Tagesspiegel: Sicherheit beim Onlinebuchen
Sichere Internet-Verbindungen, sichere Zahlungsabwicklungen:
Nichts hält sich so lange wie ein Vorurteil. Das gilt auch für die
vermeintlichen Unsicherheiten bei Online-Reisebuchungen. Seriöse
Reiseanbieter wissen um diese Ängste, sie nehmen die Sorgen ihrer
Kunden ernst und setzen auf verlässliche Verfahren: Auf fast allen
Seiten deutscher Reiseanbieter gewährleisten heute hohe technische
Standards eine ausreichende Sicherheit bei Zahlungsabwicklungen und
Servicekontakten, urteilt so auch der Fachverband DRV, dem immerhin
5000 Reisebüros und Veranstalter angehören.
Sicherheit 1: SSL-Verbindung
Sicherheit bei Internet-Buchungen fängt bei der Online-Verbindung an.
Als Standard bei Reisebuchungen hat sich darum - schon beim
Internetbanking - das Verschlüsselungsverfahren SSL (Secure Sockets
Layer) durchgesetzt. Eine damit verschlüsselte Verbindung kann nicht
abgehört werden. Ob man sich auf einer solch sicheren Seite befindet,
lässt sich leicht erkennen. Steht in der Adresszeile des
Internet-Browsers statt dem üblichen ,http:' ein ,https:',
können sich die Kunden laut Mastercard ,,darauf verlassen, dass sie
im Netz sicher einkaufen."
Sicherheit 2: Zahlungsverfahren
So sicher dieses Verfahren anerkannterweise auch ist, viele
Internet-Nutzer scheuen sich dennoch, über das Internet
Kreditkarteninformationen weiterzugeben. Einige Unternehmen wie L'Tur
oder neuerdings die Bahn haben darauf ebenfalls reagiert. Sie bieten
ihren Kunden auch die Möglichkeit an, die Tickets per Lastschrift zu
bezahlen. Statt der Kreditkartendaten müssen dann Kontonummer und
Bankleitzahl eingegeben werden.
Sicherheit 3: Callcenter
Wer dennoch der Datenübertragung per Internet nicht traut, kann beim
Anbieter anrufen. Beinahe alle großen Reisebüros der
Fluggesellschaften verfügen neben ihrer Internetseite über eigene
Callcenter, bei denen die im Web gewählte Reise unter Angabe von
Adresse und Bankverbindung telefonisch gebucht werden kann.
Sicherheit 4: Unterlagen ausdrucken
Bei Direktbuchungen am PC empfiehlt es sich, sämtliche
Buchungsvorgänge sofort auszudrucken und auf die Reise mitzunehmen.
Natürlich sollten auch immer die allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) und Sicherheitshinweise gelesen - und ausgedruckt - werden.
Bei der Buchung von Hotels oder Ferienhäusern, die man auf privaten
Seiten, einem Länderportal oder beim Hotelreservierungsservice HRS
gefunden hat, empfiehlt sich ein anschließender Anruf beim Vermieter
selbst. Zur Sicherheit sollte man sich die Reservierung auch per
E-Mail oder besser noch per Fax bestätigen lassen. Jede schriftliche
Unterlage kann im Ernstfall wichtig sein.
Sicherheit 5: Keine Experimente
Betrug gibt es, wenn überhaupt, vor allem bei kleinen, meist
unbekannten Anbietern, die auf ihrer Webseite schon mal für Reisen
werben, die es de fakto gar nicht gibt. Bei vielen Fernreisen empfiehlt
sich darum im Netz genauso wie im wirklichen Leben der Besuch eines
namhaften, großen Instituts oder eines lokalen Reisebüros, das der
Kunde persönlich kennt.
alles wie immer ohne Gewähr
admin: siehe auch www.megaflieger.de und www.billigflieger-hotels.de