
> nicht, daß ich dabei das Programmieren verlerne, womit ich wahrscheinlich nicht
> der einzige bin.

Ansolut! Programmieren habe ich jedenfalls nicht im Studium
gelernt, sondern eher im Privatleben und in meiner Berufsausbildung...

Andreas Sayegh

unread,
Jul 13, 1998, 3:00:00 AM7/13/98
to
dietma...@claas-solutions.de schrieb:

> Vor allem: Jemand, der nicht programmieren kann, kann auch keine
> vernuenftige Architektur bauen.

Meist ist Softwarearchitektur ohnehin biegsam: Erst die
Programmierbarkeit beweist ja die Korrektheit der Architektur.

Philipp Steinau

unread,
Jul 13, 1998, 3:00:00 AM7/13/98
to
Hallo!
Wenn ihr schon mal Deutsch schreibt, geselle ich mich mal dazu :-)
Gibt es eigentlich eine mit dieser vergleichbare NG auch in
Deutsch? Ich frage, da mein Englisch nicht das Beste ist...

Grüße
»Philipp«
--
Philipp...@gmx.de
http://steinau.home.pages.de
In Anlehnung an eine Diskussion in de.rec.modelle.bahn
Mich darf die Allgemeinheit duzen!


Alan J. Flavell

unread,
Jul 13, 1998, 3:00:00 AM7/13/98
to
On Mon, 13 Jul 1998, Philipp Steinau wrote:

(hopelessly crossposted)

> Wenn ihr schon mal Deutsch schreibt, geselle ich mich mal dazu :-)
> Gibt es eigentlich eine mit dieser vergleichbare NG auch in
> Deutsch?

klar: de.comm.infosystems.www.authoring


Robert Kuzelj

unread,
Jul 13, 1998, 3:00:00 AM7/13/98
to
moin,<<Das klingt nicht arrogant, das IST arrogant! Vor allem: Jemand, der nicht

> programmieren kann, kann auch keine vernuenftige Architektur bauen. Damit ist
> nicht gemeint, dass man besonders gut programmieren koennen muss, um
> Architektur machen zu koennen, aber wer es garnicht kann, hat keinen Blick
> fuer die echten Probleme. Die liegen naemlich oft nicht in der Architektur,
> sondern im Detail

nicht aufregen dietmar.dafür können studierte informatiker ganz toll sprachen
designen und compiler schreiben.
hat doch was für sich (weiss bloss nicht was <g>)

ciao robertj


Heiko W.Rupp

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
Patrick Schaaf wrote:
|Berufserfahrung hat. Ist man Recruiter in einer Firma, weiss man, warum
|man das reinschreibt...

Warum?
--
See <a href="http://www.netbsd.org">NetBSD</a> for a multiplatform OS
In a Rhodes tailor shop: Order your summers suit. Because is big
rush we will execute customers in strict rotation.

John Klassa

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
[ followups set ]

On 10 Jul 1998 08:22:41 GMT, Stephan Roder <ro...@odars.de> wrote:
> Und warum kann ich mich dann - als Nicht-Akademiker -
> nicht Informatiker nennen?
>

> Und warum sind einige Informatiker bei uns mit den
> Aufgaben des Programmierens beschaeftigt?
>

> Und was sind dann Softweareentwickler - so darf ich mich
> wenigstens nennen?

...macht mir nichts aus. :-) Bleib aber bitte irgendwo anders als
comp.lang.perl.misc; das was ihr diskutieren hat naemlich nights damit zu
tun.

[ forgive my German; it's been a while... ]

--
John Klassa / Alcatel Telecom / Raleigh, NC, USA <><

Marco Richter

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to

Peter Heirich schrieb in Nachricht ...
In article <6o531t$3fl$1...@wuschel.musoftware.de>, Ullrich von Bassewitz says
...

