So entstand der Koran
Die Heilige Schrift des Islam, der Koran, gilt in der muslimischen Tradition als unveränderlich.
ARTE TV
20.03.2010 um 12:00
28.03.2010 um 05:00
30.03.2010 um 01:55
So entstand der Koran
(Frankreich, 2009, 52mn)
ARTE F
Regie: Bruno Ulmer
Die Heilige Schrift des Islam, der Koran, gilt in der muslimischen Tradition als unveränderlich, seit sie dem Propheten Mohammed in den Jahren 610 bis 632 in Mekka und Medina offenbart wurde. Doch in jüngster Zeit gefundene Koranmanuskripte legen die Vermutung nahe, dass unterschiedliche Surenanordnungen im Umlauf waren, bevor sich die kanonische Fassung des Kalifen Uthman durchsetzte. Die Dokumentation macht sich auf eine Entdeckungsreise zwischen Tradition und wissenschaftlicher Forschung.
Der Koran ist die Heilige Schrift des Islam, zu dem sich etwa eine Milliarde Menschen weltweit bekennen. Die muslimische Tradition betrachtet den Koran als "unveränderlich" in Raum und Zeit. Dieses Dogma bedeutet, dass er sich, seitdem er dem Propheten Mohammed in den Jahren 610 bis 632 in Mekka und Medina offenbart wurde, nicht verändert hat. Die in jüngster Zeit entdeckten Koranmanuskripte, die von Wissenschaftlern untersucht und ungefähr auf das Jahr 680 datiert werden konnten und damit die derzeit ältesten vorhandenen Manuskripte sind, deuten allerdings darauf hin, dass der Koran eine differenziertere Entstehungsgeschichte hat. So wird vermutet, dass im Laufe des ersten Jahrhunderts des Islam und bevor sich die kanonische Fassung des Kalifen Uthman durchsetzte, konkurrierende Fassungen mit unterschiedlicher Surenanordnung in Umlauf waren. Grund dafür waren die verschiedenen Lesarten, die der anfänglich sehr rudimentären Niederschrift geschuldet sind. Die Dokumentation lädt ein zu einer Entdeckungsreise, die den Koran zwischen Tradition und wissenschaftlicher Forschung vorstellt.
http://www.arte.tv/de/programm/242,day=2,dayPeriod=afternoon,week=11,year=2010.html
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Kaum türkische Lehrer
Migranten lehren Migranten besser
Menschen mit türkischen Wurzeln gibt es in Deutschland viele. Man findet sie als Schüler - oder als Reinigungskräfte. Als Lehrer jedoch selten. Nur 1 Prozent aller Pädagogen haben Migrationshintergrund.
http://taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/migranten-lehren-migrantinnen-besser
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Von der Türkenangst zum Weltkültürerbe
In Dresden sind die glanzvollen Zeugnisse eines osmanisch-europäischen Kulturtransfers zu bewundern.
http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1409236/Von-der-Tuerkenangst-zum-Weltkueltuererbe.html
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Fashion
Istanbul Fashion Week
DIE TÜRKEN VOR MAILAND
24 Fashion-Shows zeigen Design-Power der türkischen Modeindustrie
Die Türkei ist in den letzten 20 Jahren zur stärksten Produktionsmacht in der europäischen Modeindustrie aufgestiegen. Jetzt gibt es eine neue Stoßrichtung: Die Türkei will von einem Produktionsland zu einem Design-orientierten Land werden. Die Gelegenheit ist günstig. Istanbul ist die "Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2010" und präsentiert sich in diesem Jahr als eine der schönsten und größten Metropolen in Südosteuropa. Ein zweites wichtiges Datum steht bevor: 2023 feiert die Türkei ihr hundertjähriges Jubiläum als Republik. Bis dahin will ungeachtet der asiatischen Konkurrenz das stolze Land am Bosporus zu einer der führenden Textilnationen der Welt aufsteigen.
Das Land ist jung und modern, 20 Millionen der 70 Millionen Türken sind unter 30. Die Türkei ist zur sechstgrößten Volkswirtschaft Europas aufgestiegen. Textil- und Bekleidung sind nach der Autozubehörindustrie die Schlüsselindustrien des Landes. Auf Mode und Textilien entfallen 25 Prozent des Exports. Istanbul ist das größte Logistikzentrum des Nahen Ostens. Das sieht man auch an der Exportstruktur: Die Türkei versorgt den gesamten Nahen Osten mit Waren und Dienstleistungen. Dank ihrer religiösen Toleranz und Neutralität lebt die moderne Türkei seit der Republikgründung durch Kemal Atatürk in Frieden sowohl mit den jüdischen als auch mit den islamischen Nachbarn. Dank ihrer soliden Position hat die Türkei die Finanzkrise des Jahres 2009 relativ unbeschadet überstanden.
