Werner Sondermann wrote:
> Verschiebungen gab es schon reichlich. Aber heute verkündet der
> Berliner Senat in großer Besetzung den Eröffnungsfahrplan für die
> Staatsoper. Eine Glosse.
>
> von /Thomas Loy/
>
> <
www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-senat-gibt-termine-bekannt-auch-die-staatsoper-laesst-sich-in-etappen-eroeffnen/19705758.html>
> ---------------------------------------------------------
>
> :-)
>
> Und wer jetzt wieder meckert, ist doch nur ein Querulant!
----------------------------------------------------------
/OPERation gelungen/
*Der Plan steht: Die Berliner Staatsoper eröffnet im Herbst*
Es gibt eine große Premierenfeier und ein gefeierter Dirigent wird das
Orchester leiten - trotzdem soll die Staatsoper nach den Feierlichkeiten
zunächst wieder schließen.
Das Haus ist noch großteils eingerüstet, in den Rängen nackter Boden,
viel herumliegendes Baumaterial und rohe Wände. Dennoch verkündete
Staatsopern-Intendant Jürgen Flimm (75) jetzt stolz auf der Baustelle
Unter den Linden: "Wir eröffnen am 3. Oktober, es wird eine Oper sein
und es findet hier statt. Der Hausherr inszeniert, Barenboim dirigiert."
Dies bekräftigte Kultursenator Klaus Lederer (43), Bausenatorin Katrin
Lompscher (55) sagte: "Die bauaufsichtliche Abnahme ist für Mitte
September vorgesehen, das ist sehr erfreulich." OPERation gelungen!
Aber: Nach langer Zeit und zu spät. Seit 2010 wird saniert, die
Eröffnung war bereits für 2013 geplant, wurde mehrfach verschoben, die
Kosten waren eigentlich mit 239 Millionen Euro angesetzt.
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher (55) betonte jetzt, der neue
Kostenrahmen von 400 Millionen Euro würde eingehalten.
[...]
"Nach der Eröffnung mit ein paar Vorstellungen", so Flimm weiter,
"werden wir leise weinen, denn dann müssen wir die Bühne wieder
verlassen."
<
www.bz-berlin.de/berlin/mitte/der-plan-steht-die-berliner-staatsoper-eroeffnet-im-herbst>
----------------------------------------------------------
Die vergaßen dabei aber ganz zu erwähnen, daß es sich hierbei dann - zu
den großen "Einweihungsfeierlichkeiten" im Herbst - sehr wahrscheinlich
nur um rein konzertante Opernaufführungen handeln dürfte, ohne
Bühnenbild, Spektakel und Technik.
Und dann wird dort eben weiter gewurstelt wie bisher auf der Baustelle
und statt dessen im Schillertheater in Charlottenburg weiter gespielt.
Das Ganze erinnert einen irgendwie schon ein kleines bißchen an die
Skandalbaustelle BER in Schönefeld ...?
w. (nur ein motzender Querulant)
--
Tegel muß offen bleiben!