>Falsch. Du darfst Dich sehr wohl "Informatiker" oder "Ingenieur" nennen,
>bloss eben nicht "Dipl.-Inf." oder "Dipl.-Ing.".
>

Die mißbräuchliche Verwendung von "Ingenieur" dürfte nach §132a StGB
strafbar sein, da die Berufsbezeichnung Ingenieur nach Artikel 37 Absatz 1
des Einigungsvertrages als fortgeltendes Recht der DDR eine staatlich
anerkannte Berufsbezeichnung ist.

Um diesen Titel zu führen, wird alo eine entsprechende Verleihungsurkunde
einer Ingenieurschule der DDR benötigt.

Peter


Und alle, die nicht an einer DDR-Schule waren, dürfen sich nicht Ingenieur
nennen, oder wie ? Soweit kommt´s noch!
Normalerweise dürften die DDR-Titel nach der Einigung gar nicht mehr
anerkannt werden ...

Mark Breidenbach

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
On Wed, 15 Jul 1998 14:41:13 +0200, "Marco Richter"
<marco....@luebeck.netsurf.de> wrote:


>
>Und alle, die nicht an einer DDR-Schule waren, dürfen sich nicht Ingenieur
>nennen, oder wie ? Soweit kommt´s noch!
>Normalerweise dürften die DDR-Titel nach der Einigung gar nicht mehr
>anerkannt werden ...


Kannst du mir mal einen Grund nennen, warum DDR Titel nicht anerkannt
werden sollen. Meinst du nur wir hier im "Westen" verstehen etwas von
Technik.
Ausserdem geht es hier lediglich darum, das es geschuetzte Titel gibt,
die sich nunmal nicht jeder aneignen darf.
Dies hat wohl auch seinen Grund, oder willst du vielleicht von einem
Dr. med operiert werden, der sich einfach nur so nennt, weil er
frueher in
Humanbiologie eine 1 hatte.
Natuerlich ist so ein Titel bei weitem nicht alles, aber man kann im
Normalfall eine gewisse Fachkompetenz damit verbinden.

PS : Nein ich biin nicht aus der ehemaligen DDR, fuehle mich also auch
nicht persoenlich angegriffen und habe demzufolge auch keine
oben erwaehnete Verleihungsurkunde.


Student Mark Breidenbach (FH) :-))

sede

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
wenn ihr euer zeug schon an 10 gruppen postet, nehmt doch mal
at. anzeigen.arbeitsmarkt weg - das interessiert doch keinen
österreicher.....oder doch ??

--
hde
Nik Spitzer
N E U: http://www.veitsch.at/nikspitzer/
"Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."
Helmut Schmidt

Sascha Matzke

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
In comp.lang.perl.misc Marco Richter <marco....@luebeck.netsurf.de> wrote:
> Und alle, die nicht an einer DDR-Schule waren, dürfen sich nicht Ingenieur
> nennen, oder wie ? Soweit kommt´s noch!
> Normalerweise dürften die DDR-Titel nach der Einigung gar nicht mehr
> anerkannt werden ...

Sag mal, wie bist Du denn drauf....

Auch Ingenieure in der ehemaligen DDR habe nichts anderes gelernt als in den
alten Bundeslaendern.

Wenn laut Einigungsvertrag der Titel "Ingenieur" einen gleichwertigen Schutz
wie z.B. der Titel "Dipl. Ing." darstellt, dann ist das eine Tatsache, mit
der auch Dein Wessi-Ego zurechtkommen muss.