Für die Türkei ist Deutschland einer der wichtigsten Märkte in Sachen Mode und Textil. Bei Konfektion ist Deutschland Partner Nummer eins, bei Textilien Partner Nummer drei nach Italien und Russland. Die Türken haben 2008 weltweit für 15,2 Mrd. Dollar Mode und für 6,6 Mrd. Dollar Textilien exportiert. Alle namhaften großen deutschen Hersteller lassen dort produzieren. Das gilt für Boss, Escada, Marc O'Polo, Cinque, s.Oliver und viele andere. Die Türken versorgen die italienische und französische Luxusindustrie. Jahrzehnte lang waren sie nur Produzenten, jetzt forcieren sie Designkraft. Im türkischen Designerverband haben sich 750 Mitglieder unter ihrer Präsidentin Bahar Korcan zusammen geschlossen.
In der anmutigen Region des Goldenen Horns am Fuße der Altstadt hat sich vorige Woche zum zweiten Mal die Istanbul Fashion Week präsentiert. Gezeigt wurden die Schauen von 24 Designern, gekrönt von den Schauen der großen etablierten Designer Haka Yildirim, Bahar Korcan, Arzu Kaprol. Man hat vor allem zahlreichen jungen Designern die Chance auf diesen großen öffentlichen Auftritt gegeben. Wichtig deswegen, weil alle Schauen permanent im Fernsehen übertragen wurden und auf diese Weise ein Publikum von 35 Millionen Menschen erreicht haben.
Glanzlichter bekamen die viertägigen Schauen durch einen großen Auftakt durch den türkischen Wirtschaftsminister Zafer Caglayan und durch die extra herbeigeschaffte Hollywood-Schauspielerin Meg Ryan. Und weil die Region Ruhrgebiet gleichzeitig Kulturhauptstadt ist, hatte man auch die NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben eingeladen, die in ihrer Pressekonferenz die enge wirtschaftliche Verflechtung zwischen der Türkei und NRW heraushob und zugleich eine junge deutsche Designerin mitgebracht hatte, nämlich die Kölner Designerin Eva Gronbach, die eine sehr klare Kollektion zeigte, in weiten Bereichen produziert aus den alten und vielfach gewaschenen und gebleichten Kleidern der früheren Bergleute im Ruhrgebiet.
Die jungen türkischen Designer wissen genau, was global angesagt ist. Die Schauen in Istanbul folgen den Trends der internationalen Designer. Sie wissen freilich auch, dass sie auf die Bedürfnisse der Länder im Nahen Osten eingehen müssen. Und der hat natürlich eine andere Mentalität. Die Türkei als modernstes Land im Nahen Osten erfüllt seit der Gründung 1923 eine Brückenfunktion zwischen Asien und Europa. Und genau das ist die große Chance dieses Landes. Die Istanbul Fashion Week am Goldenen Horn hat die Schauenzelte bereichert mit einer Ausstellung von rund 50 führenden Produzenten, von denen fast alle europäische oder amerikanische Erfahrungen haben. Viele der Inhaber haben in Europa oder USA gelebt und gearbeitet und langjährige Beziehungen aufgebaut. Das soll erweitert werden.
Aus Deutschland war eine Reihe von Einzelhändlern gekommen, um sich die Schauen anzuschauen. Sie alle sind auf der Suche nach jungen und unverbrauchten Talenten. Einer von ihnen ist der in Deutschland sehr bekannte Horst Wanschura aus Stuttgart. Er ist einer der ganz wenigen Einzelhändler in Deutschland, der ein lupenreines Avantgarde-Konzept verfolgt. Er hat gesagt: "Es hat mir Freude gemacht, hier zu sein. Ich bin angenehm überrascht über die Modernität der Stadt und über den Aufwand, der hier betrieben wird. Mir ist die Auswahl der Designer aber zu klein und zu gleichartig. Ich hätte mir noch mehr Vielfalt gewünscht." Ebenfalls auf der Suche nach junger Avantgarde waren zwei junge Frauen, die im belgischen Viertel in Köln unter ihren Namen Simon und Renoldi einen Designerladen führen. Sie haben diverse der jungen Berliner Designer und suchen ständig neue Namen. Sie waren sehr glücklich in Istanbul. Es gab in diesen Istanbuler Tagen einen einzigen Wermutstropfen: Es war nämlich ähnlich wie in Westeuropa tiefer Winter. Die Stadt versank in jene Melancholie, die Nobelpreisträger Orhan Pamuk in seinem Roman "Schnee" beschrieben hat. Die Stadt war aufs Schönste verzaubert. Und das passte zur Stimmung in den Zelten der Fashion Werk. Einge Wochen später hätte man die Mode im Frühling zeigen können. Aber die Veranstalter sind ehrgeizig: Sie wollten den Reigen der internationalen Schauen anführen.