Sascha
--
.-> Sascha Matzke - sas...@bespin.escape.de --------------.
| |
| Computers will not replace real people, |
| they will replace middle- and low-level bureaucrats. |
| Timothy Leary |
| |
`-- For 22 years, 281 days, 02:05 hours on this earth <---'

Thomas Wernitz

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
In article <35acb9ae...@NEWS.COMPU-SHACK.com>, stu...@compu-shack.com (Mark Breidenbach) wrote:
>On Wed, 15 Jul 1998 14:41:13 +0200, "Marco Richter"

><marco....@luebeck.netsurf.de> wrote:
>>Und alle, die nicht an einer DDR-Schule waren, dürfen sich nicht Ingenieur
>>nennen, oder wie ? Soweit kommt´s noch!
>>Normalerweise dürften die DDR-Titel nach der Einigung gar nicht mehr
>>anerkannt werden ...
>
>
>Kannst du mir mal einen Grund nennen, warum DDR Titel nicht anerkannt
>werden sollen. Meinst du nur wir hier im "Westen" verstehen etwas von
>Technik.

Absolut richtig! Vonwegen "Soweit kommts noch!", wenn ich diese grossmaeulige
Ignoranz lese kommt's mir echt hoch. >-| Leider sterben die Doofen nicht aus.
Ingenieur darf sich nur nennen, wer einen Ingenieurabschluss hat. Die BRD
hat 1968 oder so alle Ingenieure zu Diplomingenieuren gemacht und damit
den alten Titel abgeschaft. Alle Quacksalber muessen nach Venezuela fahren und
sich den Titel kaufen.

Ing. & Dipl.-Ing. Thomas

BTW, please do not cross-post to all the programming groups.

"most people would die sooner than think -- in fact, they do so."
-- Bertrand Russell

Dirk Bergemann

unread,
Jul 25, 1998, 3:00:00 AM7/25/98
to
Leute! Titel sind Schall und Rauch! Damit kann ich mir die eigenen Wände
tapezieren... Gruss von www.carguard.de der Webmaster

Mark Breidenbach schrieb:

> On Wed, 15 Jul 1998 14:41:13 +0200, "Marco Richter"
> <marco....@luebeck.netsurf.de> wrote:
>
> >
> >Und alle, die nicht an einer DDR-Schule waren, dürfen sich nicht Ingenieur
> >nennen, oder wie ? Soweit kommt´s noch!
> >Normalerweise dürften die DDR-Titel nach der Einigung gar nicht mehr
> >anerkannt werden ...
>
> Kannst du mir mal einen Grund nennen, warum DDR Titel nicht anerkannt
> werden sollen. Meinst du nur wir hier im "Westen" verstehen etwas von
> Technik.

Knut Stolze

unread,
Jul 25, 1998, 3:00:00 AM7/25/98
to
On Sat, 25 Jul 1998 00:14:04 -0700, Dirk Bergemann wrote:
> Leute! Titel sind Schall und Rauch! Damit kann ich mir die eigenen Wände
> tapezieren... Gruss von www.carguard.de der Webmaster

Und wenn jemand damit Werbung macht, sollte das schon mit der
allgemeingueltigen Rechtssprechung im Einklang stehen. Ansonsten sollte man
sich die eigenen Waende lieber mit dem zu erwartenden Bussgeld tapezieren.

ciao, Knut

Knut Stolze

unread,
Jul 26, 1998, 3:00:00 AM7/26/98
to
On 25 Jul 1998 22:21:00 +0200, Detlef Bosau wrote:
> Entschuldige bitte. Ich erlebe das ja immer wieder an Unis. Diese
> Arroganz ist geradezu ruehrend.

> Unabhaengig von dem Mangel, den Ulrich hier anspricht, dass an
> Unis viele berufsrelevanten Dinge geradezu fehlen,
> liegen vor allem im Netzwerkbereich unsere Unis in Deutschland
> um 10, wenn sie innovativ sind, um 5 Jahre hinter der Industrie
> zurueck.

> Spaetestens Netzwerker von der Uni kannst Du nur noch in die Tonne
> hauen. Da haben wir zur Zeit ein akutes Nachwuchsproblem.

> Wenn da jemand frisch vom Diplom kommt, faengst Du beim kleinen
> Einmaleins an, weil der oft nicht weiss, was ein Netzwerk ueberhaupt ist.

Werter Detlef,

Da ich das grosse Vergnuegen hatte, schon mehr von Deinen Postings zu lesen,
als mir lieb ist, wuerde ich Dich bitten, hier nicht mehr zu posten.

Du beschwerst Dich ueber die Arroganz der Studierten. Gleichzeitig kommst Du
mit einer derart grosskotzigen Art daher, dass einem schlecht werden
koennte. Dass Du der Netzwerkgott schlechthin bist, weiss ich. Das brauchst
Du nicht andauernd zu erklaeren. Dass Du Professoren fuer unfaehig haelst
(ich erinnere an besagte Dame, die Netzwerkvorlesungen haelt und die Laenge
eines Bits auf einer Leitung berechnet haben wollte), weiss ich auch. Und
dass Du genau weiss, dass kaum ein Professor die Praxis kennt auch.

> > Davon abgesehen halte ich eine Faehigkeit fuer unabdingbar, die man
> > weder in der Uni noch im Beruf erlernt: Menschenfuehrung. Es bedarf
> > schon eines gewissen Talents, einer Gruppe von qualifizierten und
> > selbstbewussten Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn dabei
> > niemand ueberbelastet, unterbelastet, beleidigt, etc. werden
> > soll!

> Das ist eine der notwendigen Faehigkeiten. Dazu kommen Dinge wie
> Loesungsorientiertheit (lernt man an der Uni ueberhaupt nicht),
> Belastbarkeit und Belastungsbewaeltigung (koennte man an der
> Uni lernen, aber wenn ich sehe, wie da immer wieder mit
> Sondergenehmigungen notfalls per Minister Pruefungen ins
> Endlose wiederholt werden.... In der Praxis hast Du nur einen
> Versuch. Wenn der fehlschlaegt, wechselt der Kunde ohne Vorwarnung
> den Anbieter und Du bist arbeitslos. Da kannst Du nicht ein einziges
> Mal "wiederholen"), Zeitmanagement (Du musst eben in vorgegebener
> Zeit Ergebnisse liefern und musst auch mal einen Zeitrahmen
> selber abstecken koennen) und vieles mehr.
[...]
> Und ich halte es schon fuer notwendig, hier mal einen Studiengang
> mal gruendlich auszumisten und zu revidieren. Sonst weiss ich
> auf Dauer nicht, wozu Diplominformatiker eigentlich ausgebildet
> werden. Die Frage ist halt: Besteht das Berufsbild eines Diplominformatikers
> im Taxifahren oder der Mitarbeit bei Firma Jagoda? Oder
> hat das noch was mit Informatik zu tun? Sei es in der Industrie,
> oder auch in der Wissenschaft (wo wir in Deutschland ja auch
> eine eher drittklassige Rolle spielen und uns nicht mal richtig
> um den Aufstieg zur zweiten Liga muehen). Was bilden wir da
> eigentlich aus?

> Eine Uni, die zum Schluss ihre minderbegabten Leute als "Wissenschaftler"
> im eigenen Saft mit hochzieht und dann ihren drittklassigen Betrieb
> mit zunehmend schlechteren Leuten betreibt, die kann es doch
> wohl nicht sein.

> Aber offenbar sehe ich das wohl ziemlich alleine so.

Kein Wunder. Schliesslich erzaehlst Du hier nur Deine eigenen Vorurteile.
Ich empfehle Dir einmal von Deinen Thron herunterzusteigen und Dich in der
Wirklichkeit, z.B. auch an Unis, umzuschauen.

ciao, Knut

p.s: Uebrigens vielen Dank, dass Du nicht mehr unter
de.sci.wissenschaft.informatik bzw. z-netz.wissenschaft.informatik postest.
Es ist gleich viel angenehmer zum lesen geworden.

Christian Lackas

unread,
Jul 26, 1998, 3:00:00 AM7/26/98
to

Leute,

bitte beschraenkt Euch auf EINE Newsgroup!!!