Autor: Peter Paul Polte
http://www.istanbulfashiondays.com
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Manchester United in Turkish Airlines sponsorship deal
Manchester United have signed a sponsorship deal with Turkish Airlines, the club has confirmed.
The three and a half year contract will see the airline replace Air Asia as the team's official carrier.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/8473236.stm
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TARIH DEFTERI 14.03.2010
Ayse Hür
Pontus’un gayri resmî tarihi
Isveç Parlamentosu, 11 Mart 2010 tarihli oturumda 130’a 131 oyla, 1915’te Ermenilerin, Asurilerin, Keldanilerin, Süryanilerin ve Pontuslularin soykirima ugradigina dair bir karari kabul etti. Tarihin, üçüncü taraflarin parlamentolarinda ele alinmasi hakkindaki düsüncelerimi bir baska yaziya birakarak, bu hafta önergede adi geçen halklardan sayisal ve siyasi açidan en önemlisi olan Pontuslulara deginecegim. Mustafa Kemal’in 1927’de Nutuk’ta anlattiklarindan baslayarak günümüze kadar gelen Türk resmî tezi esas olarak 1922’de Matbuat ve Istihbarat Matbaasi tarafindan basilmis Pontus Meselesi adli propaganda kitabindaki tezlerin tekrarlanmasindan ibarettir. Ben resmî tezin söylemediklerini anlatmaya çalisacagim. Elbette, gerçegin bütünüyle ortaya çikarilmasi için, daha çok arastirma yapmamiz lazim.
http://www.taraf.com.tr/makale/10452.htm
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Dünyanin en iyi 'saklanan' sirri
Bereketli Harran Ovasi hilalinin tam göbeginde dünyanin en eski tapinagi var; tam 12 bin yillik..
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Asker, yargi, hükümet
AKP iktidari sistemin isleyisini daha dogru okuyarak, Türkiye'yi dis politika alaninda kilit ülke-bölgesel güç konumuna getirmede basarili oldu. Ancak kendine sistem tarafindan atfedilen ilimli Islam algisini yeterince sorgulamadigi için, demokrasiyi unutup muhafazakâr kimligini güçlendiriyor
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Milli onur meselemiz
Basbakan Recep Tayyip Erdogan “Soykirim iddiasini reddediyoruz çünkü atalarimiz soykirim yapmis olamazlar” diye haykiriyor. Türk milletinin ortak atasi yoksa Ittihatçilar mi?
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Konferenz
Warum die Armenier umgesiedelt wurden
Die Reaktion der Osmanen auf den armenischen Aufstand in 1914-15
Vortrag mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 17. März 2010, 19:00 Uhr
Liederhalle, Silcher-Saal
Berliner Platz 1-3, Stuttgart
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten und simultan ins Deutsche übersetzt.
Programm
19:00 Begrüßung
Dr. Turgut Aslan, Stv. Vorsitzender EATA Baden-Württemberg
19:10 Vortrag
„Warum die Armenier umgesiedelt wurden – Die Reaktion der
Osmanen auf den armenischen Aufstand in den Jahren 1914-15“
Prof. Justin McCarthy, Universität von Louisville/USA
20:40 Diskussion, Fragen & Antworten
Moderation: Dr. Turgut Aslan
21:30 Ende
Prof. Justin McCarthy
Justin A. McCarthy (geb. 1934) ist Professor der Geschichtswissenschaft und
Demograf an der Universität von Louisville. Er gilt als renommierter Experte für
die Geschichte des Osmanischen Reiches, die Geschichte des Balkans und
die Geschichte des Nahen Ostens. Seine Doktorwürde erlangte er 1978 an
der U.C.L.A. Es sind viele Bücher und Artikel von ihm zur Osmanischen
Geschichte erschienen. Letzte Veröffentlichung: The Armenian Rebellion at
Van (Utah Series in Turkish and Islamic Studies)
Hintergrundinformation
Jedes Jahr gedenken die Türken am 18. März ihrer gefallenen Soldaten in
der Dardanellenschlacht von 1915 im Ersten Weltkrieg. Die Armenier
gedenken des Leids ihrer Vorfahren am 24. April. Was passierte in den
fraglichen Jahren mit Muslimen und Christen? Warum kam es zu zahlreichen
armenischen Aufständen im untergehenden Osmanischen Reich? Welches
Ziel verfolgte der armenische Aufstand insbesondere in der osttürkischen
Stadt Van zu Beginn des Ersten Weltkriegs? Wie reagierte die Osmanische
Regierung? Welche Interessen verfolgten europäische und globale Mächte
dieser Zeit mit dem „kranken Mann am Bosporus“?
Prof. Justin McCarthy möchte mit seinem Vortrag dazu beitragen, die
Ereignisse am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts besser zu
verstehen und dem Zuhörer ermöglichen, eine eigene differenzierte
Meinung zu bilden.
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