Dewa mata
Christian
---
http://come.to/delta
Fällt der Popper in den Dreck, ist der Seitenscheitel weg!


Thomas Köhler

unread,
Jul 26, 1998, 3:00:00 AM7/26/98
to
On 26 Jul 1998 20:03:00 +0200,
Detlef Bosau <det...@jojo.escape.de> wrote:
> sto...@paxp01.mipool.uni-jena.de meinte am 26.07.98
> zum Thema "Re: Deutsche Boerse sucht 100 neue Mitarbeiter im IT-Bereich":

>
>
> >
> > Werter Detlef,
> >
> > Da ich das grosse Vergnuegen hatte, schon mehr von Deinen Postings
> > zu lesen, als mir lieb ist, wuerde ich Dich bitten, hier nicht mehr
> > zu posten.
>
> Wo ist "hier", und ich bin mir bewusst, dass ich gerade in eine Vielzahl
> von Brettern poste.

Bretter gibt's bei Obi, aber nicht hier.

[snip]

Der Rest ist irgendwelches Rumgeflame, das in allen Newsgruppen offtopic
ist, in denen es so gelandet ist.

Dafür gibt es passendere Gruppen.

> Detlef
> --
> Detlef Bosau det...@jojo.escape.de
>
> Bienroder Weg 79 Tel.: +49 531 303383
> D2: +49 172 6819937
> 38106 Braunschweig, Germany Fax: +49 531 303364
> >>>> PGP Public Key als Empfangsbestaetigung <<<<
> ## CrossPoint v3.1 R ##

BTW ist deine Signature zu lang, falsch abgetrennt und hat einen
XPoint-Footer. Muß man eigentlich diplomiert sein, um sich Verstöße
gegen die Netiquette erlauben zu dürfen? :)

CU,
Thomas

--
Thomas Köhler Email: jean...@picard.franken.de
<>< WWW: http://home.pages.de/~jeanluc/
IRC: jeanluc
LCARS --- Linux for Computers on All Real Starships


Joerg Uecker

unread,
Jul 27, 1998, 3:00:00 AM7/27/98
to
Dirk Bergemann <berg...@carguard.de> wrote:

> Leute! Titel sind Schall und Rauch! Damit kann ich mir die eigenen Wände
> tapezieren... Gruss von www.carguard.de der Webmaster

Warum unterschreibst Du dann mit "der Webmaster"?

--
Joerg Uecker <j...@pirx.ruhr.de>

Egger Heinz

unread,
Jul 27, 1998, 3:00:00 AM7/27/98
to Detlef Bosau
raus aus at. anzeigen.arbeitsmarkt!!

das thema österreich machen wir uns selber aus. da brauchen wir nicht noch
nachhilfe aus deutschland.
--
mfg

Heinz Egger

Jochen Lacour

unread,
Jul 28, 1998, 3:00:00 AM7/28/98
to
Egger Heinz schrieb in Nachricht <35BCDCA6...@prepress.co.at>...

>...


>das thema österreich machen wir uns selber aus. da brauchen wir nicht noch
>nachhilfe aus deutschland.

>...

Das ist doch toll: Landesgrenzen im Internet!

Willkommen an der Schwelle zum neuen Jahrtausend!

Gruß
Jochen.

Chris Palmer

unread,
Jul 28, 1998, 3:00:00 AM7/28/98
to
raus aus at. anzeigen.arbeitsmarkt!!

das thema österreich machen wir uns selber aus. da brauchen wir nicht noch

nachhilfe aus deutschland.
--
mfg

Heinz Egger

  Manchmal wäre es aber nicht schlecht !

C.P.

Peter Koellner

unread,
Jul 29, 1998, 3:00:00 AM7/29/98
to
In de.markt.arbeit.d Detlef Bosau <det...@jojo.escape.de> wrote:
> Wo ist "hier", und ich bin mir bewusst, dass ich gerade in eine Vielzahl
> von Brettern poste.

> Also verehrter Nachwuchsinformatiker, wo ist "hier"?

> Oder kriegt ein Jenaer Informatikstudent jetzt nicht mal mehr die praezise
> Angabe einer Newsgroup fertig?

Du nervst.

(F'up)

--
Peter Koellner <peter.k...@fernuni-hagen.de> DoD #1929

funk

unread,
Aug 3, 1998, 3:00:00 AM8/3/98
to
Detlef Bosau wrote:

> > Davon abgesehen halte ich eine Faehigkeit fuer unabdingbar, die man
> > weder in der Uni noch im Beruf erlernt: Menschenfuehrung. Es bedarf
> > schon eines gewissen Talents, einer Gruppe von qualifizierten und
> > selbstbewussten Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn dabei
> > niemand ueberbelastet, unterbelastet, beleidigt, etc. werden
> > soll!


Wie gerade jemand wie Du über Menschenführung reden kann, ist mir ein Rätsel.

Du solltest Deine Meinung vielleicht lieber in einem Deiner Lehrbücher
herausgeben, da können es dann diejenige lesen, die Interesse an Deiner
Meinung haben. Aber glücklicherweise hast Du ja schon selbst festgestellt,
dass Du damit alleine dastehst.

Also erspare uns in Zukunft Deine geistigen Ergüsse - Du magst eine Ahnung in
Sachen Netzwerke haben, das war's dann aber schon.

Christian


Max von Weissenborn

unread,
Aug 5, 1998, 3:00:00 AM8/5/98
to
> Detlef Bosau wrote:
>
> > > Davon abgesehen halte ich eine Faehigkeit fuer unabdingbar, die man
> > > weder in der Uni noch im Beruf erlernt: Menschenfuehrung. Es bedarf
> > > schon eines gewissen Talents, einer Gruppe von qualifizierten und
> > > selbstbewussten Menschen zu sagen, was sie tun sollen, wenn dabei
> > > niemand ueberbelastet, unterbelastet, beleidigt, etc. werden
> > > soll!
Hmm, übel! Das hört sich für stark nach Feldwebel an! Die Typen haben wir
zur genüge hier. Sie kommen vom Bund, haben dort jahrlang gegammelt und
machen jetzt einen auf Netzwerker weil sie zufällig mal nen Lötkolben in
der Hand gehalten haben. Aber ansonsten haben sie keine Ahnung, meinen
aber sie könnten einem erzählen wo es langgeht. Nein danke!

CU
max

--
____ __ __ ____ ___ _____ __
| __ \ ___ ___/ \/ / __/| _ \ / _ \ \ / /
|| \ \ _ / _ | |\/| |___ \|_) | _ \ - /
||__/ /___\___\ \ / /____/___/|_| |_||_|
|____/ \/ \/ @STaRDaTe.WeSTFaLeN.De
## CrossPoint v3.11 R ##

berner...@gmail.com

unread,
Apr 28, 2013, 11:25:52 AM4/28/13
to
Am Dienstag, 7. Juli 1998 09:00:00 UTC+2 schrieb marcus platz:
> Die Deutsche Boerse Systems AG (Systems), Frankfurt am Main, will ab
> sofort ihre 400 Mitarbeiter um 100 neue IT-Kraefte verstaerken.
>
> Gesucht werden IT-Fachkraefte mit langjaehriger Berufserfahrung und
> Quereinsteiger, die ihr Know-how in der Praxis erworben haben. Das
> Unternehmen sucht aber auch Hochschulabsolventen aus den Bereichen
> Informatik, Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften, Mathematik oder
> Physik.
>
> Die Systems entwickelt und betreibt die Handels- und Abwicklungssysteme
> der Gruppe Deutsche Boerse, eines international fuehrenden
> Dienstleisters rund um das Wertpapier.
>
> Weitere Infos gibt es unter:
> http://jobs.exchange.de

da wird die wohl die 'geldbörse' wenig interessieren:
www.top-trends.ch
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